Azubis bei der KVB:
48 junge Menschen beginnen Ihre Berufsausbildung

Header

Schrauben, schweißen, ordnen, fahren: Zwölf Industriemechaniker, zwölf Elektroniker für Betriebstechnik, drei Kfz-Mechatroniker, sieben Industriekaufleute, drei Kaufleute für Büromanagement und elf Fachkräfte im Fahrbetrieb – diese Berufe sollen für 48 junge Menschen am Ende ihrer Ausbildung bei der KVB stehen. Für sie beginnt nun mit der zweieinhalb- bis dreieinhalbjährigen Ausbildung der Ernst des Lebens. Doch auch wenn die Ausbilder in der ersten Woche schon deutliche Worte fanden – die ersten fünf Berufstage, die bei der KVB im Rahmen einer sozialpädagogischen Woche stattfinden, durften auch Spaß machen. Denn: Über die Weichenstellung für das zukünftige Berufsleben dürfen sich die neuen Auszubildenden selbstverständlich auch freuen.

Pünktlich um 8.30 Uhr begann der erste Tag für die neuen Auszubildenden.

Pünktlich um 8.30 Uhr begann der erste Tag für die neuen Auszubildenden.

KVB-Personalvorstand Peter Densborn hieß die Auszubildenden herzlich willkommen: „Die KVB als Dienstleister im Öffentlichen Personennahverkehr ist aus Köln nicht mehr wegzudenken. Ich freue mich, dass Sie sich für eine Ausbildung in unserem Unternehmen entschieden haben. In den nächsten Jahren werden Sie viele spannende Momente erleben. Zu einer qualifizierten Ausbildung gehört aber auch, dass Sie viele Regeln lernen werden. Unser Unternehmen kann nur erfolgreich für den Kunden Leistung erbringen, wenn wir alle Tag für Tag unser Bestes geben. Jeder an seinem Platz. Darauf kommt es auch in der Zukunft an.“

Schon in der ersten Woche voll verplant

Die KVB betreibt zusammen mit der RheinEnergie ein gemeinsames Ausbildungszentrum. Für alle neuen Auszubildenden fand hier der erste Tag statt. Viele Auszubildende werden aber auch im Laufe ihrer Ausbildung viel Zeit dort verbringen.

Die KVB betreibt zusammen mit der RheinEnergie ein gemeinsames Ausbildungszentrum. Für alle neuen Auszubildenden fand hier der erste Tag statt. Viele Auszubildende werden aber auch im Laufe ihrer Ausbildung viel Zeit dort verbringen.

Der Ausbildungsbeginn bot den jungen Frauen und Männern viele Eindrücke: neue Gesichter, neue Strukturen, neue Erwartungen. War der Vormittag am ersten Tag noch ruhig – Begrüßungen und organisatorische Programmpunkte waren gefragt – durften sie am Nachmittag schon die Werkstätten der KVB besichtigen. Es folgten im Laufe der Woche Informationen zur KVB und zur Berufsausbildung, bunt gemischt mit Spielen, die die Kommunikation zwischen den jungen Leuten fördern sollten.

„Schon seit meiner Jugend möchte ich in einem technischen Beruf arbeiten. Nachdem mir die KVB empfohlen wurde, habe ich mich direkt beworben – und bin froh, nun hier zu sein“, erklärt Jasmin Kohlenbeck, 21 Jahre alt und Auszubildende zur Industriemechanikerin.

In der ersten Woche wurde auch das Straßenbahn-Museum in Thielenbruch besichtigt.

In der ersten Woche wurde auch das Straßenbahn-Museum in Thielenbruch besichtigt.

Der Höhepunkt der Woche dürfte für viele der neuen Auszubildenden aber das „Scotland Yard“-Spiel gewesen sein. Getreu dem Namen übernahmen die Auszubildenden die Rolle der Fahnder und die Ausbilder die Rolle der Gesuchten. Spielfeld: Die Kölner Innenstadt. Natürlich hatten die Fahnder so ihre Informanten, die ihnen Tipps zu den Aufenthaltsorten der Gesuchten gaben. Doch eine Hürde gab es: Die Suche fand mit den öffentlichen Verkehrsmitteln statt – und zwar pro Fahrzeug nur zwei Stationen, dann mussten die Fahnder raus und auf die nächste Bahn warten.

„In der ersten Woche konnten wir schon viel von der KVB sehen und erleben. Die Tage haben sehr geholfen, um sich zu orientieren und schon in ersten Kontakt zu den anderen Azubis – aber auch zu den Mitarbeitern und Ausbildern – zu kommen“, erzählt die 19-jährige Auszubildende zur Industriekauffrau Annkathrin Wiesner.

Lernen – ein Leben lang

Timo Pfaff, angehender Elektroniker für Betriebstechnik, 26 Jahre alt: „Nach vier Jahren Wehrdienst als Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr möchte ich nun für meine weitere Zukunft ausgebildet werden. Ich freue mich schon auf die Chancen, die die Ausbildung mit sich bringt.“

Timo Pfaff ist von der Bundeswehr zur KVB gewechselt.

Timo Pfaff ist von der Bundeswehr zur KVB gewechselt.

Schon in der Begrüßung wurde den Auszubildenden eins deutlich gemacht: Die kommenden Jahre sind nur der Anfang – lernen müssen sie ein Leben lang. Die Berufsausbildung ist der Grundstein für Karrieren, die oft nicht nur bei der KVB beginnen, sondern sich hier auch fortsetzen. Manchmal sogar ein Leben lang.

Niklas Oremek, 18 Jahre alt, Auszubildender zum Industriekaufmann, über seine Eindrücke aus der ersten Woche: „Als wir in der Hauptwerkstatt waren, haben wir gesehen, wie alte Bahnen umgebaut und restauriert werden. Die dahinter stehende Technik erfordert bestimmt viele Kenntnisse. Darum ist es wichtig, auch im späteren Berufsleben immer auf dem neuesten Stand zu sein.“

Von Anfang an voll integriert

In diesem Jahr hat die KVB zwei zusätzliche Ausbildungsplätze eingerichtet. Diese wurden an zwei Flüchtlinge vergeben. Die KVB möchte sich damit, neben dem Einsatz unter anderem für Langzeitarbeitslose, auch an dieser Stelle ihrer sozialen Verantwortung stellen.

Während der Ausbildung besuchen die Auszubildenden alle Bereiche der KVB - hier Sabrina Lasthaus-Dehl in der Poststelle.

Während der Ausbildung besuchen die Auszubildenden alle Bereiche der KVB – hier Sabrina Lasthaus-Dehl in der Poststelle.

Raja Kapoor ist vor vier Jahren zusammen mit seiner Familie aus Afghanistan geflüchtet. Bereits jetzt ist er gut integriert – zum Beispiel spricht er sicher und verständlich Deutsch. Nach einem Praktikum bei der KVB hat er so überzeugen können, dass er gerne als Auszubildender eingestellt wurde. Zusammen mit Nezir Rustemov aus Mazedonien wird er in den kommenden drei Jahren nicht nur lernen, wie er Busse fährt – die beiden werden auch umfassende Kenntnisse über die dahinter stehenden Betriebsabläufe erhalten.

 

Über Bewerbungen für das kommende Ausbildungsjahr freuen wir uns: jobs.kvb-koeln.de

 

Fotos: Coelln Coloer, Christoph Seelbach, Sebastian Gerber

 

Sie möchten noch weitere Artikel lesen?
audit berufundfamilie – Die KVB als familienfreundlicher Arbeitgeber
KVB-Fahrer – ein Job für jedermann?
Meine Linie: die Linie 9
Neue Ticket-Automaten: High Tech im Testbetrieb

Sie möchten regelmäßig per E-Mail über neue Blogbeiträge benachrichtigt werden?
Dann klicken Sie hier!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *