Keep Cool – mit der KVB durch den Sommer

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Es ist Sommer… eigentlich, meteorologisch – auch wenn er dieses Jahr leider ein wenig auf sich warten lässt.

Einige heiße Tage, die einen Hauch von Sommer versprühen, hatten wir dennoch schon. Wenn das Thermometer dann 25 Grad und mehr anzeigt, erinnern wir uns vage daran, wie herrlich die Sommerzeit ist! Wer frei hat, schnappt sich seine Badesachen und fährt ins nächste Schwimmbad oder an den See.

Wer, wie ich, an solchen Tagen arbeiten muss und mit der Bahn ins Büro fährt, kann schon mal ein wenig ins Schwitzen kommen, denn der Sommer lässt auch unsere Bahnen nicht kalt. Zugegeben, ein Vergnügen ist es nicht unbedingt, wenn die Bahn eine längere Strecke durch die Sonne fährt, ein Deo nach dem anderen versagt, und es nicht nur heiß ist, sondern zusätzlich auch noch müffelt. Oft fragt Ihr euch, warum es in der einen Bahn so warm ist und in der anderen nicht, warum Fenster verriegelt sind und nicht alle Bahnen mit Temperieranlagen ausgestattet sind. Ich begebe mich auf die Suche nach Antworten!

Die Temperierungsanlagen erkennt man an den großen kreisrunden Luftlöchern - vorne die Anlage für die Fahrerkabine und in der Mitte die für den Fahrgastraum.

Die Temperierungsanlagen erkennt man an den großen kreisrunden Luftlöchern – vorne die Anlage für die Fahrerkabine und in der Mitte die für den Fahrgastraum.

Warum sind nicht alle Bahnen mit Temperieranlagen ausgestattet?

Rund die Hälfte unserer Bahnen ist mit den sogenannten Temperieranlagen ausgestattet, die die Umgebungstemperatur um ca. 3 Grad herunterkühlen können. Die Temperieranlagen fangen ab einer Temperatur von 23 Grad an zu kühlen – unter 23 Grad arbeiten sie jedoch auch und liefern Frischluft, bei Kälte geben sie warme Luft ab. Der Unterschied zu einer Klimaanlage ist, dass die Luftfeuchtigkeit nicht reduziert werden kann, was häufig als unangenehm empfunden wird. Folgende Fahrzeugserien sind bereits temperiert: Die 2400er, die K4500er und die K5000er. Ihr könnt dies also schon beim Einfahren der Bahn anhand der Fahrzeugnummer erkennen.

Klimaanlagen werden erst seit Mitte bis Ende der 90er Jahre eingebaut – vorher waren sie auch kein selbstverständlicher Bestandteil der PKW-Ausstattung. Viele unserer Bahnen wurden jedoch vor dieser Zeit beschafft, wie zum Beispiel die K4000er. Diese wurden 1991/1992 ausgeschrieben, als Klimaanlagen generell noch kein Standard waren. Zu den Fahrzeugen ohne diese Anlage zählen auch die 2000er, die 2100er, 2200er, 2300er, K4000er und die 4100er.

Dachansicht mit fehlendem Platz für die Temperierungsanlage.

Dachansicht mit fehlendem Platz für die Temperierungsanlage.

Warum werden keine Temperieranlagen nachgerüstet?

Wie man auf dem Foto erkennen kann, ist bei dem Typ K4000 das Dach mit verschiedenen anderen Komponenten voll, sodass dort keine Temperieranlage nachgerüstet werden kann. Zudem ist eine höhere Achslast im KVB-Netz nicht zulässig.

Bei den Fahrzeugtypen 2000, 2100, 2200 und 2300 ist zwar Platz auf dem Dach, hier gibt es jedoch andere Faktoren, die eine Nachrüstung nicht möglich machen. 2 Temperiergeräte wiegen ca. 1 Tonne. Das heißt, die gesamte Statik der Fahrzeuge müsste nachgerüstet, eine Komplett-Modernisierung durchgeführt, und durch die technische Aufsichtsbehörde erneut abgenommen werden. Dieser Aufwand lohnt sich nicht, da diese Fahrzeuge in den nächsten 10 Jahren aus dem Betrieb genommen oder umgebaut werden.

Bei dem Umbau der 2100 er zu den 2400 ern werden hingegen alle Teile überholt oder ausgetauscht, sodass die Fahrzeuge so oder so neu zugelassen werden müssen.

Ihr habt eine temperierte Bahn erwischt und es ist trotzdem unerträglich heiß?

Das kann leider durchaus vorkommen. Wie oben bereits erwähnt, kann es in Fahrzeugen, wo alle paar hundert Meter die Türen öffnen, natürlich nie richtig kühl werden, da immer wieder warme Luft hineinströmt. Zudem können sich die Fahrzeuge in der Sonne aufheizen, und auch Fahrgäste geben Wärme ab. Oder aber die Anlage ist tatsächlich defekt.

Die Rieseldecke fügt sich gut in das Stadtbahnbild ein.

Die Rieseldecke fügt sich gut in das Stadtbahnbild ein.

Warum sind in manchen Bahnen die Fenster verschlossen?

Temperieranlagen funktionieren optimal, wenn Fenster und Türen geschlossen sind. Im ÖPNV, wo die Türen alle paar Meter auf und zu gehen, wird es natürlich trotzdem nie richtig kühl. Die Bedingungen – ungefähr alle 500 Meter öffnen sich die Türen – sind für grundsätzlich gekühlte Innenräume mehr als suboptimal.

Ist nun eine Temperieranlage defekt und sind die Fenster zusätzlich verschlossen, so kann es heiß werden. In solch einem Fall empfiehlt es sich, dem Fahrer einen Hinweis zu geben. So kann er entweder an der Endhaltestelle die Fenster selbst entriegeln oder aber Servicepersonal ordern, das die Fenster entriegeln kann. Die Fahrer können die Anlage nicht ein- und ausschalten oder regulieren – diese funktioniert vollautomatisch.

Ganz herkömmlich Fenster öffnen, wenn keine Temperierungsanlage vorhanden ist.

Ganz herkömmlich Fenster öffnen, wenn keine Temperierungsanlage vorhanden ist.

Wann werden alle Bahnen mit einer Temperieranlage ausgestattet sein?

Bis dahin muss in der ein oder anderen Bahn noch ein wenig geschwitzt werden. Oder Ihr steigt im Zweifel aus und wartet auf die nächste Bahn, die eventuell mit einer Anlage ausgestattet ist. Manchmal hilft es, durch das Fahrzeug zu laufen – da manche Bereiche angenehmer/ kühler sind als andere. Für kurze Strecken empfehlen wir Euch auch das KVB-Rad, bei dem Euch dann zumindest die laue Sommerluft um Ohren und Nase weht.

Und nicht zu vergessen: auch wenn es bei Temperaturen über 30 Grad in einigen Fahrzeugen belastend sein kann – die Tage mit derartigen Spitzentemperaturen sind in unseren Breitengraden sehr begrenzt. An der Anzahl dieser Tage müssen sich die Kosten für Einbau, Erwerb der Anlagen, Umbau und Neuzulassung messen lassen. Eine Temperieranlage im Einsatz verbraucht ca. 50% mehr Strom als ein Fahrzeug ohne Anlage.

Da aber alle Neubeschaffungen und umgebaute Fahrzeuge mit einer Anlage ausgestattet werden, sollten bis zum Jahr 2025 alle Bahnen temperiert sein. Es werden also langsam aber sicher immer weniger!

 

Fotos: Stephan Anemüller, KVB

 

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22 Kommentare

  • Autorenbild' Dominik

    Sind die 4100er keine K4000er?

    Ich beziehe mich auf folgende Stelle: „Zu den Fahrzeugen ohne diese Anlage zählen auch die 2000er, die 2100er, 2200er, 2300er, K4000er und die 4100er.“

  • Autorenbild' Dominik

    Man könnte die 2200er und 2300er doch mit Temperieranlagen ausrüsten, wenn der Preis nicht zu hoch wäre. Man braucht ja nicht gleich alle Wagen gleichzeitig umbauen und überprüfen lassen. Viele Fahrgäste der Linien 5, 16, 17 und 18 würden euch danken. 😉

    Ich meine jetzt mal ehrlich: Hat irgendeiner Lust die nächsten 10 Jahre noch in den warmen/kalten B-Wagen zu sitzen? Ich glaube nicht =)

    • Autorenbild' Dominik

      Sorry, ich habe überlesen das eine Komplett-Modernisierung vorgenommen werden müsste. Das ist natürlich nicht so optimal. 😮

    • Autorenbild' Wolfgang Bartels

      Nach dem Umbau ist dann eine neue Zulassung notig.
      Die Fahrzeuge sind auch auf Eisenbahnstrecken unterwegs,
      müssen also auch vom Eisenbahnbundesamt(EBA) neu zugelassen werden.

  • Autorenbild' Petra Knieper

    Guten Morgen, ich lese gerade ihre Haltestellen-Info-Laufschrift.
    „Wenn Sie wissen möchten, wie Sie die Temperatur in den Bahnen regeln können, dann besuchen Sie bitte unsere Seite (also diese).“
    Wie kommen Menschen ohne Internet, alte Leute, Touristen,
    Fremdsprachler und Blinde ( nur um einige zu nennen) an diese Info??
    Es wäre sicherlich effektiver, humaner u kundenfreundlicher, wenn Sie diese Info langsam und deutlich und mehrsprachig über Lautsprecher an den Bahnhöfen vermitteln würden, mit dem Hinweis, dass eine entsprechende „Gebrauchsanweisung“ in jedem Bahn-Wagen-Abteil vorzufinden ist.
    Damit sich gerade die o.g. Gruppen, vor allem alte Leute u Kinder, helfen können.
    Sind Sie zudem der Meinung, dass man z.B den durch große Hitze in den Bahnen herbei geführten Kreislaufkollaps auch noch mit einem Ticket honorieren sollte? An manchen Tagen ist es unzumutbar diese Beförderungsmittel zu nutzen.
    Bitte schaffen Sie für Ihre zahlenden Kunden (also alle Fahrgäste) entsprechende Konditionen. MfG Petra Knieper

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Guten Morgen Frau Knieper,
      die Beiträge in unserem KVB-Blog erläutern Hintergrundinformationen für alle, die mehr über die KVB erfahren möchten. Gerade weil wir wissen, dass die Nutzung unserer Bahnen an heißen Tagen nicht so komfortabel ist, wie wir uns alle dies wünschen, zeigen wir in dem Beitrag auf, was wir tun und wo unsere Grenzen sind. Dabei ist der KVB-Blog nur eine Möglichkeit zu Information.

      Für beispielsweise Sehbehinderte stehen unsere Kollegen in der Telefonzentrale oder auch im KundenCenter zur Verfügung. Jedermann hat vielfältige Möglichkeiten, an relevante und gewünschte Information zu kommen. Allerdings sind die Blog-Beiträge zu lang, um sie vorzulesen oder auszuhängen.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Carola Sodermanns

    • Autorenbild' Sonja

      „Es wäre sicherlich effektiver, humaner u kundenfreundlicher, wenn Sie diese Info langsam und deutlich und mehrsprachig über Lautsprecher an den Bahnhöfen vermitteln würden,“
      Bitte nicht! Man wird generell in der Stadt schon derart mit akutischen Reizen bombardiert, dass solche Lautsprecherdurchsagen kaum Nutzen hätten… im Gegenteil, sie könnten sogar noch Schaden anrichten.

      Warum? Ganz einfach: Man verbringt einfach mal einige Stunden an einer Haltestelle nahe einer großen Kreuzung in Köln. Dann hört man keine hupenden Autos oder klingelnden Bahnen mehr. Die unzähligen Rettungswagen nimmt man erst wahr, wenn sie einem durchs Blickfeld sausen. Man wird regelrecht taub… an die bohrenden Kopfschmerzen will ich gar nicht denken.

      Wenn man also ständig mit unwichtigen Durchsagen „berieselt“ würde, würde man die Wichtigen auch nicht mehr hören, weil man alles ausblendet, was geht.

      • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

        Hallo liebe Sonja,
        keine Sorge – das ist nicht geplant. Lautsprecherdurchsagen erfolgen nur bei wichtigen und betrieblichen Infos – aus den von Ihnen genannten Gründen 😉
        Viele Grüße,
        Carola

      • Autorenbild' Sibylle

        Stimmt, Reizüberflutung geht gar nicht. Diese ständige Berieselung, wie es im öffentlichen Nahverkehr z. B. in Italien üblich ist, geht einem mächtig auf den Zeiger. Es reicht schon die penetrant wechselnde Werbung an den Haltestellen.

  • Autorenbild' JB

    Danke für Ihre Infos zu diesem Thema.
    Verbesserungswürdig, so könnte man ein Fazit ziehen.

    Was macht man denn, wenn es draußen wieder etwas kühler wird, so um die 20 °?
    Dickem Mantel mitnehmen, oder eine Decke, wenn man auf den neuesten Zügen der Linie 3 oder 4 unterwegs ist? Fortwährend wird bei diesen Temperaturen lausig kalte Luft in den Waggon geblasen – geschieht dieses auch vollautomatisch?

    Ich empfehle mal einen Besuch der Verkehrsbetriebe Budapest, insbesonders die dortigen Straßenbahnlinien 4 und 6 (nicht die Metro) sind hervorragend klimatisiert und zudem noch ein Vorbild betreffend Leistungsfähigkeit und Pünktlichkeit.

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo JB,
      die Temperieranlagen fangen ab erst einer Temperatur von 23 Grad an zu kühlen – unter 23 Grad liefern sie lediglich Frischluft. Ja, das Gebläse ist vollautomatisch gesteuert.
      Viele Grüße,
      Carola

  • Autorenbild' Sibylle

    Manchmal kommt es auch vor, dass die Klimaanlage eingeschaltet ist, obwohl es gar nicht so heiß ist, könnte man das nicht besser regulieren?
    Zum anderen frage ich mich, warum teilweise die Fahrgäste geduzt werden bei manchen Aktionen, die immer als „Laufband“ an den Haltestellen zu lesen sind, z. B. bei der Aktion „Köln steht bei Rot“. Erst gesiezt, dann im Laufe des Textes die Aufforderung „Sei auch du dabei“ (oder so ähnlich).
    Genauso wie beim Hinweis auf diesen Blog. Wird da nur das junge Publikum angesprochen oder ist es einfach so üblich?

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Frau Negm,

      eventuell liegt dann ein Defekt vor? Anders kann ich es mir nicht erklären. In solch einem Fall können Sie sich immer gerne die Wagennummer notieren und uns dies mitteilen (z.B. per Email an blog@kvb-koeln.de, telefonisch unter der schlauen Nummer, oder über twitter und Facebook). Dann können die Kollegen in der Werkstatt die Bahn dahingehend prüfen.

      In den sozialen Medien „duzen“ wir unsere Fahrgäste grundsätzlich, es sei denn wir werden explizit „gesiezt“. Das ist in diesen Medien durchaus üblich. Über die klassischen Medien wie Webseite, Laufticker etc. siezt die KVB grundsätzlich.

      Viele Grüße,
      Carola

    • Autorenbild' Max

      Ist das nicht scheißegal ob „du“ oder „Sie“?
      Mal ganz ehrlich, solche Erbsenzählereien machen doch das Leben noch schwieriger.
      Darüber hinaus Sibylle, sehen >SieSie< sagen, dass mit dem "du" ja nur junge Menschen gemeint zu sein scheinen kann man sich seöber doch auch durchaus ein bisschen jung und angesprochen fühlen, nicht wahr?
      Also was soll dieser Hick-Hack ob du oder Sie ist doch vollkommen wurrscht.

  • Autorenbild' O. Schäfer

    Hallo liebe KVB,
    wieso nennen Sie die Klimaanlagen, die früher dafür gesorgt haben daß es in den Bahnen so kalt wurde daß sich die Leute auf Ihrer Website über die KÄLTE beschwert haben seit ein paar Monaten Temperiergeräte? Laut Internet funktionieren Klimaanlagen ähnlich wie ein Kühlschrank, Temperiergeräte erzeugen die Kälte dagegen laut Internet unter Zuhilfenahme von Wasser. Wo befinden sich denn in den Bahnen die Wassereinfüllstutzen, die Wassertanks und wie oft muß Wasser getankt werden?

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo lieber Herr Schäfer,
      das Wärmeempfinden unserer Fahrgäste ist immer unterschiedlich und wir werden es nie allen recht machen können. Die Heizkennlinie wurde aber aktuell heraufgesetzt, sodass es im nächsten Winter etwas wärmer in den Fahrzeugen sein sollten (dann wird es dem ein oder anderen wieder ZU warm sein ;-)). Wir nennen unsere Anlagen eigentlich schon immer Temperieranlagen 😉

      Unsere Temperiergeräte kühlen die Luft lediglich auf 3-4 Grad herunter (die Innentemperatur ist also immer abhängig von der Außentemperaturun), reduzieren – im Gegensatz zu Klimaanlagen – die Luftfeuchtigkeit nicht.

      Viele Grüße,
      Carola

  • Autorenbild' Hannah

    Hallo,
    passt nicht zu diesem Thema hier, aber was mich interessieren würde: Warum fahren die Bahnen immer/häufig in den Tunnel und bleiben dann dort wegen eines Rückstaus o.ä. stehen, anstatt bei der jeweiligen Haltestelle vor dem Tunnel zu warten? z.B. mit der 3 oder 4 auf der Fahrt Richtung Appellhofplatz steht man gefühlt ständig mal mehr oder weniger lang im Dunklen. In der Bahn selbst ist natürlich Licht an, klar, aber angenehmer wäre es, die Bahn würde „draußen“ stehen.

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Hannah,
      aufgrund unserer Streckenführung und der hohen Zugtaktung ist es nicht möglich, die Bahnen in den Haltestellen stehen zu lassen. Zudem gibt es zwischen 2 Haltestellen 2-3 Signale, die im Tunnel ein- und ausfahrende Züge steuern.
      Viele Grüße,
      Carola

  • Ich habe schon einmal beschwert wegen der Unverträglichkeit in viele von euere sogennante Klima-anlage ausgestattete Stadtbahnen. Fahren Sie bitte selbst mit der Linie 4,(seltsameweise häufe) und ich meine nicht in paar Woche , sonder JETZT. Sie haben mir gesagt die Fenster werden morgensfrüh entriegelt. Das kaufe Ihnen nicht ab.. Alle haben gewüßt das wir über 30° heute haben. Der Fahrer sollte wissen ob der Klimaanlage „seiner“ Bahn funktioniert oder nicht. Man darf der Fahrer nicht darauf aufmerksam weil leider die wenigste Kundenfreundlich sind. Also, wenn ich sehe wie Fahrgäste versuchen vergeblich die Fenster auf zu kriegen und der Konversation um diese Thema dreht, bekomme ich ein Hals. Selbst wenn ein Hund im Auto eingeschlossen ist, werden die Fenster Scheiben kaputt geschlagen. Man sollte der Möglichkeit haben über Lautsprecher der Fahrer darauf aufmerksam zu machen. Schliesslich bezahlen wir für ein Service.

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Herr Michael Raymond Myers,

      wenn ein Fahrer morgens seinen Dienst antritt, kann er selbstverständlich nicht wissen, ob die Temperieranlage zuverlässig funktioniert. Ist ihm dies bekannt, so entriegelt er natürlich auch die Fenster.

      Allerdings können die Temperieranlagen die Lufttemperatur nur um ca. 3-4 Grad herunterkühlen. Herrscht nun eine Außentemperatur von 30 Grad, so kann die Temperieranlage diese auf ca. 27 Grad herunterkühlen. Hinzu kommt jedoch noch die Körperwärme der Fahrgäste, Sonneneinstrahlung und sich ständig öffnende Türen. Wie im Blogartikel geschrieben, sind die bedingungen im ÖPNV nicht ideal für eine reibungslose Funktion.

      Im Falle einer defekten Temperieranlage möchte ich Sie bitten, den Fahrer zu informieren. Der bedeutende Großteil ist äußerst nett 😉

      Viele Grüße,
      Carola

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