Lernen fürs Leben: Die Berufsausbildung bei der KVB

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Thomas Lipke ist 20 Jahre alt und einer von derzeit rund 120 Auszubildenden bei der KVB. Er hat sich für die Lehre zum Kaufmann für Verkehrsservice entschieden, die er letztes Jahr bei uns begonnen hat. Momentan ist er im JuniorTeam am Ebertplatz eingesetzt, einer Vertriebsstelle, in der ausschließlich Auszubildende arbeiten, die sich so in der Selbstständigkeit üben können. „Im Kontakt mit den Kunden lernt man, auch mit herausfordernden Situationen umzugehen. Das ist eine gute Übung für das spätere Berufsleben“, erzählt Thomas Lipke von seinen Erfahrungen.

Die KVB bildet sowohl in technischen als auch in kaufmännischen Berufen aus. Welchen Beruf man sich auch genauer anschaut – alle sind wichtig, damit wir als KVB die Leistung erbringen können, die für die Mobilität in Köln so wichtig ist. Um das auch in Zukunft gewährleisten zu können, bieten wir jährlich 45 jungen Frauen und Männern einen Ausbildungsplatz.

Die KVB bildet die technischen Auszubildenden zusammen mit der RheinEnergie in einem gemeinsamen Ausbildungszentrum aus.
Die KVB bildet die technischen Auszubildenden zusammen mit der RheinEnergie in einem gemeinsamen Ausbildungszentrum aus. (Foto: KVB AG)

„Die KVB ist besonders stolz auf die hohen Ausbildungsstandards“, sagt Manuela Georgi, Ausbildungsleiterin bei der KVB. „Dass wir jährlich so viele junge Menschen erfolgreich ausbilden können, bietet sowohl uns als Unternehmen als auch den jungen Menschen starke Zukunftsperspektiven.“

 

Die technischen Berufe – das Herz der KVB

Die KVB ist in der glücklichen Lage, eine ganze Reihe an technischen Arbeiten eigenständig durchführen zu können. Angefangen von einfachen Wartungsarbeiten bis hin zu vollständigen Umbaumaßnahmen an Fahrzeugen besitzen Mitarbeiter das notwendige Know-how. Dafür bilden wir im technischen Bereich sowohl Kraftfahrzeugmechatroniker als auch Industriemechaniker und Elektroniker aus.

Da die Ausbildungsinhalte in den technischen Berufen sehr komplex und vielfältig sind, beträgt die Ausbildungszeit dreieinhalb Jahre. Ein mathematisch-physikalisches und technisches Grundverständnis ist eine Voraussetzung, um die Zeit erfolgreich abschließen zu können.

So abwechslungsreich wie die Berufsbezeichnungen sind auch die Aufgaben. Die Kraftfahrzeugmechatroniker beschäftigen sich hauptsächlich mit der Instandhaltung der Fahrzeuge. Auch für die Industriemechaniker sind die Fahrzeuge kein Tabu. Sie befassen sich jedoch überwiegend mit einzelnen Bauteilen und Baugruppen. Auch  Signaltechnik und Gleisanlagen sind für die Industriemechaniker ein ständiges Thema. Spezialisierter sind hingegen die Elektroniker, wie ihre Berufsbezeichnung schon vermuten lässt. Dafür werden sie in nahezu jedem technischen Bereich gebraucht.

 

Die kaufmännischen Berufe – das Gehirn der KVB

Ein gutes Unternehmen muss gekonnt gesteuert werden. Hier kommen unsere kaufmännischen Fachkräfte ins Spiel. Unsere Kaufleute für Büromanagement und unsere Industriekaufleute steuern alle wichtigen Hintergrundprozesse.

„In meiner bisherigen Ausbildung bei der KVB habe ich schon viel lernen können. Die Dinge, die wir hier lernen, sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb, sind nicht nur im beruflichen Leben oft sehr hilfreich. Besonders die praktische Arbeit macht mir großen Spaß“, so Thomas Lipke.

Thomas Lipke macht seine Ausbildung bei der KVB zum Kaufmann für Verkehrsservice.

Thomas Lipke macht seine Ausbildung bei der KVB zum Kaufmann für Verkehrsservice. (Foto: KVB AG)

Überwiegend sind die kaufmännischen Auszubildenden im Westforum, der Hauptverwaltung der KVB, tätig, doch sie kommen auch außerhalb der Zentrale zum Beispiel als Kundenbetreuer und Vertriebsmitarbeiter zum Einsatz.

Während ihrer Lehre durchlaufen die kaufmännischen Auszubildenden nahezu jeden Bereich der KVB: Angefangen von der Verwaltung unserer Fachbereiche Stadtbahn und Bus über den Absatz, also den Vertrieb und das Marketing, bis hin zum Fahrgastservice, der Materialwirtschaft und der Buchhaltung können sie sich vielfältiges Wissen aneignen.

Manuela Georgi leitet die Ausbildung in den kaufmännischen Berufen.

Manuela Georgi leitet die Ausbildung in den kaufmännischen Berufen. (Foto: KVB AG)

Die Ausbildung in den kaufmännischen Berufen dauert in der Regel drei Jahre. Mit bestimmten schulischen Vorkenntnissen ist es jedoch möglich, die Ausbildung auf zweieinhalb oder gar zwei Jahre zu verkürzen.

Auch unsere Fachkräfte im Fahrbetrieb sind der kaufmännischen Riege zugeordnet. Sie erbringen immerhin unsere Kernleistung, bilden sie jedoch eine Sondergruppe.

 

Die Fachkräfte im Fahrbetrieb – das solide Fundament der KVB

Hinter dem Begriff Fachkraft im Fahrbetrieb, der sich erst einmal sperrig anhört, verbergen sich einfach unsere Stadtbahn- und Busfahrer. Ihre Aufgabe ist nicht nur die Basis des KVB-Betriebs, sie ist auch äußerst verantwortungsvoll.

 

Die Stadtbahnen sind die Hauptschlagadern des Kölner ÖPNV.

Die Stadtbahnen sind die Hauptschlagadern des Kölner ÖPNV. (Foto: KVB AG)

Im Gegensatz zu den angelernten Fahrern wird den Fachkräften im Fahrbetrieb jedoch eine fundierte Basis an kaufmännischen Grundlagen und ein qualifiziertes Kundenverständnis vermittelt. Deshalb dauert die Ausbildung auch drei Jahre. Ein Führerschein ist zur Aufnahme dieses Ausbildungsberufes allerdings bereits im Vorfeld notwendig.

Die Vergütung während der Ausbildung beträgt für die Fachkräfte im Fahrbetrieb, wie für alle anderen Ausbildungsberufe bei der KVB auch, zwischen rund 850 und rund 1.010 Euro monatlich, je nach Ausbildungsjahr.

„Kölns dickste Schlitten“ durch den Stadtverkehr zu lenken muss gut gelernt sein.

„Kölns dickste Schlitten“ durch den Stadtverkehr zu lenken muss gut gelernt sein. (Foto: KVB AG)

 

Sie sind an einer Ausbildung bei der KVB interessiert? Dann können Sie gerne unter www.kvb-koeln.de/karriere vorbeischauen.

 

 

 

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3 Kommentare

  • Mario Corvasce

    Hallo, mein deutsch ist noch nicht so gut, es ist moglich zu eine antowort auf englisch haben?? Ich bin sehr interessiert in eine ausbilung in der KVB.
    VG Mario

  • Sehr interessanter Beitrag! Es ist toll, dass kleinere Bahnunternehmen wie die KVB eine ebenso große Bandbreite an Jobs anbieten. In der Bahnbranche liegt viel Potenzial, ich hoffe das bald sehr viele darauf aufmerksam werden. LG Hans

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