Soko 1422 – der Einsatztrupp für alle Fälle

Header (Foto: Kathrin Huth und Hanna Stein)

Dienstag, 11 Uhr: Freundlich begrüßen uns Bettina, Heike und Joanna in den neu eingerichteten Räumen in der Scheidtweilerstraße. Erst Anfang des Jahres ist die Abteilung „1422- Service/ Sonderaufgaben“ hier eingezogen. Mitten in der geräumigen Halle steht ein großer Tisch, an den wir uns setzen. Etwas weiter hinten gibt es eine Küchenzeile, an den Wänden Regale mit rund 150 Mobidats, mobilen Datenerfassungsgeräten. In den Nebenräumen sind Spinde für die insgesamt rund 250 Mitarbeiter der Abteilung „Service und Fahrausweisprüfung“ untergebracht. Hier beginnt und endet der Arbeitstag für alle, die draußen „auf Strecke“ Dienst machen und dabei auch in Dienstkleidung auftreten, sich also erst einmal umziehen müssen.

Blick in den großen Mitarbeiterraum der Abteilung 14 "Service und Fahrausweisprüfung". (Foto: Kathrin Huth und Hanna Stein)

Blick in den großen Mitarbeiterraum der Abteilung 14 „Service und Fahrausweisprüfung“.

Rund 150 mobile Datenerfassungsgeräte für die Fahrausweisprüfung liegen in den Regalen bereit. (Foto: Kathrin Huth und Hanna Stein)

Rund 150 mobile Datenerfassungsgeräte für die Fahrausweisprüfung liegen in den Regalen bereit.

 
Die neue Abteilung „Sonderaufgaben“

Auch ein Besprechungsraum und ein paar Büros gehören zur Abteilung. In einem davon arbeitet Bettina. Sie ist seit acht Jahren bei der KVB und war früher Fahrausweisprüferin. Nun leitet sie den zur Abteilung 14 gehörenden Teilbereich „Sonderaufgaben“, der erst im Juni des vergangenen Jahres eingerichtet wurde. „Soko“, also Sonder-Kommission, nennt eine Mitarbeiterin den Bereich scherzhaft. Das trifft es schon ganz gut!

Zum Team gehören 15 feste Mitarbeiter – sechs Frauen und neun Männer. „Bei uns arbeiten ehemalige Fahrer/innen und Fahrausweisprüfer/innen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr Vollzeit in ihrem eigentlichen Beruf tätig sein können“, erklärt Bettina. „Dazu kommen immer wieder Kollegen von Bus und Bahn, die nur vorübergehend bei uns sind, weil sie ihren eigentlichen Job gerade nicht ausüben können. Derzeit neun. Wir lernen die Mitarbeiter an und manch einen davon würde ich danach am liebsten gleich bei uns behalten.“

Soko 1422 - Leiterin Bettina erstellt die Dienstpläne für die Mitarbeiter. (Foto: Kathrin Huth und Hanna Stein)

Soko 1422 – Leiterin Bettina erstellt die Dienstpläne für die Mitarbeiter.

Denn zu tun gibt es genug. Was genau, wollen Hanna, Praktikantin im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kathrin, unsere Azubine, und ich heute etwas näher erfahren. Am besten geht das, indem wir ein Team begleiten, findet Bettina: „Da bekommt man einen Eindruck von der Bandbreite dessen, was wir so machen. Zwar erstelle ich einen Monatsplan für den Einsatz der Mitarbeiter, aber der kann sich – je nach Bedarf – ändern. Zum Beispiel, wenn die Leitstelle anruft und Hilfe von uns anfordert, weil nach einem Unfall ein bestimmter Bereich abgesichert werden muss oder sonst etwas Außerplanmäßiges im Streckennetz passiert ist – bei Trennungen und Betriebsstörungen etwa. Dann geht das vor“, sagt die Leiterin. „Dann sind wir natürlich direkt vor Ort und informieren die Kunden.“

 

 

Unterwegs mit Heike und Joanna

Das Team, das Bettina für uns ausgesucht hat, besteht aus Heike und Joanna. Die beiden Frauen sind von Anfang an in der Soko 1422 und freuen sich, uns mitzunehmen. Ich bin mit Block und Stift ausgerüstet, Hanna und Kathrin mit Kameras. Bettina schließt sich unserem kleinen Trupp an und gemeinsam machen wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg.

Mit der Linie 1 geht es Richtung Neumarkt. Kaum sind wir drin, sind Heike und Joanna schon voll im Einsatz. Egal, wohin sie gerade fahren: Sobald sie in der Bahn sind, nutzen sie die Zeit zur Fahrkartenkontrolle. Ihre Mobidats und Handys (Tetras) haben sie immer dabei. Kaum werden sie gesichtet, sagt ein Fahrgast: „Der Automat ist kaputt, deshalb konnte ich kein Ticket ziehen.“ Offensichtlich hat er Angst, dass man ihn für einen Schwarzfahrer hält. „Danke, ich prüfe das“, sagt Heike und checkt den Ticketautomaten, der tatsächlich nicht funktioniert. Dann setzt sie eine Meldung mit der Nummer des Gerätes ab, die intern weitergeleitet wird an die entsprechende Abteilung der KVB, die den Automaten dann schnellstmöglich repariert. „Wir haben direkten Kontakt zu allen Stellen im Unternehmen: Zur Leitstelle, zur Werkstatt, zur Reinigung und so weiter,“ erklärt Bettina.

In der Zwischenzeit hat Joanna weitere Fahrgäste überprüft und gibt uns am Rudolfplatz plötzlich ein Zeichen, dass wir aussteigen sollen. Wieso, erfahren wir auf dem Bahnsteig: Joanna hat einen jungen Mann kontrolliert, dessen ausgedrucktes Online-Ticket nicht lesbar ist. Da er hier aussteigen will, müssen wir mit raus. Das Ticket ist eindeutig nicht korrekt, aber auf dem Smartphone kann der Student nachweisen, dass es gültig ist. Okay, das könnte geahndet werden, aber Joanna drückt ein Auge zu und wir fahren mit der nächsten Bahn weiter zum Neumarkt.

 

Sicherung der Bauarbeiten am Neumarkt

Sicherung des Gleisübergangs im Baustellenbereich am Neumarkt. (Foto: Kathrin Huth und Hanna Stein)

Sicherung des Gleisübergangs im Baustellenbereich am Neumarkt.

Um 12 Uhr mittags ist hier die Hölle los. Momentan finden Gleisbauarbeiten statt. Die Bahnen fahren aber weiter. Dort, wo die Passanten vom Platz auf die andere Straßenseite wollen und die Gleise queren müssen, sichern vier Soko-Mitarbeiter den Übergang. Die Stadt ist rappelvoll zu dieser Zeit und alle paar Minuten kommt aus beiden Richtungen eine Bahn. Joanna, Heike und Bettina stellen uns die Kollegen und Kolleginnen vor. Da die Teamzusammensetzungen immer wieder wechselt, kennen sich alle gut. Die Begrüßungen sind nett und vertraut.

Anette gehört zu den vier Posten. Der Begriff Soko stammt von ihr und die Arbeit findet sie super: „Mir macht das wirklich alles viel Spaß und je mehr ich lerne, umso mehr liebe ich diesen Job. Ich hätte das schon vor dreißig Jahren machen sollen, das ist genau mein Ding“, erzählt sie munter und brüllt in der gleichen Sekunde einen jungen Mann an, der mit Bierflasche in der Hand direkt vor die einfahrende Bahn läuft: „Achtung, weg da!“. Gerade noch rechtzeitig springt der Träumer zur Seite. Uff, das war knapp! Anette bleibt cool. Verhindert sie mehrfach am Tag schlimme Unfälle?!

Joanna (links) und Heike (rechts) am Gleisübergang am Neumarkt. Im Hintergrund mit Warnwesten bekleidet: Anette (links) und Katrin (rechts). (Foto: Kathrin Huth und Hanna Stein)

Joanna (links) und Heike (rechts) am Gleisübergang am Neumarkt. Im Hintergrund mit Warnwesten bekleidet: Anette (links) und Katrin (rechts).

„Die Kollegen vom Fahrdienst sind froh, dass es die neue Abteilung gibt“, erklärt Heike, die die Situation mitbekommen hat. „Sie wissen, dass wir hier aufpassen und solche und ähnliche Situationen entschärfen.“ Walter, der ebenfalls als Posten eingesetzt ist und sonst eigentlich Bus fährt, bestätigt das. Er kennt eben auch die andere Seite. Genauso wie Bahnfahrerin Katrin. Sie hat sich kurzfristig in die Abteilung „Sonderaufgaben“ versetzen lassen: „Es gibt einen schweren Krankheitsfall in meiner Familie. Das belastet mich und ich bin mir meiner Verantwortung als Fahrerin bewusst. Es ist toll, dass unser Unternehmen so einen Jobwechsel möglich macht, wenn es hart auf hart kommt.“ Daniel, ebenfalls Bahnfahrer und schon zum zweiten Mal bei der Soko 1422, sieht das ebenso: „Bei mir ist ein Nerv am Ellbogen eingeklemmt und ich kann den Sollwertgeber nicht betätigen, mit dem man die Geschwindigkeit regelt. Deshalb kann ich nicht fahren. Normalerweise wäre ich also krankgeschrieben.“ So findet er es besser: „Ich habe hier mehr mit Kollegen zu tun. Sonst arbeitet man als Fahrer ja meistens allein…“

 
Eine herrenlose Tasche sorgt für Aufregung

Wir müssen weiter, stoßen wieder zu Joanna und Heike.

Joanna (links) und Heike (rechts) entdecken eine herrenlose Tasche und melden den Fund. (Foto: Kathrin Huth und Hanna Stein)

Joanna (links) und Heike (rechts) entdecken eine herrenlose Tasche und melden den Fund.

Die haben derweil eine herrenlose Plastiktasche entdeckt, die an einem Zeitungsautomaten lehnt. Außerdem randaliert eine junge Frau in der Nähe. Laut schreiend droht sie, Passanten und wartende Fahrgäste mit einem Zweig zu schlagen, den sie immer wieder durch die Luft wirbelt. Heike ruft die Polizei, mit der die Soko 1422 eng zusammenarbeitet. Zwei Polizisten treffen kurz darauf ein, verweisen die Frau des Platzes und kümmern sich um die Tasche. Alles keine Einzelfälle: „Vor ein paar Tagen wollte hier eine Junkiefrau andere mit einem Stein bewerfen“, berichtet Heike. „In solchen Situationen sehen wir nicht zu, sondern werden direkt aktiv, bevor etwas Schlimmeres passiert.“ Ehrlich gesagt, hätte ich nicht gedacht, dass es an dieser Stelle in Köln mitten am Tag so krass zugeht…

Joanna ist zwischenzeitlich von zwei Herren angesprochen worden, die wissen möchten, wie lange ihr Fahrschein gilt und ob sie denn auch ein Fahrrad mitnehmen dürfen. Die Verständigung ist schwierig, aber Joanna hat einen Info-Flyer in arabischer Sprache dabei und zeigt den beiden außerdem noch kurz den Weg ins KundenCenter in der HUGO-Passage, wo sie sie mit weiteren Infomaterialien versorgt. Die Männer sind dankbar. Joanna findet das ganz selbstverständlich: „Man muss Spaß mit Menschen haben, auf sie zugehen und immer Rede und Antwort stehen. Auf Dauer erwirbt man viel Menschenkenntnis“, sagt sie gutgelaunt.

 
Brandschutzwache in der HUGO-Passage

Brandwache Susanne zeigt uns die Arbeiten an der Brandschutzanlage in der HUGO-Passage. (Foto: Kathrin Huth und Hanna Stein)

Brandwache Susanne zeigt uns die Arbeiten an der Brandschutzanlage in der HUGO-Passage.

In der HUGO-Passage treffen wir Susanne. Sie ist während der Erneuerung der Brandmelde- und Sprinkleranlage als Brandwache hier unten eingesetzt. Langweilig? „Nein, gar nicht“, sagt sie. „Wir sind ja an der Dienstkleidung zu erkennen und werden oft angesprochen von Menschen, die Auskünfte haben möchten. Man hat also viel Kontakt.“ Die eigentliche Aufgabe ist es aber aufzupassen, ob irgendwo etwas brennt, da die Meldeanlagen momentan nur nachts in Betrieb sind, wenn nicht gearbeitet wird. „Dann müsste ich die Feuerwehr alarmieren und dafür sorgen, dass die Leute die Passage verlassen.“ Alle Soko-Mitarbeiter haben eine Schulung erhalten, um als Brandwache eingesetzt werden zu können. „Das haben vorher externe Unternehmen gemacht“, erklärt Bettina. „Es ist deutlich kostengünstiger, wenn wir das selbst übernehmen.“

 
Schüleraufsicht an der (H) Melaten
Inzwischen ist es 13 Uhr. Wir müssen los. Die Soko-Mitarbeiter beaufsichtigen auch den Schülerverkehr und wollen zur Haltestelle Melaten. Gleich ist die 6. Stunde vorbei und dann knubbelt es sich an der Haltestelle. Auf dem Bahnsteig wird gedrängelt und manchmal geschubst und nicht immer wirklich aufgepasst beim Überqueren der Straße. Manchmal werden auch die Türen blockiert. Während wir auf die Bahn warten, treffen wir Außendienstleiter Mario und einen weiteren Soko-Mitarbeiter, die sich uns anschließen. Wie auf Kommando holen in der Bahn alle Warnwesten hervor und ziehen sie über. „Die benutzen wir immer im Schülerverkehr, damit uns die Autofahrer und Schüler sofort erkennen“, sagt Mario. „Oft stehen auf dem Bahnsteig 100 Schüler. Unsere Fahrer wissen zwar Bescheid und fahren die Haltestelle langsam an, aber sie sind trotzdem froh, dass wir hier sind und zusätzlich aufpassen, dass nichts passiert.“

Schülerverkehr: Die Haltestelle Melaten ist rappelvoll - die Soko 1422 regelt Fahrgastwechsel und Übergang.

Schülerverkehr: Die Haltestelle Melaten ist rappelvoll – die Soko 1422 regelt Fahrgastwechsel und Übergang. (Foto: Kathrin Huth und Hanna Stein)

Sobald wir die Haltestelle erreichen und aussteigen, nehmen alle ihre Position ein: An jeder Seite der Haltestelle, auf jeder Straßenseite und auf dem Bahnsteig stehen jetzt Soko-Mitarbeiter und sorgen dafür, dass die Schüler sicher über die Straße und in die Bahn kommen und der Fahrgastwechsel reibungslos funktioniert, damit es nicht zu Verspätungen kommt. Der Schüleransturm bleibt nicht aus und wir dürfen das Gewusel beim Ein- und Aussteigen live miterleben. Zwischen den lärmenden Kindern drängeln sich Leute mit Fahrrad und ein Rollstuhlfahrer versucht, sich einen Weg durch die Menschentraube zu bahnen. Das gleiche spielt sich zur gleichen Zeit am Sülzgürtel, an der Nussbaumer Straße, am Lenauplatz und an rund 17 weiteren Haltestellen ab. An einigen ist die Soko 1422 täglich vor Ort, an anderen ein bis zweimal die Woche. Überall, wo die Kollegen im Einsatz sind, kontrollieren sie die Haltestellen auf Schäden und Verunreinigungen, geben entsprechende Meldungen weiter und achten auf die Einhaltung des Rauch- und Alkoholkonsumverbots. Bei Zuwiderhandlung wird ein „Bußgeld“ in Höhe von 40 Euro fällig.

„Wir könnten oft noch mehr Mitarbeiter gebrauchen“, sagt Abteilungsleiterin Bettina. „Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes überall da, wo es brennt.“ Damit meint sie nicht nur die Brandwachen. Die Soko-Mitarbeiter werden auch bei Sonderveranstaltungen als Ordnungskräfte eingesetzt – bei Events in der LanxessArena, bei FC-Spielen oder bei der Eröffnung der Nord-Süd Stadtbahn-Haltestellen im Dezember. Auch beim Tag der offenen Tür bei der KVB am 22. Mai werden die Mitarbeiter der Soko 1422 im Dienst sein.

„Diese Abteilung ist einmalig. Das gibt es bei anderen Verkehrsbetrieben nicht“, sagt Bettina und dabei klingt ein bisschen Stolz in ihrer Stimme mit. Zu Recht, denn sie und die anderen Mitarbeiter/innen der Abteilung haben in den vergangenen elf Monaten echte Aufbauarbeit geleistet. Schon heute ist das „Team für alle Fälle“ nicht mehr aus dem Stadtbild und dem Betriebsgeschehen wegzudenken. „Nach außen hin sind die Mitarbeiter das Aushängeschild der KVB. Innerhalb des Unternehmens schafft man eine Lösung für Mitarbeiter, die nicht mehr Vollzeit einer anderen Tätigkeit nachgehen können. Für die Soko sind sie ein großer Gewinn, weil sie sich mit dem Fahrbetrieb, den Tarifen und dem gesamten Betrieb bestens auskennen. Und das kommt wiederum den Kunden zugute…“

Den Eindruck haben Hanna, Kathrin und ich auch. Wir finden das Soko-Team klasse. In den drei Stunden, die wir mit den Kolleginnen auf Tour waren, haben wir viel erlebt und Spaß gemacht hat es uns auch. Ohne die Soko 1422 können wir uns die KVB nicht mehr vorstellen!

 

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6 Kommentare

  • Max Küppers

    Echt klasse gestaltet.
    Das Thema ist sowieso brisant,damit wird besser aufgeklärt.

    Super Blog – echt jut jemaat – KVB !!!

  • Anette Gebbert

    Danke, für den sehr ausführlichen und aufschlussreichen Artikel. Ich hoffe, er wird Verpflichtung und Ansporn für alle Mitarbeiter sein!

    Ich wünsche allen eine schöne Restarbeitswoche und einen schwungvollen Tanz in den Mai!

    Alles Liebe,

    Anette Gebbert

  • Dennis

    Hallo KVB-Blogger :),
    die SOKO der KVB sehe ich auch oft an der (H) Melaten. Die regeln da den Schülerverkehr wirklich 1a!
    Toll ist auch, dass sie letztens die Ampelplattform an der Haltestelle vergrößert haben! Dadurch stehen die Schüler, wenn sie über die Ampel gehen und die Bahn kriegen wollen, nicht mehr auf der Straße, weil die Plattform zum Stehen zu klein ist. Jetzt ist sie groß genug! Übrigens zu Ihren neuen Automaten:
    Installieren sie doch zusätzlich noch eine Software, die an die Ticketsoftware gekoppelt ist und zwar folgende:
    Wenn ich z.B. eingebe: von Starthaltestelle Bocklemünd nach Rudolfplatz. Dann druckt mir der Automat ja ein Ticket der Preisstufe 1b. Noch besser wäre es, wenn der Automat zusätzlich sozusagen einen Reiseplan mitrausdruckt, wo draufsteht, wo man umsteigen muss, in welche Linie (und welche Richtung), zu welcher Zeit. Das wäre vorallem vorteilhaft für Personen, die nicht von hier kommen und mal schnell irgendwo hinmüssen, für (ältere) Bürger, die vielleicht noch nicht so gut mit dem Internet (kvb-koeln.de Fahrplanauskunft) klarkommen und natürlich auch für alle Anderen, die das Angebot nutzen wollen. Das könnte man dann auch in verschiedene Sprachen umsetzen. Man könnte ja auch diese Funktion, sozusagen nur als „auswählbare Funktion“ anbieten, damit Fahrgäste, die ihre Route schon in und auswendig wissen, nicht immer beim Ticketkauf den Reiseplan/Routenplan mitausgedruckt bekommen, damit auch wirklich nur die Fahrgäste so einen Plan bekommen, die Ihn auch gebrauchen können. Damit wäre das Automatensystem der KVB doch wirklich perfekt ausgeklügelt! Außerdem könnte man ja mal einführen, dass jeder Busfahrer eine Münzkassette bekommt (in sein Türfach), um Scheine zu wechseln. Nicht zum Verkauf, einfach nur um Scheine zu wechseln. Dann kommen nämlich nicht andauernd Fahrgäste und fragen im Bus nach Wechseln…
    In diesem Sinne; weiterhin Mut zur Bewältigung der Mobilität in unserer großen und schönen Stadt! 😉

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Dennis,
      danke für das Lob, das geben wir gerne an die Kollegen weiter!

      Bezüglich der Automaten wäre eine Umprogrammierung der Software sehr sehr aufwendig. Eine extra Druckfunktion wäre ggf. möglich, aber da wir sehr teures fälschungssicheres Papier nutzen, wäre ein Ausdruck der Verbindung auch sehr teuer. Deswegen haben wir uns dagegen entschieden.

      Den Vorschlag mit dem Geldwechseln bei den Busfahrern geben wir gerne weiter.

      VG von den KVB-Bloggern

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