Was Sie noch nicht über die KVB wussten…

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Die KVB befördert werktags im Schnitt mehr als 900.000 Fahrgäste. Sie ist im Bewusstsein und im Alltag der Menschen fest verankert. Und deshalb wissen die meisten Kölner natürlich auch einiges über das Unternehmen: Welche Linie sie wohin bringt, wo und wann die Züge besonders voll sind, dass es Hochflur- und Niederflurstrecken gibt, dass die KVB im letzten Jahr ihr Leihrad-Angebot gestartet hat. Aber es gibt eine Menge Zahlen und Fakten, die den Kunden sicherlich nicht bekannt sind, die erstaunlich sind und Schlaglichter werfen auf das komplexe Geschäft des Bus- und Bahnbetriebs.

 

Einige dieser Fakten haben wir zusammengetragen:

 

  • Das gesamte Schienennetz der KVB hat ein Gewicht von knapp 33.000 Tonnen – das entspricht in etwa dem Gewicht von 6.000 Elefantenbullen.

 

  • Die kürzeste Buslinie der KVB ist die Linie 158 (Merheim-LVR-Klinik) mit einer Länge von 1,29 Kilometern (einfache Richtung), die längste die 121 (Neusser Straße/Gürtel bis Langel) mit knapp 27,3 Kilometern.

 

  • Die längste Stadtbahnlinie ist die 18 mit 46,4 Kilometern, inklusive des Streckenanteils auf Bonner Stadtgebiet, die kürzeste ist die 17 mit 8,5 Kilometern.

 

Bild_Pferdebahn

  • Im Museum Thielenbruch steht noch ein Pferdebahnwagen aus dem Jahr 1894 – gezogen vom Kunststoff-Pferd Max, das sogar wiehern kann.

 

  • Das Streckennetz umfasst rund 195 Kilometer; darin sind die HGK-Strecken enthalten, nicht aber die auf Bonner Stadtgebiet.

 

  • Der tiefste Punkt im U-Bahn-Streckennetz liegt mit rund 28 Metern zwischen den Haltestellen Heumarkt und Severinstraße (in dem Abschnitt, der heute noch nicht befahren wird).

 

Bild_Auto_im_Gleis

  • Im Jahr 2015 haben 106 Pkw oder Lkw im Gleis gestanden und den Stadtbahn-Betrieb behindert.

 

  • Bei der KVB arbeiten Menschen 30 verschiedener Nationalitäten.

 

  • Die Busse und Bahnen der KVB haben im vorigen Jahr die Strecke von 36,8 Millionen Kilometern zurückgelegt – das entspricht etwa 920 Erdumrundungen.

 

  • Der Dieselverbrauch liegt bei rund 20.000 Litern pro Tag.

 

Bild_Reifen_Wechsel

  • Die KVB benötigt im Jahr durchschnittlich 1.000 neue Reifen für ihre Busse.

 

  • Zum Bremsen der Stadtbahnen wurden 2015 rund 681 Tonnen Sand verbraucht

 

  • Die Wartung der Stadtbahnen hat insgesamt rund 100.000 Stunden in Anspruch genommen

 

Bild_Stadtbahn_Waschanlage

  • Rund 9.600 Liter Reinigungsmittel wurden im vorigen Jahr zum Waschen der  Bahnen eingesetzt.

 

  • Der letzte KVB-Schaffner verließ 1968 Bus und Bahn.

 

  • Die höchste Liniennummer, mit der eine Bahn im KVB-Netz unterwegs war, war die Linie 27 in den 1930er und 1940er Jahren.

 

  • Pro Jahr werden durchschnittlich rund 2.000 gestohlene Nothämmer ersetzt.

 

Fotos: KVB-Archiv
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5 Kommentare

  • sehr gelungene beitrag

  • Mertens

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    zu erst einmal möchte Ich den durchaus rhetorisch gut gelungenen Text loben.
    Ich habe ein paar Fragen; Es wäre hilfreich mir diese zu beantworten.
    Meine Erste Frage wäre, wie Sie die Beziehung in Ihrem Unternehmen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber umschreiben würden. Gibt es auch eine Möglichkeit (und wenn ja die genaue Bezeichnung) einer individuellen Arbeitsgestaltung. Außerdem würde Ich gerne von Ihnen wissen, mit welcher Anfangsqualifizierung man bei Ihnen als Busfahrer/Triebwagenführer antreten muss, um bei Ihnen ein gesichertes Arbeitsverhältnis dort zu bekommen. Zuletzt würde ich Sie dann noch gerne fragen wollen, wie Sie die Transparenz Ihres Unternehmens bezeichnen würden.

    Mit freundlichen Grüßen aus der Schweiz.

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Herr Mertens,
      die KVB ist ein Unternehmen, das großen Wert legt auf gute Arbeitsbedingungen, motivierte Mitarbeiter und einen respektvollen Umgang miteinander. Eine flexible Arbeitszeitgestaltung ist in gewissem Rahmen möglich, im Fahrdienst sind diese Möglichkeiten allerdings begrenzt. Wer eine Ausbildung zum Bus- oder Stadtbahnfahrer machen will, sollte einen guten Hauptschulabschluss haben und bereits im Besitz eines Führerscheins sein. Für die Busausbildung ist das Mindestalter 18 Jahre, für die Ausbildung zum Stadtbahnfahrer 20 Jahre.
      Grüße, Matthias Pesch

      • Mertens

        Sehr geehrte Damen und Herren,
        Ihr Unternehmen scheint tatsächlich sehr familienfreundlich und für die Arbeitnehmer nachhaltig zu sein. Ein wirkliches Vorzeigeunternehmen.
        Mit freundlichen Grüßen
        D. Mertens

  • Andreas

    Liebe KVBler,

    welche Linie hat eigentlich den längsten unterirdischen Streckenverlauf?

    Viele Grüße
    Andreas

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