Wieso greift die KVB zur Einhaltung der Maskenpflicht nicht stärker durch?

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Die Maskenpflicht ist derzeit ein Riesenthema, vor allem in den Sozialen Medien. Seit Ende April gilt auf Anordnung der nordrhein-westfälischen Landesregierung eine Maskenpflicht im ÖPNV, also in Bussen, Bahnen und an Haltestellen: Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, muss Mund und Nase bedecken, wenn nicht mit einer Maske, dann zumindest mit einem Tuch oder einem Schal – um sich und andere Fahrgäste vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Sehr viele, aber nicht alle Fahrgäste halten sich daran. Deshalb fordern viele, dass die KVB die Maskenpflicht konsequenter kontrollieren sollte.

Aber ist die KVB dafür überhaupt verantwortlich?

Auf Facebook und Twitter hat unser Social Media Team die Frage schon häufig beantwortet: Nein!
Die Durchsetzung der Maskenpflicht liegt nicht in der Verantwortung der KVB. Es handelt sich um eine Anordnung der Landesregierung, weshalb prinzipiell jeder Fahrgast selbst für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verantwortlich ist. Die KVB kann Präsenz im Stadtgebiet zeigen, die Fahrgäste aufklären, sensibilisieren und ggf. auch ermahnen. Und wenn ein Fahrgast sich partout nicht belehren lassen möchte, können wir den Fahrgast auch vom ÖPNV ausschließen.

Maskenpflicht_Fahrausweispruefdienst_Fahrgastservice

Paul unterwegs auf Strecke,
© Foto: KVB/Thorsten Fassbender

Soweit die Theorie. Aber wie sehen das eigentlich die Kollegen aus dem Fahrausweisprüfdienst und dem Fahrgastservice? Wir haben mit Anne, Jacky und Paul über ihre Erfahrungen auf der Strecke bei der Kontrolle der Fahrausweise und der Maskenpflicht gesprochen.

Paul: Wir überprüfen die Einhaltung der Maskenpflicht im Rahmen unserer normalen Fahrausweiskontrolle – und haben dabei natürlich selbst Masken auf. Wenn wir Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Schutz sehen, dann sprechen wir sie freundlich an und weisen sie auf die Maskenpflicht hin.

Und wie sind die Reaktionen?

Paul: Manche haben einfach nur vergessen, die Maske aufzuziehen, oder sie haben eine an, aber nur vor dem Mund und nicht über die Nase gezogen. Das machen sie aber, wenn wir sie vernünftig ansprechen. Da braucht man ein bisschen Fingerspitzengefühl. Aber wir beobachten natürlich auch, dass manche die Maske nur aufziehen, wenn sie uns sehen, und sie vermutlich wieder absetzen, wenn wir weg sind.

Und wenn jemand keine Maske dabei hat oder sich weigert, eine aufzuziehen – was habt Ihr dann für Möglichkeiten?

Paul: Wir machen dann von unserem Hausrecht Gebrauch und weisen diese Fahrgäste aus der Bahn oder aus dem Bus.

Jacky: Und in aller Regel kommen die Fahrgäste dieser Aufforderung auch nach. Es gibt nur ganz wenige Fälle, wo es lauter wird und wir etwas energischer auftreten müssen.

Anne: Ich habe es aber auch schon erlebt, dass andere Fahrgäste noch Masken dabei hatten und denen, die keine hatten, ausgeholfen haben. Das ist natürlich eine gute Lösung.

Aber Bußgelder könnt Ihr nicht verhängen?

Anne: Nein, das können nur die Kolleginnen und Kollegen vom Ordnungsamt der Stadt. Wir machen gemeinsame Kontrollen, häufig wird dann aber auch erst einmal eine Verwarnung ausgesprochen, bevor ein Bußgeld verhängt wird. Eine stärkere gemeinsame Kontrolle mit der Stadt wäre sicher wünschenswert, aber das Ordnungsamt hat ja noch viele andere Bereiche, wo es kontrollieren muss, in Parks, Restaurants oder auf öffentlichen Plätzen. Da reichen dann die Kapazitäten nicht für intensivere Kontrollen bei uns.

Die Disziplin beim Maskentragen lässt ja offenbar nach, je später es wird.

Maskenpflicht #maskeauf

#maskeauf
© Foto: KVB/Thorsten Fassbender

Jacky: Ja, das stellen wir auch fest. Tagsüber gibt es nur ganz wenige, die ohne Maske unterwegs sind, abends sieht das anders aus.

Anne: Vor allem, wenn es aufs Wochenende zugeht. Oft sind es vor allem Jugendliche, die dann häufig ganz bewusst ohne Maske unterwegs sind. Da ist die Kontrolle schwieriger, vor allem wenn die Bahnen dann auch wieder voller werden. Wir versuchen, dem weitestgehend nachzukommen, aber gerade jugendliche Gruppen sind auch renitenter.

Paul: Da kommt es natürlich noch mehr darauf an, wie wir die Jugendlichen ansprechen. Generell ist es so, dass viele Fahrgäste es begrüßen, dass wir wieder verstärkt unterwegs sind. Sie fühlen sich dann sicherer, und es gibt ihnen ein Stück Normalität zurück.

Es gibt ja auch Menschen, die aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind.

Anne: Ja, die haben in aller Regel auch ein entsprechendes Attest dabei.

Auch für alle anderen ist es ja nicht gerade angenehm, wenn sie – vor allem bei großer Hitze – eine Maske tragen müssen.

Paul: Das ist richtig, und das können wir auch gut nachvollziehen. Aber es ist trotzdem wichtig, dass alle einen Mund-Nase-Schutz tragen, damit niemand Angst haben muss, sich oder andere in Bus oder Bahn anzustecken. Und dafür wollen wir durch unsere Arbeit auch um Verständnis werben.

 
 
 
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91 Kommentare

  • Rudolf

    Nach meiner Ansicht wird nicht durch Durchsagen deutlich genug auf die Maskenpflicht an Haltestellen hingewiesen. Wenn die Leute auf einem Bahnsteig nah bei an der stehen, sollte die Maske selbstverständlich sein. Stattdessen wird sie oft erst nach dem Einsteigen aus der Tasche geholt.

    • Klaus

      ich finde es überhaupt sehr wichtig, das Menschen eine Maske tragen, wenn sie die KVB nutzen und da muss man nicht so kleinlich sein, ob die Masken in Bus und Bahn aufgesetzt werden oder bevor man einsteigt. Wichtig ist, das die Masken getragen werden, bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

      • Tobias Plück

        Wozu denn? Sie schützen ja nicht gegen das Virus und sind sehr ungesund. Außerdem sind im ganzen Land (BRD) nur noch 5000 Leute positiv auf Corona getestet.

        • Doris

          @ Tobias Plück
          „Sie schützen ja nicht gegen das Virus …“: Ne, aber sie schützen andere! Nennt sich soziale Verantwortung.
          „… und sind sehr ungesund“: Quatsch!
          „Außerdem sind im ganzen Land nur 5000 Leute positiv auf Corona getestet“: Quatsch!

    • aw

      Weche Durchsagen? Habe bis heute noch keine Durchsagen betr. der Maskenpflicht gehört.

  • Sarah

    Ich fände es sinnvoll, wenn in Bahnen und Bussen vielleicht hin und wieder automisierte Durchsagen laufen würden, die darauf hinweisen, dass Maskenpflicht besteht und man die Maske über Mund UND Nase tragen soll. Bin gerade gestern früh wieder in einem Bus gefahren, in dem alle außer mir die Maske nur über dem Mund hatten. Und das schützt nun ja wirklich keinen, wenn die Leute dann über die Nase atmen.

    • Daniel

      Solche Ansagen kommen in den Bahnen. Schon oft gehört.

    • Jacko

      Die Ansagen kann nur der Fahrer abspielen

    • Sandra

      Die Masken aber auch nicht, liebe Sarah, die Löcher ind en FFP2 Masken sind 300ym groß, die Viren 50 bis 80ym. Es ist so wie wenn eine Mücke durch einen Maschendrahtzaun fliegt. Schlicht Unsinn.

      • Thomas

        Viren sind an Wassertröpfchen gebunden und diese sind grösser, so dass die Masken wirken.
        „Schlicht Unsinn“ ist es, nur die Virengröße heranzuziehen.

      • Christoph

        Ca. Die Hälfte der Infektionsübertragung kommt durch Aerosol, die andere Hälfte durch Tröpfchen. Diese kann jede Maske zurück halten. Nur etwa 10%. Schmierinfektion. Dafür Hände waschen. Schon nur noch halbes Risiko. Mit Abstand und guter Belüftung weniger …

  • Gerd

    Es wäre schön, wenn überhaupt eine Maske im Bus getragen wird.

    • Hallo Gerd,
      wie meinen Sie das?
      Nach unserer Erfahrung gibt es vereinzelt Verstöße, aber ca.95% der Fahrgäste halten sich an die Maskenpflicht. Das kann sicher regional oder zeitlich variieren, aber das sich niemand daran hält können wir nicht bestätigen!
      Gruß
      Markus

      • Heidi

        Hallo, es wäre schön wenn das Tragen einer Maske mehr kontrolliert würde, denn es gibt auf jeder Fahrt viele Menschen die die Maske gar nicht oder nur über dem Mund tragen. Ich fühle mich dadurch nicht sicher bei der Fahrt und versuche Fahrten mit Bus und Straßenbahn zu vermeiden.

        • Hallo Heidi,
          das ist uns leider auch aufgefallen und wir haben unsere Kontrollen daher auch nochmal intensiviert. Wir kontrollieren hier mit dem Ordnungsamt zusammen und dieses verhängt bei Verstößen auch ein Bußgeld von 150 Euro. Viele Grüße, Kristina

        • Abokundin

          Fühle mich in Bus und Bahn auch nicht sicher. Immer mehr fahren ohne Maske oder tragen die Maske nicht richtig. Weiterhin keine Durchsagen, so gut wie keine Kontrollen. Am 21.08.2020 gegen 18.30 Uhr befanden sich auf dem Bahnsteig Christphstr./MediaPark 21 Leute ohne Maske.
          Die KVB ist eben KVB. Traurig.

          • Hallo,
            wir haben unsere Kontrollen nochmal intensiviert und sind aktuell in Gesprächen mit dem Ordnungsamt, um das Düsseldorfer Verfahren auch in Köln umzusetzen (d.h. unser Personal dürfte dann Personalien aufnehmen und diese zwecks Bußgeld an das Ordnungsamt weiterleiten). Dazu sind allerdings noch Absprachen mit dem Datenschutzbeauftragten erforderlich. Uns ärgert das nämlich auch sehr! Wir sind mit Hochdruck dran. Viele Grüße, Kristina

  • Xaver Christ

    War gerade in Amsterdam. In den dortigen Strassenbahnen herrscht Ordnung. Einsteigen beim Fahrer oder hinten beim Fahrkartenverkauf /Schaffner. Direkte Durchsage wenn einer ohne Maske in der Bahn unterwegs ist. Easy einloggen an der Tür und beim Ausstieg wieder ausloggen. Wer keine Maske hat, fliegt raus. Vor jeder Haltestelle die automatische Ansage, Masken zum eigenen Schutz und zum anderer Tragen. Wenn ich mit will, muss ich mich an die Regeln halten.

    Lieben Gruss, Xaver

    • Hallo Xaver Christ,
      das klingt gut!
      Als ich in Amsterdam war, konnte ich das so nicht feststellen. Da ging alles automatisch, es gab auch keinen Schaffner oder Kontakt zum Fahrer. Haben die Amsterdamer das für Corona komplett umgestellt?
      Gruß
      Markus

      • Xaver

        Hallo Markus, zwei oder drei Doppeltüren dienen als Ausgang, Fahrer und Schaffner/Fahrkartenverkauf als Eingang. Ich kenne die Amsterdamer Strassenbahn nur mit dieser Konstellation und die Beiden (weiblich*männlich) greifen auch in Ton massiv ein wenn etwas gegen die Bestimmungen verstößt. (Maskenpflicht, Wandervögel, Mindestabstand, unkorrekt geparkten Kinderwagen) In der City selbst wird auf ein Rechtslaufgebot und Abstandspflicht hingewiesen. Wäre für die Hohestr. auch nicht verkehrt. Bleib gesund und lieben Gruss, Xaver

    • Joanna

      Das ist hier in Köln leider nicht möglich. Obwohl Kameras in den Fahrzeugen angebracht sind. Keiner fühlt sich verpflichtet. Also ist unsere Gesundheit allen egal. Ich lese nur Ausreden. In anderwn Ländern funktioniert es.

    • Monika Sleuwen

      Der Mund-Nasen-Schutz steht für mich hinsichtlich seiner Wirksamkeit auf einem Niveau wie der Aluhut des Verschwörungstheoretikers.

      • #deneigenenHutsiehtmannicht

        Frau Sleuwen, lesen Sie eigentlich wissenschaftliche Publikationen ? Oder holen Sie Ihr Wissen aus dem reichen Kosmos der Mutmaßung ?

    • Monika Sleuwen

      Welch ein beruhigendes Gefühl, wenn Ordnung herrscht.

      • Thomas

        Genau, werte Monika, Ordnung und gegenseitige Rücksichtnahme, ganz alte Tugenden, wohl heutzutage nicht mehr bei allen angesagt.

        • Saskia Buddenbrook

          Linie 3, Richtung Thielenbruch, ca.17.30 am 10.8.
          Junger Mann ohne Maske, pöbelte, als er angesprochen wurde, ‚zu warm‘, der Fahrer zuckte bei Hinweis nur die Schultern. So wird das nix.

          • Hallo Saskia,
            es ist auch nicht die Aufgabe unserer Fahrer, die Maskenpflicht zu kontrollieren. Sie sollen sich auf die Beförderung konzentrieren. Andernfalls kämen wir auch nicht mehr vom Fleck, wenn die Fahrer Zutrittskontrollen durchführen würden.
            VG Carola

    • Anonymous

      Ja richtig aber es gibt halt dowe Männchen die nicht daran halten 150 ist zu wenig

  • Bahnfahrer

    Fahrgast ohne Maske. Wollte keine anziehen und nicht aussteigen sein Alter 80.
    Leitstelle informiert, Aussage es kommt keine Polizei von Ordnungsamt geht keine dran. Fahren Sie weiter.So viel dazu.

    • M.H.

      Jo was soll man dazu sagen, wenn selbst Ihr nichts machen könnt..Wenn Ich sehe wer alles KEINE Maske trägt, da krieg Ich Wut: Jugendliche,, Ausländische Mitbürger vorallem und sogar die Alten um die es eigentlich geht.v Und wenn man was sagt wird Prügel angedroht, gerade erst Sonnntag erlebt. 2 Dunkelhäutige steigen ein sitzen fast neben mir und ziehen Maske aus. Man spricht sie an und wird direkt beleidigt und mit Schlägen befroht. Da kann man nur Wünschen das solche ALLE KRANK werden und zwar richtig damit sie begreifen das der Virus da ist…

  • Bahnkollege

    Leider ist es inzwischen üblich sämtlichen Anstand den Bach runter gehen zu lassen. Das fängt bei Füßen auf dem Sitz an und geht weiter über essen und trinken im Zug oder sportlichen Aktivitäten. Geraucht wird auch ungeniert. Wenn man dann die entsprechende Person darauf anspricht, ist eine Beleidigung noch das geringste das man zurück bekommt. Hier wünsche ich mir dringend ein härteres Durchgreifen und viel mehr Präsenz, vor allen Dingen in den Abendstunden. Lieben Gruß

    • Markus Hauser

      Da haben Sie vollkommen Recht. Man erlebt es jeden Tag aufs Neue. man kann nur noch kotzen. Eure Mitarbeiter kommen gegen solche Menschen selbst kaum an, bringen sich manchmal sogar in Gefahr, schon erlebt. Also sehr schwerer Job..

  • Marion

    Ich bin aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit – und führe ein entsprechendes Attest mit. In den allermeisten Fällen bin ich die Einzige ohne Maske in einer Bahn (übertags). Immer wieder ernte ich böse Blicke und auch schon mal Kommentare. Die ständigen Durchsagen: hier herrscht Maskenpflicht, wenn sie keine tragen verlassen sie sofort die Bahn – heizen m. E. die Stimmung auf. Bitte erwähnen Sie auch mal, dass es chron. Kranke und/oder Behinderte sind, die ohne Maske fahren – und das völlig legitim – entsprechend den Ausnahmen, die diese Verordnung vorsieht!

    • Hallo Marion, die von Ihnen angesprochene Durchsage ist vom Text her von der SWB. Ich vermute, dass Sie sie in der 16 oder 18 gehört haben?! Die meisten Kunden hier fordern dieses Vorgehen auch von uns. Dennoch verweisen wir auch immer auf die Kunden mit Attest. Unsere Durchsagen sind jedoch neutral gehalten. Bitte haben Sie dafür Verständnis. VG Tanja

  • John

    Die KVB ist ein Beförderungsunternehmen, kein Hilfssheriff einer umstrittenen Gesetzgebung! Schon drei Monate währt die Maskenpflicht ohne wissenschaftliche Untersuchung. Man braucht sich nur mal die Zahlen des RKI anzuschauen: 99.994% der Menschen in Deutschland sind derzeit nicht infiziert und trotzdem wird die Maskentragepflicht verlängert, verlängert, verlängert. 90% der Bahn-Reisendenden von Deutschland nach Dänemark haben die Maske nach Grenzübertritt abgenommen. Dies sagte ein Ulmer Rechtsanwalt zum Thema Maskenpflicht letzten Sonntag in Köln. Es wäre schön gewesen, wenn aus diesen Fakten heraus auch mal die andere Seite aufgelistet wäre: Wie viele Menschen aus Köln und Umgebung nutzen wegen der unverhältnismäßigen Maskenpflicht nicht mehr die KVB?

    • Marion

      Danke, John! Da derzeit auch in den Medien viel über sog. ‚Maskenverweigerer‘ berichtet wird, befürchte ich eine Eskalation und dass es nicht mehr viel braucht, bis die ersten ohne Maske tätlich angegriffen werden. Wie gesagt, ich bin meistens die Einzige – es kann also von Massen gar nicht die Rede sein. Und ja, die Ansteckungsgefahr ist sehr gering – und dafür leiden sehr viele Menschen – und besonders Kinder – unter der Maskenpflicht. Das ist nicht verhältnismässig!

    • Monika Sleuwen

      Danke John für diese deutlichen Worte.

    • Achim

      Und wie viele Menschen aus Köln und Umgebung nutzen wegen der fehlenden Durchsetzung der Maskenpflicht nicht mehr die KVB, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen, dort wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann?

  • Andreas

    Chronisch Kranke und Behinderte werden durch die ständigen Durchsagen überall diskriminiert, jeder starrt einen dann an, wenn man keine Maske aufhat. Die KVB macht es aber mit mehr Fingerspitzengefühl als die Rheinbahn, wo auch schon Lautsprecherdurchsagen gezielt Luete mit einer Art Täterbeschreibung „gejagt“ haben, das ist dann besonders unfair, weil man ja nicht antorten kann. Dass die Kontrolleure das mit Fingerspizengefühl handhaben, ist gut, allerdings würde ich mir, da mittlerweile ja bekannt ist, dass hauptsächlich chronisch Kranke und Behinderte keine Maske aufsetzen können, das Ansprechen eher als Frage wünschen. So kann man sich erklären und muss sich nicht gleich rechtfertigen. Danke, wenn ihr das als Anregung nehmt.

  • Monika Sleuwen

    Der Mund-Nasen-Schutz steht für mich hinsichtlich seiner Wirksamkeit auf einem Niveau wie der Aluhut des Verschwörungstheoretikers.

  • Tom

    Leider ist es mit der Maskenpflicht genauso wie mit vielen Dingen die geregelt und nicht erlaubt sind in Köln. Immer mehr Menschen kümmert es nicht und machen was sie wollen und die Stadt Köln greift nicht ein. Also nicht nur ein KVB Problem. Es wird geraucht, offene und alkoholische Getränke konsumiert, Kippen weggeschmissen usw. Meiner Meinung nach müsste das was verboten ist auch kontrolliert werden denn sonst macht das alles keinen Sinn. Es wird von den Menschen nicht ernst genommen und man muss ja auch kaum Sorge haben erwischt zu werden. Schade um diese Entwicklung

  • FH

    Ach so…die Landesregierung muss die Maskenpflicht durchsetzten. Ich dachte wir alle gemeinsam im Rahmen unsere Möglichkeiten. Dann werde ich das mit der Maske mal lassen bis mir jemand von der Regierung eine aufsetzt….
    Euer Ernst liebe KVB? Bisschen einfacher, oder?
    Ich fahre regelmäßig mit Bus und Bahn. Seit dem Corona-Ausbruch habe ich 2x die Durchsage gehört und keine Kontrolle erlebt.

  • Goldmull

    Ich muss mich dem Kommentar von FH, 30. Juli 2020, 16:02 leider anschließen.

    Ist man morgens unterwegs, dann treffen die 95% Maskenträger sicher zu.
    Bei meinen täglichen Rückweg vom Heumarkt – Müngersdorf gegen 15.30 Uhr haben höchstens 60% der Menschen eine Maske auf und das ist beängstigend wenig.
    Zudem gibt es diverse Spitzfindigkeiten, wie Nase über der Maske, Mund bedeckt, es wird gegessen – natürlich ohne Maske… es gibt ja die passende Ausrede und noch einige subtile Tragarten mehr.

    NOCH sind Schulferien… mir graut es schon vor dem Schulstart.

    Es ist einfach die Verantwortung auf die Landesregierung abzuwälzen. WIR alle sind verantwortlich, also auch die KVB und deren Mitarbeiter. Nicht immer Verantwortung schubsen.
    Bitte den Po hochbekommen und machen… nicht immer die anderen!

    Zu guter Letzt: Ich müsste als Asthmatiker gar keine Maske tragen. Ich trage aber eine AUS RESPEKT MEINEN MITMENSCHEN GEGENÜBER, denn auch ich könnte infektiös sein und jemanden anstecken.

    • Plumperquatsch

      An alle Maskenverweigerer!
      Im Herbst werden die Zahlen wieder steigen und die Quittung für euer verantwortungsloses und leider auch asoziales Verhalten wird mit steigenden Infizierten fällig.
      Was dieses Virus langfristig in einem Menschen anstellt das wissen wir nicht.
      Es wäre schön wenn mehr Menschen den Mundschutz als einen präventiven Schutz
      sehen damit sich diese Pandemie nicht so ausbreitet das wir noch mehr Einschränkungen im Alltag hinnehmen müssen.
      Ist es eigentlich so schwer sich einen Mundschutz über Mund und Nase zu ziehen?
      Wie traurig und es sagt so viel über uns Menschen aus….
      Viel Egoismus und zu wenig Nöchstenliebe.
      Mein Abo bei der Kvb ist gekündigt.

  • Anne

    Ich kann mich nur den Worten von FH anschliessen. Seitdem es die Maskenpflicht gibt, habe ich keine einzige Kontrolle – weder von Maske noch Fahrschein – erlebt. Statt an jeder Haltestelle auf die Benutzung aller Türen und das Nichtvergessen der persönlichen Gegenstände zu erinnern, sollte die freundliche Damenstimme lieber auf das Tragen der Maske hinweisen. Auch Bahnsteigdurchsagen würden sicher helfen, wie oben gesagt oder vielleicht mal Kontrollen auch auf dem Bahnsteig. Die KVB beklagt dauernd den Rückgang der Fahrgastzahlen. Ich überlege auch immer wieder, doch lieber das Auto zu nehmen und werde das sicher auch tun, wenn immer weniger Masken in der Bahn getragen werden und nicht mehr kontrolliert wird.

  • K

    Kerstin
    31,07,2020
    Bin vor 2.Stunden mit der Bahn gefahren.
    Die Fahrt heute war echt eine Zumutung.
    ES fing in der Bahn schon mit jeder Menge Nichtmaskenträger an und das
    ging leider im völlig überfüllten Bus (Ersatzbus der Linie 12 und 15 von der
    Mollwitzstr.9 Weidenpesch bis Longerich weiter so.)
    Ich fahre fast täglich mit der KV B zur Arbeit , habe leider noch nie eine
    Kontrolle erlebt.Ich habe heute wirklich Angst um meine Gesundheit gehabt.
    Leider bekommt man nur doofe Sprüche von den Nichtmaskenträgern.
    Die anderen Fahrgäste gucken lieber weg .Schade!,!

  • Kerstin S.

    Kerstin
    31.07.2020
    Ich fahre fünf Tage in der Woche mit der Bahn zur Arbeit.Jeden Tag sieht man
    Maskenverweigerer.Heute war es besonders schlimm. Habe den jungen Mann
    angesprochen,die Antwort war ein gelangweilter Blick.Die anderen Fahrgäste
    haben lieber schnell weg geschaut.Viele junge Leute tragen die Masken nicht
    oder nicht richtig .Auch viele ausländische Mitbürger nehmen die Maskenpflicht
    nicht ernst. Ich habe bis jetzt noch nie mitbekommen das die KVB diesbezüglich
    Kontrollen macht.Ich fühle mich leider nicht mehr sicher .Ich arbeitete im Einzelhandel
    und da machen wir bei schwierigen Fällen von unserem Hausrecht gebrauch.
    Ich habe ein Abo und möchte auch weiter gerne mit der K V B fahren.Im Moment
    fahre ich leider sehr ungerne.

    • Hallo Kerstin,
      wir haben seit letzter Wochen unsere Kontrollen – gemeinsam mit dem Ordnungsamt – punktuell verstärkt. Ja, es wurden sowohl Verweise ausgesprochen, als auch Bußgelder verhängt. Wir werden aber nie flächendeckend vor Ort sein können. Es werden immer nur Stichproben bleiben.
      VG Carola

    • Plumperquatsch

      Es muss stärker kontrolliert werden und das geht auch.
      Die Kontrollen sind notwendig müssen auch leider mit Geldstrafen durchgesetzt werden.
      Die KVB ist verantwortlich dafür zu machen das diese Regeln eingehalten werden.
      Bitte schickt eure Mitarbeiter mit mindestens 5 Leuten in die Bahnen und verhängt Geldbußen.
      Wenn einer Vandalismus betreibt oder in der Bahn säuft dann muss man auch Strafgeld zahlen.
      Es wird den Leuten dann schon klar das man den Mundschutz ordentlich tragen muss in diesen Zeiten

      • Hallo Plumperquatsch,
        wir haben seit letzter Wochen unsere Kontrollen – gemeinsam mit dem Ordnungsamt – punktuell verstärkt. Es wurden sowohl Verweise ausgesprochen, als auch Bußgelder verhängt. Diese Kontrollen werden diese Woche fortgesetzt. Wir werden aber nie flächendeckend vor Ort sein können. Es werden immer nur Stichproben bleiben.
        VG Carola

        • Thomas

          Wann und wo wird denn verstärkt kontrolliert?
          Morgens 9:30Uhr das Großmütterchen auf dem Weg zum Einkaufen oder abends das Event- und Partypublikum?!!
          Die Kontrollen finden schlichtweg nicht an den berüchtigten Stellen/Linien und Zeiten statt – und das aus gutem Grund…
          Gebt es wenigstens ehrlich zu.

          • Hallo Thomas,
            die verstärkten Kontrollen mit dem Ordnungsamt fanden vor allem in den Abendstunden statt, da zu der Zeit die meisten Fahrgäste der Maskenpflicht nicht nachkommen. Die Örtlichkeiten wechselten an den einzelnen Tagen, sodass verschiedene Linien abgedeckt sind.
            VG Carola

          • avauce

            Von Kontrollen merke ich leider auch nicht viel, gerade abends scheint es die Fahrer einen Dreck zu scheren, wenn Leute ohne Maske unterwegs sind. Auch in den S-Bahnen (jaaaa, ich weiß, die gehören zum VRS) habe ich den Eindruck, dass die Sicherheitskräfte sich nur fürs Rumsitzen bezahlen lassen.

  • Manu

    Ich muss mit der KVB fahren, habe keine Alternative. Aber die Stimmung wegen der Nicht-Maskenträger wird immer aggressiver, denn es werden täglich mehr, die meisten junge Menschen und auffallend viele junge Männer mit Migrationshintergund. Die traut sich doch keiner der Fahrgäste anzusprechen, und wenn, wird man inzwischen massiv beleidigt und bedroht. Es entwickelt sich ein Klima der Angst, vor dem Virus UND der Aggression. Daher gehören hier wirklich mehr Kontrollen und Bußgeldverhängungen her, denn nur wenn’s weh tut, ändert sich vielleicht was. Die Nachlässigkeit der Maskenträger ist ein unmittelbares Ergebnis der Nicht-Kontrollen. Die Devise wie so oft: Aussitzen!
    Man wird sich noch umschauen, wenn die 2. Welle rollt…

  • Reka

    Langsam ist es gruselig mit der Bahn (9,12,15) zu fahren: es werden immer mehr, die sich weder an die Abstandsregeln halten, noch wissen, wie man die Maske richtig aufsetzt. Masken können schützen, weil sich das Virus nicht mehr über 8m ausbreitet, sondern nur noch eine Reichweite von 1-2m hat. (Ein Aluhut hilft da weniger. ) Dazu kommt noch die Dreistigkeit und Aggressivität der Maskenverweigerer, zum Telefonieren die Maske runter, auf Aufforderung die Maske aufzusetzen, denjenigen zu beschimpfen – natürlich ohne Maske und vieles mehr. Es wäre schön, wenn sich mehr von ihrem Egotrip verabschieden, denn der kostet Leben und Jobs und wir können so die wirklich Schwachen nicht schützen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Masken tragen können. Ich wünsche mir von der KVB, dass sie ihr Hausrecht besser und konsequenter durchsetzen, damit sie nicht ihre zahlende Kundschaft vergraulen. Wir, als fünfköpfige Familie haben nämlich brav unsere Abos weiterlaufen lassen um die KVB zu unterstützen. Jetzt überlege ich mir, ob nicht E-Bike und Fahrräder gesünder sind.

    • Anne

      Ich stimme Ihnen zu. Fahre werktäglich mit den Linien 12 oder 15 und mache die gleichen Erfahrungen. Habe seit Einführung der Maskenpflicht weder eine Kontrolle erlebt noch eine Durchsage gehört. Werde mein Abo wohl kündigen und aufs Rad umsteigen. In den Bahnen der KVB fühle ich mich nicht mehr sicher.

      • Elisabeth

        Ja sehe ich leider genauso. Mein Abo werde ich auch kündigen, das ist es mir nicht wert mich der Gefahr durch uneinsichtige Menschen auszusetzen. Es ist fast bei jeder Fahrt so.

  • Saskia Buddenbrook

    Er hätte ihn wenigstens rausschicken können.

  • Angelika C.

    Ich fahre jeden Tag mit der 9 und der 7 zur Arbeit. Es werden immer mehr Maskenverweigerer. Kontrolliert wurde ich die letzten 3 Monate kein eines Mal. Heute war die 7 von Marsdorf nach Köln sehr voll. Auf den leeren Platz neben mich setze sich ein junges Mädchen – ohne Maske. Ich habe sie gebeten, ihre aufzusetzen. Sie grinste mich nur an und beschäftigte sich mit ihrem Handy. An dem nächsten Stopp habe ich den Fahrer – ich sass direkt hinter seiner Kabine – die Durchsage zu machen, das Maskenpflicht besteht. Das hat ihn in keinster Weise interessiert. Die junge Dame fuhr dann 15 Minuten ohne Maske neben mir. Dass der Fahrer keine Maskenkontrolle machen kann, ist mir absolut klar. Aber wenn er von Fahrgästen angesprochen wird, kann er zumindestens eine Durchsage machen. Dadurch verliert er in keinster Weise Fahrzeit, zumal er es an den einzelnen Haltestellen machen kann. Ich würde ich schon mehr Aktivität von den Fahrern erwarten. Es geht um unsere Gesundheit, das ist kein Spass

  • Maskenattest

    Kann mir von der KVB bitte jemand freundlicherweise erklären, warum ich als Mensch mit einer attestierten Maskenbefreiung trotzdem einen Schla o.ä. vor Mund und Nase halten soll? Entweder bin ich davon aus gesundheitlichen Gründen befreit oder nicht. Und was soll dann noch das Vorzeigen des Attests bei Kontrollen, wenn ich mein Gesicht sowieso abdecken muss??????
    Die andere Fahrgäste müssen das genauso akzeptieren, wie die Kontrolleure, dass ich ein Attest habe, das ich bei Bedarf gern vorzeige.
    Beim Einkauf muss ich auch keine Mund-Nasen-.Bedeckung tragen oder mir ein „leichtes Tuch“ vorhalten, weil es ja andere Käufer gibt, die nicht wissen, dass ich ein Attest habe.
    Irgendwo ist da ein Knoten in der ÖPNV-Logik.

    • Hallo lieber Kunde,
      Sie müssen sich auch im ÖPNV keinen Schal o. ä. vor Mund und Nase halten, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen befreit sind. Das ist lediglich eine Empfehlung von uns, um Diskussionen mit anderen Kunden aus dem Weg zu gehen.
      Wenn es Sie gesundheitlich beeinträchtigt, dann lassen Sie den Schal einfach weg!
      Gruß
      Markus

      • Marion König

        Diskussionen mit anderen Kundinnen und Kunden hätte ich auch nicht, wenn Sie bei Ihren Durchsagen zur Maskenpflicht auch mal erwähnen würden, dass es Ausnahmen aus medizinischen Gründen gibt. Dies hatte ich schon vor 2 Monaten angeregt. Ihre Durchsagen haben Sie nun noch erhöht, fast nach jeder Haltestelle – und nun muss ich mir noch in Ihren Durchsagen anhören, ich sei asozial – gesprochen von Frau Kebekus! Das ist eine Unverschämtheit! Halten Sie sich bitte an die gesetzlichen Vorgaben und das ohne Beleidigungen. Ich bin schon mehrfach aggressiv angegangen worden und mein Hinweis auf mein Attest reicht in solchen Situationen nicht einmal. Bitte deeskalieren Sie!

        • Hallo Marion,
          wir möchten niemanden mit unseren Ansagen ausgrenzen. Aber es gibt leider noch immer Fahrgäste, die sich nicht an die Maskenpflicht halten und die aber verpflichtet sind eine zu tragen. Genau die wollen wir ansprechen. Es soll nicht die Fahrgäste angreifen, die aus gesundheitlichen Gründen befreit sind. Leider haben unsere Ansagen eine festgelegte Länge und wir können nicht jede Situation mit aufnehmen. Deinen Hinweis finden wir aber sehr wertvoll und geben ihn an die Kollegen weiter. Gruß, Kristina

  • nmc

    Es ist immer das gleiche mit der KVB.
    Es wird sehr sehr sehr wenig kontrolliert (Köln ist ein Schwarzfahrerparadies), da wohl wenig Personal vorhanden ist (es muss gespart werden).
    Das Hausrecht wird nicht durchgesetzt, von wem auch?
    Dem KVB-Fahrer sind Hinweise auf Maskenverweigerer einfach egal.

  • nmc

    Die KVB hat es selbst geschrieben:
    „Wir werden aber nie flächendeckend vor Ort sein können. Es werden immer nur Stichproben bleiben.“

    Kein Personal, keine richtigen Kontrollen.
    Und wenn kontrolliert wird dann außerhalb wichtiger Knotenpunkte.
    Wo weniger los ist gibt’s auch weniger zu tun.

  • Anonymous

    Leute OHNE Maske in der Bahn oder Maske unterm Kinn oder am OHR …ihr nervt und seid
    einfach asozial ! Nach dem ich einer junge Frau bat, ihre Maske über die Nase zu ziehen, musste ich mich kürzlich böse beschimpfen lassen ! iCH SOLL DOCH AUSSTEIGEN ; WENN ICH EIN PROBLEM HABE- und ich soll mich nicht an der Stange festhalten, das wäre ansteckend ! Habe versucht einige andere Menschen anzusprechen, damit ich eine Unterstützung bekomme, aber NIX da….
    Sehr genervt und aufgeregt bin ich nach eingen Stationen ausgestiegen.
    Echt tolle Erfahrung und es werden täglich mehr Leute OHNE Maske, leider bin ich auf die KVB angeweisen, sehr blöd das ….

    • Exnutzer

      Seit es eine Maskenpflicht in Bussen und Bahnen gibt, nutze ich diese nicht mehr. Ich fahre seitdem nur noch mit dem Fahrrad oder Auto. Nicht weil ich Angst hätte, mich anzustecken, sondern weil ich Masken als unangenehm empfinde und mich in meinen Grundrechten nicht so einschränken lassen werde.

      Man muss auch nicht einkaufen, amn kann sich inzwischen glücklicherweise alles liefern lassen. Ist auch nicht teurer als selber zu fahren.

      Ein Ende der Maskenpflicht sehe ich nicht. Inzwischen kann ich die Verweigerer verstehen. Erst sollte es nur für fünf Wochen einen Lockdown geben. Nun sind wir im sechsten Monat der staatlich verordneten Einschränkungen. Mit welchem Erfolg? Keinem. Die Zahlen der positiv getesteten sind zwischenzeitlich wieder massiv gestiegen. Erkrankte gibt es dagegen kaum. Tote auch nicht. Die Krankenhäuser sind leer – zumindest was Corona-Patienten angeht.

  • Renate

    Ich habe heute den absoluten Horrortrip mit der Linie 3 (Einstieg 10:51 Uhr an der Dellbrücker Hauptstraße Richtung Görlinger Zentrum) erlebt. Als schwerbehinderte Person mit fachärztlicher Befreiung von der sog. Maskenpflicht trage ich keine Mund-Nasen-Bedeckung. Nicht unerwähnt lassen möchte ich, dass ich zu jeder Zeit den Mindestabstand zu anderen Personen eingehalten habe, zumal die Bahn auch nicht voll war. Während der Fahrt ertönten mehrfach laute Durchsagen in sehr forderndem Tonfall, eine Maske aufzusetzen. Es wurde mit dem Ordnungsamt gedroht. Trotz meines mitgeführten Attestes habe ich mich angesprochen gefühlt, auch wenn keine Beschreibung von mir durchgesagt wurde. Auf mich wirkten diese Durchsagen sehr bedrohlich, sehr unfreundlich und sehr unsachlich und ich war innerlich sehr aufgewühlt. Als ich es nicht mehr ausgehalten habe, bin ich vor meiner Zielhaltestelle ausgestiegen. Ich bin erschüttert und enttäuscht über diese Handhabung bei der KVB.

    Wenn es schon heißt „Miteinander – Füreinander – Gemeinsam sicher unterwegs“ und dass wir alle aufeinander Rücksicht nehmen wollen, dann passt eine solch undifferenzierte Vorgehensweise nach meinem Dafürhalten nicht dazu. Evtl. könnten Sie bei derartigen Durchsagen darauf hinweisen, dass die Aufforderung nicht für Menschen gilt, die aus gesundheitlichen Gründen vom Tragen der vorgeschriebenen Mund-Nasen-Bedeckung befreit sind? Oder welche Möglichkeiten sehen Sie tolerant und rücksichtsvoll mit Menschen umzugehen, die die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung aus gesundheitlichen Gründen nicht tragen können? Ein Ausschluss von der Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben oder eine Kennzeichnung beispielsweise mit einem gelben Stern kommen hoffentlich nicht in Frage?

    • Hallo Renate,
      wir können durchaus nachvollziehen, dass die Situation für Sie unangenehm ist. Wir wissen auch, dass andere Fahrgäste skeptisch gucken, wenn jemand ohne Maske einsteigt. Dass Menschen aus gesundheitlichen Gründen befreit sind, sieht man ja meistens nicht.
      Da wir für die Ansagen zwischen den Haltestellen nicht viel Platz haben, müssen wir sie kurz halten und daher auf zusätzliche Hinweise verzichten. Wir können da nur um Verständnis bitten.
      Bzgl. der Tonalität werden wir die Ansagen in den nächsten 1-2 Wochen ändern, soviel kann ich jetzt schon mal ankündigen.
      Gruß
      Markus

      • Anonymous

        Hallo Markus,

        vielen Dank für Ihre superschnelle Rückantwort. Ihre Mitteilung, die Tonalität zu ändern, begrüße ich außerordentlich, denn ich möchte als stets zahlende Kundin nicht wie eine Schwerverbrecherin behandelt werden.

        Ich bin immer noch sehr beunruhigt, weil ich fürchte, dass andere Fahrgäste sich evtl. durch derartige Durchsagen animiert fühlen könnten, Hilfssheriff zu spielen. Ich sehe die Gefahr, dass aggressiv gestimmte Fahrgäste, denen nicht bewusst ist, dass es Menschen gibt, die aus gesundheitlichen Gründen von der Mund-Nasen-Bedeckung befreit sind, sich zu beleidigenden, entwürdigenden und diskriminierenden Äußerungen oder sogar Tätlichkeiten hinreißen lassen könnten.

        Ich möchte Sie fragen, wie Sie neben der Änderung der Tonalität Ihrer Durchsagen Menschen wie mir eine sichere und unbehelligte Fahrt ermöglichen können.

        Mit freundlichen Grüßen

        Renate

        • Hallo Renate,
          die Situation ist für Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind, sicher gerade nicht einfach!
          Auch schon vor der Einführung der „Masken-Durchsagen“ wurden Menschen ohne Maske von anderen Fahrgästen angesprochen. Wenn Sie darauf hinweisen, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen keine Masken tragen können, ist es bisher zu keinen Eskalationen gekommen. Daher sind wir davon überzeigt, dass auch für Sie die Fahrt mit uns Sicher ist.
          Dass Sie angesprochen werden, können wir allerdings nicht verhindern!
          Gruß
          Markus

          • Marion

            Das entspricht nicht meiner Erfahrung. Wenn ich erkläre, dass ich ein Attest habe, welches mich von der Maskenpflicht befreit, werde ich trotzdem weiter aggressiv angegangen – so: solle ich doch zu Fuß gehen, wenn ich keine Maske tragen kann, zum Beispiel!
            Wenn ihre Durchsagen kurz gefasst sind, warum widmen Sie dann nicht eine Durchsage mal ganz den Ausnahmen, die es von der Maskenpflicht gibt? Ich, als behinderte Frau, fühle mich absolut nicht mehr sicher in der KVB! Die Kontrollen habe ich ja nicht zu fürchten, diese sind problemlos für mich. Fürchten muss ich die Hilfssheriffs, die die Gültigkeit meines Attestes mal eben infrage stellen usw. – befeuert durch ihre pauschalen, beleidigenden Durchsagen. Als jahrzehntelange Abo-Kundin werde ich nun mein Abo kündigen. Da haben wir jahrelang über Inklusion gesprochen – und nun kann jede Bahnfahrt und jeder Einkauf für mich zum Spießrutenlaufen werden?! Toll!

  • Renate

    Hallo Markus,

    ich bin etwas irritiert, weil mein Kommentar vom 26.08.2020 mit Anonymous anstatt mit meinem Vornamen überschrieben ist.

    Freundliche Grüße

    Renate

  • Ulli

    Zum Thema Promi-Durchsagen: Ich habe den Eindruck, dass nach Bahn-Knotenpunkten immer die Gleichen ausgespielt werden. Ich höre täglich vier Mal das Gleiche. Das nervt. Bei Gabys Ansage würde ich gerne die Gesichter der Mitfahrer sehen wollen, habe sie aber nur auf Eurer Webseite hören können. Ist wohl technisch nicht so einfach jedes Mal was zufälliges rauszulassen, aber alle paar Tage mal durchmischen sollte doch drin sein.

    • Hallo Ulli,
      die Ansagen unterscheiden sich je nachdem auf welcher Linie Du unterwegs bist. Wenn Du die Linie mal wechselst, hörst du auch andere Ansagen. In der Tat müssen die Ansagen auf die einzelnen Fahrzeuge aufgespielt werden.
      VG Carola

      • Ulli

        Hallo Carola,
        bei meinem Arbeitsweg ist die Linienauswahl allerdings beschränkt. Ich habe nur die 12+15 und höre immer die nach-Ebertplatz-Ansage und die nach-W.Sollmann-Ansage. Wenn hingegen ein „wuschel“ die Stadt komplett quert bekommt er natürlich die volle Packung. Man kann es niemandem Recht machen. Ein „Durchrühren“ würde einem „wuschel“ nur etwas anders nerven.
        Meiner Beobachtung nach haben wir in den Bahnen praktisch nur vernünftige Mitbürger, die nicht nur eine Maske am Kinn sondern korrekt auf der Nase haben.

    • wuschel

      @Ulli: da ich eine knappe Dreiviertelstunde mit der Linie 1 quer durch die Stadt fahre, bin ich jetzt schon von diesem aufgesetzt fröhlichen Ton der Kölner Comedians genervt, da ich die Ansagen heute Morgen bereits fünfmal in dieser Zeitspanne gehört habe. Was macht man nicht alles für Geld? Da helfen nur noch Kopfhörer.

  • FriedeRike

    Hab da mal eine Frage: Wenn uns die Masken doch so schön schützen, dann sind doch alle Maskenträger geschützt, nicht wahr? Und die Maskenverweigerer sind die Ungeschützten und tragen somit ihr eigenes Risiko. Oder schützen die Masken nur andere und nicht uns selbst?
    Laut RKI (Stand 20. 09. 20) haben wir 4.473 aktive Fälle bei über 1.000.000 Menschen in Köln. Mal abgesehen davon, dass Fälle nicht zwingend infiziert sind, geschweige denn erkrankt – macht dies eine Bedrohung von 0,45% der Bevölkerung – und diese sollten in Quarantäne sein. Seit 12 Wochen liegt bundesweit die Positivrate der PCR-Test jeweils unter 1 % – somit ist auch kein Anstieg erkennbar (nur durch die Steigerung der Tests!!!).
    Also bitte: Alle mal ein bisschen auf dem Teppich bleiben! Danke!

  • Vielfahrer

    Ich fahre täglich mit der KVB: zur Arbeit und auch in der Freizeit- hauptsächlich die Linie 1.
    Noch nie habe ich eine Kontrolle erlebt. Mich nerven die Fahrgäste, die Ihre Maske nur über der Unterlippe tragen… das nimmt einfach überhand!!! Bitte veranlassen Sie mehr Kontrollen im Berufsverkehr!
    Der Hammer sind die Damen und Herren vom seit einiger Zeit stattfindenden Desinfektionstrupp. Steigen ein, nehmen einen Lappen aus dem Eimer, halten sich damit fest und steigen zwei Stationen später wieder aus.
    (bereits mehrmals von Deutz Richtung Neumarkt erlebt). Was soll denn das? Desinfiziert wurde gar nichts nur der Eimer wurde auf einem leeren Platz abgestellt…

    • Guten Morgen,
      unsere Kontrollen finden immer nur punktuell statt. Wir haben zu viele Fahrten auf Strecke, um flächendeckende Kontrollen gewährleisten zu können. Und weder die Stadt, noch wir haben ausreichende Personalkapazitäten.
      Bei den „Lappen“ handelt es sich um spezielle Desinfektionstücher, die Viren abtöten.
      VG Carola

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