Wieso greift die KVB zur Einhaltung der Maskenpflicht nicht stärker durch?

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Die Maskenpflicht ist derzeit ein Riesenthema, vor allem in den Sozialen Medien. Seit Ende April gilt auf Anordnung der nordrhein-westfälischen Landesregierung eine Maskenpflicht im ÖPNV, also in Bussen, Bahnen und an Haltestellen: Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, muss Mund und Nase bedecken, wenn nicht mit einer Maske, dann zumindest mit einem Tuch oder einem Schal – um sich und andere Fahrgäste vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen. Sehr viele, aber nicht alle Fahrgäste halten sich daran. Deshalb fordern viele, dass die KVB die Maskenpflicht konsequenter kontrollieren sollte.

Aber ist die KVB dafür überhaupt verantwortlich?

Auf Facebook und Twitter hat unser Social Media Team die Frage schon häufig beantwortet: Nein!
Die Durchsetzung der Maskenpflicht liegt nicht in der Verantwortung der KVB. Es handelt sich um eine Anordnung der Landesregierung, weshalb prinzipiell jeder Fahrgast selbst für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verantwortlich ist. Die KVB kann Präsenz im Stadtgebiet zeigen, die Fahrgäste aufklären, sensibilisieren und ggf. auch ermahnen. Und wenn ein Fahrgast sich partout nicht belehren lassen möchte, können wir den Fahrgast auch vom ÖPNV ausschließen.

Maskenpflicht_Fahrausweispruefdienst_Fahrgastservice

Paul unterwegs auf Strecke,
© Foto: KVB/Thorsten Fassbender

Soweit die Theorie. Aber wie sehen das eigentlich die Kollegen aus dem Fahrausweisprüfdienst und dem Fahrgastservice? Wir haben mit Anne, Jacky und Paul über ihre Erfahrungen auf der Strecke bei der Kontrolle der Fahrausweise und der Maskenpflicht gesprochen.

Paul: Wir überprüfen die Einhaltung der Maskenpflicht im Rahmen unserer normalen Fahrausweiskontrolle – und haben dabei natürlich selbst Masken auf. Wenn wir Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Schutz sehen, dann sprechen wir sie freundlich an und weisen sie auf die Maskenpflicht hin.

Und wie sind die Reaktionen?

Paul: Manche haben einfach nur vergessen, die Maske aufzuziehen, oder sie haben eine an, aber nur vor dem Mund und nicht über die Nase gezogen. Das machen sie aber, wenn wir sie vernünftig ansprechen. Da braucht man ein bisschen Fingerspitzengefühl. Aber wir beobachten natürlich auch, dass manche die Maske nur aufziehen, wenn sie uns sehen, und sie vermutlich wieder absetzen, wenn wir weg sind.

Und wenn jemand keine Maske dabei hat oder sich weigert, eine aufzuziehen – was habt Ihr dann für Möglichkeiten?

Paul: Wir machen dann von unserem Hausrecht Gebrauch und weisen diese Fahrgäste aus der Bahn oder aus dem Bus.

Jacky: Und in aller Regel kommen die Fahrgäste dieser Aufforderung auch nach. Es gibt nur ganz wenige Fälle, wo es lauter wird und wir etwas energischer auftreten müssen.

Anne: Ich habe es aber auch schon erlebt, dass andere Fahrgäste noch Masken dabei hatten und denen, die keine hatten, ausgeholfen haben. Das ist natürlich eine gute Lösung.

Aber Bußgelder könnt Ihr nicht verhängen?

Anne: Nein, das können nur die Kolleginnen und Kollegen vom Ordnungsamt der Stadt. Wir machen gemeinsame Kontrollen, häufig wird dann aber auch erst einmal eine Verwarnung ausgesprochen, bevor ein Bußgeld verhängt wird. Eine stärkere gemeinsame Kontrolle mit der Stadt wäre sicher wünschenswert, aber das Ordnungsamt hat ja noch viele andere Bereiche, wo es kontrollieren muss, in Parks, Restaurants oder auf öffentlichen Plätzen. Da reichen dann die Kapazitäten nicht für intensivere Kontrollen bei uns.

Die Disziplin beim Maskentragen lässt ja offenbar nach, je später es wird.

Maskenpflicht #maskeauf

#maskeauf
© Foto: KVB/Thorsten Fassbender

Jacky: Ja, das stellen wir auch fest. Tagsüber gibt es nur ganz wenige, die ohne Maske unterwegs sind, abends sieht das anders aus.

Anne: Vor allem, wenn es aufs Wochenende zugeht. Oft sind es vor allem Jugendliche, die dann häufig ganz bewusst ohne Maske unterwegs sind. Da ist die Kontrolle schwieriger, vor allem wenn die Bahnen dann auch wieder voller werden. Wir versuchen, dem weitestgehend nachzukommen, aber gerade jugendliche Gruppen sind auch renitenter.

Paul: Da kommt es natürlich noch mehr darauf an, wie wir die Jugendlichen ansprechen. Generell ist es so, dass viele Fahrgäste es begrüßen, dass wir wieder verstärkt unterwegs sind. Sie fühlen sich dann sicherer, und es gibt ihnen ein Stück Normalität zurück.

Es gibt ja auch Menschen, die aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit sind.

Anne: Ja, die haben in aller Regel auch ein entsprechendes Attest dabei.

Auch für alle anderen ist es ja nicht gerade angenehm, wenn sie – vor allem bei großer Hitze – eine Maske tragen müssen.

Paul: Das ist richtig, und das können wir auch gut nachvollziehen. Aber es ist trotzdem wichtig, dass alle einen Mund-Nase-Schutz tragen, damit niemand Angst haben muss, sich oder andere in Bus oder Bahn anzustecken. Und dafür wollen wir durch unsere Arbeit auch um Verständnis werben.

 
 
 
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45 Kommentare

  • Rudolf

    Nach meiner Ansicht wird nicht durch Durchsagen deutlich genug auf die Maskenpflicht an Haltestellen hingewiesen. Wenn die Leute auf einem Bahnsteig nah bei an der stehen, sollte die Maske selbstverständlich sein. Stattdessen wird sie oft erst nach dem Einsteigen aus der Tasche geholt.

    • Klaus

      ich finde es überhaupt sehr wichtig, das Menschen eine Maske tragen, wenn sie die KVB nutzen und da muss man nicht so kleinlich sein, ob die Masken in Bus und Bahn aufgesetzt werden oder bevor man einsteigt. Wichtig ist, das die Masken getragen werden, bei der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.

      • Tobias Plück

        Wozu denn? Sie schützen ja nicht gegen das Virus und sind sehr ungesund. Außerdem sind im ganzen Land (BRD) nur noch 5000 Leute positiv auf Corona getestet.

  • Sarah

    Ich fände es sinnvoll, wenn in Bahnen und Bussen vielleicht hin und wieder automisierte Durchsagen laufen würden, die darauf hinweisen, dass Maskenpflicht besteht und man die Maske über Mund UND Nase tragen soll. Bin gerade gestern früh wieder in einem Bus gefahren, in dem alle außer mir die Maske nur über dem Mund hatten. Und das schützt nun ja wirklich keinen, wenn die Leute dann über die Nase atmen.

  • Gerd

    Es wäre schön, wenn überhaupt eine Maske im Bus getragen wird.

    • Hallo Gerd,
      wie meinen Sie das?
      Nach unserer Erfahrung gibt es vereinzelt Verstöße, aber ca.95% der Fahrgäste halten sich an die Maskenpflicht. Das kann sicher regional oder zeitlich variieren, aber das sich niemand daran hält können wir nicht bestätigen!
      Gruß
      Markus

  • Xaver Christ

    War gerade in Amsterdam. In den dortigen Strassenbahnen herrscht Ordnung. Einsteigen beim Fahrer oder hinten beim Fahrkartenverkauf /Schaffner. Direkte Durchsage wenn einer ohne Maske in der Bahn unterwegs ist. Easy einloggen an der Tür und beim Ausstieg wieder ausloggen. Wer keine Maske hat, fliegt raus. Vor jeder Haltestelle die automatische Ansage, Masken zum eigenen Schutz und zum anderer Tragen. Wenn ich mit will, muss ich mich an die Regeln halten.

    Lieben Gruss, Xaver

    • Hallo Xaver Christ,
      das klingt gut!
      Als ich in Amsterdam war, konnte ich das so nicht feststellen. Da ging alles automatisch, es gab auch keinen Schaffner oder Kontakt zum Fahrer. Haben die Amsterdamer das für Corona komplett umgestellt?
      Gruß
      Markus

      • Xaver

        Hallo Markus, zwei oder drei Doppeltüren dienen als Ausgang, Fahrer und Schaffner/Fahrkartenverkauf als Eingang. Ich kenne die Amsterdamer Strassenbahn nur mit dieser Konstellation und die Beiden (weiblich*männlich) greifen auch in Ton massiv ein wenn etwas gegen die Bestimmungen verstößt. (Maskenpflicht, Wandervögel, Mindestabstand, unkorrekt geparkten Kinderwagen) In der City selbst wird auf ein Rechtslaufgebot und Abstandspflicht hingewiesen. Wäre für die Hohestr. auch nicht verkehrt. Bleib gesund und lieben Gruss, Xaver

    • Joanna

      Das ist hier in Köln leider nicht möglich. Obwohl Kameras in den Fahrzeugen angebracht sind. Keiner fühlt sich verpflichtet. Also ist unsere Gesundheit allen egal. Ich lese nur Ausreden. In anderwn Ländern funktioniert es.

    • Monika Sleuwen

      Der Mund-Nasen-Schutz steht für mich hinsichtlich seiner Wirksamkeit auf einem Niveau wie der Aluhut des Verschwörungstheoretikers.

    • Monika Sleuwen

      Welch ein beruhigendes Gefühl, wenn Ordnung herrscht.

  • Bahnfahrer

    Fahrgast ohne Maske. Wollte keine anziehen und nicht aussteigen sein Alter 80.
    Leitstelle informiert, Aussage es kommt keine Polizei von Ordnungsamt geht keine dran. Fahren Sie weiter.So viel dazu.

    • M.H.

      Jo was soll man dazu sagen, wenn selbst Ihr nichts machen könnt..Wenn Ich sehe wer alles KEINE Maske trägt, da krieg Ich Wut: Jugendliche,, Ausländische Mitbürger vorallem und sogar die Alten um die es eigentlich geht.v Und wenn man was sagt wird Prügel angedroht, gerade erst Sonnntag erlebt. 2 Dunkelhäutige steigen ein sitzen fast neben mir und ziehen Maske aus. Man spricht sie an und wird direkt beleidigt und mit Schlägen befroht. Da kann man nur Wünschen das solche ALLE KRANK werden und zwar richtig damit sie begreifen das der Virus da ist…

  • Bahnkollege

    Leider ist es inzwischen üblich sämtlichen Anstand den Bach runter gehen zu lassen. Das fängt bei Füßen auf dem Sitz an und geht weiter über essen und trinken im Zug oder sportlichen Aktivitäten. Geraucht wird auch ungeniert. Wenn man dann die entsprechende Person darauf anspricht, ist eine Beleidigung noch das geringste das man zurück bekommt. Hier wünsche ich mir dringend ein härteres Durchgreifen und viel mehr Präsenz, vor allen Dingen in den Abendstunden. Lieben Gruß

    • Markus Hauser

      Da haben Sie vollkommen Recht. Man erlebt es jeden Tag aufs Neue. man kann nur noch kotzen. Eure Mitarbeiter kommen gegen solche Menschen selbst kaum an, bringen sich manchmal sogar in Gefahr, schon erlebt. Also sehr schwerer Job..

  • Marion

    Ich bin aus medizinischen Gründen von der Maskenpflicht befreit – und führe ein entsprechendes Attest mit. In den allermeisten Fällen bin ich die Einzige ohne Maske in einer Bahn (übertags). Immer wieder ernte ich böse Blicke und auch schon mal Kommentare. Die ständigen Durchsagen: hier herrscht Maskenpflicht, wenn sie keine tragen verlassen sie sofort die Bahn – heizen m. E. die Stimmung auf. Bitte erwähnen Sie auch mal, dass es chron. Kranke und/oder Behinderte sind, die ohne Maske fahren – und das völlig legitim – entsprechend den Ausnahmen, die diese Verordnung vorsieht!

    • Hallo Marion, die von Ihnen angesprochene Durchsage ist vom Text her von der SWB. Ich vermute, dass Sie sie in der 16 oder 18 gehört haben?! Die meisten Kunden hier fordern dieses Vorgehen auch von uns. Dennoch verweisen wir auch immer auf die Kunden mit Attest. Unsere Durchsagen sind jedoch neutral gehalten. Bitte haben Sie dafür Verständnis. VG Tanja

  • John

    Die KVB ist ein Beförderungsunternehmen, kein Hilfssheriff einer umstrittenen Gesetzgebung! Schon drei Monate währt die Maskenpflicht ohne wissenschaftliche Untersuchung. Man braucht sich nur mal die Zahlen des RKI anzuschauen: 99.994% der Menschen in Deutschland sind derzeit nicht infiziert und trotzdem wird die Maskentragepflicht verlängert, verlängert, verlängert. 90% der Bahn-Reisendenden von Deutschland nach Dänemark haben die Maske nach Grenzübertritt abgenommen. Dies sagte ein Ulmer Rechtsanwalt zum Thema Maskenpflicht letzten Sonntag in Köln. Es wäre schön gewesen, wenn aus diesen Fakten heraus auch mal die andere Seite aufgelistet wäre: Wie viele Menschen aus Köln und Umgebung nutzen wegen der unverhältnismäßigen Maskenpflicht nicht mehr die KVB?

    • Marion

      Danke, John! Da derzeit auch in den Medien viel über sog. ‚Maskenverweigerer‘ berichtet wird, befürchte ich eine Eskalation und dass es nicht mehr viel braucht, bis die ersten ohne Maske tätlich angegriffen werden. Wie gesagt, ich bin meistens die Einzige – es kann also von Massen gar nicht die Rede sein. Und ja, die Ansteckungsgefahr ist sehr gering – und dafür leiden sehr viele Menschen – und besonders Kinder – unter der Maskenpflicht. Das ist nicht verhältnismässig!

    • Monika Sleuwen

      Danke John für diese deutlichen Worte.

    • Achim

      Und wie viele Menschen aus Köln und Umgebung nutzen wegen der fehlenden Durchsetzung der Maskenpflicht nicht mehr die KVB, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen, dort wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann?

  • Andreas

    Chronisch Kranke und Behinderte werden durch die ständigen Durchsagen überall diskriminiert, jeder starrt einen dann an, wenn man keine Maske aufhat. Die KVB macht es aber mit mehr Fingerspitzengefühl als die Rheinbahn, wo auch schon Lautsprecherdurchsagen gezielt Luete mit einer Art Täterbeschreibung „gejagt“ haben, das ist dann besonders unfair, weil man ja nicht antorten kann. Dass die Kontrolleure das mit Fingerspizengefühl handhaben, ist gut, allerdings würde ich mir, da mittlerweile ja bekannt ist, dass hauptsächlich chronisch Kranke und Behinderte keine Maske aufsetzen können, das Ansprechen eher als Frage wünschen. So kann man sich erklären und muss sich nicht gleich rechtfertigen. Danke, wenn ihr das als Anregung nehmt.

  • Monika Sleuwen

    Der Mund-Nasen-Schutz steht für mich hinsichtlich seiner Wirksamkeit auf einem Niveau wie der Aluhut des Verschwörungstheoretikers.

  • Tom

    Leider ist es mit der Maskenpflicht genauso wie mit vielen Dingen die geregelt und nicht erlaubt sind in Köln. Immer mehr Menschen kümmert es nicht und machen was sie wollen und die Stadt Köln greift nicht ein. Also nicht nur ein KVB Problem. Es wird geraucht, offene und alkoholische Getränke konsumiert, Kippen weggeschmissen usw. Meiner Meinung nach müsste das was verboten ist auch kontrolliert werden denn sonst macht das alles keinen Sinn. Es wird von den Menschen nicht ernst genommen und man muss ja auch kaum Sorge haben erwischt zu werden. Schade um diese Entwicklung

  • FH

    Ach so…die Landesregierung muss die Maskenpflicht durchsetzten. Ich dachte wir alle gemeinsam im Rahmen unsere Möglichkeiten. Dann werde ich das mit der Maske mal lassen bis mir jemand von der Regierung eine aufsetzt….
    Euer Ernst liebe KVB? Bisschen einfacher, oder?
    Ich fahre regelmäßig mit Bus und Bahn. Seit dem Corona-Ausbruch habe ich 2x die Durchsage gehört und keine Kontrolle erlebt.

  • Goldmull

    Ich muss mich dem Kommentar von FH, 30. Juli 2020, 16:02 leider anschließen.

    Ist man morgens unterwegs, dann treffen die 95% Maskenträger sicher zu.
    Bei meinen täglichen Rückweg vom Heumarkt – Müngersdorf gegen 15.30 Uhr haben höchstens 60% der Menschen eine Maske auf und das ist beängstigend wenig.
    Zudem gibt es diverse Spitzfindigkeiten, wie Nase über der Maske, Mund bedeckt, es wird gegessen – natürlich ohne Maske… es gibt ja die passende Ausrede und noch einige subtile Tragarten mehr.

    NOCH sind Schulferien… mir graut es schon vor dem Schulstart.

    Es ist einfach die Verantwortung auf die Landesregierung abzuwälzen. WIR alle sind verantwortlich, also auch die KVB und deren Mitarbeiter. Nicht immer Verantwortung schubsen.
    Bitte den Po hochbekommen und machen… nicht immer die anderen!

    Zu guter Letzt: Ich müsste als Asthmatiker gar keine Maske tragen. Ich trage aber eine AUS RESPEKT MEINEN MITMENSCHEN GEGENÜBER, denn auch ich könnte infektiös sein und jemanden anstecken.

    • Plumperquatsch

      An alle Maskenverweigerer!
      Im Herbst werden die Zahlen wieder steigen und die Quittung für euer verantwortungsloses und leider auch asoziales Verhalten wird mit steigenden Infizierten fällig.
      Was dieses Virus langfristig in einem Menschen anstellt das wissen wir nicht.
      Es wäre schön wenn mehr Menschen den Mundschutz als einen präventiven Schutz
      sehen damit sich diese Pandemie nicht so ausbreitet das wir noch mehr Einschränkungen im Alltag hinnehmen müssen.
      Ist es eigentlich so schwer sich einen Mundschutz über Mund und Nase zu ziehen?
      Wie traurig und es sagt so viel über uns Menschen aus….
      Viel Egoismus und zu wenig Nöchstenliebe.
      Mein Abo bei der Kvb ist gekündigt.

  • Anne

    Ich kann mich nur den Worten von FH anschliessen. Seitdem es die Maskenpflicht gibt, habe ich keine einzige Kontrolle – weder von Maske noch Fahrschein – erlebt. Statt an jeder Haltestelle auf die Benutzung aller Türen und das Nichtvergessen der persönlichen Gegenstände zu erinnern, sollte die freundliche Damenstimme lieber auf das Tragen der Maske hinweisen. Auch Bahnsteigdurchsagen würden sicher helfen, wie oben gesagt oder vielleicht mal Kontrollen auch auf dem Bahnsteig. Die KVB beklagt dauernd den Rückgang der Fahrgastzahlen. Ich überlege auch immer wieder, doch lieber das Auto zu nehmen und werde das sicher auch tun, wenn immer weniger Masken in der Bahn getragen werden und nicht mehr kontrolliert wird.

  • K

    Kerstin
    31,07,2020
    Bin vor 2.Stunden mit der Bahn gefahren.
    Die Fahrt heute war echt eine Zumutung.
    ES fing in der Bahn schon mit jeder Menge Nichtmaskenträger an und das
    ging leider im völlig überfüllten Bus (Ersatzbus der Linie 12 und 15 von der
    Mollwitzstr.9 Weidenpesch bis Longerich weiter so.)
    Ich fahre fast täglich mit der KV B zur Arbeit , habe leider noch nie eine
    Kontrolle erlebt.Ich habe heute wirklich Angst um meine Gesundheit gehabt.
    Leider bekommt man nur doofe Sprüche von den Nichtmaskenträgern.
    Die anderen Fahrgäste gucken lieber weg .Schade!,!

  • Kerstin S.

    Kerstin
    31.07.2020
    Ich fahre fünf Tage in der Woche mit der Bahn zur Arbeit.Jeden Tag sieht man
    Maskenverweigerer.Heute war es besonders schlimm. Habe den jungen Mann
    angesprochen,die Antwort war ein gelangweilter Blick.Die anderen Fahrgäste
    haben lieber schnell weg geschaut.Viele junge Leute tragen die Masken nicht
    oder nicht richtig .Auch viele ausländische Mitbürger nehmen die Maskenpflicht
    nicht ernst. Ich habe bis jetzt noch nie mitbekommen das die KVB diesbezüglich
    Kontrollen macht.Ich fühle mich leider nicht mehr sicher .Ich arbeitete im Einzelhandel
    und da machen wir bei schwierigen Fällen von unserem Hausrecht gebrauch.
    Ich habe ein Abo und möchte auch weiter gerne mit der K V B fahren.Im Moment
    fahre ich leider sehr ungerne.

    • Hallo Kerstin,
      wir haben seit letzter Wochen unsere Kontrollen – gemeinsam mit dem Ordnungsamt – punktuell verstärkt. Ja, es wurden sowohl Verweise ausgesprochen, als auch Bußgelder verhängt. Wir werden aber nie flächendeckend vor Ort sein können. Es werden immer nur Stichproben bleiben.
      VG Carola

    • Plumperquatsch

      Es muss stärker kontrolliert werden und das geht auch.
      Die Kontrollen sind notwendig müssen auch leider mit Geldstrafen durchgesetzt werden.
      Die KVB ist verantwortlich dafür zu machen das diese Regeln eingehalten werden.
      Bitte schickt eure Mitarbeiter mit mindestens 5 Leuten in die Bahnen und verhängt Geldbußen.
      Wenn einer Vandalismus betreibt oder in der Bahn säuft dann muss man auch Strafgeld zahlen.
      Es wird den Leuten dann schon klar das man den Mundschutz ordentlich tragen muss in diesen Zeiten

      • Hallo Plumperquatsch,
        wir haben seit letzter Wochen unsere Kontrollen – gemeinsam mit dem Ordnungsamt – punktuell verstärkt. Es wurden sowohl Verweise ausgesprochen, als auch Bußgelder verhängt. Diese Kontrollen werden diese Woche fortgesetzt. Wir werden aber nie flächendeckend vor Ort sein können. Es werden immer nur Stichproben bleiben.
        VG Carola

  • Manu

    Ich muss mit der KVB fahren, habe keine Alternative. Aber die Stimmung wegen der Nicht-Maskenträger wird immer aggressiver, denn es werden täglich mehr, die meisten junge Menschen und auffallend viele junge Männer mit Migrationshintergund. Die traut sich doch keiner der Fahrgäste anzusprechen, und wenn, wird man inzwischen massiv beleidigt und bedroht. Es entwickelt sich ein Klima der Angst, vor dem Virus UND der Aggression. Daher gehören hier wirklich mehr Kontrollen und Bußgeldverhängungen her, denn nur wenn’s weh tut, ändert sich vielleicht was. Die Nachlässigkeit der Maskenträger ist ein unmittelbares Ergebnis der Nicht-Kontrollen. Die Devise wie so oft: Aussitzen!
    Man wird sich noch umschauen, wenn die 2. Welle rollt…

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