Wo ist die Linie 11 geblieben?

Historisches Foto der Linie 11 am Neumarkt

Als Kind und Jugendlicher habe ich am Hermeskeiler Platz schon diverse Linien erlebt. Die Linie 1 fuhr mal nach Sülz (wo es früher einen Betriebshof gab), die 2 ebenso, auch die 7, inzwischen die 9. Warum ist das so, habe ich mich schon damals gefragt. Und ähnliche Fragen stellen sich vermutlich auch andere langjährige KVB-Kunden: Was ist eigentlich aus der Stadtbahnlinie 11 geworden? Wohin fuhr noch mal die Linie 20? Und hatten die Bahnen der KVB eigentlich von Anfang an Liniennummern?

Die Geschichte der Linienbezeichnungen bei den Kölner Bahnen ist lang und facettenreich, die Zahl der Änderungen und Neuordnungen kaum zu überblicken, viele Kunden werden sich selbst noch an die ein oder andere Umbenennung in den letzten Jahren und Jahrzehnten erinnern.

Der Blick in die Historie soll mit der Elektrifizierung im Jahr 1901 beginnen.

Die KVB Chronik 125 Jahre Bahnen und Busse

Die KVB-Chronik

Damals, vor der Nummerierung der Bahnen, waren Signallampen „ein wichtiges Mittel zur Identifizierung der Linien“, wie es in der Chronik „125 Jahre Bahnen und Busse“ aus dem Jahr 2002 heißt. Bei Eröffnung des elektrischen Betriebs der Querbahn beispielsweise verkehrten auf den Gleisen „dreierlei Wagen, die an den Seitenfenstern die Aufschrift Querbahn zeigten. Die Wagen Museum-Merheim führen an den Stirnseiten blaue Schilder mit der Fahrtrichtung entsprechenden Aufschriften und bei Dunkelheit blaues Licht. Die Wagen Chlodwigplatz-Nippes haben grüne Schilder und grünes Licht. (…) Die Wagen Volksgarten-Nippes führen Schilder, die zur Hälfte grün, zur Hälfte rot angestrichen sind, und dementsprechend eine grüne und eine rote Laterne.“ Ein kompliziertes System, für den Kunden schwer zu durchschauen.
Bahn auf dem Hohenzollernring um 1902

 

Buchstaben für die Vorortbahnen

Also führten die Bahnen der Stadt Köln im Jahr 1903 Liniennummern im Fahrplanheft ein. Ab 1904/05 tauchten die Liniennummern auch auf den Straßenbahnschildern im Stadtbetrieb „zur besseren Orientierung der Fahrgäste“ auf.

Linie C von Köln nach Bergisch Gladbach

Die Linie C von Köln nach Bergisch Gladbach

Damals waren unter anderem die Ringbahn unterwegs, die Uferbahn, die Rundbahn oder die Innenbahn, später die Dom-Mülheimer Bahn oder die Sülzer Bahn. Parallel zum städtischen Straßenbahnnetz entstanden damals die Vorortbahnen – sie waren mit Buchstaben gekennzeichnet. Die erste war die Linie A nach Rath/Königsforst (1904), es folgte die Linie B nach Brück, die C und D von Köln und Mülheim über Holweide nach Bergisch Gladbach und andere mehr.

„Unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurde diese alphabetische Nummerierung verändert“, sagt Raimund Jünger, langjähriger Leiter des Bereichs Planung und Entwurf bei der KVB und jetzt für den Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) in Brüssel tätig. Die Bahnen wurden damals mit dem Anfangsbuchstaben ihres Zielortes gekennzeichnet: B für Bensberg, L für Lövenich oder P für Porz. „Bis zur allmählichen Einstellung des Vorortbahnbetriebs ab der zweiten Hälfte der 1950er Jahre hatten diese Bezeichnungen für alle Kölner einen vertrauten Klang“, so die KVB-Chronik.

Aus der „P“ wird die Linie 7

Raimund_Juenger_Matthias_Pesch

Matthias im Gespräch mit Raimund Jünger

Damals wurden die Vorortbahnen nach und nach in den Straßenbahnbetrieb integriert, sagt Raimund Jünger, der so etwas wie das Gedächtnis der KVB ist, ein lebendiges Archiv, der auch für das Thema Linienchronik aus einem reichen Wissensfundus schöpfen kann. Aus der Linie K nach Königsforst wurde beispielsweise die Linie 8, die zwischen Stadion und Königsforst verkehrte und aus der „P“ die Linie 7. Die Linie „F“ nach Frechen war die letzte, die noch bis 1969 mit Buchstaben fuhr. Zu dieser Zeit wurden übrigens die legendären Achtachser in Betrieb genommen.

Natürlich entwickelte sich das Netz – unter anderem durch den U-Bahnbau – kontinuierlich weiter. Bereits seit 1964 gab es laut Jünger eine Reihe sogenannter „Stammlinien“, die von „Decklinien“ ergänzt wurden, die nur einen Teil der jeweiligen Stammstrecke befuhren: etwa die Linie 12 als Stammstrecke zwischen Zollstock und Weidenpesch mit den Decklinien 2 und 11 im südlichen beziehungsweise nördlichen Abschnitt.

Und es gab in diesen Jahrzehnten noch eine weitere Systematik, berichtet Raimund Jünger: Bereits vor dem Krieg fuhren auf gleichen Streckenabschnitten Linien mit aufeinanderfolgenden Nummern: Die 14 und 15 nach Sülz oder die 9, 10, 11 und 12 nach Weidenpesch. Eine weitere Regel entwickelte sich mit der Zeit: Auf einigen Strecken trugen die parallelen Linien die gleichen Endziffern, also etwa 6 und 16. Die höchste Liniennummer im Kölner Netz war übrigens die 27 in den 1930er Jahren.

Wenige Linien mit dichteren Takten

Mit der Neuordnung des Liniennetzes 1970 konnten bereits einige Linien durch die Vereinfachung des Netzes nach Inbetriebnahme durchgehender Verbindungen im Innenstadttunnel zum Ebertplatz und zur Severinstraße entfallen – unter anderem die 21 und die 23.

Stadtbahnwagen der Linie 2 am Neumarkt

Die Linie 2 am Neumarkt

Im Laufe der Jahre verschmolzen eine Reihe von Linien, um den Kunden die Orientierung zu erleichtern. Möglichst wenige Linien mit dichteren Takten, das war das Ziel. So wurde schon 1980 aus den Linien 1 und 2 in Sülz eine Linie 7 (Sülz-Zündorf), und eine neue Linie 1 übernahm im dichten Takt zwischen Junkersdorf und Brück-Refrath die früheren Linien 7 und 8. Im Jahr 2007 ging die 19 in der 18 auf, die 6 verschmolz mit der 15 und die Verstärkerlinie 8 wurde in die Linien 7 und 9 integriert. „Der Fahrgast sollte nicht mehr groß überlegen müssen, in welche Bahn er einsteigt“, beschreibt Jünger die Philosophie der übersichtlicheren Linienbenennung, die den früheren „Christbaum voller Fahrplan-Tabellen“ ablöste. 1964 beispielsweise fuhren allein auf der Ringstrecke acht verschiedene Linien.

Seit dem Jahr 2007 hat das Kölner Stadtbahnnetz seine heutige Form – von den Erweiterungen durch die Nord-Süd-Stadtbahn einmal abgesehen.

Sie möchten noch weitere Artikel lesen?
Das Geheimnis der KVB-Minute
Das Hightech-Herz der KVB

26 Kommentare

  • Autorenbild' Filep Yen

    Grundsätzlich gut gemeinter Beitrag.

    Trotzdem sollte man schlecht verheilende Wunden meiner Meinung nach nicht wieder aufreißen mit Schlagwörtern wie „Gedächtnis der KVB; lebendiges Archiv; Linienchronik; U-Bahnbau…“

    Wir werden die Zerstörung des Gedächtnis von Kölns nicht vergessen. Aber stimmt, war ja ganz wichtig eine neue Linie 17 zu bauen. Damit noch eine leere Bahn Richtung Rodenkirchen die 16 blockiert? 😉

    Und was ist aus der 6 geworden? Wie komme ich nach Marienburg zum Südpark mit meinem Kinderwagen? Okay…Da fährt ja eh niemand mit der Bahn hin… 😉

    Fazit zur Nummeriung: Wenn es wirklich gewollt ist, das Zahlenchaos zu minimieren, wieso nutzt man dann nicht logisch die Zahlen fortlaufend? Wieso gibt es eine neue 17, aber keine 6 oder 11?

    Ich würde gerne wissen, ob das Onlinemarketing / Socialmediateam der KVB durch eine betreuende Agentur oder hausintern umgesetzt wird?

    Freue mich auf die Rückmeldung – vielleicht drücke ich dann auch den extra eingerichteten „teilen-Button“ :)

    Danke & Gruß

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Filep Yen,
      dass die Linie 17 fahren soll, ist ja ein politischer Beschluss des Rates gewesen, der allerdings von der KVB ausdrücklich unterstützt wurde. Die Alternative wäre gewesen, dass die fertigen Haltestellen und Gleisanlagen über Jahre hinweg brach gelegen und trotzdem Kosten für die Instandhaltung verursacht hätten. Da macht die Inbetriebnahme der Strecke durchaus Sinn, auch wenn die Fahrgastzahlen noch nicht so sind, wie wir sie uns wünschen. Die Linienbezeichnung rührt daher, dass die Linie 17 in räumlicher Nähe zur 16 und 18 fährt; zudem ist sie ja nur eine provisorische Linie: Nach Inbetriebnahme der gesamten Nord-Süd-Stadtbahn-Strecke wird die Linie 16 den Betrieb übernehmen. Und die Stadt Köln beginnt ja gerade damit, den dritten Abschnitt der Nord-Süd-Stadtbahn auf der Bonner Straße zu bauen, um auch Marienburg wieder besser anzubinden.

      Und noch eine Anmerkung zu unserem Social-Media-Team: Die Kolleginnen und Kollegen sind ohne externe Beratung tätig – zum einen, weil sie eine Menge Sachverstand mitbringen, vor allem aber, weil wir uns eine solche Unterstützung angesichts des begrenzten Etats gar nicht leisten könnten.

      Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich doch entscheiden könnten, den „Teilen“-Button zu drücken – und auch weiterhin unseren Blog kritisch begleiten!

      Viele Grüße,
      Matthias

  • Autorenbild' DerBahnfreak01

    Warum gibt es die Linie 8 Nicht mehr?
    Die Linie war sehr Praktisch für die Morgendliche Pendler und Studenten die in Porz/Poll/Deutz wohnen
    ausserdem für Schüler die Morgens keinen Bock haben sich in die volle 7 zu quetschen
    der 4-6 Minutentakt ist auf den anderen Linien auch vorhanden die anderen Kurse morgens reichen manchmal einfach nicht aus.

    Viele Grüße,
    Der Bahnfreak01

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Bahnfreak01,
      die Linienbezeichnung der 8 wurde vor einigen Jahren abgeschafft, weil die 8 genau dieselbe Strecke wie die 9 fuhr (nur nicht ganz so weit). Alle Fahrten der Linie 8 wurden in den Fahrplan der Linie 9 integriert – das sind die sogenannten Verstärkerfahrten, die man im Aushangfahrplan der Linie 9 an dem kleinen Rautenzeichen erkennt. Diese Verstärkerfahrten gibt es nur während des Semesters, nicht aber in den Ferien. Wenn die Studenten nicht in die Uni müssen, werden die Fahrten nicht benötigt.
      LG, Regina

  • In dem Interview mit Herrn Jünger sind einige Fehler inbezug auf die Linien-
    Führung enthalten: Die Angaben zu den Doppellinien, z.B. Linien 14 und 15
    nach Sülz gelten nur für die 60er Jahre des 20.Jahrhunderts. Vorher verkehrte
    bis auf die Jahre 1945-1948 stets die Linie 15 zum Hermeskeiler Platz, bis
    1944 verstärkt durch eine Zusatzlinie 15A . Eine Linie 27 gab es auch vom
    26.10.1942 bis 14.10.1944 mit der Führung Klettenberg-Ringe-Zoo (ab 1943
    bis Riehler Gürtel verlängert). Eine genaue Entwicklungsgeschichte der
    Linienführung befindet sich im Strassenbahnmuseum Thielenbruch , aller-
    dings nicht öffentlich zugänglich.

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Wir werden das prüfen; es wird allerdings ein wenig dauern.

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Herr Boisseree,
      die Angaben in dem Text sind nicht falsch. Die Linien 14 und 15 waren ja nur ein Beispiel zur Erläuterung des Grundprinzips. Auf den einzelnen Strecken hat sich die Situation im Laufe der Zeit immer wieder mal durch Einführung neuer oder Zusammenlegung bestehender Linien geändert. In 1952 fuhr beispielsweise die Linie 19 zusätzlich zum Hermeskeiler Platz, die vor 1945 über die Berrenrather Str. fuhr (siehe Liniennetzplan: http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/altstadt_nord_liniennetzplan_der_kvb_von_1952_streckennetzplan_historisch_50er_jahre_vorortbahn__431271). Das Grundprinzip der Folgenummerierung findet sich sowohl vor 1945 auf zahlreichen Strecken (1, 2 zum Stadtwald; 21, 22 nach Klettenberg) als auch danach bis zum heutigen Netz (3, 4 nach Bocklemünd damals wie heute).
      Was die Linie 27 angeht, ist es richtig, dass sie auch von 1942 bis 1944 fuhr.

      Viele Grüße,
      Matthias Pesch

  • Eine Berichtigung: Linie 15 fuhr nicht zum Hermeskeiler Platz
    von 1945 bis Dezember 1946, Entschuldigung!

  • Autorenbild' Bahnfreak01

    Gibt es Chancen das zum nächsten Fahrplanwechsel eine neue Stadtbahn/Buslinie eingeführt wird wenn ja welchen linienweg würde sie haben

  • Autorenbild' DerBahnfreak01

    Gab es nicht auch mal eine Linie 29? Im Samba Express (Zeitschrift, in der stand mal sowas in der Art)
    L.G
    Der Bahnfreak

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Bahnfreak01,
      wir haben mit der Verfasserin der KVB-Chronik gesprochen und ihr ist keine Linie 29 bekannt. Sie hat sich deshalb die ausführliche Linien-Chronik des Herrn Ritschel vorgenommen. Seine Chronik endet mit der Linie 27: 1931-1933, Museum – Buchheim und dann: 1942-1944, Klettenberg – Zoo/Flora bzw. Barbarossaplatz.
      VG, Anke

  • Hallo Herr Pesch,
    nun möchte des besseren Verständnisss wegen ein wenig ausführlicher
    auf die Liniennummerierung in Köln eingehen. Sie,geht zurück auf die
    Zeit der Umstellung auf elektrischen Betrieb 1901. Bei der Zuteilung von
    Liniennummern -zunächst nur auf den Zielschildern der Triebwagen sichtbar
    und ab 1.5.1903 offiziell eingeführt- wurden den einzelnen Streckenabschnitten
    bis zu 4 ( Venloer Str ), meist aber nur 2 Nummernfogen zugeteilt , was natur-
    gemäß nur bei einem Streckenast funktionierte. Auf diese Weise entstanden
    1 +2(Lindenthal), 3+4+5+6( Venloer Str.) und zuletzt 1919 20+21 (und nicht

    21+22) (Klettenberg), sowie anfangs 9+10+11 (Neußer Str.). Diese Nummern
    hielten sich dann teiweise tatsächlich bis in den 2.Weltkreg und darüber
    hinaus . Im übrigen aber verließ man dieses System schon bald und füllte die
    entstandenen Lücken bei Neueröffnung einer Strecke mehr oder weniger der
    Reihe nach, was im übrigen auch.bei der Linie 21 der Fall war. Als es sich eiinige
    Zeit nach Eröffnung der Strecke über die Mülheimer Brücke als zwecknäßig
    erwies den über den Zoo hinaus fahrenden Zügen der Linie 16 eine eigene
    Liniennummer zuzuteilen diese die eine Dekade höhere Nummer 26, allerdings
    war dies auch die erste Folgenummer nach 1-25 !
    Auch als ab 26.10.1942 als,Folge des legendären 1000-Bomber-Lufangriffes
    das Liniennetz teiweise neu gestaltet wurde und dabei die,Linie

    • Fortsetzung: die Linie 16 für relativ kurze Zeit bis zum 4.8.1943 vom
      Hermeskeiler Platz über die Ringe zum heutigen Ebertpatz, damals
      Adolf-Hitler-Platz , fuhr war das mehr zufällig eine Decklinie zur 15.
      Eine in etwa bildende Systematk gab es erstmalig ab9.11.1959, als nämlich
      versucht wurde auf einigen Streckeabschnitten Folgelinien oder diese in
      Zehnerschritten einzurichten, z.B. 4.14,24 füber die Berliner Str. In den
      folgenden Jahren wurde versucht nach Möglichkeit noch zu vervollständigen.
      Mit Inbetriebnahe längerer U-Bahnabschnitte Ende 1970 wurde das System
      dann mehr und mehr aufgegeben, wobei sich die Linien3+4 allerdings
      bekanntlich von 1903 bis zum heutigen Tag auf bzw. inzwischen unter
      der Venloer Str. mit kurzen Unterbrechungen gehalten haben. Uff, das wärs!
      Mit den besten Grüßen Gerd Boisseree, der ehemalige Kölner vom Krieler Dom

  • Autorenbild' Her Pes

    Eine Frage die sämtliche Linien betrifft:

    Warum ist es in einer Millionenmetropole wie Köln nicht möglich auch unter der Woche einen durchgängigen Bahnverkehr (zumindest im 60 Minuten Takt) anzubieten?

    Wer z.B. am Mittwoch um 1:45 Uhr aus Ehrenfeld nach Zollstock will hat schlechte Karten. Die Bahnen fahren erst wieder ab ca. 4:45 Uhr.

    Im ganzen Stadtgebiet verkehren unter der Woche mindestens 3 Stunden keine Bahnen. In Berlin habe ich dieses Problem nicht. Das finde ich persönlich ganz schwach von der KVB.

    Gruß

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo,
      es ist für die KVB immer auch eine wirtschaftliche Frage, welche Verkehre wir anbieten. Kosten und Nachfrage müssen in einem verantwortbaren Verhältnis stehen, daher haben wir uns dazu entschieden, zumindest an den stark frequentierten Wochenenden einen durchgehenden Verkehr anzubieten.
      Gruss,
      Matthias Pesch

  • Autorenbild' Max

    Eine Frage dazu:
    „Alle Fahrten der Linie 8 wurden in den Fahrplan der Linie 9 integriert – das sind die sogenannten Verstärkerfahrten, die man im Aushangfahrplan der Linie 9 an dem kleinen Rautenzeichen erkennt. Diese Verstärkerfahrten gibt es nur während des Semesters, nicht aber in den Ferien. Wenn die Studenten nicht in die Uni müssen, werden die Fahrten nicht benötigt.
    LG, Regina“

    Warum endet die kurze Linie 9 denn in Deutz, denn als Verstärkerlinie wäre es doch durchaus auch sinnvoll diese bis Ostheim fahren zu lassen. So würde ich auch direkt in die Köln Arcarden an der Haltestelle Kalk Post kommen? Man muss dann immer in Deutz aussteigen und in die ohnehin schon vollen anderen Bahnen einsteigen.

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Max,
      bisher haben unsere Beobachtungen ergeben, dass es vom Fahrgastaufkommen her reicht, die Verstärkerfahrten bis Deutz fortzuführen. Wir werden dies jedoch dieses Jahr im Rahmen einer neuen Zählung überprüfen.
      Gruß, Regina

      • Autorenbild' Reinhard Koch

        „bisher haben unsere Beobachtungen ergeben, dass es vom Fahrgastaufkommen her reicht, die Verstärkerfahrten bis Deutz fortzuführen.“ *hüstel*

        Wenn wir unsere Zusatz-Neuner in Deutz leer machen, stehen dort die Bahnsteige voller Fahrgäste, die gerne Richtung Kalk weiter wollen. Wie oft müssen wir uns dort Unfreundlichkeiten anhören…

        Wenn wir die „kurze“ 9 bis Ostheim verlängern, müssen wir zwei Kurse mehr reinpacken. Wir haben weder genug Züge, noch genug Personal dafür. An den Wendezeiten zu kürzen, ist kaum möglich. An der Uni haben wir auf dem Papier 5 (fünf) Minuten für den Kopfwechsel. In Deutz sind es 15 Minuten. Aber mit Ein- und Ausfahrt Wendeanlage „BDU“. Wenn man dort 10 Minuten kürzt, um einen Kurs zu generieren, liegt die 9 komplett auf dem Kreuz.

        Die „kurze“ 9 ist politisch gewollt. In der Praxis steht sie allen anderen Zügen im Weg rum.

  • Autorenbild' Vogel Roland

    Wir brauchen eine pünktlich U Bahn und keine Ausbau der linie 5 und 17 und 18
    Keine Verlängerung der Linie 13 und 7

  • Autorenbild' Vogel Roland

    Was das alles kostet

  • Autorenbild' Vogel Roland

    Die Kvb soll Lieder die Stillgelegte Bahnschi ie benutzen

  • Autorenbild' Vogel Roland

    Die Bahnen besser ausgelegt werden

  • Wohnhaft in K.-Brück ärgere ich mich jedesmal, wenn ich von hier aus zum Hauptbahnhof umsteigen muß.
    Man könnte hier eine neue Linie, zB, eine Linie 2 von Refrath über Deutz in den Tunnel zur Severinsbrücke den Hbf erreichend ohne umzusteigen einsetzen. Diese Linie könnte weitergeführt im Norden enden.
    Manch älterer Passant der verreisen möchte, würde es Ihnen danken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *