Einfach mobil in Köln – die neue KVB-App

Die KVB geht mit einer neuen App an den Start: Einfach mobil sein in Köln – und gleichzeitig Geld sparen. Das sind, auf einen knappen Nenner gebracht, die Vorzüge der App, die sich in einem modernen, kundenfreundlichen Design präsentiert.

Die KVB ist dabei Dienstleister der im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen und bietet hierfür ein entsprechendes neues Hintergrundsystem – das HandyTicket-System – an.
Das Unternehmen Cubic Transportation Systems GmbH mit Sitz in Hamburg war aus der europaweiten Ausschreibung für ein HandyTicket-System als Sieger hervorgegangen und löst damit das HandyTicket Deutschland-System der Hansecom ab.

Was bietet die App? Unsere Kunden können schnell und einfach ihre Route durch Köln und das VRS-Gebiet planen: Sie wählen das Verkehrsmittel, das sie nutzen wollen, und können sich die nächstgelegene Haltestelle mit aktuellen Abfahrtszeiten anzeigen lassen. Die Lieblingswege können als Favoriten abgespeichert werden und künftige Fahrten erleichtern. Natürlich kann man auch gezielt nach einer Haltestelle und der gewünschten Uhrzeit suchen.

 

 

Neue Bezahlverfahren

Die App zeigt aktuelle Störungsmeldungen an und liefert Live-Abfahrzeiten.
Daneben gibt es die Verknüpfung zum KVB-Leihrad sowie den Carsharing-Unternehmen Cambio, DriveNow und Car2go. Der Taxiruf Köln ist integriert (mit Anzeige der Halteplätze und direkter Anrufmöglichkeit aus der KVB-App), und es gibt zusätzliche Bezahlverfahren wie Paypal und voraussichtlich ab Ende Januar auch AmazonPay. Das zeigt: Die App ist ein neuer Meilenstein hin zu einer modernen multimodalen und digitalen Mobilitätsplattform sowohl in Köln als auch im gesamten Verbundgebiet.

 

Rabatt auf alle Tickets

Der Ticketverkauf ist wesentlicher Bestandteil der neuen App – und dabei lässt sich richtig Geld sparen. Wer ein HandyTicket kauft, erhält mindestens fünf Prozent Rabatt im Vergleich zum Papier-Fahrschein, bei Einzeltickets sind es sogar zehn Prozent. Ein Einzelticket Preisstufe 1b beispielsweise kostet statt drei Euro nur 2,70 Euro.
Das HandyTicket hat sich in den letzten Jahren zu einer regelrechten Erfolgsgeschichte entwickelt: Derzeit sind 365.000 HandyTicket-Kunden angemeldet. Im vergangenen Jahr wurden insgesamt rund 332.400 HandyTickets verkauft. „Der kontinuierliche Anstieg bei den HandyTicket-Nutzern und der gute Absatz der elektronischen Fahrscheine beweisen, dass wir mit unseren Bemühungen für mehr Digitalisierung den Nerv der Fahrgäste treffen. Trotzdem muss sich niemand Sorgen machen, dass wir das Papierticket abschaffen und so eine Kundengruppe ausgrenzen. Wir bieten weiterhin beide Vertriebswege an“, so VRS-Geschäftsführer Michael Vogel.

 

Vielfältige Kundenanregungen sind eingeflossen

Damit die App den Wünschen und Bedürfnissen der Fahrgäste möglichst nahe kommt, sind in das Projekt vielfältige Kundenanregungen sowie moderne Technik- und App-Standards eingeflossen. In den nächsten Monaten und Jahren sind kontinuierlich weitere Ausbauschritte geplant. „Die Plattform hat zum Ziel, alle multimodalen Anbieter zu integrieren und den Kunden Information, Buchung und Abrechnung der Angebote aus einer Hand zu ermöglichen“, so KVB-Vorstand Peter Hofmann.

Geplant ist zudem im ersten Quartal 2019 eine Schnittstelle zu anderen HandyTicket-Systemen am deutschen Markt zu schaffen. Ziel ist es, dass Fahrgäste über die im VRS bekannten Apps auch in anderen deutschen Großstädten/Verkehrsverbünden ihre Tickets kaufen können. ÖPNV muss einfach sein.

 

HandyTicket-Kunden müssen sich einmal neu registrieren

Eine kleine Hürde müssen unsere Kunden überwinden: Da die Kundendaten aus dem alten Vertriebssystem aus Datenschutzgründen nicht übernommen werden können, müssen sie sich einmal im neuen System registrieren. Die App kann im Google Play-Store sowie im Apple-Store heruntergeladen werden. Danach ist die Anmeldung denkbar einfach: E-Mail eingeben, ein sicheres Passwort wählen – dann erhält der Kunde eine Bestätigungsmail. Er muss einmal den Link anklicken, dann kann es losgehen.

Also: Gute und sichere Fahrt mit der neuen KVB-App!

Weitere Informationen unter www.kvb.koeln/app

 

 

 

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77 Kommentare

  • TieKay

    Moin

    Versteh ich diese Passage richtig, die App soll dann auch Möglichkeit bieten z.B. in Hamburg oder Berlin ein Ticket zu holen oder doch nur im VRS-Netz?
    „Geplant ist zudem im ersten Quartal 2019 eine Schnittstelle zu anderen HandyTicket-Systemen am deutschen Markt zu schaffen. Ziel ist es, dass Fahrgäste über die im VRS bekannten Apps auch in anderen deutschen Großstädten/Verkehrsverbünden ihre Tickets kaufen können. ÖPNV muss einfach sein.“

    Jruß vun dä Förde

    • Hallo TieKay , genau darum geht es. Gemeint ist die Schnittstelle IPSI, die bei verschiedenen HandyTicket-Anbietern integriert werden kann. Dadurch soll vermieden werden, dass in jedem Verbund eine andere App genutzt werden muss. Welche Verbünde/Verkehrsunternehmen diese Schnittstelle ebenfalls im ersten Quartal 2019 einführen, kann ich dir leider nicht sagen. VG Pia

  • Alexander BD

    Leider klappt die Eingabe der Kundendaten nicht und auch die Bezahlverfahren ließen sich nicht einrichten (weder über Firefox noch über Safari) – es kam jeweils der Hinweis (nach der Eingabe aller Daten und dem Klick auf „Daten speichern“ – dass ein unbekannter Fehler aufgetreten sei. Damit ist die App zumindest für mich aktuell leider nicht nutzbar.

  • MK

    Eventuell nicht jedem bekannt ist, daß VRS (und damit auch KVB) HandyTickets alternativ auch über die DB-Navigator App zu haben sind. Diese integriert schon jetzt die Tickets vieler Verkehrsverbünde und der DB.

    VRS Karten habe ich selbst noch nicht darüber gekauft. Bei anderen war es aber so, daß ich das Ticket zusätzlich auch noch per Mail als pdf erhalten habe. Zumindest bei Zeitkarten (Wochen, Monat) ist es mir schon wichtig auch einen Ausdruck als Sicherheit z.B. gegen leere Akkus zu haben. Oder hat die neue KVB-App jetzt auch diese Funktion?

    Unverständlich ist mir in dem Zusammenhang warum die VRS-Onlinetickets tariflich nicht wie die Handytickets rabattiert werden, obwohl die Vertriebskostenvorteile doch identisch sind. Könnten Sie sich hier bitte für eine Änderung einsetzen?

  • Lothar

    Hallo,
    die neue KVB-App kann ich nur einmal starten und nutzen. Bei dem nächsten Start der App bleibt das Programm bei dem roten Startbildschirm mit dem KVB-Zeichen hängen. Dann bleibt nur eine Neuinstallation oder im Anwendungsmanager meines Handys (Samsung S4 mini – Android Version 4.4.2) ) die App-Daten zu löschen. Danach kann ich wieder normal starten, aber immer nur einmal.
    Es spielt keine Rolle, ob ich mich bei Neustart anmelde und die Anmeldung überspringe.

    Die bisherige KVB-mobil lief einwandfrei. Auch wenn es ein älteres Handy (mit ausreichendem freien Speicher) ist, wäre es schön, wenn Sie einen Tipp haben, wie ich die App nutzen kann.
    VG Lothar

  • HB-WW

    Also wegen irgend welchem bürokratischen Sch… werde ich zu Strafarbeiten wie, weitere Registrierungen, meine Daten an weitere Unternehmen gestreut usw. usf. verdonnert. Im Kundeninteresse ist das nicht. Für die Anbieter und Werbetexter bei dem Verkehrsunternehmen ist das ihr Beruf, ich als Kunde hingegen will einfach von A nach B gelangen. Geht das nie in die Köpfe von Monopoldienstleistern, dass, wenn ich zahlender Kunde bin, ich auch Bescheid sage, wenn ich was ändern will, und nicht umgekehrt?

    Aus „Datenschutzgründen“ geht die Übertragung der Daten auch innerhalb des Vertragspartners (KVB), bei dem ich seit Jahren Kunde bin, nicht zu machen, sondern ich darf mich in die, Moment mal, Vrsinfo, DB-Navigator für ein Windows-phone, DB-Navigator für Android, Handyticket.de dann mindestens fünfte App hineinknien. Anschließend werden, wenn es nach der KVB-Werbung geht, alle meine Fahrten für alle Zukunft an die weltweiten größten amerikanischen Unternehmen des Finanzbereiches im Kundenverkehr, Paypal und Amazon, geschickt. Janee, is klar, die sind ja für diskreten Umgang mit persönlichen Daten bekannt.
    Die Lawine von Problemberichten anderer Kunden in den vorigen Kommentaren hier und auf Facebook macht nicht gerade Lust, sich noch ’ne App mit zweifelhafter Zuverlässigkeit herunterzuladen. Und warum wird die Frage von „MK“ gestern um 23:35 Uhr, ob er weiterhin alternativ über die DB App buchen kann (auch ich bin da registriert und habe mein SEPA-Mandat für die Abbuchungen dort hinterlegt), geflissentlich überhört?

    • Hallo HB-WW, in Sachen Datentransfer wäre es natürlich am einfachsten gewesen, wenn das HandyTicket im VRS weiterhin über den alten Systemanbieter gelaufen wäre. Dann hätte sich zumindest beim Datenfluss nichts verändert. Allerdings musste das System ausgeschrieben werden. Die Ausschreibung ist zugunsten eines anderen Systemanbieters ausgefallen, weshalb die Kundendaten jetzt eben auch anders fließen. Damit darüber alle Kunden Bescheid wissen, müssen sie sich neu registrieren.
      Die Zahlungsmethoden, die Angeboten werden, sind lediglich eine Auswahl. Wenn Du also nicht möchtest, dass Deine Daten an PayPal oder Amazon gehen, dann wähle doch z.B. das Prepaid-Guthaben als Zahlungsmethode aus. Viele Kunden empfinden es als einfacher per PayPal zu bezahlen. Das ist aber jedem selbst überlassen.
      So wie ich das sehe war die Aussage von „MK“ zur DB-App keine Frage, sondern eine Feststellung.
      VG Pia

      • MK

        Stimmt, das war bloß ein Hinweis – da vermutlich nicht jedem bekannt.

        Nach den ersten Tests scheint mir der DB-Navigator auch für die Fahrplanauskünfte brauchbarer zu sein. Ich werde in den nächsten Tagen noch weiter testen und ausführlicher kommentieren.

        Vermutlich wäre es besser gewesen bei HaCon einen DB-Navigator im KVB-Design und mit den Fahrrädern etc. zu beauftragen statt alles neu zu erfinden.

        • Hannes Birnbacher

          Ich habe den DB-Navigator öfter im VRS mit allen Verkehrsmitteln benutzt (brauche sie typischerweise alle: Bus, Regionalbahn, S-Bahn, Stadtbahn) und er konnte alles, was die App vom Handyticket auch konnte. Der DB-Navigator wurde bis Ende 2018 noch für mein damaliges Smartphone für Windows 8 supported.
          Deswegen interessiert es mich brennend, ob der DB-Navigator (Android-Version) auch über den 31. März hinaus zur Lösung und Zahlung für Fahrten im VRS benutzt werden kann. Anfrage dort läuft, weil ich das alles auf meiner Homepage für den Nahverkehr meiner Gegend im VRS aufgegliedert habe (http://www.windhagen-initiative-nahverkehr.de/nahverkehr.html). Auf der ich übrigens heftig Reklame für den VRS mache.

  • Stephan Behrendt

    Hallo,

    Ich bin viel mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Mein Handy ist mittlerweile mit etwa einem Dutzend ÖV-Apps alleine für Deutschland zugepflastert, weil viele Provinzfürsten alleinige Hoheit über ihre Verkaufskanäle meinen haben zu müssen. Das ist etwa so, als ob ich in jedem Bundesland eine eigene Tankkarte für mein Auto kaufen müsste. An den Fahrgast als Kunden denkt man dabei wenig. Über die vom VdV geplante bundesweite Plattform, der KVB bzw VRS anscheinend angehören, hört man immer nur Ankündigungen, sieht aber keine Umsetzung. Allein der DB-Navigator entwickelt sich zu der universellen Verkehrs-App, die auch der Bundesverkehrsminister zu Recht fordert.
    Wenn ich sie nun richtig verstanden habe, möchten Sie aus der App HandyTicket aussteigen. Wenn ich auf die Seite ihres bisherigen Partners Hansecom gehe, sind dort allerdings weiterhin wesentlich mehr Verkehrsunternehmen gelistet als auf der ihres neuen Partners. Im Moment kann ich jedenfalls sowohl über den DB Navigator als auch über Handyticket Fahrkarten von KVB und VRS kaufen. Welche dieser Möglichkeiten möchten Sie einstellen?

    Ich vermisse bei angezeigten Verbindungen die Möglichkeit, mir Zwischenhaltestellen anzeigen zu lassen, wie das der DB Navigator immer schon macht. Schön ist, daß die neue App auch auf dem Android Tablet funktioniert. Allerdings wird dort in der Abfahrtssuche Datum und Zeit zu winzig angezeigt. Heute Nacht waren Störungen noch nicht eingepflegt.

    • Hallo Stephan Behrendt,
      die KVB bzw. die Verkehrsunternehmen im VRS waren gezwungen, eine neue europaweite Ausschreibung vorzunehmen, da die Verträge mit dem alten Anbieter abgelaufen waren und Unternehmen im öffentlichen Dienst in solchen Fällen und bei hohen Auftragsvolumen nicht einfach einen neuen Vertrag mit dem Anbieter schließen können. Wir arbeiten jedoch an einer Schnittstelle bzw Lösung welche den Ticketkauf aus der KVB App heraus in anderen HandyTicketsystemen ermöglicht.
      VG Carola

  • Jana

    Die bisherige Handyticket-App funktioniert noch. Ab wann muss man die neue App nutzen? Kann eine E- mailAdresse auf zwei Mobilgeräten genutzt werden? Wenn nicht , wie meldet man sich auf dem zweiten Mobilgerät an? VG Jana

  • Ley Werner

    Unter der neuesten Version von iOS lassen sich die persönlichen Daten nicht abspeichern. Es erscheint immer „unbekannter Fehler „

  • Klaus

    Hallo,
    was ist mit dem Prepay Guthaben im alten System? Verfällt das bald?
    Ist das noch nutzbar?

  • Felix

    „Ziel ist es, dass Fahrgäste über die im VRS bekannten Apps auch in anderen deutschen Großstädten/Verkehrsverbünden ihre Tickets kaufen können. ÖPNV muss einfach sein.“

    Genau das ging bisher mit der Handy-Ticket App und wird jetzt abgeschafft. Tolle Sache :-/

    • Hallo Felix,
      die KVB bzw. die Verkehrsunternehmen im VRS waren gezwungen, eine neue europaweite Ausschreibung vorzunehmen, da die Verträge mit dem alten Anbieter abgelaufen waren und Unternehmen im öffentlichen Dienst in solchen Fällen und bei hohen Auftragsvolumen nicht einfach einen neuen Vertrag mit dem Anbieter schließen können.
      Wir arbeiten jedoch an einer Schnittstelle bzw. Lösung, welche den Ticketkauf aus der KVB App heraus in anderen HandyTicketsystemen ermöglicht. Diese wird im ersten Quartal 2019 in einem ersten Schritt zum RMV und zur MVG umgesetzt.
      VG Carola

      • Anonymous

        Carola,

        Sie schreiben so nebulös. Hat der VRS ausgeschrieben oder die KVB? Waren die von Ihnen wolkig angekündigten Schnittstellen tatsächlich nicht ein wesentlicher Teil der Ausschreibungen? Wir Kunden erwarten keine Kleinstaaterei im ÖPNV sondern grenzüberschreitende Lösungen! So wie überhaupt Ergebnisse von Ausschreibungen nicht gottgegeben sind sondern auch an der Präzision der Ausschreibung liegen.

        Stephan Behrendt

      • Stephan Behrendt

        Hallo Carola,

        Letzeres ist vorhersehbar. Sind doch diese beiden von Ihnen genannten Verbünde die Einzigen weit und breit, die ich auf der Referenzseite des von Ihnen beauftragten Dienstleisters finde. Schnittstellen zu anderen Systemen müssen nicht erst hinterher implementiert werden; sie haben bereits zu funktionieren, wenn man ein neues System aufsetzt! Wir ich andernorts schrieb: das Ergebnis von Ausschreibungen ist nicht gottgegeben, man muss die Ausschreibung entsprechend präzisieren.

        • Hallo Herr Behrendt,
          das vorherige HandyTicketsystem der Hansecom ist ein proprietärisches System. Man muss also seine App bei der Hansecom beauftragen, um Teil von HandyTicket Deutschland sein zu können. Wir haben bei unserer Ausschreibung viele neue Features berücksichtigt. Unter anderem war die Basis des ausgeschriebenen HandyTicketsystems, dass eine Plattform geschaffen wird, in der weitere multimodale Anbieter wie bspw. KVB-Rad/Nextbike, weitere Fahrradverleihsysteme, Carsharinganbieter, usw. integriert werden könnnen mit dem Ziel, den Kunden Information, Buchung und Abrechnung der Angebote aus einer Hand zu ermöglichen – also dass man bspw. sich künftig nicht mehr bei Cambio registrieren muss, sondern mit seinem KVB-Login direkt in der KVB-App sein Cambio-Auto buchen und bezahlen kann und dann im Hintergrund die Abrechnung zwischen KVB und Cambio geregelt wird. Die Hansecom verfügt erst Ende 2019 über die dafür nutzbare VDV Schnittstelle (https://www.mobilityinside.de/); Cubic (die Firma, unsere Ausschreibung gewonnen hat), konnte diese bereits umsetzen.
          Gruß, Carola

          • Anonymous

            Danke für die ausführliche Antwort.
            Bei Cambio bin ich schon lange; mit deren LogIn komme ich aber wohl nicht in die KVB-App?

            Gruß
            Stephan Behrendt

          • Hallo Stephan Behrendt,
            nein, für die App müssen Sie sich einmal separat anmelden. Von dort aus werden Sie dann bei Buchung eines Cambio-Autos in die Cambio-App weitergeleitet. Da sind wir aber wie gesagt dran, dass Buchungen zukünftig direkt in unserer App möglich sind.
            Viele Grüße, Carola

  • Michael

    Eventuell habt ihr euch im Vorfeld mal so richtig moderne Systeme wie in London oder Breslau angesehen? Da braucht es nur eine Debit- oder Kreditkarte. Alternativ auch eine Kundenkarte. Keine App, Fahrkartenautomaten oder Papierfahrkarten.

    • Stephan behrendt

      Na ja,

      die Niederlande sind weiter: eine einzige Chipcaart für den gesamten ÖV des ganzen Königreichs.

      • Michael

        Genial! Sowas für ganz Europa wäre natürlich noch besser 🙂 Aber das mit den Debit- oder Kreditkarten von beispielsweise MasterCard finde ich auch, gerade für Fremde und Touristen toll. Da braucht man sich keine extra Karte vorher besorgen und eventuell Aufladen. Köln ist ja Weltstadt mit vielen Besuchern, das wird schon! Zumindest die Automaten nehmen mittlerweile die handelsüblichen Karten. 😉

    • HB-WW (Hannes Birnbacher)

      Wie funktioniert denn das mit der Debit- oder Kreditkarte, Kundenkarte oder Chipcaart? Von da, wo ich wohne, lasse ich mir in einer App oder auf VRSinfo.de anzeigen, wann der 2-stündige Bus das nächstemal abfährt und welche Tarifoptionen ich habe (Strecken- vs. Tageskarte), ziehe oft genug an der Schlange von Barzahlern oder Rentnern vorbei und halte mein Smartphone hoch, damit der Fahrer sieht, daß ich ein Handyticket habe (sehen will er’s in der Regel gar nicht) oder habe ein Anruf-Sammeltaxi bestellt, steige am Bahnhof unter Zeitdruck in die stündliche Regionalbahn um, unter den bittenden Blicken der Wenigfahrer, die noch nicht rausgekriegt haben, wie sie dem Fahrkartenautomaten eine Fahrkarte zu ihrem Ziel entlocken können und nun eine Stunde später fahren müssen, und weiter geht es ab Hbf mit der S-Bahn und zum Schluß mit wieder einer Buslinie.
      Mit der App spare ich mir das Anstellen für Barzahlung beim Fahrer oder Kartenzahlung am Automaten, kriegte bisher vom System ausgerechnet, ob ich zufällig die vierte Fahrt gelöst habe und daher den Rabatt von ein paar Euro vom Preis abgezogen bekomme, bzw. neuerdings zehn Prozent Rabatt für die Registrierung als Kunde und die Nutzung der App, und das gelöste Ticket ist zugeschnitten auf meine vorherige Streckenauskunft von der App oder in aller Regel schon mal als Favorit gespeichert. Würde mein Leben wirklich glücklicher, wenn der Fahrer vom Schul- bzw. Überlandbus ein Kartenterminal hat anstatt der ganzen Vorauswahl im warmen Zuhause samt Buchung?

      • Hallo Hannes Birnbacher, danke für den wirklich schön geschriebenen Text. Es freut uns von so positiven Erfahrungen zu hören 🙂 VG Pia

      • MK

        „Wie funktioniert das“

        London:

        Man benötigt eine Visa, Master, Amex etc. Karte mit Kontaktlosfunktion. Diese hält man an die Sperren in den Bahnhöfen am Anfang und Ende jeder Fahrt. In den Bussen nur beim Einsteigen an einen Leser. Automatisch wird der Preis, unter Berücksichtigung von Tages- und Wochenkarten, ermittelt und täglich abgebucht. Online kann man mit der Kartennummer eine detaillierte Abrechnung abrufen. Alternativ kann man eine Guthabenkarte („Oyster Card“) kaufen und genauso benutzen.

        Ist schon sehr praktisch, funktioniert so aber auch nur weil in London die U-Bahnen immer schon Bahnsteigsperren hatten. Unmöglich wäre so ein System hier nicht – einfach aber auch nicht.

  • Jana

    Hallo,
    Registrieren im Kundenportal! Mail bestätigen! In die App gehen, einloggen. Wenn die Mail-Adresse angemeldet ist, erkennt man das am Häkchen vor der Adresse.
    Auf Persönliche Daten gehen ( direkt darunter). Dort lassen sich die persönlichen Daten eingeben und Bezahlarten wählen. Ist also anders als im Netz beschrieben!
    VG Jana

  • Eberhard

    Anfrage
    Bisher war es so dass nach dem Herunterladen einer App aus dem Playstore ein Icon auf dem
    Display erschien. Bei der KVB-App geschieht das aber nicht so.
    Für einen Tipp wäre ich dankbar

  • Heike Voigt

    Nur mal so ganz generell: Wäre nicht für ganz NRW ein einziger Verkehrsverbund möglich? Das würde sicherlich vieles leichter und sogar kostengünstiger machen? Stattdessen gibt es mit den ganzen verschiedenen Tarifgebieten so ein Durcheinander.

    Ich kann schon ahnen, was da jetzt wieder für Ausreden und Kommentare kommen.

    • Hallo Heike Voigt,
      Ausreden gibt es heute von uns keine 😉 Für die Bildung von Verkehrsverbünden ist allerdings das Land NRW/ Verkehrsministerium zuständig. Im ÖPNV-Gesetz ist geregelt, dass es Verkehrsverbände/ Zweckverbände gibt. Die Kommunen verantworten den ÖPNV (Bus & Bahn), das Land die S-Bahn und den Nahverkehr.
      Würde man die Verkehrsverbünde auf einen reduzieren, so würde dies tiefgreifende Umstrukturierungen und Änderungen mit sich bringen. Inwiefern dies sinnvoll wäre, kann ich nicht beurteilen.
      Viele Grüße, Carola

      • karl

        Nee, is klar, das Land NRW ist Schuld…
        Nicht mal die vom Land geforderte Fusion von VRS und AVV wollte man und hat mit Händen und Füßen gewehrt und sich jetzt ein merkwürdiges und furchtbar kompliziertes Tarifsystem ausgedacht ohne die Verbünde zu fusionieren.
        Es bleibt also beim Durcheinander und der Kleinstaaterei.

  • Bruno Liebaug

    Ich vermisse in der neuen App die Möglichkeit, Ticket-Favoriten zu speichern.

  • Bernhard

    Hallo KVB,
    die neue App gefällt mir schon sehr gut! Mühselig ist das beim einloggen die Mail-Addi komplett manuell eingegeben werden muss. Beim Start der alten App wurde nur das Passwort benötigt…….

  • MK

    Einen schwerwiegenden Fehler habe ich schon gefunden: Rufbusfahrten werden nicht kenntlich gemacht.

    Versuchen Sie beispielsweise Montags ab 8 von „Köln Hbf“ nach „Hellenthal, Am Weißen Stein“ zu fahren. Nirgendwo in der App ist ersichtlich daß erst die dritte Fahrt (10:21) ein normaler Bus ist. Der Ärger wenn man am Busbahnhof in Hellenthal ankommt und dies bemerkt dürfte groß sein. Hinzu kommt daß das 10,71€ Ticket aus der App nicht reicht – der Taxibusfahrer wünscht noch einen Zuschlag (1,20€) und weder mit Kartenzahlung noch mit größeren Wechselgeldmengen sollte man rechnen. Das MUSS in der App stehen.

  • KQ

    Es wäre schön, wenn man Einträge im Verlauf löschen könnte (Ich habe es jedenfalls nicht gefunden).

  • Ralf

    Lese gerade, dass die alte App zum 31.1.19 abgeschaltet wird. Schön das ich gerade mein Guthaben aufgeladen habe. Was ist mit meinem Guthaben von der alten App???

  • Klaus

    Mein Vertrag ist nun gekündigt und ich komme über die App nicht mehr ins System.
    Kann ich mich nun mit der selben App beim neuen Anbieter registrieren,
    oder geht das dann noch zum alten Handyticket Anbieter?
    Brauche ich eine neue App? Nutze die aktuelle VRS App „VRS Auskunft 5.0.3“

  • Walter

    Bei Ticket kaufen ist jedes Mal „Kurzstrecke“ mit Abfahrt Köln/Hbf voreingestellt.

    Das ist kein gutes Default, und es nervt das jedes Mal umstellen zu müssen.

    „CityTicket 1b“ wäre eine deutlich bessere Vorbelegung, da es immer richtig ist (auch wenn man dann manchmal zu viel bezahlt).

  • Dirk

    Hallo, muss ich jetzt tatsächlich für jedes Ticket die ganze Runde mit PayPal Login etc. drehen? In der alten App hat zum Kauf eines Tickets die Eingabe der Pin gereicht. Jetzt ist der Bezahlvorgang nicht mehr eine Sache von Sekunden sondern mehreren Minuten. Favoriten sind auch verschwunden. Sehe da ehrlich gesagt wenig Vorteile auf Kundenseite. Usability hat sich drastisch verschlechtert.

  • Daniel

    Ich sitze in der Bahn und kann kein Ticket mehr kaufen. Immer wenn ich auf „kostenpflichtig kaufen“ gehe kommt „unbekannter Fehler“ und die App bricht ab. Ich habe die App neu gestartet, sogar neu installiert, aber das Priblem besteht weiter. Was ist da los?

    • Hallo Daniel,
      uns ist keine Störung bekannt. Hast Du denn eine ausreichende Netzverbindung? Wenn das Problem weiterhin besteht, wende dich bitte an handyticket@kvb.koeln. Die Kollegen haben Zugriff auf deinen Account und können schauen, was da los ist.
      VG Carola

      • Walter

        Gleiches Problem. Netz ist da, und fehlendes Netz sollte auch keinen“unbekannten“ Fehler werfen

        • Hallo nochmal,

          ich habe mit den Kollegen gesprochen und folgenden Hinweis: Sie haben das Ticket sicherlich aus dem Verlauf gekauft? Bitte geben Sie einmal ihre Verbindung neu ein und lösen Sie dann das Ticket. Dann sollte es klappen. Bitte geben Sie mir eine kurze Rückmeldung.

          (P.S. Die Fehlermeldung beruht auf einem Problem, das vor dem letzten Release bestand.)

          VG Carola

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