Grüne Gleise für Köln

Grüne Gleise für mehr Stadtqualität

Warum müssen Schienenwege immer grau sein? Können im Schotter nicht auch Pflanzen wachsen, die dem umweltfreundlichen Verkehr eine ganz andere Note geben?
 
Kann Biodiversität auch auf Verkehrsflächen gefördert werden? Mit solchen Fragen beschäftigen sich die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) seit einigen Jahren. Die Antwort heißt „Grüngleis“.
 

Rasengleis_Chlodwigplatz

Ein Abschnitt Rasengleis am Chlodwigplatz. Die umliegenden Flächen zeigen, wie empfindlich Grasbewuchs ist.
© C. Seelbach/KVB

Die KVB bietet Stadtbahnfahrten auf insgesamt zwölf Linien an. Das innerstädtische Schienennetz verläuft zum Teil oberirdisch, wobei die im Straßenraum verlaufenden Strecken zusammen mit den asphaltierten Fahrspuren für Kfz, Gehwegen und Radwegen das Stadtbild prägen. Mit dem gestalterischen Ansatz des Grüngleises wird optisch in die bis zu 40 Meter breiten Straßenfluchten eingegriffen. Dort wo Gleise verlaufen, entstehen „grüne Bänder“, die auf den ersten Blick für eine optische Auflockerung sorgen. Der Architekt und Stadtplaner Albert Speer hat diese Möglichkeit einer Auflockerung in seinem Masterplan für die Kölner City vor gut zehn Jahren demonstriert.
Am Beispiel der Achse vom Heumarkt über die Cäcilienstraße bis zur Universitätsstraße soll ein grünes Band entstehen, mit dem neben der optischen Auffrischung auch die trennende Wirkung des Straßenraums aufgehoben werden kann.
 
Gruengleis

Sedum-Bewuchs unterscheidet sich optisch von einer Grasdecke, ist vor allem aber robuster. © S. Anemüller/KVB

Bei der KVB bedeutet „Grüngleis“ eine Ausstattung mit zwei Alternativen: Rasen oder Sedum. An Rasen-Gleise wird schnell gedacht, Sedum ist etwas weniger bekannt. Sedum-Pflanzen sind Dickblattgewächse, die viele aus Gärten und von Balkonen kennen. Hier wird gerne die Art „Fette Henne“ gewählt, weil diese Pflanzen robust und zugleich schön sind. In der 400 Arten umfassenden Familie der Dickblattgewächse finden sich auch kleinwüchsige Arten, die sich für Gleiskörper eignen. Beide Ausstattungsformen, Rasen und Sedum, dienen der optischen Auflockerung. Doch mit ihnen sind im Hintergrund verschiedene Folgen verbunden, die den Unterschied machen. Die KVB hat sich entschieden, den Anteil des Grüngleises in ihrem Streckennetz auszubauen: Bisher sind 6,8 Kilometer begrünt, geplant sind weitere 4,9 Kilometer. Auf weiteren 7,9 Kilometern ist eine Gleisbegrünung möglich. Seit vielen Jahren ist z. B. die Strecke der Linie 1 von Junkersdorf bis Weiden weitgehend mit Sedum bestückt. Auch findet sich seit vielen Jahren eine Ausstattung mit Rasen entlang der Linie 16 auf der Amsterdamer Straße in Riehl. Prominent ist das Rasengleis auf der Cäcilienstraße in der City, das ein erster Abschnitt des „grünen Bandes“ darstellt. Auch die dritte Baustufe der Nord-Süd Stadtbahn zwischen Marktstraße und Verteilerkreis in Bayenthal, Raderberg und Marienburg wird mit Rasen ausgestattet werden. Hier beginnen die Bauarbeiten in Kürze.
 
Sedum soll der Standard sein
 
Die Experten der KVB stellten sich in Anbetracht beider Alternativen jedoch auch verschiedene Fragen. Muss es immer Rasen sein, oder ist auch Sedum eine sehr gut geeignete Ausführungsform? Was bedeutet Rasen im Vergleich zu Sedum hinsichtlich Herstellungskosten, Pflegeaufwand, Wassereinsatz?

Gerade die Pflege der Grüngleise ist mit Folgen verbunden. Chemische Mittel zur Unkrautbekämpfung dürfen kaum noch eingesetzt werden. Die Pflege kostet Geld und Personaleinsatz. Beide Ressourcen sind knapp und werden an anderen Stellen mindestens genauso dringend benötigt.

In Hitzesommern wird Bewässerung zu einer kritischen Frage. Kann die KVB guten Gewissens Gleisanlagen bewässern, um trockene Flächen, in denen Unkräuter leichtes Spiel haben, zu vermeiden? Was denken Fahrgäste, wenn sie zum Beispiel an der Haltestelle „Heumarkt“ ein Bewässerungsfahrzeug sehen und zugleich aufgefordert sind, im eigenen Garten sparsam mit Frischwasser umzugehen?

Die Alternativen „Rasen“ und „Sedum“ unterscheiden sich im Wasserbedarf, der bei Sedum geringer ist. Sedum muss in der Regel nicht bewässert werden. Beim Rasen hält sich die KVB zurück, hat aber ein Schienenfahrzeug mit einem Bewässerungsbalken ausgestattet. Mit diesem können bis zu 10.000 Liter Wasser je Fahrt ausgebracht werden.

Auch der Pflegeaufwand fällt bei Sedum geringer aus. Im Jahr 2020 fielen insgesamt 568 Stunden für die Pflege von Rasen an, was 0,10 Stunden je Gleis-Meter entspricht. Beim Sedum waren es insgesamt 496 Stunden bzw. 0,06 Stunden je Gleis-Meter. Chemische Mittel müssen bei Sedum nicht eingesetzt werden. Bei Rasen wurden sie inzwischen stärker reglementiert, Unkräuter werden gelegentlich mit der Hand entfernt.

Die Herstellungskosten lassen sich nicht genau vergleichen, da immer auch Kosten der Gleiserneuerung per se bei der Herstellung einfließen. In Anbetracht dieser Unterschiede soll Sedum die Standardausführung werden. Hierbei weiß die KVB, dass Rasen in bestimmten Ortslagen den Vorzug erhält, wenn z. B. die Politik dies bevorzugt.
 
Der Aufbau eines Rasengleises ist aufwändig
 
In der Regel wird die Begrünung vorgenommen, wenn zur Erneuerung der Schieneninfrastruktur auf einem Streckenabschnitt gebaut wird. Im Zuge einer Gesamtmaßnahme kann der Untergrund entsprechend hergestellt werden, so dass sich die Kosten wirtschaftlich darstellen lassen. Deshalb besteht derzeit noch ein lückenhaftes Bild im KVB-Liniennetz. Aber: Die KVB wird Stück für Stück grüner.

Der Aufbau eines Rasengleises erfolgt i. d. R. in mehreren Schichten, weshalb dies meist im Zusammenhang mit einer grundlegenden Erneuerung der Infrastruktur sinnvoll ist. © U.Utzerath/KVB

Dabei ist der Aufbau von Rasengleis aufwändig. Auf der Cäcilienstraße zum Beispiel wurde 2015 ein erster Abschnitt Rasengleis auf 1.100 Quadratmetern realisiert. Im ersten Schritt wurde im Jahr zuvor die Schieneninfrastruktur erneuert. Hierbei wurden eigens Aufwuchströge eingebaut, damit das Bodensubstrat und der auf diesem wachsende Rasen zwischen der Betonplatte im Untergrund und der Schienenoberkante Platz finden konnten. Es folgten im Mai 2015 dann entlang der Haltestelle „Heumarkt“ die Ausbringung eines Drain- und Speichervlieses sowie einer Wasserspeichermatte. Über diese wurde die 14 Zentimeter dicke Substratschicht „Vulkatec“ ausgebreitet, auf die letztlich der Rollrasen platziert wurde. Die Grasmischung wurde speziell für den Einsatz im Gleisbereich angelegt. Das Gras kommt mit geringer Feuchtigkeit und hohen Temperaturen zurecht.

Später, im September 2015, wurde dann eine erste Erweiterung auf der Cäcilienstraße zwischen der Einmündung der Hohe Straße und der Nord-Süd-Fahrt realisiert.
 

Rasengleis_Amsterdamer_Straße

Grüngleise haben eine erfrischende Wirkung, mit der die graue, trennende Wirkung von Verkehrsachsen aufgelockert werden kann. © C. Seelbach/KVB

Vor allem die Stadtgestaltung gewinnt
 
Grüngleise tragen spürbar zur Veränderung des Stadtbildes bei. Dies belegen die Rückmeldungen aus der Bevölkerung für Rasen, wie etwa auf der Cäcilienstraße oder der Amsterdamer Straße (Bild), und auch bei Sedum, wie etwa auf der Aachener Straße zwischen Junkersdorf und Weiden. Es ist eine Geschmacksfrage, ob er das satte Grün des Rasens oder das bisweilen ins Herbstliche Rot des Sedums bevorzugt wird. Beide Varianten nehmen das triste Grau zu breiter Straßenräume zurück und können die optische Lebenswertigkeit der Stadt verbessern.
 
Konkreter Nutzen der Anwohnerschaft durch Lärmminderung
 
Für die Anwohnerinnen und Anwohner haben Grüngleise aber auch eine mindestens genauso vorteilhafte Wirkung: Sie mindern den Schall. Durch die ständige Berührung von Rad und Schiene im Schienenverkehr entsteht in den Kurven manchmal „nervtötende“ Kurvenquietschen. Zudem führen Aufrauhungen der Schienen (Riffel) zu einer ungewünschten Geräuschkulisse.

Durch die Struktur der sich direkt neben Schienen und Rädern befindlichen Vegetation wird Schall gemindert. Die Schallwellen „verlaufen“ sich hier wie in der „Eierschachtelstruktur“ an den Wänden eines heimischen Band-Probenraums. Experten gehen davon aus, dass Lärm um bis zu fünf Dezibel reduziert werden kann.

Stadtbahn_Wiese

Auch neben den Gleisanlagen engagiert sich die KVB zusammen mit Dritten für Biodiversität. © C. Seelbach/KVB

Filterung von Feinstäuben und Pufferung von Wasser

Weitere positive Wirkungen von Grüngleisen werden durch die Filterung von Feinstäuben und die Pufferung von Regenwasser veranschlagt. Durch die einzelnen Pflanzentriebe werden, wie mit einer Bürste, Stäube aus der Umgebungsluft herausgefiltert, bleiben dort hängen und gelangen nicht mehr so schnell durch die Verwirbelung mit der nächsten Fahrzeugbewegung in die Atemluft.

Nach einem Regen speichert das Bodensubstrat Wasser, das dann nicht in die Kanalisation abfließen muss. Es nährt auf natürliche Weise die Pflanzen. Gerade bei Starkregenereignissen kann sich hieraus über die lange Strecke eine sehr positive Wirkung ergeben. Dann, wenn ein sehr sehr starker Wasserabfluss das Kanalsystem an seine Grenzen bringt, wird ein Teil des Wassers durch die Grünflächen zurückgehalten. Deshalb wird ja auch große Aufmerksamkeit auf die Vermeidung von Bodenversiegelung insgesamt gelegt. Zudem kühlt verdunstendes Wasser aus Grüngleisen auch die Umgebungsluft etwas herunter, was gerade in heißen Sommern eine wohltuende Wirkung bedeutet.
 

Ersatzpflanzung_Weidenpesch

Auf Randflächen der Stadtbahn-Abstellanlage in Weidenpesch wurden historische Obstbaumsorten und vielfältige Hecken gepflanzt. © S. Anemüller/KVB

KVB fördert Biodiversität auch abseits der Schienenwege

Die KVB begrünt nicht nur ihre Schienenstrecken. Ähnliches gilt auch für die Betriebshöfe und weitere Flächen des Unternehmens. Von der Gesamtfläche der KVB mit rund 640.000 Quadratmetern sind insgesamt 62 Prozent versiegelt. Die restlichen 38 Prozent wurden als naturnahe Flächen erfasst. Hierzu zählen u. a. die Dachbegrünung unserer neuen Abstellhalle in Weidenpesch, die Anlage von Streuobstwiesen und naturnahen Hecken am Rand von Betriebshöfen und vieles mehr.
So engagiert sich zum Beispiel in Bergisch Gladbach auch eine private Organisation in der Anlage von Insektenwiesen auf Brachflächen. Eine erste kleine Teilfläche konnte auch direkt neben der Trasse der Stadtbahn-Linie 1 auf KVB-Grund angelegt werden.
 
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12 Kommentare

  • Daniel

    Hallo liebes KVB-Team,

    ich hatte kürzlich im Ratsinfo-System der Stadt gelesen, dass ab dem nächsten Jahr auch der gerade erst erneuerte Abschnitt vom Zülpicher Platz bis zum Ubierring begrünt werden soll. Das fände ich super!

    Jetzt war ich etwas überrascht, dass davon in diesem Blog-Beitrag gar nichts erwähnt wurde. Vielleicht könntet ihr dazu noch etwas schreiben? Wie ist denn da jetzt die konkrete Planung?

    Viele Grüße!

    • Hallo Daniel,

      grundsätzlich gilt, dass die Informationen im Ratsinformationssystem verbindlich sind. Wir kennen aber das konkrete Datum noch nicht; die Abstimmung der Bautermine insgesamt erfolgt noch. Richtig ist auch, dass die Realisierung des Grüngleises im Rahmen der diesjährigen Infrastrukturerneuerung nicht vorgenommen wurde, weil der Zeitraum für den Bau in den Sommerferien knapp bemessen war. So war es auch auf der Cäcilienstraße – erst die Vorbereitung im Rahmen der Infrastrukturerneuerung und ein Jahr später die Realisierung des Rasengleises.
      Im Blog-Beitrag konnte ich nicht auf jeden Abschnitt unserer geplanten Projekte eingegangen werden, da dieses den Beitrag viel länger gemacht hätte.

      VG, Stephan Anemüller

  • Alexander Klein

    Liebe KVB!

    Warum kann man eigentlich nicht auf dem Abschnitt der Li.1 von Moltkestraße bis Junkersdorf die Gleisanlage begrünen, wäre doch was ideales für die Umwelt. Dann auch wieder mit Serum, den dann haben auch die Insekten auch wieder was davon.

    LG Alexander Klein

    • Hallo Alexander,
      in der Regel wird die Begrünung vorgenommen, wenn zur Erneuerung der Schieneninfrastruktur auf einem Streckenabschnitt gebaut wird. Im Zuge einer Gesamtmaßnahme kann der Untergrund entsprechend hergestellt werden, so dass sich die Kosten wirtschaftlich darstellen lassen. Dabei ist der Aufbau von Rasengleis aufwändig. Und nicht zuletzt auch eine politische Entscheidung.
      VG Carola

      • Anonymous

        Liebe KVB AG,

        Ich komme aus dem Gerten und Landschaftsbau und wir habe für euch damals auf der Li.1 das Sedum verlegt. In Düsseldorf haben wir für die Rheinbahn ein Pilotprojekt mal durchgeführt, wo die Rheinbahn einen Anteil des Schotters abgetragen hat, wir dann Spezial Folie ausgelegt haben und an den Schienenstängen Speziallstyropurdämmleisten angebracht haben, dann wurde Substrat verteilt und Sedummatten ausgelegt wie in Weiden und mit Perlkies verfestigt. Dieses Projekt war kostengünstig und gut wärend des Betriebes durch zu führen. Die Rheinbahn greift darauf jetzt gern mal zurück. Ich liebe es meine Stadt zu begrünen und mit neuem Leben zu versehen. Bin nee kölsche Jung und liebe meine Stadt.

        MfG Alexander Klein

      • Klaus Somin

        Politische Entscheidungen PRO Grüngleis liegen schon lange vor. Und würden auch zusätzlich bezahlt. Das Verschieben der Verantwortung auf die Politik ist an dieser Stelle eine Farce.

  • Willi Riphahn

    Hallo
    Im letzten Jahr ist die Abstellanlage in Weidenpesch gebaut worden.
    Warum sind die Gleise dort nicht begründ worden.
    Auch der abschnid zwischen Wilhelm Sollmann Str. und Heinersdorf könnte begrühnd werden.

    Da von abgesehen könnte man nicht erst mal den Stadt Bezirk Chorweiler an den Schienen Verkehr anbinden?

    Das wehre Verkehrs- und Umweltteschnisch sicher sinnvoller als diese Begründungen.
    Alles gute Willi

  • Joerg

    Welche Bestandsstrecken sind denn fuer eine Begrünung vorgesehen? Auch was auf der Guertelbahn?

    • Hallo Jörg,
      überall ist das technisch nicht umsetzbar. Die weiteren Abschnitte sind im Blogartikel genannt:
      „Bisher sind 6,8 Kilometer begrünt, geplant sind weitere 4,9 Kilometer. Auf weiteren 7,9 Kilometern ist eine Gleisbegrünung möglich. Seit vielen Jahren ist z. B. die Strecke der Linie 1 von Junkersdorf bis Weiden weitgehend mit Sedum bestückt. Auch findet sich seit vielen Jahren eine Ausstattung mit Rasen entlang der Linie 16 auf der Amsterdamer Straße in Riehl. Prominent ist das Rasengleis auf der Cäcilienstraße in der City, das ein erster Abschnitt des „grünen Bandes“ darstellt. Auch die dritte Baustufe der Nord-Süd Stadtbahn zwischen Marktstraße und Verteilerkreis in Bayenthal, Raderberg und Marienburg wird mit Rasen ausgestattet werden. Hier beginnen die Bauarbeiten in Kürze.“
      VG Carola

  • Barbara Schulz

    Hallo liebe KVBler,
    die Sedum-Bepflanzung ist hoffentlich eine gute Lösung. In Riehl (Amsterdamer Straße/Gürtel) erlebe ich, wie viele Nutzer der Bahn einfach über die Rasenflächen laufen, so dass bereits Trampelpfade entstanden sind. Im Bereich der Cäcilienstraße auf Höhe der Antonitergasse wird eine solche „Abkürzung“ durch die Gitter an der Ampel verhindert.
    Viel Erfolg für uns alle!
    Barbara

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