Die „Neuen“ sind unterwegs

Blogbeitrag-Die Neuen sind unterwegs

Es war ein kalter Dezembermorgen, als in der KVB-Hauptwerkstatt in Weidenpesch der erste neue Hochflurwagen vom Tieflader rollte. Ein besonderes Erlebnis für alle, die dabei waren und das erste neue Mitglied der Stadtbahn-Familie mit dem nüchternen „Namen“ 5301 in Augenschein nehmen konnten. Wenige Tage später traf bereits ein zweites Fahrzeug in Köln ein.

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Ein Blick auf den Fahrzeugkopf.

Die beiden Bahnen bilden quasi die Vorhut für insgesamt 26 moderne Hochflur-Fahrzeuge, die die KVB beim Hersteller Bombardier in Auftrag gegeben hat und die den Start markieren für ein umfassendes Erneuerungsprogramm, mit dem die KVB in den nächsten Jahren ihre Stadtbahn-Flotte und damit den ÖPNV in Köln insgesamt noch attraktiver machen will.

Das ist jetzt einige Wochen her, und nachdem beide Wagen bereits umfangreiche Untersuchungen überstanden haben, sind sie jetzt für weitere Tests im Kölner Stadtbahn-Netz unterwegs – zunächst noch ohne Fahrgäste. Also: „Augen auf“ für alle KVB-Fans, die sich einen Eindruck von den neuen Stadtbahnen verschaffen wollen. „Bislang sind alle Tests erfolgreich verlaufen“, sagt Projektleiter Wolfgang Krause und erläutert nicht ohne Stolz die Vorzüge der neuen Stadtbahn-Generation. Die Fahrzeuge – mit jeweils einem Fahrerstand, 62 Sitz- und 120 Stehplätzen –

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Kontrastreiche Gestaltung zur besseren Orientierung.

sind hell und großzügig gestaltet, mit einem breiten Durchgang im Gelenk und kontrastreicher Gestaltung, die ebenso wie die taktilen Haltestangen sehbehinderten Menschen die Orientierung erleichtern. Sie sind mit Klimaanlagen und einer Luftfederung ausgestattet, die den Komfort für Fahrgäste und Fahrpersonal erhöhen und die Barrierefreiheit an den Haltestellen gewährleisten soll.

Die äußeren Fahrtzielanzeigen erlauben eine schärfere Darstellung und einen höheren Kontrast und sind so besser lesbar. Im Innenraum sind die Bahnen mit Multifunktionsanzeigern ausgestattet, auf denen später Fahrgastinformationen oder auch Werbung gezeigt werden können. „Zum ersten Mal seit 25 Jahren haben wir auch wieder gummigefasste Seitenscheiben“, sagt Krause. Die lassen sich bei Bedarf leichter aus- und wieder einbauen, die Bahnen sind also nach Schäden schneller wieder verfügbar.

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Die neue, dem Fahrpersonal vertraute Steuerung der Stadtbahn.

Neu und doch vertraut

Die Notsprechstellen sind modernisiert, dort ist jetzt wie beim Telefonieren ein Gegensprechen mit dem Fahrer möglich. „Im Fahrerstand sind die Elemente weitgehend gleich geblieben, um dem Fahrpersonal die Bedienung zu erleichtern“, sagt der Projektleiter.

Bei der Vielzahl von Erprobungen und Messungen in den letzten Wochen ging es unter anderem um die Fahrzeugkonstruktion, um Fahrverhalten, Türsteuerung, Bremssysteme, Heizungs-, Lüftungs-
und Klimasystem, um Fahrzeug- und Zugsteuerung und die Kupplungsfähigkeit mit älteren Bahnen. Eins der beiden Fahrzeuge war zwischenzeitlich auf einer Teststrecke in Wildenrath am Niederrhein im Einsatz – „dort wurde zum Beispiel die so genannte Gleitschutzprüfung vorgenommen“, so Krause. Dabei werden die Gleise mit Schmierseife eingeschmiert und das Bremsverhalten der Bahn geprüft und eingestellt. Diese Prozedur muss übrigens nur eins der beiden Fahrzeuge durchlaufen, da es sich um einen so genannten Typentest handelt und die Ergebnisse auch für das andere Fahrzeug gültig sind.

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Projektleiter Wolfgang Krause.

Jetzt sind die Bahnen also im Netz unterwegs, um festzustellen, ob sie überall glatt „durchkommen“. Es werden Styroporkörper an bestimmten Stellen des Fahrzeugs angebracht, um Extremsituationen nachzubilden (z.B. volle Beladung, abgenutzte Radreifen oder Schienen etc.). „Jede Strecke wird abgefahren, das Ergebnis dokumentiert und die Strecke dann für das Fahrzeug freigegeben“, sagt Krause. Es werden unter anderem auch Geräusch- und Vibrationsmessungen vorgenommen und Notsituationen simuliert – zum Beispiel Kuppeln auf der Strecke, das Lösen von festgefahrenen Bremsen etc.

Das Inbetriebnahme- und Erprobungsprogramm wird bis in die zweite Jahreshälfte 2021 andauern. Ab Herbst 2021 ist der Einsatz im Fahrgastbetrieb geplant, vorbehaltlich der Zulassung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden. Ab Ende 2021 werden auch die restlichen 24 Fahrzeuge annähernd in einem Zwei-Wochen-Takt angeliefert und in die Inbetriebnahme gehen. Die Auslieferung der insgesamt bestellten 26 Hochflurfahrzeuge der Baureihe HF6 wird dann im Jahr 2022 abgeschlossen sein.

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Die „Neuen“ in der Werkhalle.

Die neuen Fahrzeuge sollen einen Teil der Altfahrzeuge, die seit Ende der 1970er beziehungsweise den 1980er Jahren in Betrieb sind, ersetzen. Sie sollen aber auch den Fahrzeugpark erweitern, da durch ein stetig erweitertes ÖPNV-Angebot dringend weitere Bahnen benötigt werden. Derzeit hat die KVB 382 Stadtbahn-Fahrzeuge im Einsatz. Die neuen Bahnen werden später im gesamten Hochflurnetz einsetzbar sein. Das Investitionsvolumen für die Beschaffung der neuen Fahrzeuge liegt bei rund 78 Millionen Euro.

Fotos: Christoph Seelbach und Stephan Anemüller, KVB.

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15 Kommentare

  • christoph

    cool 🙄 wie inner großstadt 👍

  • KlüngelKlüngel

    ich hab die beiden bahnen gestern am neumarkt gesehen und find die sind schön!
    die sehen aus wie eine mischung aus dem umgebauten ex 2100er jetzt 2400er und einen k5000er.

    von innen finde ich die bahnen aber wenig „kontrastreich“ und sehr trostlos mit dem grau in grau und schwarz. hätte man vielleicht farblicher gestalten können. die sitze sind den b-wagen sehr ähnlich, fast gleiche aufteilung, wobei mir die sitzreihen lieber wären, wo man sich nicht gegenüber sitzt wie zb beim k5000.

    ich habe ein paar fragen:

    werden die bahnen auch auf der linie 7 fahren?
    was passiert mit den armen letzten 4 b-wagen die noch im dienst sind? wird man eine gute lösung für diese finden? ich werde ganz traurig dabei wenn diese verschrottet werden sollten.
    man könnte diese vielleicht als sonderfahrzeuge oder veranstaltungsfahrzeuge zum mieten einsetzen.

    lg.

    • Die Bahnen können nur auf den Hochflurlinien eingesetzt werden. Da gehört die Linie 7 nicht dazu. Was mit den alten geschieht, ist noch nicht sicher. Mann könnte sie als Fahrschulfahrzeug einsetzen oder im Museum ausstellen. Mal sehen😉 . VG Tanja

  • Ralf K.

    Im Beitrag las ich, dass die Innenausstattung gerade für sehbehinderte Mensche eine Verbesserung sein soll. Wären dann nicht auch Haltegriffe/-stangen in einer gut sichtbaren Farbe besser, statt dunkelgrau?

  • Timo

    Wissen Sie auf welcher Straßen bahn Sie als erstes fahren solll also Z.B 18,16oder 3

  • Tony Schmitz

    Ich finde es toll, dass die KVB mit Blick auf die Zukunft den Wagenpark aktualisiert. Vor allem die neuen Monitore werden eine tolle Ergänzung sein. Man kann ja beispielsweise auch ein vollwertiges Infotainment-Programm mit Nachrichten und so laufen lassen, wie das beispielsweise an einigen Haltestellen passiert.
    Bei der S-Bahn München laufen zusätzlich noch Anschluss-Informationen bei Annäherung an eine Haltestelle (mit Live-Daten, auch von anderen Verkehrsunternehmen). Das wäre mit Sicherheit eine tolle Ergänzung des Informationsangebots während der Fahrt, dass man quasi schon auf dem Weg zur Tür erkennt, wann und wo der Anschluss abfährt.
    Die alten B-Wagen, insbesondere die der ersten Generation, werde ich vermissen, vor allem, weil sie meines Erachtens mit Abstand die bequemsten Sitze haben.

  • Helga Kürten-Herd

    Mich würde interessieren, ob die Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten der Linien 5 und 13 verbessert werden, da hier viele ältere Leute mir Rollator auf diese Möglichkeiten angewiesen sind. Zuletzt habe ich wieder einmal gesehen, wie eine ältere Dame fast wieder aus der Bahn gefallen wäre, hätte ein Passagier die Dame nicht aufgefangen. Es wäre schon dringend notwendig, hier für Abhilfe zu sorgen.

    • Hallo Helga Kürten-Herd,
      wir können gut verstehen, dass die Situation für manche Fahrgäste nicht optimal ist, daher werden wir sukzessive alle Haltestellen barrierefrei ausbauen. Leider geht das nicht von heute auf morgen. In der sogenannten Prioritätenliste wurde die Reihenfolge festgelegt. Diese hat die Stadt Köln mit den Behinderten- und Seniorenverbänden abgestimmt. Federführend ist hier die Stadt Köln.
      Weitere Informationen dazu finden Sie unter: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/to0050.asp?__ktonr=203899 .(Anlage 1).
      Auch die Linien 5 und 13 sind dort aufgeführt.
      Gruß
      Markus

  • Wolfgang

    Traditionell fehlt ‚was weißes vorne, macht den Zug freundlicher,

  • Christian

    Guten Abend,

    das ist ein schöner Zufall. Ich habe den Newsletter erst seit ein paar Tagen abonniert und schon bekomme ich die Meldung über die neuen Fahrzeuge. Darauf warte ich schon lange, dass der Fuhrpark weiter umgestaltet wird. Von außen sieht sie wie eine Weiterentwicklung der bisherigen Flotte aus. Ich würde mir für Köln ein wenig mehr Wagnis wünschen, das Aussehen der Bahnen neu auszurichten. Von vorne gefällt sie mir sehr, bis auf den Teil unterm Fenster, von der Seite sieht das aus, wie aus einem Comic, aufgrund des organischen Designs bzw. der Rundungen unten. Mich hat das direkt an Donald Ducks Mund von der Seite erinnert 😉

    Das Kantige und etwas „Maskulinere“ finde ich hingegen sehr cool und zeitgemäß. Die Außenlackierung würde ich etwas überdenken. Rot/weiß wegen KVB und Köln überhaupt, – ja – aber ich würde das so gestalten, dass das Moderne der neuen Fahrzeuge auch stärker unterstrichen wird. Und ein ganz leichtes Anpassen der Rottöne, fände ich ganz gut, ohne die Marke dabei im CI/CD „anzugreifen“. Ich habe schon in verschiedenen Städten gelebt und auch wenn ich Köln liebe, was Farben angeht, finde ich manches nicht 100 % nachvollziehbar. Wie die Farben an der Haltestelle Rathaus oder diese blau-gelbe Innengestaltung bei einigen Bahnen. Das sind schon echt krasse Farbtöne 😉

    Barrierefrei in jedem Fall! Aber das kann trotzdemn auch gut aussehen. Hellgraue Sitze würde ich nicht nehmen, das verdreckt schnell. Ich hoffe, die Sitze werden von der Elastizität her stabiler. Wenn man in den Bahnen mit diesen knalligen blauen Sitzen, aufsteht und sich mit den grauen Griffen hochhilft, bekommt derjenige, der auf dem Platz vor einem sitzt, ein Schleudertrauma. Die sind extrem elastisch.

    Ich finde, sich gegenüber zu sitzen, eigentlich besser, als viele Reihen hintereinandersitzend. Die Bahnen, die mehr Vierersitze haben, wirken geräumiger und übersichtlicher, finde ich. Ich finde, sie wirken auch dadurch sicherer. Ich würde einen schönen, schmutztauglichen Grauton als Hauptfarbe verwenden – und zwar einen „warmen“ Grauton. Die Linien mit dem poppigen blau/gelb, finde ich von der Gestaltung her sehr kalt. Und gleichzeitig zu quietschebunt. Ich würde also nur einen Farbton neben dem Grau als Kontrast verwenden. Rot. Aber ich würde dem Ton etwas Sättigung entziehen. Das sind so teure, moderne Bahnen, ich würde mir wünschen, wenn die KVB auch dazupassend das Äußere etwas wertiger aussehend gestaltet. Es kann nie schaden, dahingehend auch einmal einen Dieter Rams das Corporate Design kritisch betrachten zu lassen.

    Auch wenn die meisten Menschen wahrscheinlich bewusst nicht unbedingt im Alltagsstress darauf achten mögen, unbewusst haben Farben allerdings eine enorme Beeinflussungskraft, die man nicht unterschätzen sollte. Eine gute Farbgebung kann entspannend, beruhigend wirken und somit u.U. sogar Konflikte hemmen. Sie kann Sicherheit vermitteln, gerade abends, wenn die Bahnen auch schonmal sehr leer sind. Und sie kann einladend wirken und Menschen stärker davon überzeugen, auch mal das Auto stehen zu lassen und die Bahn zu nehmen. Wenn Autofahrer mehr Fachwissen und zeitlichen Aufwand in einen Neuwagen investieren, als sie es bei ihrem Examen oder der Abschlussprüfung tun, dann kann es nicht komplett egal sein, wie eine Bahn aussieht. Und ich vermute, dass die Gestaltung der Bahnen sogar Einfluss auf Vandalismus haben könnte.

    Wird es ein anderes Beleuchtungssystem in den Bahnen geben? Geht da die Entwicklung auch Richtung LED? Es gibt einige Busse, die nicht gelb-orange Leuchtbeschriftung haben, sondern weiße. Das sieht viel besser aus. Wird das auf Dauer umgestellt? Ich fänd die Fahrgastinformation auch in klarem weiß besser lesbar, als in orange. Die Idee mit den Umsteigeinformationen für die kommende Station fänd ich sehr gut, weil ich oft umsteigen muss und man so vielleicht besser umplanen kann, welcher Umstieg durch z.B. Verspätung, vorteilhafter wäre. Wenn man die Stationen untereinander anzeigt, würde ich allen Verkehrsunternehmen eine einheitliche Reihung empfehlen. Es gibt 2 Varianten, Fahrtrichtung bzw. Reihenfolge der nächsten Stationen von unten nach oben oder von oben nach unten. Ich lese Routen eigentlich immer von oben nach unten, ich lese auch alles andere von oben nach unten 😉 Ich kann den Sinn nachvollziehen, es andersrum zu machen, weil es dann „räumlich“ die Richtung simulieren will. Ich würde trotzdem von oben nach unten empfehlen. Intuitiv schaut, denke ich, jeder zuerst ganz nach oben, wenn er sehen will, ob seine Station die kommende sein wird. Und dann orientiert sich das Auge neu. Aber viel wichtiger finde ich, wenn man die Frequenz erhöhen könnte, also dass Bahnen häufiger fahren. Aber das ist wohl alleine wegen der Tunnel in der City so schwer möglich. Aber warum geht das in anderen Städten, wie in London oder Frankfurt besser, dass häufiger Bahnen fahren?

    Die neue Wochenendregel finde ich toll. Ich mag ja die Nähe zu Menschen, aber wenn die Bahnen oft so voll sind, dass man kaum mehr zur Tür kommt, ist das manchmal nervig.
    Es liegt aber oft auch an dieser eigenwilligen Kultur, die es nur in Köln gibt, nämlich, dass 20 Leute an der Tür stehen, als wenn die Bahn brennen würde und der Rest der Bahn komplett leer ist. Es scheint die Gefahr so groß zu sein, nicht mehr aus der Bahn kommen zu können, dass man 17 Stationen vor dem geplanten Ausstieg sicherheitshalber schonmal die 2 m zur Tür zurücklegt, wo sich ja erst 15 weitere Fahrgäste aneinanderreiben, die ebenso Angst davor haben, die 3 1/2 Sitzreihen bis zur Tür, in den kommenden 30 Minuten bis zum geplanten Ausstieg unter Umständen nicht mehr rechtzeitig schaffen zu können. Das einzig Positive an diesem mir unerklärlichen Verhalten ist es, dass ich mich immer über die Kreativität der KVB-Fahrer freue, wenn sie mit Durchsagen versuchen, die aneinandergeschweißte Menge im Türbereich davon zu überzeugen, den verzweifelten Fahrgästen den Zustieg in die eigentlich fast leere Bahn doch zu ermöglichen 😉

    Ein wenig umfangreich geworden. Sorry, das muss an den weniger Sozialkontakten in dieser Corona-Zeit liegen. Ihr dürft aber gerne kürzen 😉

    Danke, dass ihr so zuverlässig für uns Fahrgäste da seid. Und auch in stressigen, nervigen Situationen noch viel Humor zeigt. Heute erst eine schöne entspannte Fahrt mit einem tollen Fahrer erlebt – mit „Isi“. Für mich eine perfekte Ergänzung und es schließt genau die Lücken, wodurch ich sonst 3 Verkehrsmittel im Innerstädtischen nehmen müsste. So hat man auch mal die Gelegenheit, kurz mit den Fahrern zu sprechen. Und die London Cabs finde ich extrem cool. Auch die Leute auf der Straße reagieren sehr neugierig auf diese Fahrzeuge! Das ist für mich Zukunft, wenn es einen gut vernetzten Mischbetrieb aus verschiedenen Systemen gibt. Also auch etwas individueller, wie bei Isi.
    Wann werden die Bahnen regulär eingesetzt – mit den gesamten bestellten Wagen?

    Viele Grüße Christian

    • Hallo Christian,
      das ist eine Menge Lesefutter am frühen morgen 😉 Erst einmal danke für deine lieben Worte!
      – Bezüglich der LED-Anzeigen werden wir schauen. Zumindest sind die Fahrtzielanzeiger jetzt schon besser lesbar.
      – Die Taktung können wir leider nicht erhöhen. Unsere Infrastruktur ist bereits am Kapazitätsmaximum angelangt. Das haben wir hier erklärt: https://blog.kvb-koeln.de/rush-hour-in-der-innenstadt-mehr-bahnen-sind-aktuell-nicht-drin
      – Ab Herbst 2021 ist der Einsatz der ersten beiden Bahnen im Fahrgastbetrieb geplant. Die Auslieferung der insgesamt bestellten 26 Hochflurfahrzeuge der Baureihe HF6 wird dann im Jahr 2022 abgeschlossen sein.
      VG Carola

  • Philipp

    Prinzipiell gefällt mir die Bahn ganz gut, aber mit den Schnauzen tuh ich mich mal wieder etwas schwer. 😉
    Ich hätte auch begrüßt, wenn die Stadtbahnwagen 37m lang gewesen wären, um die nach BoStrab zugelassenen 75m bei einer Doppeltraktion auszureizen. Aber vielleicht folgen hier ja auch irgendwann (bald) Dreifachtraktionen.
    Da die Züge recht kurz sind, befürworte ich auch die großen Multifunktionsflächen mit mehr Stehplätzen. Wenn jetzt noch kleine Farbakzente gesetzt werden (z.B. bei den Sitzen), freue ich mich schon auf meine erste Fahrt im HF6!

  • Henrik

    Hallo KVB,
    ich bin ein wenig überrascht, wie die neuen Wagen von der Seite aussehen.
    Irgendwie altmodisch und gar nicht modern.
    Und dann die unterschiedlichen Fensterhöhen.
    Wurde das überhaupt nicht Designt? Echt schade!! Überall in der Welt sehen doch heute neue Straßenbahnen richtig cool aus.
    Vorne ist ja noch ok. Aber ansonsten echt die Chance verpasst.

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