Kurvenquietschen: Wenn die Bahn die Nerven reizt

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Geräusche des Bahnverkehrs werden von vielen Menschen positiv wahrgenommen. Der ICE in der Ferne weckt Reiselust, die Straßenbahn vor Ort erinnert an die Kindheit. Aufgrund des glatten Abrollgeräusches der Räder auf den Schienen, das teilweise beruhigend wirkt, hatte der Gesetzgeber in den Bestimmungen des Lärmschutzes dem Schienenverkehr einst einen „Schienenbonus“ eingeräumt. Stadtbahnverkehr ist aber für viele Menschen auch nervig, wenn die Geräuschkulisse durch unangenehme Töne bzw. Frequenzen gekennzeichnet ist.

Ein Beispiel: Es ist morgens, 7 Uhr, und der Tag fängt schlecht an. Man fühlt sich wie gerädert, ist unausgeschlafen und irgendwie schlecht gelaunt. Dabei war es gestern Abend sehr schön. Bei angenehmen Temperaturen klang der Tag aus, es war warm und natürlich blieb das Fenster im Schlafzimmer „auf Kipp“. Doch um kurz nach 4 Uhr kam die erste Stadtbahn um die Kurve – damit war die Nacht zu Ende.

Die Bahn kam im wahrsten Sinne des Wortes „um die Kurve“, denn die Wohnung
dieses beispielhaften Mitmenschen liegt am Chlodwigplatz, dort wo die Stadtbahnen der Linien 15 und 16 zwischen Salierring und Ubierring die Kurve am Kreisverkehr nehmen. Beruhigende Abrollgeräusche sind dabei nicht das vordringliche Thema; hier nerven die Geräusche der Bahnen, wenn diese in die Kurve gehen. Die KVB kennt diese Situationen und möchte den Alltag der Menschen durch verschiedene Ansätze verbessern.
 
Kurvenquietschen

Viele Kölner wohnen in direkter Nähe zu Stadtbahn-Linien. Wohnen sie im Bereich von Gleiskurven (wie hier am Aachener Stern in Braunsfeld), dann ist es häufig unangenehm.

Viele Kölner wohnen in direkter Nähe zu Stadtbahn-Linien. Wohnen sie im Bereich von Gleiskurven (wie hier am Aachener Stern in Braunsfeld), dann ist es häufig unangenehm.

Im Zusammenhang mit dem gestiegenen Umweltbewusstsein in den vergangenen Jahrzehnten wird Verkehrslärm als eine der stärksten Belastungen wahrgenommen. Spitzenreiter sind hierbei schwere Güterzüge in Ortslagen, startende Flugzeuge, Hauptverkehrsstraßen mit hohen Geschwindigkeitsprofilen und auch Straßenbahnen in Kurvenlagen. Zugleich findet Verkehr mit allen seinen Auswirkungen dort statt, wo Menschen aktiv sind.

Als Kurvenquietschen wird bei Schienenfahrzeugen das Geräusch bezeichnet, das beim Quergleiten des Rades über enge Kurvenradien entsteht. Das Rad-Schiene-System bekommt nämlich in Kurven seine Probleme: Die Radien der Innen- und der Außenschiene sind dort unterschiedlich lang. Die parallelen Räder müssen also unterschiedlich lange Wege zurücklegen. Zudem treffen die im Durchmesser geraden Räder in der Kurve auf gebogene Schienen, was dem Rad-Schiene-System eigentlich entgegensteht. Und die beiden gegenüberliegenden Räder eines Radsatzes sind durch die Achse fest miteinander verbunden, sie können sich also nicht flexibel bewegen.

Kurvenquietschen entsteht durch das „Quergleiten“ des Rades auf der gebogenen Schiene.

Kurvenquietschen entsteht durch das „Quergleiten“ des Rades auf der gebogenen Schiene.

Im Ergebnis werden die Räder in der Fahrbewegung eher durch die Kurve geschoben, als dass sie über die Schienen gleiten. Dies führt zu Reibung, die in Luftschall mündet und als mehr oder weniger laute Schallwelle das Gehör von Anwohnern, Passanten und Fahrgästen erreicht. Entscheidend ist der Radius der Kurve. In einer engen Innenstadtstraße liegen häufig kleine Radien vor. Hier ist Kurvenquietschen ein großes Thema.
 
Ein bisschen Physik

Durch den Rollvorgang des Rades auf der Schiene entsteht an Rad, Schiene und Schwelle Luftschall in einem Frequenzbereich von 500 Hz bis 3.000 Hz (Hertz). Je höher der Frequenzbereich ist, desto lauter wird das durch gleichen Schalldruck ausgelöste Geräusch empfunden.

Im Prinzip liegen die Abrollgeräusche des Stahlrades auf der Stahlschiene im mittleren Bereich und überschreiten die Pegel-Grenzwerte in Dezibel von über 55 dB(A) für die Belastung über 24 Stunden (LDEN für Day, Evening, Night) bzw. von über 50 dB(A) (LNight für nachts von 22 Uhr bis 6 Uhr) nicht. Diese Grenzwerte sind in den §§ 44 a ff. des Bundesimmissionsschutzgesetzes festgelegt und gehen auf die EU-Richtlinie 2002/49/EG über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm zurück.

Zum Vergleich: Eine Unterhaltungssprache mit 50 dB(A) wird von Menschen als normal empfunden, erreicht diese 60 dB(A) gilt sie als normal bis laut. Blätterrauschen führt zu 25 dB(A). Die Linien der Arbeitsgeräusche in dB(A) beschreiben exponentielle Entwicklungen. Eine Zunahme von zehn db(A) hat also – bezogen auf das Ausgangsniveau – eine ganz unterschiedliche Auswirkung.
 
KVB aktiv im Lärmschutz

Integration von Rasengleis in Gleisanlagen führt zu Lärmschutz an der Quelle. Hierauf kann die Planung von Schienenwegen Rücksicht nehmen.

Integration von Rasengleis in Gleisanlagen führt zu Lärmschutz an der Quelle. Hierauf kann die Planung von Schienenwegen Rücksicht nehmen.

Das Grundproblem ist nicht lösbar: Dort wo Menschen aktiv sind, entsteht Lärm. Dieser ist nie ganz vermeidbar. Dennoch gilt es, sorgfältig mit dem Thema umzugehen. Verkehrslärm lässt sich vorbeugend in der Planung von Siedlungskörpern und bei der Entwicklung von Fahrzeugen vermeiden und auf das notwendige Maß beschränken. Zugleich ist Lärm an der Quelle seiner Entstehung – hier also an der Schnittstelle von Rad und Schiene – zu mindern. Wenn dies auch nicht ausreicht, dann können Gegenstände der Lärmeinwirkung (z. B. benachbarte Gebäude) abgeschirmt werden. In diesem Kontext arbeitet die Stadt Köln unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in der Lärmaktionsplanung. Lärmkartierung, bauliche und planerische Maßnahmen stehen hierbei im Mittelpunkt.

In diesem Zusammenhang ist auch die KVB, genauso wie andere Unternehmen, gefordert. Und die KVB nimmt ihre Aufgabe sehr ernst.

Wichtig für den Schienenverkehr ist, dass sowohl die Räder als auch die Schienen jeweils glatt und rund geschliffen sind. Unwuchten, Riffel und Flachstellen, die zum Beispiel durch Bremsmanöver entstehen, werden kontinuierlich auf der Radsatzdrehmaschine bzw. durch den Schienenschleifwagen beseitigt. Für die Fahrgäste bedeuten rundlaufende Räder ein ruhiges Fahrgefühl, für Anwohner und Passanten macht sich dies durch einen niedrigeren Geräuschpegel bemerkbar.

Hierdurch können Schallemissionen in weiten Teilen des Stadtbahnnetzes der KVB deutlich reduziert werden. Es vergeht praktisch keine Woche, in der nicht in den nächtliche Betriebspausen irgendwo geschliffen wird. Dennoch lässt sich hierdurch das Grundproblem in den Kurven nicht lösen – gegen die Physik kommen Fleiß und Sorgsamkeit nicht an. Die Situation kann aber gemildert werden.

 

KVB-Gleisschleifbahn unter der KVB-Gleisschleifbahn
„Kollege“ 6405 schleift für die Nachtruhe der Anwohner

 
Schmieren gegen das Kurvenquietschen

Neben ständigem Schleifen und Radsatzdrehen sowie weiteren Ansätzen – wie dem Einbau elastisch gelagerter Gleise und dem Einsatz leiser Baumaschinen – arbeitet die KVB insbesondere mit folgenden Einrichtungen gegen das Kurvenquietschen an:

Die Mehrzahl der KVB-Stadtbahnen ist mit einer Spurkranzschmieranlage ausgestattet. Diese sprüht zeit- oder weggesteuert Schmierstoff auf die Innenseite des Spurkranzes der Räder, um die Spurkränze, die vor allem dem Entgleisungsschutz dienen, vor Verschleiß zu schützen. Zugleich wird der Schmierstoff dann von den Spurkränzen aus durch die Räder während der Fahrt auf die Schienen verteilt. Hierdurch erhöht sich der Gleitfaktor, wodurch sich der Verschleiß an Rädern und Schienen reduziert. Die dann geringere Rauigkeit lässt weniger Luftschall während des Quergleitens entstehen. Das Kurvenquietschen nimmt ab und stört nicht mehr so kräftig.

Da diese Methode aufwändig und nicht genau genug ist, plant die KVB die zeit- und taktgesteuerte Schmierung durch eine ortsabhängige Spurkranzschmierung zu ersetzen. Auch diese Anlagen sind dann in die Fahrzeuge integriert, geben das Schmiermittel aber zielgenauer an den definierten Orten aus. Hierdurch erhofft man sich noch bessere Ergebnisse.

Aktuell sind rund 250 stationäre Schmieranlagen in Betrieb, die also nicht am Fahrzeug, sondern in der Schiene eingebaut sind. Diese pumpen nach Impulsen, die die Stadtbahnfahrzeuge auslösen, Fließfett-Tropfen auf die Schienenoberfläche. Die darüberfahrenden Räder verteilen das Fließfett auf den Schienen und reduzieren somit die Aufrauhung und Luftschallentstehung. Diese stationären Anlagen befinden sich vor allem an zahlreichen Gleiskurven im Kölner Stadtbahnnetz.

Durch eine Düse wird Wasser direkt an die Quelle der Schallentstehung gesprüht.

Durch eine Düse wird Wasser direkt an die Quelle der Schallentstehung gesprüht.

An der Einfahrt zum Betriebshof West ist versuchsweise eine Wassersprühanlage in die Schiene integriert worden. Basis für diesen Ansatz ist die physikalische Gesetzmäßigkeit, nach der sich Luftschall weniger stark ausbreitet je feuchter die Umgebungsluft ist.

Auch an dieser Anlage löst die herannahende Stadtbahn einen Impuls aus, durch den dann Wasser aus einem Vorratsbehälter durch eine Düse direkt in den Bereich von Rad und Schiene versprüht wird. Nachteilig ist jedoch, dass hierfür erhebliche Erdarbeiten und der Platz für die Wasserbevorratung erforderlich sind. Dies lässt sich im Kölner Stadtbahnnetz nicht in größerem Umfang realisieren, so dass dieser Ansatz nicht weiterverfolgt werden wird.

Eine sehr ähnliche Lösung wird jedoch in diesen Tagen erstmalig in einige Stadtbahnfahrzeuge eingebaut. Hierbei wird über die GPS-Ortung der Bahn genau an den richtigen Stellen vor einer Kurve der Impuls ausgelöst, so dass der Bereich von Rad und Schiene mit einem dünnen Wasserfilm benetzt wird. Auch die 20 neuen Hochflurbahnen, die bestellt sind und in den nächsten Jahren ausgeliefert werden, erhalten eine solche Anlage.
 

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53 Kommentare

  • Jörg Seidel

    Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag. Eine Kurvenschmieranlage brauchen wir unbedingt auf der Linie 1 in Bensberg in der „90 Grad Kurve“ zwischen den Hst. Neuenweg und Kölner Straße. Bei trockener Witterung ist das Gequietsche unerträglich für die Anwohner.

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Herr Seidel,
      vielen Dank für den Hinweis, den ich gerne an die zuständige Fachabteilung weitergebe. Dank solcher Hinweise können wir immer ein bisschen besser werden.
      Beste Grüße,
      Stephan Anemüller

  • Deventer

    Vielen Dank für den Artikel. Sie schreiben, dass das Kurvenquietschen lauter ist, je enger die Kurve ist. Dann muss es noch andere Ursachen für ein Quietschen der Schienen geben. Denn wir wohnen an der Haltestelle Suevensstraße in Deutz und bei der Anfahrt auf diese Haltestelle quietschen die Bahnen mit einem unerträglichen Maß! Im Sommer kann man das Fenster nicht offen lassen, um die Wohnung zu lüften. Ich denke, dass die Bremsanlagen bzw. das Bremsverhalten dafür verantwortlich sind, da die Kurve, die die Bahn bei Anfahrt auf die Haltestelle Suevenstrasse, von der Brücken kommend, fährt, recht gering ist. Das Quietschen fängt schon weit vor der Haltestelle an und zieht sich so über mehrere Sekunden bis die Bahn an der Haltestelle hält. Ich bin der Meinung, dass der Bremsprozess der Bahn bzw. des Fahrers verantwortlich dafür ist. Es lässt sich nämlich beobachten, dass die Intensität der Geräusche je nach Bahn variiert. Es gibt Bahnen die quietschen kaum. Das ist jedoch die Ausnahme. Es gab in den letzten Jahren immer wieder Baumaßnahmen, mit denen wir auf eine Besserung des Zustandes gehofft haben, aber es ist nur schlimmer geworden.
    Da muss sich was ändern, denn das mindert sehr stark die Lebensqualität rundum die Haltestelle Suevenstrasse, gerade im Sommer!
    Ich bitte sie also, liebe Frauen und Männer der KVB, führen sie eine gründliche Analyse des Quietschens in der Anfahrt auf die Haltestelle Suevensstraße durch, um diesem Problem Herr zu werden. Meiner Meinung nach würde eine Einweisung der Fahrer durch geschickteres Bremsen bzw. viel langsamerer Einfahrt in die Haltestelle schon Wunder wirken.
    Ich freue mich auf ein Feedback und darauf, dass endlich was passiert.

    Vielen Dank im Vorraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Herr Hade,

      vielen Dank für diese Infos! Sehr gerne gebe ich die Anfrage an die Fachabteilung weiter, in der Hoffnung, dass sich die Situation vor Ihrer Haustür bald bessert.

      Grundsätzlich entstehen Geräusche auch beim Bremsen und das Bremsverhalten der Fahrer(innen) hat Einfluss hierauf. Zudem führen auch Riffel, also Aufrauhungen, auf den Schienen zu Schall. Deshalb werden die Schienen immer wieder auch geschliffen.

      Beste Grüße
      Stephan Anemüller

    • Giermann

      Guten Tag,
      wir wohnen auch an der Haltestelle Suevenstraße und das Quietschen der einfahrenden Bahnen ist wirklich unerträglich. Der ÖPV ist für unsere Stadt sehr wichtig, und ich habe eine eher hohe Toleranzgrenze, was Störungen durch den ÖPV angeht (z.B. langsame und selten fahrende Bahnen und Busse; zu volle Bahnen; zu kalte oder zu heiße Bahnen/Busse; kalte und harte Sitze; …). Aber dieses schrille, lang anhaltende Quietschen (vor allem im Sommer, wenn es heiß und trocken ist?) ist wirklich unerträglich. Wegen dem starken Autoverkehr vor unserem Haus kann man die Fenster tagsüber sowieso nicht lange öffnen, aber auch bei geschlossenem Fenster ist dieses Quitschen unerträglich.
      Vielleicht würde an dieser Haltestelle auch so eine Befeucht-Anlage helfen?
      Grüße, Giermann

      • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

        Hallo Herr Giermann,

        im Bereich zwischen Severinstraße und Suevenstraße gibt es bereits sogenannte Gleispflegeanlagen, die dabei helfen, die Lärmemissionen zu verringern. Der Einbau weiterer Anlagen ist leider nicht möglich, da die Schienen dort leicht abfällig verlaufen. Wir wünschen Ihnen für die Zukunft trotzdem alles Gute.

        Gruß, Regina Weiß

  • Patrick Hahn

    Liebe KVB,

    eine besonders schön quietschige Kurve ist auch zwischen den Haltestellen Barbarossaplatz und Eifelwall gelegen, wo Trierer und Luxemburger Str aufeinandertreffen. (Höhe Blue Shell) Von Betriebsbeginn in den frühen Morgenstunden an ist hier an Nachtruhe nicht mehr zu denken (noch in 200 m Entfernung), da sich die Straßenbahnen hier mit einem fürchterlichen Kreischen und Krachen in die Kurven schieben. Bis wann und wie gedenken Sie hier Maßnahmen zu ergreifen, die wirksam sind?

    Ihre physikalisch-mechanische Erklärung weiter oben in Ehren – aber was ich nicht verstehe, warum in einer Stadt wie Stuttgart Straßenbahnen leise und pünktlich und wohlklimatisiert verkehren können und in Köln nicht.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Patrick Hahn

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Hallo Herr Hahn,

      vielen Dank für Ihren Hinweis! Es mag sein, dass im genannten Bereich gerade mehr Lärm zu spüren ist, weil dort gebaut wird und die Schienen erst am Ende geschliffen werden. Wir hoffen trotzdem, dass Sie ausreichend Nachtruhe bekommen und vor allem, dass es bald besser wird. Den Hinweis gebe ich gerne an die entsprechende Fachabteilung weiter.

      Grundsätzlich funktioniert die Physik in Köln genauso wie in Stuttgart. Auch im Ländle kennt man das Kurvenquietschen und die Maßnahmen dagegen sind grundsätzlich die gleichen wie hier in Köln. Die Klimatisierung ist ein anderes Thema. Es mag sein, dass die Bahnen in Stuttgart fast alle mit einer Temperierungsanlage ausgestattet sind. Und mit der Pünktlichkeit kämpfen die Stuttgarter im Großstadtverkehr genauso wie wir.

      Beste Grüße
      Stephan Anemüller

      • Patrick Hahn

        Sehr geehrter Herr Anemüller, vielen Dank für Ihre kundige Antwort. Die Baustelle ist nun schon lange beseitigt, von Maßnahmen des Lärmschutzes ist nichts zu spüren.
        Wann gedenken die KVB aktiv zu werden?
        Mit freundlichen Grüßen
        Patrick Hahn

        • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

          Lieber Herr Hahn, wenn es dort konkreten Verbesserungsbedarf gibt, bitte ich Sie, sich an das Verbesserungsmanagement der KVB zu wenden: http://www.kvb-koeln.de/vbm. Die Kollegen aus dem Fachbereich werden sich dem Thema dann annehmen.
          Viele Grüße, Regina Weiß

        • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

          Hallo Herr Hahn,
          wir haben nun noch eine Information bekommen: Die Bauarbeiten zwischen Barbarossaplatz und Eifelwall sind noch nicht komplett beendet. Die dortige Gleispflegeanlage konnte also noch nicht wieder in Betrieb genommen werden. In zwei bis drei Wochen sollte dies aber der Fall sein und dann sollte auch der Lärm in den Kurven wieder weniger werden.

          Gruß, Regina

  • Vera b

    Unerträgliche unzumutbare Geräuschentwicklung an der Suevenstr. von den herabfahrenden Straßenbahnen. 128dB wurden hier mit einem geeichten Messgerät in 10m Entfernung gemessen. Wir bitten nun noch einmal höflich um eine Beseitigung dieses Zustandes.

    Mit freundlichen Grüßen

    V.B.

  • Kerstin Kühnast

    Hinsichtlich von Lärmbelästigungen der Straßenbahnen durch Quietschen möchte ich noch auf eine weitere Lärmquelle verweisen, die seit drei Wochen am Verkehrskreisel Chlodwigplatz urplötzlich aufgetreten ist: ein extrem lautes Dröhnen beim Überqueren des Rondells an der Zufahrt Ecke Karolingerring ( übrigens auch die Busse betreffend). Woran mag es liegen, dass sich diese Lärmschwelle gebildet hat? Kaum überquert, säuseln die Verkehrsmittel davon. Das ständige Auf und Ab dieses extremen dumpfen Grollens ist eine wahre Lärmfolter.
    Gibt es weitere Anwohner, die dies bemerkt haben?
    Denn bis etwa Mitte Januar dieses Jahres bestand trotz der hohen Verkehrsdichte der öffentlichen Verkehrsmittel nur eine sehr gedämpfte, kaum wahrnehmbare Geräuschkulisse.
    Ich hoffe nunmehr dringlichst auf Abhilfe!

    • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

      Liebe Frau Kühnast,

      unsere Mitarbeiter waren zwischenzeitlich vor Ort, um den
      Gleisabschnitt zu begutachten. Der zuständige Fachbereich unseres Hauses teilte
      uns mit, dass bei der Überprüfung keine Mängel festgestellt werden konnten. Vermutlich befand sich temporär ein Fremdkörper im Gleis, welcher die von Ihnen beklagten Geräusche verursacht hat. Für die dadurch entstandenen Beeinträchtigungen bitten wir um Entschuldigung.

      Gruß, Regina Weiß

      • Kerstin Kühnast

        Liebe Frau Weiß,
        wenn es kein Fremdkörper gewesen ist, der in den Schienen lag, dann muß der Grund für die weiterhin bestehenden Geräusche woanders liegen. Noch immer entsteht ein dumpfes, vibrierendes Grollen, sobald die Bahnen in den Bereich Verkehrskreisel/ Karolingerring einfahren. Ich würde von einer Lärmbrücke oder einem Lärmtrichter sprechen, die Vibrationen von enormer Lautstärke produzieren.
        Ich bitte nochmals darum, weiterhin zu untersuchen, wo die Ursachen liegen können: Schienen, zu schwere Bahnen, Unterboden der Bahn, Schacht der U -Bahn, Pflaster des
        Chlodwigplatzes? Zu bedenken wäre auch, wieso dieses dumpfe Grollen und Vibrieren erst seit Anfang dieses Jahres aufgetreten ist. Welche Veränderungen am Platz oder den Schienen sind vorgenommen worden?
        Es grüßt Sie
        Kerstin Kühnast

        • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

          Hallo Frau Kühnast,

          wir haben am Chlodwigplatz bereits vor einigen Tagen das Gleis in Fahrtrichtung Ubierring geschliffen. Das Gleis in Fahrtrichtung Barbarossaplatz wurde gestern geschliffen. Auf dem Gleis haben sich noch leichte Riffel befunden. Hat sich die Situation nun verbessert?

          Gruß, Regina Weiß

          • Kühnast

            Liebe Frau Weiß,
            leider ist keine Besserung eingetreten. Nur einen Tag nach der Schleifaktion (am Montag, den 27.März )waren die Geräusche äußerst gedämpft wahrnehmbar. Seitdem lösen die Bahnen wieder ununterbrochen ein lautes Donnern und Wummern aus, sobald sie an der Biegung Karolingerring/ Merowingerstrasse/Bonnerstrasse in den Kreisel am Chlodwigpjatz ein- oder ausfahren.
            Welche Maßnahmen stehen nun an, um die Ursache(n) zu finden und das Problem zu beheben?
            Gruß
            Kerstin Kühnast

          • Kölner Verkehrs-Betriebe AG

            Liebe Frau Kühnast,

            wir möchten uns die Problematik gerne bei Ihnen vor Ort anschauen. Können Sie uns dazu bitte Ihre Kontaktdaten (Adresse und Telefonnummer) per E-Mail an blog@kvb-koeln.de schicken? Wir werden diese dann an den Kollegen des Fachbereichs weiterleiten, der sich dann mit Ihnen in Verbindung setzt, um einen Termin auszumachen.
            Viele Grüße, Regina Weiß

  • Kerstin Kühnast

    Liebe Frau Weiß,
    mittlerweile hat schon der Ortstermin mit einem Fachkollegen stattgefunden.
    Herzliche Grüße Kerstin Kühnast

  • Ich selbst wohne an einer stark befahrenen Straße und muss zugeben, dass mich vorbeifahrende Bahnen nicht stören, da ich die Geräusche des Stadtgeschehens eher beruhigend finde. Die Bahn leistet bereits gute Arbeit bei der Lärmvermeidung. Abwarten heißt es also! LG Lok Liebhaber

  • Leo

    Liebe KVB,
    seit einem Jahr wohne ich nun am Pantaleonswall einer Seitenstraße am Barbarossaplatz. Von Anfang an vielen die quietschenden lauten Geräusche auf wenn die Linie 16 oder 18 von der Poststraße aus den Bremsvorgang einleiten um am Barbarossaplatz zu halten. Seit den kürzlich erfolgten Bauarbeiten ist es noch schlimmer geworden und jeden Morgen ab der ersten Bahn darf ich davon aufwachen. Manche Fahrer fahren behutsam in die Haltestelle ein, die Mehrheit der Fahrer rast jedoch eher und muss daher relativ lange Bremsen was sehr lautes und langes Quietschen auslöst. Wieso kann man nicht in solchen Bereichen den Fahrern eine langsame Einfahrt vorschreiben zumal es ja ohnehin ein Halt ist und nicht eine Kurve die ohne anzuhalten durchfahren wird. Ich wäre über Lösungen sehr dankbar. Ein lieben Gruß, Leo.

    • Hallo Leo,
      es ist in der Tat so, dass wenn die Bahnen nicht so schnell in die Haltestelle einfahren, es dann leiser ist.
      Wir haben unsere Gleispflegeeinrichtungen überprüft und diese sind in Ordnung. Noch mehr Schmiermittel können wir nicht auf die Schiene auftragen, weil wir dann Probleme mit dem Bremsweg bekommen werden.
      Viele Grüße, Carola

      • Corinna Simons

        Hallo
        Lea hatte gefragt, „wieso kann man nicht in solchen Bereichen den Fahrern eine langsame Einfahrt vorschreiben“?
        Danke für eine Antwort, die würde mich nämlich auch interessieren.

        • Hallo Frau Simons,
          grundsätzlich ist es so, dass langsamere Fahrbewegungen auch zur Reduzierung der Geräusche führen. Das ist aber nur geringfügig der Fall. Am Chlodwigplatz zum Beispiel fahren die Bahnen bereits langsam durch die Kurve, weil direkt daneben die Haltestelle und vor allem der Kreisverkehr liegen.

          An anderen Stellen wird die Geschwindigkeit nicht zur Langsamfahrstelle reduziert, weil das in der Summe die Fahrtzeit spürbar verlängert und den ÖPNV unattraktiver macht.
          Beste Grüße, Stephan Anemüller

  • Corinna Simons

    Hallo
    Leider ist die Situation an der Suevenstraße unerträglich. Die Bahnen fahren um keine Kurve, denn die Strecke ist gerade und das Quietschen tut in den Ohren weg! Vielleicht kann auch hier Abhilfe geschaffen werden?
    MfG und herzlichen Dank!

  • Dietmar Weigel

    Hallo und guten Tag,

    als Nachtlärmgeschädigter Anwohner der Subbelratherstr. möchte ich auch auf diesem Weg versuchen, eine Klärung zu erreichen.
    Ich habe in 2017 schon mehrmals um eine telefonische Auskunft ersucht und bin in Ihrem Hause regelrecht
    auf den Arm genommen worden. Ihre “ Zentrale “ verbindet überall hin aber nicht zu einem auskunftsfähigen Mitarbeiter, angegebene Durchwahlen führen zu nichts, weil entweder nicht erreichbar oder der falsche Ansprechpartner. unser Problem ist die Subbelratherstr.-Gutenbergstr. stadtauswärts. Hier entsteht ab Haltestelle Gutenbergstr ca. 80 m enormer Lärm, der sich besonders nachts sehr störend auswirkt. Dieses Proplem verstärkt sich zusehens. ich bitte dringend um Abhilfe.

    Mit freundlichem Gruß

    Dietmar Weigel

  • Kirschbaum, Willi

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich möchte mich der Beschwerde von Herrn Weigel anschließen.
    Ich lebe seit fast 60 Jahren auf der Subbelrather Str. an der Haltestelle Liebigstraße. Das Problem mit dem Lärm besteht insbesondere seit dem Zeitpunkt, als Sie die Stadtbahnwagen auf der Linie 5 eingesetzt haben,
    Vor den Baumaßnahmen der Haltestelle Liebigstraße (stadtauswärts) fiel die Linie 5 mit lautem Quietschen auf. Bei einem Telefonanruf an Ihre Sevicestelle wurde mir erklärt, dass dies mit der Trockenheit im Sommer zusammenhängen würde. Leider verstummte das Quietschen auch nicht bei Regen.
    Um so glücklicher waren wir dann, als die Haltestelle umgebaut wurde. Wir hofften, dass das Quietschen nunmehr ein Ende haben würde. Mit Nichten! Jetzt kommt zum Quietschen noch ein lautes Rumpeln dazu. Dies ist vor allen Nachts besonders störend. Wir werden ständig gegen 4:00 Uhr geweckt, wenn die erste Bahn stadtauswärts den Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen Gutenbergstr. und Liebigstr. befährt. Dies kann weder an einer Trockenheit noch an Nässe liegen. Auch langsam fahrende Bahnen (dies ist allerdings selten) entwickeln das Rumpeln. Das Rumpeln ist nicht mit den Fahrgeräuschen der alten Achtachser von früher zu vergleichen. Es ist wesentlich lauter! Auch spüren wir jedesmal deutliche Erschütterungen an unserem Haus. In Sorge unserer Nachtruhe und evtl. Beschädigungen an unserem Haus, stelle ich Ihnen nunmehr folgende Frage: Sind Ihre Stadtbahnen zu schwer oder reicht die Dämmung der Schienen im Gleisbett nicht aus? Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie auf diesem Streckenabschnitt auf Ursachenforschung gehen. Vielleicht wäre eine entsprechende Lösung wie in der U-Bahn unter der Philamonie auch für diesen Gleisabschnitt möglich. ich möchte noch betonen, dass ich die Linie 5 täglich benutze und somit Stammkunde bin.

    Mit freundlichen Grüßen

    Willi Kirschbaum

    • Sehr geehrter Herr Kirschbaum,
      bitte senden Sie uns per Email Ihre genaue Anschrift an blog@kvb-koeln.de.
      Das dient nur der genaueren Ortung der Lärmquelle, damit die Kollegen direkt gezielt an den Störpunkt kommen und sich den Bereich ansehen bzw. anhören können.
      Dies geht mit den genauen Ortsangaben wesentlich schneller.
      Viele Grüße,
      Carola Sodermanns

      • Kirschbaum

        Sehr geehrte Frau Sondermann, nachdem ich Ihnen meinen Wohnsitz auf der Subbelrather Str. mitgeteilt habe, ist nichts weiteres passiert. Weder habe ich eine Antwort über die Recherche Ihrer Technikabteilung erhalten noch hat das Rumpeln und Quitschen aufgehört. Nun lese ich auf der Laufschrift Ihrer Haltestellenanzeige die Fragestellung, ob Beschwerden etwas bringen. In meinem Fall muss ich klar verneinen. Die Bahn rumpelt und quitscht einfach weiter.

        • Hallo Herr Kirschbaum,
          bitte entschuldigen Sie die immer noch ausstehende Antwort. Der zuständige Kollege ist leider erst ab nächste Woche wieder erreichbar. Wir nehmen dann direkt mit ihm Kontakt auf und fragen nach, ob er sich die Situation vor Ort schon angeschaut hat. Daher müssen wir Sie leider noch um etwas Geduld bitten.
          Mit freundlichen Grüßen
          Anke Erpenbeck

          • Kirschbaum

            Vielen Frau Erpenbach. Heute war nun einer Ihrer Miarbeiter da und hat Abhilfe versprochen. Scheinbar müssen die Schienen abgeschliffen werden. Nun freue ich mich, dass mein und sicherlich das Problem aller Anwohner bald behoben wird. Dafür bedanke ich mich für die Mühen Ihres Teams. W. Kirschbaum

          • Hallo Frau Kirschbaum,
            das freut uns sehr zu hören! Danke für das Feedback. Wir hoffen, dass sich das Problem zeitnah lösen lässt.
            Viele Grüße,
            Carola Sodermanns

  • Kirschbaum

    Hallo Frau Sodermanns,
    am Donnerstag waren die Arbeiter da und haben die Schienen abgeschliffen. Das Ergebnis ist im Bereich unseres Hauses sehr gut geworden. Vielen Dank noch mal. Leider ist das Rumpelgeräusch der näher kommenden Bahn immer noch laut und sehr störend. Ich denke, das die Anwohner der Subbelrather Str. zwischen der Haltestelle Gutenbergstr. und bis zur der Einmündung der Simrockstr auf die Subbelrather Str.weiterhin von dem ziemlich lautem Rumpeln der 3stadtauswärtsfahrenden 5 nachts gestört werden. Vielleicht kann Ihre Technikabteilung den gesamten Bereich abschleifen. Vielen Dank im Voraus. W. Kischbaum

  • Sehr geehrte Damen und Herren.

    Ich bin auf ihren Dialog im Zuge von Recherchearbeiten gestoßen. Wir arbeiten derzeit an einer Lösung welche Riffelbildungen frühzeitig erkennt. Es ist auch angedacht eine Akustiküberwachung einzusetzten. (https://www.vdv.de/digitales–forum—start-ups-und-digitale-firmen.aspx?partnerid=03b26b49-5da7-48e9-a08f-167a15985258 ) Eventuell gibt es hier eine Möglichkeit in einem gemeinsamen Projekt eine genauere Problemanalyse bzw. auch eine Problemlösung zu finden.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Michael Stark

  • JW

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir wohnen ganz in der Nähe der Haltestelle Aachener Straße / Gürtel. Hier ist nicht vornehmlich das Quietschen das Problem, sondern ein sehr lautes Rumpeln, wenn die Bahnen die Kreuzung überqueren. Nicht jede Bahn rumpelt da gleich laut, aber manche lassen mich Nachts senkrecht im Bett stehen. Es sind auch minimale Erschütterungen im Haus zu spüren.

    Meine Fragen wären hier:
    – Woher kommt dieses Rumpeln? Die Bahnen, die in die Haltestelle einfahren, höre ich nicht – erst wenn sie die Straße queren.
    – Liegt dies an den Weichen/Kreuzungen der Gleise? Oder eher am Schmutz in den Schienenrillen (da liegen sehr viele Steine, Scherben etc, drin – da kann ich mir vorstellen, dass das laut wird beim Überfahren)
    – Was tut die KVB oder die Stadt Köln, um den Geräuschpegel hier zu senken? Gibt es alternative Weichensysteme, die ein solches Rumpeln verhindern/verringern?

    Danke und viele Grüße
    JW

    • Hallo JW,
      das lässt sich leider an solch einer großen Kreuzung nicht ganz vermeiden, da hier – wie Sie schon schreiben – eine Vielzahl von Weichen und Kreuzungen liegen. Um den Schmutz in den Schienen zu minimieren, sind regelmäßig Schienenschleif- und Reinigungswagen im Einsatz.
      VG Carola Sodermanns

      • JW

        Hallo Frau Sodermanns,

        danke für Ihre schnelle Antwort. Zwischen „nicht ganz vermeiden“ und den in unserer Wohnung deutlich hör- und spürbaren(!) Erschütterungen durch das Rumpeln liegen allerdings noch einige Schritte. Insofern würde ich Sie bitten, einmal mit der zuständigen Abteilung zu klären, wie man die Situation am „Aachener Stern“ verbessern kann.

        Besten Dank

        • Ich leite Ihren Hinweis an den Fachbereich weiter, sodass die Kollegen prüfen können, ob die Situation verbessert werden kann. Viele Grüße, Carola Sodermanns

          • JW

            Hallo Frau Sodermanns,

            konnten Sie schone in Feedback bekommen? Nach meinen Beobachtungen hängt die Lautstärke auch stark mit der Geschwindigkeit der Bahnen zusammen. Manche Bahnen rumpeln nur sehr leise/kaum hörbar während bei anderen Bahnen ein lautes Gewitter losgeht. Häufig scheinen die Fahrer erstmal langsam in die Kreuzung einzufahren und geben dann aber Gas, wenn sie (also im Führerstand) über die Kreuzung sind. Das hinter ihnen dann noch viele Meter Bahn auf der Kreuzung sind, die bei steigender Geschwindigkeit ordentlich Lärm machen, scheinen sie nicht zu bemerken. Ggf. kann man einfach durch eine Sensibilisierung der Fahrer für eine angepasste Fahrweise sehr viel erreichen.

            Danke
            JW

          • Hallo JW,
            ich habe keine Rückantwort vom Fachbereich erbeten – wenn die Kollegen etwas ausfindig machen, erhalten wir aber in der Regel eine Rückmeldung. Alternativ können Sie es gerne noch hier melden: http://www.kvb.koeln/vbm (den Text können Sie ja einfach kopieren).
            LG Carola Sodermanns

  • Katharina Kußerow

    Sehr geehrte Damen und Herren der kvb,

    wir wohnen seit einem halben Jahr an der Haltestelle Suevenstr. in Deutz und bekommen Tag und Nacht den Bahnverkehr der Linien 3 + 4 mit. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn das Qietschen der ankommenden Bahnen von der Severinsbrücke uns nicht jedes Mal durch Mark und Knochen geht. Gefühlt, ist es in den letzten Wochen lauter geworden. Bei offenem Fenster in der ersten Etage kann man sich gegenüber dem Qietschen nicht durchsetzen, geschweige denn, dabei schlafen. Unterhaltungen müssen unterbrochen werden!
    Wir empfinden es wirklich als sehr störend und würden gerne wissen, ob man daran etwas ändern kann!! Gerne sind Mitsrbeiter aus dem Fachbereich der kvb eingeladen, bei uns eine „Hörprobe“ zu nehmen.

    Bitte überprüfen Sie das nervtötende Qietschen!!
    Mit den besten Grüßen,

    Katharina Kußerow

  • Corinna S.

    Die Lärmbelästigungen durch die Linien 3 und 4 an der Suevenstraße sind mal wieder unerträglich – keine Kurve, die das begründen könnte! Bitte unternehmen sie etwas, um es den Anwohnern erträglich zu machen!

  • Corinna S.

    Schönen gute Tag liebe KVB
    Mittlerweile ist ein halbes Jahr vergangen und es hat sich nichts verändert. Die Bahnen der Linien 3 und 4 quietschen unerträglich laut an der Haltestelle Suevenstraße.
    Bitte kümmert euch endlich darum!
    Mit freundlichen Grüßen vom Gotenring

    • Hallo Corinna S.,

      ich habe Deinen Hinweis nochmal weitergeleitet! ich weiß jetzt nicht wie der Sachstand ist und wo das Problem liegt. Die Kollegen werden sich das auf jeden Fall ansehen/anhören!
      Gruß
      Markus

    • Hallo Corinna S.,
      ich habe gerade eine Rückmeldung der Kollegen bekommen.

      Wir haben hier inzwischen für die Fahrzeuge, die von der Brücke in die Haltestelle einfahren, eine Gleispflegeanlage installiert. Diese Anlage soll den Verschleiß an unseren Gleisen minimieren und somit Geräusche aufgrund von Schäden reduzieren. Durch die Steigung zur Brücke entstehen aber weitere Geräusche. Denn wir müssen sicher stellen, dass einerseits die Bahn unten zum Stehen kommt und es andersherum auch hoch schafft.
      Die dann enstehenden Fahrgeräusche können wir nicht verhindern. Es besteht hier kein Defekt an unserer Anlage.
      Gruß
      Markus

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