Das #TeamHerzschlag braucht Verstärkung

Die KVB geht neue Wege bei der Gewinnung von Mitarbeitenden

Wenn der 1. FC Köln am 5. August ab 10 Uhr seinen Saisonauftakt feiert und wieder zehntausende Fans auf die Vorwiese am RheinEnergieSTADION strömen, dann wird auch die KVB dort vertreten sein.
Nein, nicht für den Transport der Profi-Kicker, sondern mit einem Stand, mit dem wir Fahrerinnen und Fahrer für Bus und Stadtbahn gewinnen wollen.
 

Seitenansicht des KVB Karrierebusses

Der Bus ist seit einiger Zeit unterwegs und
informiert über das #Team Herzschlag.

Ein E-Bus wird dort stehen, und das Recruting Team wird vor Ort sein – als Angebot für Interessenten, einfach und unkompliziert die KVB als Arbeitgeberin kennenzulernen. „Wir wollen damit insbesondere Quereinsteiger für den Fahrdienst begeistern“, sagt
Pamela Winkelmann, Bereichsleiterin Personalmanagement. „Selbstverständlich können Interessenten sich vor Ort über alle Jobmöglichkeiten im #TeamHerzschlag informieren.“
Wer sich für den Job als Bus- oder Stadtbahnfahrer interessiert, der kann sich seinen potenziellen künftigen Arbeitsplatz ansehen, sich direkt bewerben, ein Vorstellungsgespräch vor Ort führen und im besten Fall mit einem Jobangebot nach Hause gehen.
 
Seitenansicht Recruiting-Bahn

Eine speziell gestaltete Stadtbahn wirbt
für die vielfältigen Jobs bei der KVB.

Die Gewinnung von neuen Mitarbeitenden ist momentan eines der wichtigsten Themen – und zwar nicht nur für uns, sondern für die gesamte Nahverkehrs- und viele andere Branchen auch.
Und dabei geht es nicht nur um den Fahrdienst in Bus und Bahn, es geht um Ingenieure, IT-Experten, um Gleisbauer, Elektriker, Projektmanager, Service-Personal und andere mehr.
„Diese Menschen brauchen wir, wenn wir die Millionenstadt Köln mobil halten, wenn wir die klima- und umweltfreundliche Verkehrswende nachhaltig vorantreiben und ein multimodales Zeitalter gestalten wollen. Mit einem Team, das mit Kompetenz und Herzblut bei der Sache ist.“, sagt Peter Densborn, Mitglied des Vorstands und Arbeitsdirektor.
 
Werbung zur Mitarbeit an der Fahrertür einer Stadtbahn

Die Rückwände der Fahrerkabinen in der Stadtbahn
dienen als Werbefläche für Fahrerinnen und Fahrer

Die Wege, über die wir die Verstärkung für das #TeamHerzschlag suchen, sind vielfältig. Von der Stärkung dieser Arbeitgebermarke war bereits die Rede: eine Stadtbahn mit den Fotos von rund 250 KVB-Mitarbeitenden trägt seit dem Frühjahr die Botschaft durch die Stadt, eine zweite Stadtbahn wirbt gezielt für Jobs bei der KVB.Wir schalten Anzeigen auf einer Vielzahl von Plattformen, in Zeitungen, in den Sozialen Medien, auf diversen Stellenbörsen und im Radio. Natürlich nutzen wir für die Werbung auch unsere eigenen Kanäle. Kunden haben zudem vielleicht schon die Fahrerwerbung auf den Rückwänden der Fahrerstände („Hier bist du beruflich ganz weit vorn.“) bemerkt.
 
Zuhörer beim Bewerbertag

Auf großes Interesse stießen die bislang drei
Bewerbertage für den Bus- und Stadtbahnbetrieb.

Wir haben bereits drei Bewerbertage durchgeführt, bei denen wir über den Beruf des Bus- und Stadtbahnfahrers informiert haben. Das Interesse war groß, so haben in der Summe ca. 190 Interessenten teilgenommen. Ein schöner Erfolg!
Wir haben die Fahrschulen für Bus und Stadtbahn aufgestockt, haben Pensionäre dafür gewinnen können, noch einmal im Fahrdienst auszuhelfen, und haben Quereinsteiger eingestellt, die bereits einen Busführerschein haben. Die Personal- und Budgetkapazitäten in der Personalgewinnung wurden aufgestockt, und wir pflegen eine enge Kooperation mit der Agentur für Arbeit.
 
Wohnungen für Mitarbeitende in Köln

Am Hermeskeiler Platz in Sülz wird KVB-Mitarbeitenden bezahlbarer Wohnraum in attraktiver Lage angeboten.

Darüber hinaus haben wir noch ein weiteres Thema, mit dem wir bei der Anwerbung von Fachkräften punkten können: das Mitarbeiterwohnen. „Bewerbern attraktiven Wohnraum zu bezahlbaren Konditionen zur Verfügung stellen zu können, stellt im Wettbewerb mit anderen Unternehmen angesichts der Wohnungsknappheit in Köln einen großen Vorteil dar“, so Pamela Winkelmann. Erst kürzlich wurde am Hermeskeiler Platz in Sülz ein moderner Neubau mit 41 Wohnungen und einer Kita mit einem Kinderbetreuungsangebot für KVB-Mitarbeitende eingeweiht. Diese Mitarbeitervorteile nutzen wir gezielt in der Ansprache von potentiellen Bewerbern.
 
Die ersten Ergebnisse all dieser Bemühungen können sich sehen lassen:
 
In diesem Jahr wurden bis Ende Juli bereits 228 Kolleginnen und Kollegen eingestellt
Aber nachhaltige Erfolge werden sich erst mittel- bis langfristig einstellen. Es ist ein langer Atem nötig, um sich personell gut für die Herausforderungen der Zukunft aufzustellen.
 
Wer diese Herausforderungen mit uns gemeinsam meistern will, kann sich gerne online unter www.kvb.koeln/teamherzschlag oder vor Ort informieren und direkt bewerben.
 
Die Fotos im Beitrag wurden von Chritian Seiter/KVB, Christoph Seelbach/KVB aufgenommen.
 
Wer Interesse an weiteren Beiträgen hat, findet sie hier:
 
Das Ziel ist mehr Stabilität

Auf Umwegen zur KVB

Von der Uni in die Praxis: Traineeprogramm für junge Ingenieure

Verkehrswende braucht Fachleute

13 Kommentare

  • K4000_Fan

    Wäre echt wirklich zu lustig einen KVB Stand auf der Gamescom zu sehen. Dann noch mit Bussimulator und Bahnsimulator zum anzocken 😂
    Da könnte man dann ein Gewinnspiel machen wo ein 49€ Ticket verlost wird und KVB Fanartikel verteilen
    Am besten auch das NF12 Mockup dort aufstellen und den Elektrobus.

    • Hallo, ich kann mir vorstellen, dass die Kollegen darüber schon mal nachgedacht haben, ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass ein Messestand auf der Gamescom enorm hohe Kosten mit sich bringt. Ich gebe die Idee aber mal weiter. VG Alex

      • OMSI_2_Gamer

        Die Idee mit dem Simulator ist echt gut bisher werden die Simulationsspiele ja eher beleächelt.
        Simulationsspiele haben natürlich nicht so viele Spieler wie die großen Titel, aber es gibt eine Community dafür. Teilweise werden ja (bei der DB) große Simulatoren zur Ausbildung von Lokführern eingesetzt.
        Denkt mal z.B. an den Bussimulator OMSI 2 oder den Zugsimulator Train Simulator. Wer gerne virtuell Busse und Bahnen steuert, könnte das vielleicht auch als Beruf machen. Denke das man da sicher einige Leute finden könnte, die sich speziell für Busse oder Bahnen als Fahrer interessieren.

  • GamescomFan

    Bitte macht es echt wahr einen KVB-Stand auf der Gamescom oder zummindest diesen Werbebus. Der Bus wäre ja schon echt geil 😂
    Man könnte ja wirklich Bussimulatoren und Bahnsimulatoren zum zocken anbieten. Also das man da dann z.B. Omsi 2 oder The Bus, Bus Simulator 21, Train Simulator, Train sim world etc. spielen kann. Oder auch Bus Mechanic Simulator.
    Ich frage mich halt wieso sollte man es nicht machen? Also in nem KVB-Bus zu zocken, das ist doch mal echt ungewöhnlich und was neues.
    Dann noch Giveaways wie Taschen, Kugelschreiber, Schlüsselbänder, Mousepads, Flyer usw.

    Auf der Gamescom kommen sehr viele Besucher und vor allem viele junge Leute. Mit Simulationsspielen kommen Leute die sich für Busse oder Bahnen interessieren.

    Ja und selbst Firmen wie Siemens oder Airbus werben da im extra „Gamescom Campus“ Bereich. Bei Airbus gabs sogar einen VR-Flugsimulator zum testen. Einen Rheinenergie Wasserstand gabs ebenfalls.

    See you at Gamescom 2024 sage ich da nur. Es wäre zu cool wenn der KVB Werbebus dabei wäre.

  • Max

    Diese ganze Kampagne ist ja nicht schlecht gemacht mit den Werbebussen usw. Da hat man sich immerhin was neues überlegt und versucht, das Image etwas aufzupolieren. Gefällt mir persöhnlich besser als z.B. diese überzogene Werbung von der BVG. Aber Werbung ist ja nicht alles…

    Trotzdem wird wohl noch bei einigen Bereichen sehr gespart was die Ausbildung angeht. Zumindest im technischen Bereich (keine Fahrer sondern die Leute aus den Werkstätten und der Instandhaltung) hat man nicht mal ein eigenes Ausbildungszentrum sondern lagert das aus an die Rhein Energie. Davon wird ungern berichtet, da das schon schwach ist für ein Unternehmen mit über 4000 Mitarbeitern.

    Die KVB betreibt ja diverse Betriebshöfe aber für eine eigene Lehrwerkstatt fehlt dann doch das Geld…
    Ich verstehe das ehrlich gesagt gar nicht, wieso man sowas an eine andere Firma auslagert. Bei kleineren Unternehmen mit ein paar Hundert Mitarbeitern wird das oft so gemacht, da sich dort eine eigene Lehr/Ausbildungswerkstatt nicht lohnen würde.

    Bei anderen (Verkehrs-) Betrieben ist man da schon weiter:
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/bvg-eroffnet-ausbildungszentrum-in-berlin-ein-campus-fur-team-gelb-10402372.html
    Da soll es sogar eine Halle geben, wo extra eine U-Bahn für Azubis bereitgestellt wird.
    Die BVG macht vielleicht etwas lächerliche Werbungen, aber investiert auch wirklich was im Gegensatz zur KVB die nicht mal ein eigenes Ausbildungszentrum für Technische Berufe hat.

    Die DB betreibt ebenfalls Deutschlandweit eigene Ausbildungs/Schulungszentren. Auch hier ist man scheinbar weiter als bei der KVB.

    Da ändert auch die tolle Werbung nichts dran.

  • Bahndriver

    Gibts noch weitere Termine mit dem Karrierebus im neuen Jahr?
    Stimmt es das die KVB Teilweise die Ausbildung zur RheinEnergie ausgelagert hat? Also die Industriemechaniker und Elektroniker für die Werkstätten. Warum macht man das dort und nicht selber? Wurde ja in dem anderen Kommentar behauptet.

    Wieso sollte man das auch machen wäre doch dämlich wie soll das gehen wenn die Mitarbeiter dann Busse oder Bahnen reparieren sollen und da kann man ja nicht von der RheinEnergie ausgebildet werden. Die haben doch keine Ahnung davon bzw. denen fehlt einfach das Fachwissen über Bahnen und Busse.

    • Ja, diese Veranstaltungen werden auch im nächsten Jahr fortgesetzt. Wir arbeiten eng mit der Rheinnenergie zusammen, wo sich auch das Ausbildungszentrum befindet. Die Industriemechaniker, Elektroniker etc. werden aber ebenso in unseren Werkstätten ausgebildet.
      VG Carola

  • ÖPNV_Uncovered

    Der Karriebus ist ja schon mal eine gute Idee, um mehr Leute für eine Ausbildung oder Job zu begeistern. Trotzdem scheint die KVB in diesem Bereich noch zu sparen.

    Gerade was die Technischen Berufe angeht. Mit „Eng zusammenarbeiten“ ist wohl eher „auslagern“ gemeint.
    Die KVB hat nähmlich gar kein eigenes Ausbildungszentrum. In den Werkstätten oder Betriebshöfen gibt es gar keine Lehrwerkstätten oder generell an einem KVB Standort. Nur die Fahrschule (für Bus und Bahnfahrer) gibt es. Die Technischen Berufe (Elektroniker und Mechaniker) werden bei der Rheinenergie ausgebildet bzw. in einem Rheinenergie Gebäude.

    Die Azubis arbeiten natürlich auch mal in Betriebshöfen oder Werkstätten, aber die eigentliche Ausbildungswerkstatt/Lehrwerkstatt ist bei der Rheinenergie. Dort werden auch die verschiedenen Schulungen gemacht und die Abschlussprüfungen.

    Teilweise sind sogar die Ausbilder von der Rheinenergie. Die KVB hat dort wohl ein paar Räume angemietet/gepachtet oder sowas. Es gibt dort lediglich ein paar Mitarbeiter von der KVB als Ausbilder. Aber das Gebäude gehört nicht der KVB und die sind nur zu Gast auf dem Rheinenergie Gelände. Für Azubis gibt es dort deswegen auch keine Parkplätze. Die Rheinenergie will wohl das (eigene) Gebäude schon seit längerer Zeit für sich alleine haben (Was ja auch verständlich ist) aber die KVB hält seit jahren an diesem Konzept fest.

    Während auf den Betriebshöfen und Werkstätten (z.B. am Betriebshof West oder die Abstellanlage bei der Hauptwerkstatt und der komplett neue Bushof in Porz) fleißig gebaut/erweitert wird, macht man gar nichts in Sachen Lehrwerkstatt/Ausbildungswerkstatt. Man könnte doch sowas einfach auf dem Gelände von einem KVB-Betriebshof oder der Hauptwerkstatt machen. Dann wäre man nicht mehr von einer Fremdfirma abhängig und zudem wäre es viel besser für die Azubis, da diese komplett im eigenen Unternehmen ausgebildet werden und dadurch auch keine großen Umwege mehr in Kauf nehmen müssen.

    Es wird hier schön mit Werbeaktionen sowie Werbung auf Bussen und einer Bahn für die Jobs/Ausbildungen geworben. Ist ja keine schlechte Idee aber das bringt alles nichts, wenn man trotzdem bei so wichtigen Dingen wie der Lehrwerkstatt spart und das auslagert. Dann sind diese Sprüche zu großen Teilen leider nur heiße Luft.

    Andere Verkehrsunternehmen sind da viel weiter. Bei der BVG hat man erst kürzlich einen eigenen Ausbildungscampus eröffnet. Und in Düsseldorf bei der Rheinbahn hat man auch eine eigene Lehrwerkstatt.

    Kein Wunder, das man dann Personalmangel in vielen Bereichen hat. Es klingt hart, aber da ist die KVB zu großen Teilen auch selber dran schuld. Wenn man schon bei einer Lehrwerkstatt spart…

    • Guten Morgen,
      entschuldige die späte Antwort, aber hier brauchte ich ein paar Infos der Kollegen.
      Es ist richtig, dass wir mit der Rheinenergie in einem gemeinsamen Ausbildungszentrum ausbilden.
      Dies erfolgt seit Eröffnung des Gebäudes im Jahre 1990. Die Ausbildungsstrategien der Unternehmen im technischen Bereich haben sich in den letzten Jahren stark verändert.
      Die Ausbildungszahlen der KVB sind stetig angestiegen.
      Die KVB nutzt ca. 60% des gesamten Gebäudes für die technische Ausbildung.
      Während die RE in den restlichen 40% technische und kaufmännisch ausbildet.
      Für die KVB arbeiten sechs Vollzeit Ausbilder im Ausbildungszentrum für die RE zwei.
      Dennoch gehört das Gebäude der RE. Die dezentrale Lage des Ausbildungszentrums hat für den Ausbildungsablauf durchaus seine Vorteile.
      Alle prüfungsrelevanten Fertigkeiten und Kenntnisse werden im Ausbildungszentrum in verschiedenen Lehrgängen vermittelt.
      Gruß
      Markus

  • Dittrich

    Hallo KVB, Busbetriebe
    Ich habe mich bereits mehrfach bei Ihnen beworben und nie eine Chance zum kennenlernen bekommen. Sehr wahrscheinlich das ich nun Rentner bin und man Rentnern nichts mehr zutraut. Da werden lieber junge Fahrer, inen eingesetzt die sich bestens mit ihren Handys während der Fahrzeiten beschäftigen sei es zum Telefonieren oder auch zum goggeln usw. Traurig aber wahr Hauptsache Fahrer.
    Des weiteren sind viele der Fahrer hoffnungslos mit Fahrscheine Verkauf überfordert anstatt sich aufs Fahren zu konzentrieren. Desweiteren sehen viele Fahrer die Busse als Formel 1 Fahrzeuge die auch genau so behandelt und bewegt werden. Ich nutze regelmäßig KVB Busse und bin immer wieder empört über diese solcher Machenschaften.
    Kein Wunder das die KVB sich unbeliebt macht.
    Das man Linienbusse auch sanfter bewegen kann weiß ich aus meiner über nun 20 jährigen Erfahrung mit Reise und Linienbussen.
    Ich könnte noch mehr hier auflisten was aber keinen Sinn macht. Die lückenlosen Bewerbungsunterlagen die Sie letztlich von jedem Bewerber fordern schreckt viele potenzielle erfahrene Fahrer ab, und als Rentner sowieso. Nur weiter so, ich habe mit viele Bus Kollegen über die Zustände gesprochen, da wundert einem gar nichts mehr.
    Fazit: gebt auch rüstigen Rentnern die auch wollen eine faire Möglichkeit, aber dazu müssten sie auch mal auf ein Kennlern Gespräch eingeladen werden.
    Viele Grüße
    Neurentner mit über 20 Jahren Buserfahrung

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