Die Heimat von Bussen und Bahnen – die Betriebshöfe der KVB

Wo fahren Stadtbahnen eigentlich hin, wenn oben auf dem Anzeiger Nicht Einsteigen geschildert ist? Oder Busse, wenn auf dem Anzeiger Betriebsfahrt steht? Genau, in einen Betriebshof oder eine Abstellanlage der KVB. Warum fahren sie dort hin? Um dort zu übernachten, gewartet oder repariert zu werden. Aber wo genau befinden sich die Betriebshöfe der KVB und was zeichnet die jeweiligen Anlagen aus?

Die Geschichte des Kölner Nahverkehrs begann ja bekanntlich im Jahr 1877 mit der ersten Pferdebahnstrecke zwischen Deutz und Kalk. Seitdem hat sich viel verändert. Aus einst neun Bahnhöfen zu Pferdebahnzeiten wurden fünf Betriebshöfe im Jahr 2022. Während es zu Zeiten der Pferdewagen noch üblich war, viele dezentrale Abstellmöglichkeiten zu haben, um die Ein- und Ausfahrwege so kurz wie möglich zu halten, ging die Tendenz mit voranschreitender Technologie eher in die Richtung, weniger zentrale Anlagen zu unterhalten – auch wenn dadurch die Ein- und Ausfahrwege länger wurden. Heute stehen die Zeichen wieder auf Erweiterung. Köln wächst, und auch die KVB braucht wieder mehr Platz für ihre Fahrzeuge, weshalb gerade ein neuer Betriebshof in Porz gebaut und der Standort an der Hauptwerkstatt zu einem weiteren Betriebshof ausgebaut wird.

Zu Pferdebahnzeiten und auch noch zur Zeit der Elektrischen nannte man Betriebshöfe übrigens noch Bahnhöfe, später Straßenbahnhöfe. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Name Betriebsbahnhof bzw. kurz Betriebshof üblich. Diese Woche stellen wir die aktuellen und zukünftigen Anlagen der KVB vor, in einem zweiten Beitrag werfen wir dann einen Blick auf alle ehemaligen Betriebshöfe, die jemals existiert haben.

 

Stadtbahnen auf dem Betriebshof in Wesseling

Betriebshof Wesseling

Eröffnet: 1906

Ort: Schwarzer Weg in Wesseling

In Wesseling steht der kleinste KVB-Betriebshof. Hier befinden sich eine Werkstatt sowie Bürogebäude. Das Gelände bietet lediglich Platz für 50 Bahnen, knapp 30 Mitarbeiter arbeiten hier. Der Betriebshof wurde 1906 von der damaligen Köln-Bonner Eisenbahnen AG (kurz KBE) zur Inbetriebnahme der Rheinuferbahn eröffnet. Auch KBE-Züge der Vorgebirgsbahn waren hier untergebracht. Als 1986 die KBE den Betrieb einstellte, wurde der Betriebshof von der KVB übernommen und für den Betrieb von Stadtbahnwagen um- und ausgebaut. Kurz danach ist die alte Holzhalle von Anfang des 20. Jahrhundert abgebrannt und wurde anschließend ersetzt. Wesseling ist der einzige KVB-Betriebshof, der sich nicht auf Kölner Boden befindet. Hauptsächlich werden von hier Hochflurbahnen auf die Linien 16, 17 und 18 geschickt. Dazu wird auch die alte KBE-Strecke der Querbahn genutzt.

Mehr dazu unter: Die Querbahn – auf den Spuren einer stillgelegten Strecke

 

Stadtbahnen in der Hauptwerkstatt

Hauptwerkstatt

Eröffnet: 1923

Ort: Mönchsgasse in Weidenpesch

Die heutige KVB-Hauptwerkstatt (kurz HW) in Weidenpesch gibt es seit 1923. Sie zog damals vom ehemaligen Betriebshof Nord auf der Riehler Straße in den Stadtteil Weidenpesch um, der noch Merheim hieß. Die Halle der Hauptwerkstatt in Weidenpesch ist nach den Plänen des Kölner Architekten Wilhelm Riphahn gebaut worden und ist bis heute denkmalgeschützt. Genau genommen ist die HW kein Betriebshof, dennoch ist sie ein sehr wichtiger Standort für die KVB. Hier wurden auch schon in der Vergangenheit nicht nur Bahnen wiederinstandgesetzt, sondern sogar eigene elektrische Züge gebaut. Auch heute können hier komplexe Reparaturen an Fahrzeugen vorgenommen werden. Außerdem gibt es eine Lackiererei. In der HW wurde u.a. die gesamte Stadtbahnflotte der 2100er Fahrzeuge zu 2400ern saniert.

Stadtbahn in der neuen Abstellanlage in Weidenpesch

Seit letztem Jahr gibt es auf dem erweiterten Gelände eine neue, hochmoderne Abstellanlage, die Platz für 64 Stadtbahnen bietet und auf dem Dach nicht nur Regenwasser sammelt, das zum Waschen der Fahrzeuge verwendet wird, sondern auch Solarzellen beherbergt, die Ökostrom erzeugen. In den kommenden Jahren soll auch hier wieder ein Betriebsleiterbüro und weitere Möglichkeiten zur Unterbringung von Stadtbahnen geschaffen werden, damit der Standort zukünftig ebenfalls als Betriebshof genutzt werden kann.

Mehr dazu unter: Neue Heimat für 64 Stadtbahnen

 

Stadtbahnen auf dem Betriebshof West

Betriebshof West

Eröffnet: 1924

Ort: Scheidtweilerstraße in Braunsfeld

Den Betriebshof an der Scheidtweilerstraße gibt es bereits seit 1924. Er wurde errichtet, nachdem der alte Betriebshof dort abgerissen wurde, wo heute der Aachener Weiher ist. Beim Umzug waren 1923 die Holzhallen des alten Westbahnhofs abgebaut und auf dem neuen Gelände an der Scheidtweilerstraße ein Jahr später wiedererrichtet worden. 1943 wurden sie jedoch durch Kriegsbomben und den daraus resultierenden Brand komplett vernichtet. Nach dem Krieg war der Betriebshof somit einige Jahre lang nur behelfsmäßig ausgestattet und die Straßenbahnen kamen auf den damaligen Betriebshöfen Sülz und Ost unter. In den Jahren 1961 bis 1964 entstand der Betriebshof so wie wir ihn heute kennen. Der Betriebshof West gilt als Herz der KVB, u. a. weil hier die Leitstelle beheimatet ist. Der Bauhof, die Verwaltung und ein Kundencenter befinden sich ebenfalls auf dem Gelände. Auf dem West arbeiten rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Von hier aus werden sowohl Hoch- als auch Niederflurlinien ins Netz geschickt, z. B. auf die Linien 1, 7, 5 und 13. Der Betriebshof bietet Platz für 60 Stadtbahnen. In den Jahren 2004-2005 wurde das alte Verwaltungsgebäude erneuert und um zwei zusätzliche Gebäude erweitert. Die alten Gleise aus den 60er Jahren wurden letztes Jahr erneuert. Die KVB-Leitstelle zählt seit ihrem Umbau 2014 zu den modernsten Europas.

Mehr dazu unter: Das Hightech-Herz der KVB

 

Busse auf dem Betriebshof Nord von oben

Betriebshof Nord

Eröffnet: 1956

Ort: Friedrich-Karl-Straße in Niehl

Seit 1956 betreibt die KVB ihre Busflotte auf dem Gelände zwischen Boltenstern- und Friedrich Karl-Straße in Niehl. Zuvor stand hier übrigens eine Kläranlage. Zurzeit sind auf dem Nord etwa 230 Diesel- und Elektrobusse beheimatet. Noch ist die Anlage der einzige Betriebshof, auf dem sich ausschließlich Busse befinden. Wenn im nächsten Jahr der neue Betriebshof in Porz in Betrieb geht, wird sich das ändern. Auf dem Gelände gibt es eine Waschanlage, eine Tankstelle, eine Werkhalle und Bürogebäude. 2010 wurde der Betriebshof modernisiert. Die alten Hallen wurden abgerissen und erneuert. Seit Dezember 2020 kommen hier auch die Hybrid-Fahrzeuge des On-Demand-Verkehrs Isi unter, die aufgrund ihrer Bauart an Londoner Taxen erinnern. Erst im vergangen Jahr wurde auf dem Betriebshof eine großflächige neue Ladeinfrastruktur für die E-Busflotte in Betrieb genommen, die aktuell ca. 50 Fahrzeuge umfasst. Tendenz steigend. Die Umstellung auf Elektromobilität ist ein wichtiger Baustein im Kölner Klimaschutz. Die Busse werden ausschließlich mit Ökostrom geladen, der u.a. auf dem Dach der Carports durch Solarzellen produziert wird.

Mehr dazu unter: Ladeinfrastruktur für E-Busse auf dem Betriebshof Nord

 

Halle und Stadtbahnen auf dem Betriebshof Merheim von oben

Betriebshof Merheim

Eröffnet: 1994

Ort: Ostmerheimer Straße in Merheim

Der Betriebshof Merheim ist mit seinen 8.000 m2 der größte und modernste der KVB. Er bietet Platz für 140 Stadtbahnen. Etwa 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier beschäftigt. Außerdem kommen hier seit einiger Zeit auch etwa 20 Dieselbusse unter, um die Ein- und Ausfahrwege der rechtsrheinischen Linien zu verkürzen. Sobald der Busbetriebshof in Porz fertig gestellt ist, werden diese Busse dorthin wechseln. Vor der Inbetriebnahme 1994 war auf dem Gelände eine Mülldeponie. Bei der Eröffnung wurden die damaligen rechtsrheinischen Betriebshöfe Ost und Thielenbruch geschlossen. Hauptsächlich umgeben von Wald, bietet der Betriebshof aus Gesichtspunkten des Lärmschutzes einen idealen Standort. Von hier aus werden fast alle Hoch- und Niederflurlinien im Kölner Netz bedient, insbesondere die Linien 3 und 4. Auf dem Btf. Merheim gibt es ein großes Materiallager, eine Waschanlage, eine Werkstatt sowie eine Inspektionshalle, in der alle vier Tage eine kurze Wartung und alle 40 Tage eine ausführliche Wartung der Stadtbahnen durchgeführt wird.

Mehr dazu unter: Alle 40 Tage zum Check: So werden die Bahnen der KVB gewartet

 

Baustelle des neuen Betriebshofs in Porz

Betriebshof Porz

Eröffnung: vrs. 2023

Ort: Kaiserstraße in Porz

In Porz entsteht derzeit ein völlig neuer Betriebshof auf einem ehemaligen Industriegelände, das mehr als 20 Jahre lang brachlag. Hier werden zukünftig ausschließlich Elektrobusse ihr Zuhause finden, da die KVB bis 2030 ihre gesamte Busflotte auf Elektromobilität umgestellt haben will. Anfang 2023 soll das 63.000 m2 große Areal an der Kaiserstraße erstmals in Betrieb genommen werden. Hier entsteht eine hochmoderne Anlage, die bis zu 150 Elektrobusse mit Co2-neutralem Strom versorgen wird. Außerdem werden hier zukünftig eine Werkstatt, eine Waschanlage sowie Büros den zweiten reinen KVB-Busbetriebshof komplettieren.

Mehr zum neuen Betriebshof unter: Neue Heimat für 150 E-Busse in Porz

 

Stadtbahnen der Linie 12 in der Abstellanlage in Merkenich

Abstellanlagen

Neben den Betriebshöfen gibt es im KVB-Netz außerdem Abstellanlagen, an denen die Stadtbahnen unterkommen können, wenn es logistisch und wirtschaftlich sinnvoller ist, sie nicht in eins der Depots zurückzuholen. Diese Abstellanlagen befinden sich an der Endhaltestelle der Linie 12 in Merkenich, an der Endhaltestelle der Linie 7 in Zündorf, unterirdisch an der Strecke der Linien 1 und 9 in Deutz sowie am RheinEnergieSTADION an der Linie 1. Außerdem kommen derzeit etwa 30 KVB-Dieselbusse auf dem Busbetriebshof des Subunternehmers Schilling in Hürth-Hermülheim unter, um Ein- und Ausfahrwege zu verkürzen. In einer der nächsten Wochen stellen wir dann die ehemaligen Betriebshöfe der KVB vor.

 

Bilder: Oliver Czernik, Christoph Seelbach, Regina Weiß

29 Kommentare

  • Horst Hilgers

    …die Betriebshöfe wurden ein Opfer von Privatisierungswahn und Bodenspekulation. Jetzt muss der Irrsinn für teures Geld behoben werden.
    Kost´ ja nix.
    In dem Zusammenhang eine Frage, es muss in Ehrenfeld einmal einen Betriebshof gegeben haben, weiß man noch wo der war?

  • Sch. Eidt-Weiler

    Scheidtweilerstraße wird übrigens zusammengeschrieben. Sollte man als Angestellte:r der KVB wissen!

  • Luka Oldenkott

    Warum sind alle E-Busse von VDL? Die von Mercedes (Daimler) sind doch viel besser… Warscheinlich fehlt es hier an Geld und Köln muss muss niederländischen Bussen befähren werden anstatt mit denen aus Mannheim….

    • Hallo Luka,
      die Fahrzeugbeschaffung erfolgt immer über sogenannte Ausschreibungen, auf die sich die Hersteller dann „bewerben“. Letztendlich fällt die Wahl nicht willkürlich auf einen Anbieter – sondern in Abhängigkeit von Preis und Erfüllungsgrad der Ausschreibungskriterien.
      VG Carola

    • Citarofan_01

      @ Luka Oldenkott da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. Die VDL-Kisten sind schon ziemlich billig verarbeitet und irgendwo habe ich mal gelesen das die wegen den Dachstromabnehmern und natürlich dem günstigen Preis ausgewählt wurden. Die KVB hat ja bis jetzt insgesamt 113 von diesen Citeas bestellt ( https://www.vdlgroep.com/de/nachrichtenubersicht/flotte-elektro-busse-in-koln-auf-113-vdl-citeas-erweitert ). Bis 2030 wollen die ja nur noch Elektrobusse haben.
      Bei c.a. 330 Bussen zurzeit werden da hoffentlich in Zukunft auch Modelle von anderen Herstellern bestellt. Eine gesamte Flotte nur aus den VDL Bussen ist nicht sehr schlau, da ist man komplett von einem einzigen Hersteller abhängig.
      Es gibt ja auch auf der Linie 127 den Test vom New Lions City e Gelenkbus, Die KVB sollte auch mal die e Citaros testen. Dann könnte man ja schauhen ob die Billikisten von VDL immer noch besser sind als Mercedes.

  • David

    Eine super Übersicht mit vielen Infos. Auch die Verlinkungen zu noch mehr Content sind sehr hilfreich.
    Vielen Dank für eure Mühe!

  • Sarah

    Schöner Beitrag 🙂 Ich freue mich schon auf den über die ehemaligen Betriebshöfe. Auch ehemalige/stillgelegte Strecken und Linien/Linienführungen finde ich mega interessant. Gerne mehr davon 🤗👍

  • B80d_fan

    Welche Bahn Baureihen wurden denn in der KVB-Hauptwerkstatt gebaut? Ich weiß nur von der Renovierung/Überholung der 2400er und Arbeitswagen-Umbauten aber das da auch eigene Fahrzeuge gebaut wurden, wusste ich noch nicht. Das muss schon wirklich länger her sein, die Achtachser sowie B-Wagen kamen ja dann alle aus dem Duewag-Werk und ein paar auch von Waggon Union.

    • Ja, das ist auch wirklich schon lange her, die Werkstatt gibt es ja fast schon 100 Jahre. Das war vor dem zweiten Weltkrieg. Welche Fahrzeugmodelle es damals genau waren, kann ich dir leider auch nicht sagen. LG, Regina

      • B80d_fan

        Wirklich interessant. Vor über 100 jahren waren die Fahrzeuge ja auch noch nicht so aufwendig wie die heutigen Fahrzeuge. Aber auch heute werden noch vergleichsweise anspruchsvolle Projekte wie der 2400er in der Hauptwerkstatt gemacht. Bei anderen Verkehrsbetrieben werden die Bahnen ja Teilweise für größere Reparaturen extra zum Hersteller gefahren…

  • Trainspotter_Cologne

    Existiert eigentlich noch immer der eine alte KBE-Vorortbahnwagen? Der wurde doch mal vor Jahren im Betriebshof Wesseling abgestellt und seitdem hörte und sah man nix mehr von dem. Gibt es den noch und wie ist der Zustand von dem guten Stück? Wäre echt zu schade den verrotten zu lassen. Ein paar Bilder von dem Wagen wären ganz interessant.
    Und wird es wieder einen Tag der offenen Tür geben wie 2019? Das wäre wirklich cool nach den 2 Jahren Zwangspause.

    • Hallo Trainspotter, ja, den gibt es noch. Den habe ich auch gesehen, als ich in Wesseling war, um Bilder für den Blogartikel zu machen. Soweit ich das richtig verstanden habe, fehlt es wohl an erfahrenen Fachleuten, um den wieder flott zu machen. Ein Foto für deine privaten Zwecke kann ich dir gerne schicken, wenn du uns an facebook@kvb.koeln schreibst. Zum Tag der offenen Tür muss ich mal nachfragen. Wenn, dann ist der aber auf dem West, nicht in Wesseling. LG, Regina

      • Br111

        Der noch existierende KBE-Vorortbahntriebwagen ist ein ET57 und soll mal wieder flott gemacht werden für Museumsfahrten. Nach der Außerdienststellung 1986 war der Wagen jahrelang draußen in Brühl abgestellt, bevor der dann nach Bonn überführt wurde. Bei der Überführung mussten Leider die Stromabnehmer abgebaut werden. 1994 wurde der ET57 dann von Eisenbahnfans aufgekauft und so knapp vor der Verschrottung bewart. Der Wagen wurde dann nach Köln Nippes abtransportiert und in den nächsten Jahren diverse Teile (sogar auch Drehgestelle) ausgetauscht. 2006 wurde der Wagen dann auch auf einer Veranstaltung der HGK in Wesseling präsentiert. Seit dem gibt es den Verein ET57 e.V. welcher sich um die Restaurierung des Fahrzeuges kümmert und Spenden dafür sammelt. Es muss wohl eine neue Hauptuntersuchng für c.a. 180.000€ gemacht werden. Mehr Infos gibt es auf der Webseite von dem Verein https://www.et57.de/ .
        Falls es in den nächsten Jahren mal wieder einen Tag der Offenen Tür gibt, wäre der ET57 doch ganz interessant als Ausstellungsfahrzeug. Man könnte den ja dann mit den Roebel Bauzügen auf den Betriebshof West schleppen.

    • Hi nochmal, wegen des Tags der offenen Tür. Es gibt noch keine konkreten Pläne für einen Tag der offenen Tür auf dem Betriebshof West, evt. wird es aber nächstes Jahr was. LG, Regina

  • Fredi81

    Sehr interessant

    Aber dass der BTF Merheim 8000 Quadratmeter groß sein soll halte ich für einen Schreibfehler. 😉

  • B100s_fan

    Wie viele von den 4 B100s (2000ern) 2031, 2032, 2035 und 2049 sind noch im Liniendienst aktiv? Ich habe letztens gehört, das wohl einer der Wagen wegen einem Defekt abgestellt ist/war. Fahren mitllerweile wieder alle 4 2000er?
    Außerdem kursiert noch das Gereücht, die 2000er sollen gegen ende dieses Jahres alle durch HF6 ersetzt und dann verschrottet werden? Das wäre wirklich total schade und auch verschwendung das dann alle 2000er weg kommen man könnte ja dann 2 Stück behalten und die anderen 2 als Ersatzteilspender nutzen.

    • Hallo B100s_Fan,
      diese vier, die du genannt hast, sind noch im Dienst, aber ausschließlich auf der Linie 17. Ob jetzt heute alle auf der Strecke sind oder einer in der Werkstatt ist, kann ich nicht sagen, aber grundsätzlichen werden diese Fahrzeugtypen aufgrund einer Ausnahmegenehmigung noch eingesetzt. Bei den Bonnern sind auch noch einige 2000er unterwegs. Wir versuchen derzeit eine Verlängerung durch die Aufsichtsbehörde zu erhalten, um unsere Fahrzeuge noch bis Ende des Jahres nutzen zu können. Was danach mit den Fahrzeugen passiert, steht noch nicht fest.
      LG, Regina

  • CGN_Spotter

    Könntet ihr mal einen Beitrag zu den Uniformen und der Bekleidung bei der KVB machen? Wäre doch ganz interessant, mal mehr dazu zu wissen. Gibt es z.B. unterschiedliche Kleidung für Fahrpersonal und für die „Fahrdienstleiter“ in der Leitstelle oder die Ticketkontroleure?
    Ich sehe ja ab und zu KVB-Mitarbeiter, welche auch mit der Bahn zur Arbeit fahren und da haben einige graue Kleidung mit KVB-Logo und andere Schwarze Kleidung. Was steckt dahinter oder wählen die Mitarbeiter das selbst aus?

    • Hallo CGN-Spotter, es gibt ein Portfolio aus Hemden, Hosen, Polo-Shirts, Westen, Jacken, etc. in verschienden Farben (weiß, rot und und schwarz). Und daraus können die Mirarbeiter und Mitarbeiterinnen selbst wählen, was sie haben und tragen möchten. Ausgenommen sind die Jacken von Servicepersonal und Verkehrsmeistern, da muss Service oder Aufsicht draufstehen. Damit die Kolleginnen und Kollegen von den Fahrgästen in ihrer Funktion erkannt werden. Ich denke, diesem Thema einen ganz Blogbeitrag zu widmen, wäre zu viel des Guten, und interessiert vermutlich eher nur eine kleine Anzahl an Lesern.
      LG, Regina

      • Günther

        Warum haben einige Mitarbeiter Rote Schirmmützen und andere Schwarze? Ist das sowas wie beim Zugchef der DB? Ich sehe auch immer mal wieder KVB-Mitarbeiter mit Grauen Hosen und einer Orangen Jacke, sind das auch Fahrer oder etwas anderes? Bei der DB hat man ja vor 2 jahren die komplette Kleidung erneurt, seitdem herscht da auch nur noch komplettes Durcheiander und alle Mitarbeiter sehen sehr ähnlich aus. Da gefällt mir das bei der KVB irgendwie besser.

        • Hallo Günther,
          dass mit den Mützen hat einen anderen Hintergrund. Fahrer und Aufsicht tragen schwarze Mützen, der Service rote Mützen.
          Es gibt aber unterschiedliche Kordelfarben für Fahrer, Verkehrsmeister oder Oberverkehrsmeister.
          Gruß
          Markus

Schreibe einen Kommentar

Mit der Freigabe Ihres Kommentares von Seiten der KVB wird der von Ihnen angegebene Name/das Pseudonym zusammen mit dem Kommentar veröffentlicht. Alle Informationen zu den geltenden Datenschutzbedingungen finden Sie hier: www.kvb.koeln/datenschutz (Stichwort: KVB-Blog: Kommentieren eines Blog-Beitrags)*