Großer Gleisbau auf dem Aachener Stern

Aachener Stern Luftaufnahme mit Stadtbahn
Jetzt wird’s groß. Mit den Gleisbauarbeiten auf dem sogenannten „Aachener Stern“ beginnt die KVB am 22. Juli ihre größte Gleisbaumaßnahme seit Jahren.
Bis zum 5. August werden hier in den Sommerferien unter anderem 16 Weichen ausgetauscht. Zuvor werden bereits Flächen zur Lagerung von Materialien und zum Abstellen von Baufahrzeugen eingerichtet. Außerdem wird vor der eigentlichen Baumaßnahme am 21. Juli eine zusätzliche Weiche an der Haltestelle „Wüllnerstraße“ eingebaut. Als „Aachener Stern“ wird die Kreuzung Aachener Straße / Melatengürtel / Stadtwaldgürtel in Braunsfeld bezeichnet.

Für die Gleisbauarbeiten muss die Stadtbahn-Linie 1 für eine Woche und müssen die Stadtbahn-Linien 7 und 13 für zwei Wochen getrennt werden. Für die Mobilität der Fahrgäste werden Ersatzbusse eingesetzt und stehen KVB-Räder zur Verfügung. Die Bus-Linie 140 wird geringfügig verkürzt.

Arbeiten am Gleis

Im engen Straßenraum wird, bei Einhaltung von Sicherheitsabständen, auch nah am Verkehr gebaut
(hier ein symbolisches Archivbild vom Barbarossaplatz)

Größte Gleisbaumaßnahme seit Jahren
Hier gibt es etwas zu sehen. Um die 16 Weichen auszutauschen, müssen die alten Weichen zunächst demontiert und entfernt werden, bevor die neuen Weichen platziert, verschweißt, geschliffen und an die elektrische Steuerung sowie Entwässerung angeschlossen werden können. Zudem werden 590 Meter Schiene und 490 Schwellen erneuert sowie rund 380 Tonnen Schotter ausgetauscht. Hierfür müssen zunächst 2.250 Quadratmeter Asphalt aufgebrochen und am Ende mit neuem Material aufgefüllt werden. Des Weiteren wird, nach der eigentlichen Baumaßnahme, der U-Turn auf dem Stadtwaldgürtel hinter der Haltestelle der Linien 7 und 13 in Höhe der Clarenbachstraße vom 8. bis 18. August erneuert. Zu diesem Zeitpunkt fahren die Stadtbahnen wieder, als wäre nichts gewesen.

Das Vorhaben auf dem viel befahrenen „Aachener Stern“ ist die größte KVB-Gleisbaumaßnahme der vergangenen Jahre. Die Erneuerung der Infrastruktur ist notwendig, um auch in Zukunft einen sicheren und komfortablen Stadtbahnverkehr gewährleisten zu können.

Bauarbeiter arbeiten an den Weichen

Wenn die insgesamt 16 Weichen verschweißt und angeschlossen sind, geht die größte Gleisbaumaßnahme der vergangenen 20 Jahre auf die Zielgeraden

Die KVB hat umfangreiche Vorbereitungen getroffen, um während der Bauzeit die unvermeidlichen Beeinträchtigungen für ihre Fahrgäste, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer sowie die Anwohner und Geschäftsleute so gering wie möglich zu halten. Hierzu zählen Ersatzbusverkehre, zusätzliches Service-Personal an den Haltestellen, vielfältige Informationen auch über alternative Fahrtmöglichkeiten mit dem öffentlichen Nahverkehr, die umfangreiche, schriftliche Information für über 1.100 Haushalte und die direkte Ansprache der Geschäftsleute im Baustellenumfeld. Zudem wird eine zusätzliche Weiche speziell für die Bauzeit eingebaut, um den Stadtbahnverkehr im Umfeld der Baustelle so weit wie möglich aufrechterhalten zu können.

Die Investitionen belaufen sich insgesamt auf rund 8,1 Millionen Euro. Die Baumaßnahme wurde in das Förderprogramm nach § 13 Absatz 1 Nr. 3 ÖPNV-Gesetz NRW zur Erneuerung der kommunalen Schieneninfrastruktur, das auch Bestandteil des GVFG-Bundesprogramms nach § 2 Absatz 3 Nr. 1 Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) ist, aufgenommen. Sie ist damit mit einem Fördersatz von 60 Prozent (davon 50 % Bund, 10 % Land) durch den Zweckverband go.Rheinland förderfähig.

Bereits die Vorarbeiten deuten auf den Umfang des Baus hin

Die Gleisbaumaßnahme gliedert sich in verschiedene Vorarbeiten und zwei große Bauabschnitte. Im Rahmen der Vorarbeiten wurde  bereits seit Montag, 3. Juli, auf dem Melatengürtel zwischen der Kreuzung mit der Aachener Straße und der Einmündung der Scheidtweilerstraße die erste Baueinrichtungsfläche hergestellt. Die Engstelle für den Straßenverkehr wird bis zum 30. Juli bestehen bleiben. Zudem wurde ab Montag, 10. Juli, auf der Aachener Straße in Fahrtrichtung Weiden auf beiden Seiten der Kreuzung mit dem Gürtel die zweite Baueinrichtungsfläche bereitgestellt. Hier bleibt die Engstelle für den Straßenverkehr bis zum 11. August bestehen. Ab Samstag, 22. Juli, wird auf dem Stadtwaldgürtel im Bereich der Einmündung Hültzstraße die dritte Fläche eingerichtet. Diese befindet sich zwischen der Straße und der KVB-Gleistrasse und schränkt den fließenden Verkehr nicht ein. Jedoch entfallen bis Freitag, 18. August, ca. fünf Parkplätze. Die umfangreichen Vorarbeiten zeigen bereits, wie groß die Gleisbaumaßnahme ist.

Haltestelle Aachener Straße/Gürtel - Materialien für Bauarbeiten werden bereitgestellt

Bereits vor dem eigentlichen Gleisbau wurden z. B. Materialien und Maschinen bereitgestellt

Damit die Bahnen der Linie 13 während der Baumaßnahme zumindest zwischen den Haltestellen „Sülzgürtel“ und „Wüllner Straße“ in beiden Richtungen fahren können, wird am Freitag, 21. Juli, vor der Haltestelle „Wüllnerstraße“ der Linien 7 und 13 eine zusätzliche Weiche eingebaut.
Während des Weicheneinbaus fahren von Freitag, 9 Uhr, bis Samstag, ca. 3 Uhr, die Bahnen der Linie 7 von Zündorf kommend nur bis  zur Haltestelle „Aachener Straße/Gürtel“ und über den KVB-Betriebshof West zurück nach Zündorf. Zwischen den Haltestellen „Haus Vorst“ und „Frechen Benzelrath“ wird ein Pendelverkehr der Linie 7 eingerichtet. Zwischen „Neumarkt“ und „Haus Vorst“ fährt eine verlängerte Buslinie 136 (als Linie 107 gekennzeichnet) im 20-Minuten-Takt. Hier findet die erste Einschränkung für die Fahrgäste der KVB statt.

Die Bahnen der Linie 13 fahren aus Holweide kommend in Richtung Sülzgürtel bis zur Haltestelle „Aachener Straße/Gürtel“ und wieder zurück nach Holweide. Zwischen den Haltestellen „Aachener Straße/Gürtel“ und „Sülzgürtel“ fährt ein Bus mit der Linienkennung 113.

Gleiches gilt für den späteren Rückbau der Weiche am Freitag, 4. August.

Auch der Straßenverkehr auf dem Stadtwaldgürtel wird für den Ein- und Rückbau der Bauweiche jeweils für circa zehn Stunden eine kleine Engstelle auf dem Stadtwaldgürtel passieren müssen. Auf den Fuß- und Radverkehr haben diese Arbeiten keinen Einfluss.

 

Ersatzbus Linie 113

Während der Trennung von Stadtbahn-Linien kommen Ersatzbusse zum Einsatz, die nicht so komfortabel sein können wie Straßenbahnen

Gleisbau in zwei Bauabschnitten
Der eigentliche Gleisbau findet, nach den Vorarbeiten, in zwei beiden Bauabschnitten statt. Zunächst werden im 1. Bauabschnitt von Samstag, 22. Juli, bis Montag, 31. Juli, zwölf Weichen und die benachbarte Infrastruktur entlang der Aachener Straße und in bzw. auf dem Melatengürtel erneuert.

Im 2. Bauabschnitt von Montag, 31. Juli, bis Samstag, 5. August, werden vier Weichen für den ein- und ausbiegenden Stadtbahnverkehr zwischen Aachener Straße und Stadtwaldgürtel und deren benachbarte Infrastruktur erneuert. Im ersten Bauabschnitt werden die Stadtbahnen-Linien 1, 7 und 13 getrennt und durch Busse ersetzt. Zudem wird die Bus-Linie 140 in geringem Umfang verkürzt.

Die Stadtbahn-Linie 1 wird zwischen den Haltestellen „Moltkestraße“ und „RheinEnergieSTADION“ getrennt. Die aus Bensberg kommenden Bahnen fahren dann nur bis zur Haltestelle „Moltkestraße“, wenden in der Wendeschleife am Aachener Weiher und fahren zurück in Richtung Bensberg.

Die aus Weiden bzw. Junkersdorf kommenden Bahnen der Linie 1 fahren lediglich bis zur Haltestelle „RheinEnergieSTADION“, wenden in der dortigen Abstellanlage und fahren zurück Richtung Weiden. Zwischen den Haltestellen „Moltkestraße“ und „Junkersdorf“ fahren Busse mit der Linienkennung 101.

Die Stadtbahn-Linie 7 fährt aus Richtung Zündorf kommend im genannten Zeitraum bis zur Haltestelle „Neumarkt“, wendet dort und fährt zurück nach Zündorf. Zwischen den Haltestellen „Haus Vorst“ und „Frechen-Benzelrath“ wird ein Pendelverkehr der Linie 7 eingerichtet.  Im Streckenabschnitt zwischen den Haltestellen „Neumarkt“ und „Haus Vorst“ fährt eine verlängerte Buslinie 136 mit der Linienkennung 107.

Die Stadtbahn-Linie 13 wird im genannten Zeitraum bis zur Haltestelle „Melatengürtel“ verkürzt. Die aus Holweide kommenden Bahnen fahren dann lediglich bis zur Haltestelle „Melatengürtel“, wenden auf dem Betriebshof West und fahren zurück  Richtung Holweide. Von der Haltestelle „Wüllnerstraße“ bis zur Endhaltestelle „Sülzgürtel“ wird die Linie 13 im Pendelverkehr eingesetzt. Dabei wird zum Richtungswechsel an der Wüllnerstraße die neu eingebaute Weiche genutzt. Zwischen „Melatengürtel“ und „Dürener Straße“ fahren Busse mit der Linienkennung 113.

Die Bus-Linie 140 wird bis zur Haltestelle „Melatengürtel“ verkürzt. Die End- und Starthaltestelle „Aachener Straße/Gürtel“ wird aufgehoben.

Schild zur Fahrgastinformation

Fahrgäste sollten die Informationen z. B. an Haltestellen und im Internet beachten

Um das betriebliche Konzept der KVB mit Linientrennungen, Ersatzbuseinsatz und alternativen Fahrtmöglichkeiten zu beschreiben, wäre ein eigener Blog-Beitrag gerechtfertigt. Nachlesbar sind alle Möglichkeiten für die Fahrgäste hier und hier. Den Fahrgästen wird empfohlen, die Fahrplaninformationen im Internet und an den Haltestellen zu beachten. Bedingt durch die Lage der Baumaßnahme im Straßennetz lassen sich weiträumige Führungen der Ersatzbusse leider nicht vermeiden.

Im zweiten Bauabschnitt von Montag, 31. Juli, bis Samstag, 5. August, bleiben die Stadtbahnen-Linien 7 und 13 weiter in gleicher Weise getrennt und werden durch Busse ersetzt. Die Stadtbahn-Linie 1 und die Bus-Linie 140 können ab Montag, 31. Juli, ihre regulären Linienwege wieder durchgehend befahren. Bereits nach der ersten Bauwoche wird sich also eine erste Entspannung einstellen.

Einschränkungen des Straßenverkehrs unvermeidlich

Während des Gleisbaus muss auch der Straßenverkehr in beiden Bauabschnitten eingeschränkt werden. Grundsätzlich werden viele Abbiegemöglichkeiten weiter bestehen bleiben. Aber insbesondere die Fahrten entlang des Gürtels, die Aachener Straße querend, werden durch Absperrungen und Bau verhindert werden. Auch hier wechselt die Verkehrsführung nach der ersten Bauwoche etwas. Insbesondere Autofahrer sollten die Einschränkungen hier im Detail nachlesen oder aber den Baustellenbereich großräumig über den Militärring und die Innere Kanalstraße umfahren.

Für den Kfz-Verkehr sind die Umleitungswege großräumig über die Innere Kanalstraße und den Militärring ausgeschildert. Verkehrsteilnehmenden aus den Stadtteilen Sülz, Lindenthal und Braunsfeld wird empfohlen, sich über die Nebenstraßen der Aachener Straße und des Gürtels zu diesen Hauptverkehrsachsen hin zu orientieren.
Einschränkungen des Kfz-Verkehrs

Die Einschränkungen des Kfz-Verkehrs werden gering gehalten, sind aber letztlich nicht vermeidbar

Zu-Fuß-Gehende können die Gehwege ungehindert nutzen. Jedoch ist die Querung der Aachener Straße sowie des Melaten- und Stadtwaldgürtels im Kreuzungsbereich nicht in gewohnter Weise möglich. Stattdessen werden an den vier Baustellenenden provisorische Überwege mit einer Breite von jeweils vier Metern eingerichtet. Dies bedeutet leider Umwege, ist jedoch nicht zu vermeiden.
Der Radverkehr kann die Baustelle in allen querenden sowie ein- und ausbiegenden Relationen weitgehend ungehindert passieren. Jedoch ist der direkte Weg über die Kreuzung nicht möglich, sondern Radfahrer müssen die provisorischen Überwege an den vier Baustellenenden nutzen. An den provisorischen Überwegen, die als Fußgängerquerungen eingerichtet sind, müssen Radfahrende absteigen.

Die Ein- und Ausfahrten sowie die Zugänge zu den Wohn- und Geschäftshäusern im Baustellenbereich sind nutzbar. Die Anwohner sind über die Baumaßnahme und die damit verbundenen Einschränkungen informiert worden.

Alle Geschäfte sind während der Bauzeit erreichbar. Im gesamten Baustellenbereich werden lediglich ca. fünf Parkplätze am Stadtwaldgürtel, im Bereich der Einmündung Hültzstraße, gesperrt.

Geschäftsstraße

Die Betreiber von Geschäften und anderen Betrieben haben großes Interesse daran, dass sie erreichbar bleiben

Umfangreiche Informationen

Die KVB bittet die Anwohnerschaft und ihre Fahrgäste um Verständnis für die unvermeidlich entstehenden Unannehmlichkeiten. Bautätigkeit ist für eine begrenzte Zeit immer mit verschiedenen Einschränkungen verbunden.

Die Verkehrsplaner der KVB haben die Herausforderungen, die mit dieser größten Gleisbaumaßnahme der KVB in den vergangenen Jahren verbunden sind, angenommen. Im Ergebnis ist ein Bau- und Verkehrsplan entstanden, der die Unannehmlichkeiten so klein wie möglich hält. 

 

Fotos:

Fotos von Stephan Anemüller, Christian Seiter

Wer Interesse an weiteren Beiträgen hat, findet sie hier:
Bauen für die Verkehrswende
Grüne Gleise für Köln
Verkehrswende braucht Fachleute
Mannschaftsleistung: Bauen im Herz der Stadt
Bauen unter Zeitdruck
Wenn im Sommer der Bagger kommt – Über die Koordination und Kommunikation von Baustellen
KVB in Gelb: Hochmodernes Transportsystem für einen optimierten Bahnbau

12 Kommentare

  • Anonym

    Könnten Sie bitte die Aushangfahrpläne auf der Baustellen Seite hochladen?

    Mit freundlichen Grüßen

  • Anonymous

    Hy,

    Ich finde es sehr schade, das im Abschnitt Neumarkt Aachener Straße/Gürtel nur die Linie 1 durch einen Bus ersetzt werden wird und der Bus für die 7 nicht über die Aachener Straße geführt wird, das ist eine sehr heftige Einschränkung der Kapazitäten und wird zu überfüllten Bussen der 1 führen.

    • Hi,
      wir haben uns bewusst entschieden, den Bereich etwas zu entzerren. Da die Baustelle großräumig für den Verkehr gesperrt sein wird, wäre es für die 107 zu kompliziert auf den Linienweg der 7 zu kommen, nur um ein paar Haltestellen auf der Aachener Straße mit abzudecken. Es wird wohl ohnehin sehr voll werden. Nicht nur in den Bussen, sondern auch auf den Straßen. Wer kann, sollte den Bereich großräumig umfahren!
      Gruß
      Markus

  • Det

    Warum wird der Gleiswechsel an der Wüllnerstraße in zwei Wochen wieder zurückgebaut? Der macht doch auch für die Zukunft Sinn: Wenn es an der Aachener Straße durch Unfall oder technische Störung Probleme mit der Weiterfahrt gibt, können die von Sülzgürtel und Frechen kommenden Bahnen dort umsetzen.

    • Die Idee ist sehr gut, vielen Dank dafür! Es gibt tatsächlich ein Program, bei dem Gleiswechsel auf verschiedenen Linienwegen eingerichtete werden sollen. Muss natürlich alles über Baugenehmigung in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln laufen. Hier in dem Fall ist allerdings nur ein einseitiger Wechsel möglich und das auch nur über eine „Aushilfsweiche“. Daher müssen wir das auch erstmal wieder zurück bauen.
      Gruß
      Markus

  • Traindriver001

    Wie viel macht die KVB da eigentlich selber und was machen Fremdfirmen? Auf Bildern und Videos sieht man größtenteils Personal und Geräte von anderen Firmen (z.B. Bagger von Leonard Weiss)
    Kann natürlich sein das die Geräte auch nur gemietet sind aber wäre mal cool zu wissen wie viele Leute da dran arbeiten (auf der Baustelle, keine Ersatzbusse etc.) und wie viele davon wirklich von der KVB sind.

    Bei so ne großen Umbau wieso ändert man da nicht auch gleich die Bahnsteige und Übergänge? Man muss ja wenn man z.B. vom Bahnsteig der 7 zum Bahnsteig der 13 Umsteigen will 2x die Straße überqueren was dann entsprechend dauert und da verpasst man natürlich den Anschluss.

    Es ist auch schon öfters passiert, das die Linie 7 kommen sollte aber die kam dann auf einmal auf einem Bahnsteig auf der anderen Seite der Kreuzung. Bis man da angekommen ist, war die Bahn dann leider schon weg. Die Haltestelle ist total unpraktisch da man für jeden Bahnsteigwechsel über 2 Ampeln gehen muss. Gibts da Ideen das zu ändern? Zum Umsteigen ists da leider jedes mal einfach nur nervig, auch die Beschilderung könnte besser sein.

    • Eine genaue Quote kann ich dir nicht nennen, aber ohne externe Dienstleister funktioniert es nicht. Wir arbeiten hier Hand in Hand um schnellstmöglich fertig zu werden.
      Veränderungen der Infrastruktur dürfen allerdings nur in Abstimmung mit der Stadt Köln erfolgen, da können wir nicht einfach Änderungen vornehmen. Wie stellst du dir das denn vor, ohne die Straße zu überqueren? Mit Fußgängerbrücken über der Kreuzung?
      Gruß
      Markus

      • ÖPNV_Fan

        Hallo, das mit den Brücken wäre doch mal was neues oder Unterführungen. Die Kreuzung ist zurzeit so ausgelegt, das die Autos bevorzugt werden während Fußgänger und Radfahrer (die zur den Gleisen der Bahnstation wollen) an mehreren Ampeln warten müssen.
        Mit Brücken oder Unterführungen könnte man ohne zu warten einfach die Straße unter oder überqueren und zu den Gleisen gelangen. Klingt erstmal verrückt die Idee, aber es würde echt Vorteile für die Fahrgäste und Passanten bringen.
        Unterführungen wären wahrscheinlich realistischer, Brücken sehen nicht wirklich gut aus und nehmen Platz weg. Für den nächsten Umbau könnte man ja mal etwas in diese Richtung planen…

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