Linie 171: Seitenwechsel mit direktem Anschluss

Sie ist neu, überquert als einzige KVB-Buslinie den Rhein und bietet direkte Anschlüsse des Hauptbahnhofs, des Wiener Platzes, der Köln Arcaden und später des Opernhauses: Die Bus-Linie 171, die am 16. Dezember 2019 ihre Jungfernfahrt erlebte. Über die Severinsbrücke verbindet sie beide Seiten Kölns. Inzwischen steigen, insbesondere zwischen Kalk und Mülheim, zahlreiche Fahrgäste ein. Diese Linie verbindet im wahrsten Sinne des Wortes Köln und lohnt kennengelernt zu werden.

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Direkt am Hauptbahnhof starten die Busse der Linie 171.


Ich mache mich am Breslauer Platz, der linksrheinischen Endhaltestelle, auf den Weg. Etwas pflegebedürftig sieht der Busbahnhof dort ja aus. Aber es fand sich Platz für die Busse, die neben einer Regionalbuslinie halten. Noch ist es hier recht leer, denn die Ziele entlang der wenigen linksrheinischen Haltestellen werden auch durch andere Linien im Umfeld erschlossen. Aber wer am Hauptbahnhof in Köln ankommt oder von hier in die Ferne starten möchte, kann mit den Bussen auf der Linie 171 fast an dessen Türen umsteigen.
 
Was bedeutet es, direkte Verbindungen zu bekommen? Sollte das Netz des Bus- und Schienenverkehrs nicht immer aus Linien gebildet werden, die nah an die Ziele der Fahrgäste heranführen? Im Prinzip ja, aber …
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In einem großen Bogen, mit nur fünf Haltestellen, gelangen die Busse auf die Severinsbrücke. Der Walter-Pauli-Ring ist dann schon “drüben“.

Aber das Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs in einer Millionenstadt ist der Schienenverkehr und der benötigt Platz für seine Trassen. Das ermöglicht in einer “engen Stadt“, wie Köln mit seiner historischer Verkehrsnetzprägung eine ist, nicht immer direkte Wege. Umsteige- verbindungen sind da Realität. Das ist auch zwischen Kalk und dem Hauptbahnhof der Fall. Und die Stadt entwickelt sich beständig weiter. So hat etwa das rechtsrheinische Köln in den vergangenen zwanzig Jahren eine deutliche Aufwertung erfahren. In alten Industriearealen entstand Aufbruch mit jungen, dynamischen Branchen. Wohnstandorte verändern sich. Öffentliche Einrichtungen wie die der Hochschul- und Kulturlandschaft nehmen neue Standorte an. So verändern sich die Ziel-Quell-Muster des Verkehrs schneller, als dies die Verkehrsinfrastruktur nachvollziehen kann. Die Achsenstruktur des rechtsrheinischen Schienennetzes bleibt bestehen, es fehlen Ringverbindungen. Zudem müssen die Schienenwege nicht immer die Hauptverbindungen bilden, denen dann der Busverkehr nach Erschließung der Veedel Fahrgäste zuführt. Der Bus ist flexibel und mit ihm können Verkehrsbedürfnisse relativ einfach erfüllt werden.
 

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Der Kölner Hauptbahnhof wird nun auch von Kalk direkt erreicht. Bisher mussten Fahrgäste mit den Stadtbahn-Linien 1 oder 9 bis zum Heumarkt oder Neumarkt und dort dann in die Linien 132/133 oder 16/18 umsteigen – mit Koffern nicht gerade komfortabel.

Ich setze meine Fahrt fort. In Kalk steigen einige Fahrgäste zu. Schnell sind die Köln Arcaden erreicht, in denen sich einige Geschäfte befinden. Sie bilden ein wesentliches Element des Subzentrums Kalk. An den Haltestellen “Kalk Post“ und “Kalk Kapelle“ ist die Linie 171 mit den Stadtbahn-Linien 1 und 9 sowie mit diversen weiteren Bus-Linien der KVB verknüpft. Auf Höhe der Kapelle Kalk verlässt der Bus die Kalker Hauptstraße und ändert seine Fahrtrichtung in Richtung Norden. Sein Linienweg führt entlang dichter Wohnbebauung, an den Haltestellen findet reger Fahrgastwechsel statt. Schnell wird einer Mutter mit ihrem Kinderwagen geholfen und weiter geht es durch Kalk und Buchforst. In Buchforst besteht Anschluss an die Stadtbahn-Linie 3 sowie an verschiedene S-Bahnen der Deutschen Bahn.
 
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Die Köln Arcaden und weitere Geschäfte auf der Kalker Hauptstraße werden mit der Linie 171 erreicht.


Schon sind wir auf der Frankfurter Straße in Mülheim, der nächsten Einkaufsmeile, und reihen uns in den dichten Verkehr ein. Hier am Wiener Platz endet die Fahrt, die den Fahrgästen komfortables Vorankommen (noch) mit Sitzplatzgarantie ermöglichte. Die Haltestelle “Mülheim Wiener Platz“ ist ein wichtiger Knotenpunkt im KVB-Netz. Die Stadtbahn-Linien 4, 13 und 18 halten hier, genauso wie die Bus-Linien 104, 150, 151, 152, 153, 155, 156, 159. Die neue Linie 171 wurde somit gut in das Gesamtnetz der KVB integriert worden.

Linie 171: Ein neuer Pfad im traditionellen Liniennetz. Grafik: KVB.

 
Gewinn in Geschwindigkeit und Komfort

Schnell, sicher und komfortabel – die Grundpfeiler des ÖPNV-Betriebs. Gehen wir einmal davon aus, dass alle Verkehre der KVB so sicher wie möglich stattfinden. Dann bleiben noch die beiden Kriterien Geschwindigkeit und Komfort. Vom Breslauer Platz (Hauptbahnhof) bis zum Wiener Platz benötigen die Busse auf der Linie 171 nach Fahrplan 35 Minuten. Wer nicht auf dem gesamten Linienweg unterwegs ist, braucht entsprechend weniger. Schafft man das mit Umsteigen, also inklusive Fußwegen und Wartezeiten, im bisherigen Liniennetz?
Nach Fahrplan werden zum Beispiel für den Weg von der Haltestelle “Kalk Post“ bis zur Haltestelle “Breslauer Platz/Hauptbahnhof“ klassischer Weise 14 Minuten reine Fahrzeit benötigt. Der Fahrgast beginnt seine Fahrt mit der Stadtbahn-Linie 1 und steigt am Heumarkt in die Bus-Linie 132 oder 133 um. Mit der Linie 171 benötigt er 15 Minuten reine Fahrzeit, muss dabei nicht umsteigen. Die Linie 171 kann im Kriterium Geschwindigkeit punkten, auch wenn sie keine Expressbedienung verspricht.

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Bereits wenige Wochen nach Start der neuen Linie haben zahlreiche Fahrgäste deren Vorteile erkannt.


Umsteigefrei fahren zu können, insbesondere dann, wenn Gepäck für die Reise oder vom Einkauf auf der Hohe Straße, Schildergasse und Ehrenstraße mitgeführt wird, ist ein wesentlicher Komfortgesichtspunkt. Während die Fahrzeiten im genannten Beispiel sehr nah beieinander liegen, so muss doch auf der Umsteigeverbindung mit Wartezeit und mit Wegen zwischen den Linien gerechnet werden. Und auch die Alternative zur überfüllten Stadtbahn-Linie 1 auf der Ost-West-Achse oder zum überfüllten Bus auf der Linie 159 bringt Komfortgewinne – denken wir einmal an all diejenigen, die mit Kinderwagen bzw. Buggy unterwegs sind oder gar einen Rollator oder Rollstuhl benötigen. Auch mit der Stadtbahn-Linie 18 gelangt man zum Hauptbahnhof und in die Kölner City. Deren Bahnen halten auch am Wiener Platz in Mülheim (nicht jedoch in Kalk), so wie die Busse der Linie 171. Aber ein “Vergnügen“ ist das in der Verkehrsspitze nicht, wie diese Fahrgäste mit mitgeführten Gefährten berichten können.
 

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Die Anzahl von Abfahrten ist ein Komfortaspekt. Ab Breslauer Platz starten die Busse im 10-Minuten-Takt in Richtung “Mülheim Wiener Platz“.

Also doch Express?

Viel wird von Express-Linien geredet, wenn Beispiele für einen wesentlich attraktiveren ÖPNV gesucht werden. Bus und Bahn sollen für klassische Autofahrer eine wirkliche Alternative zum Pkw werden. Doch ist das Auto in der Millionenstadt selbst Express-verdächtig? Sicherlich nicht. Der Bus kann es in der inneren Innenstadt auch nicht sein. Auch auf der neuen Linie 171 müssen die Busse im Verkehr “mitschwimmen“. Gerade im Berufsverkehr, insbesondere im Winter, wird es da eng und dann sind auch die Möglichkeiten des Busverkehrs begrenzt. Aber die Geschwindigkeit fokussiert sich ja nicht nur auf schnelle Busbewegungen. Vielmehr ist der Zeitaufwand des Fahrgastes von Haustür zu Haustür, also vom Ausgangspunkt bis zum Ziel seines Weges entscheidend. Und da punkten umsteigefreie Verbindungen, insbesondere wenn für das Auto kaum ein kostenfreier Parkplatz gefunden wird. Zudem wird der Komfort durch häufige Abfahrten mitbestimmt. Im Zehn-Minuten-Takt, der auf der Linie 171 angeboten wird, muss niemand lange auf den nächsten Bus warten.

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Ohne Stau, wie hier im Bild, kommen auch die Busse gut durch. Doch in der Verkehrsspitze oder bei Stau durch Unfälle etc. müssen Busfahrer und Fahrgäste genauso wie Autofahrer geduldig sein.


Der Fahrplan und Linienweg der Linie 171 ist überschaubar. Es sind fünf Haltestellen im linksrheinischen Köln und zwölf Haltestellen im rechtsrheinischen Stadtgebiet. Der durchschnittlich Abstand zwischen den Haltestellen auf dem 20,6 Kilometer langen Linienweg beträgt 1,3 Kilometer. Aber das täuscht, denn die Abstände weisen eine große Spannbreite auf. Zwischen Blaubach und Walter-Pauli-Ring zum Beispiel fahren die Busse mehrere Kilometer ohne Halt. Es soll schon Rufe aus Deutz gegeben haben: „Warum hält die 171 nicht bei uns?“ In Kalk, Buchforst und Mülheim sind die Abstände zwischen den Haltestellen recht kurz, so dass die dortige Bevölkerung nah an der Wohnung oder dem Arbeitsplatz einen Anschluss hat.
Begrenzt sind die Bedienzeiten. Morgens zwischen 6.30 Uhr und kurz vor 10 Uhr, nachmittags von etwa 15 Uhr bis kurz nach 19 Uhr. Aber dann immer im Zehn-Minuten-Takt. Gefahren wird montags bis freitags, nicht aber samstags, sonntags und feiertags. Die Linie 171 soll auch bestehende Linien wie die Stadtbahn-Linie 1 und die Bus-Linie 159 entlasten – und die sind werktags in den Verkehrsspitzen voll.
 
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Ein einfacher, überschaubarer Fahrplan kennzeichnet die Linie 171.

Rheinquerung nun auch wieder mit dem Bus

Der Rhein gehört zu Köln wie der Dom und der 1. FC. Seine trennende Wirkung haben die Kölner durch sieben Brücken aufgehoben. Doch derzeit führt mit der neuen Linie 171 nur eine Bus-Linie über den Strom. Die Linie nutzt die Severinsbrücke. Im Gegensatz hierzu verbinden sieben der zwölf Stadtbahn-Linien beide Rheinseiten miteinander.
Für die Fahrgäste – Einheimische gleichermaßen wie Touristen – stellt die Überquerung häufig ein besonderes Erlebnis dar: Freier Blick auf den Dom oder die Kranhäuser, Korso der Binnenschifffahrt und erhabene Brücken.

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Freier Blick auf den Rhein und Dom ist nun auch wieder aus dem Bus möglich.


Doch führt nicht erstmalig eine Bus-Linie über den Rhein. Axel Reuther, Fachjournalist des öffentlichen Verkehrs, hat in den Archiven recherchiert. „Schon ab 1945 bis 2013 hat es über die dem Autoverkehr zur Verfügung stehenden Kölner Rheinbrücken Buslinien gegeben“, notiert er. „Den Anfang machte bereits im Juli 1945 eine Verbindung über die von den Amerikanern errichtete Behelfsbrücke, welche bis zur Wiedereröffnung der Deutzer Brücke im Oktober 1948 bestand.“ Über die Deutzer Brücke sind dann ab Dezember 1951 Busse verschiedener Linien gefahren. Bis Oktober 1970 wurde die Brücke im Stadtverkehr genutzt. Bis Juni 2004 befuhren die Busse des Flughafenzubringers diese Brücke. Bis Oktober 2013 konnten die Besucher großer Messeveranstaltungen noch auf einer Sonderlinie vom bzw. zum Hauptbahnhof den Ausblick auf den Rhein genießen, bestand eine bei großen Messen verkehrende Sonderlinie ab Hauptbahnhof. Diese Sonderlinie hat damals bereits die Liniennummer 171 getragen. Auch über die Mülheimer Brücke fuhren bereits von November 1952 bis August 1974 Busse der KVB im Linienverkehr. Eine Buslinie führte von Juni 1967 bis August 1974 über die Zoobrücke. „Einzig die Severinsbrücke ist seit ihrer Inbetriebnahme im November 1959 bis zur Einführung der neuen Linie 171, und damit 60 Jahre lang, nicht von Linienbussen der KVB befahren worden“, so Reuther.
 

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Am Wiener Platz in Mülheim hat die Linie 171 ihre rechtsrheinische Endhaltestelle. Somit hat das Zentrum des im starken Wandel befindlichen Stadtbezirkes Mülheim eine weitere direkte Anbindung an die Kölner City.

Was bringt die Zukunft?

Nun hat die Linie 171 ihre ersten Betriebswochen hinter sich. Erfahrungsgemäß dauert es einige Zeit, bis sich neue Angebote etabliert haben. Die Macht der Gewohnheit führt dazu, dass viele Fahrgäste zunächst auf alten Pfaden bleiben. Aber der Anfang macht Hoffnung, dass nach dem ersten Fahrplanjahr eine sehr ordentliche Nutzung erfasst werden kann. Die Zukunft wird zeigen, ob diese Linie eine weitere Entwicklung erleben wird. Vielleicht werden die Busse einmal über den Wiener Platz weiterfahren, den Clevischen Ring nutzen und dann in Leverkusen enden? Derzeit ist das aber reine Spekulation!

Alle Bilder wurden von Stephan Anemüller fotografiert.

 
 
 

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53 Kommentare

  • Klaus-Wilhelm Kratz

    Hier in Köln-Weiden sehe ich aber nur leere Busse fahren! Und auf dem Bild hier sind aus dem Bus kommend, nur 4 Fahrgäste zu sehen. Allgemeines zum Busanschluß: Sonntags ist das wilder Westen pur. Die Linie 143 Richtung Köln-Ehrenfeld fährt morgens statt um 8:24Uhr erheblich früher ab. Notgedrungen mußten wir zurück und mit unserem Auto fahren. Wen sahen wir in Ehrenfeld/Gürtel/Venloerstr Pause machen? Unser zu früh abgefahrener Busfahrer! So gewinnt die KVB keine Kunden. Dazu kommt, daß die Mehrfahrkarten keinen Preisnachlaß mehr haben und ich gezwungen bin, Einzellfahrscheine zu lösen. Denn zu verschenken habe ich nichts!

    • Hallo Herr Kratz,
      zu frühe Abfahrten dürfen nicht vorkommen. Bitte melden Sie dies noch einmal hier: http://www.kvb.koeln/vbm.
      Für den Ticketkauf empfehlen wir Ihnen die KVB-App. Da sparen Sie bei jedem EinzelTicket 10%.
      Viele Grüße,
      Anke

      • Detlev

        Liebe Anke,
        vielleicht können Sie den gemeldeten Missstand auch intern weitergeben und beheben?! Ihr Kunde hat offenbar bereits genug Zeit verloren.
        Viele Grüße
        Detlev

        • Hallo Detlev,
          es gibt bei uns ein festgelegtes Procedere, wie wir auf den Social Media Kanälen mit Personalbeschwerden umzugehen haben. In Abstimmung mit der Personalabteilung und dem Betriebsrat müssen wir alle Kunden, die sich über unser Personal beschweren, an unser Verbesserungsmanagement verweisen (www.kvb.koeln/vbm). Die Kollegen dort nehmen Kontakt mit den einzelnen Fachbereichen auf und klären so jede einzelne Beschwerde.
          VG Anke

  • Hans Kaspar

    am Wiener Platz hält die Linie 4 nicht die Linie 3

  • Andy

    Sehr interessanter Artikel, aber weshalb sagt der Artikel dass Busse über den Rhein eine Neuerung sind? Es fahren doch schon ewig die Linien 250 und 260 über die Deutzer Brücke. Dies sind zwar keine KVB-Linien, aber darauf sollte es ja nicht ankommen…

  • Bastian Lehmann

    Hallo liebe KVB,

    bitte prüfen Sie doch einmal, ob sich nicht ein Halt der neuen Buslinie 171 an der Kreuzung mit der Linie 7 (Severinsbrücke) einrichten lässt. Alternativ (endlich) die Buslinie zwischen rechts- und linksrheinischer Seite im Kölner Süden über die Rodenkirchener Brücke realisieren.

    Aktuell muss man bis zum HBF, um vom Kölner Süden rechtsrheinisch in den Kölner Süden linksrheinisch zu kommen, da überhaupt keine Verbindungen (weder Straßenbahn noch Bus) bestehen! Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß, insbesondere wenn man Verkehr vom Auto in Richtung ÖPNV verlagern möchte!

    Viele Grüße

  • Gerry

    Der Busbahnhof am Breslauer Platz sieht „etwas schmuddelig“ aus? Es ist ein total veraltenes 60 od. 70 Jahre Dreckloch, und das im Herzen von dieser Stadt. Warum hingt diese ja nun wirklich nicht sehr schöne Stadt anderen Metropolen, ja nicht nur Metropolen in Deutschland, 20 Jahre mit der Modernität und Technik hinterher? Es ist reines Kopfschütteln.

  • Heike Voigt

    Zitat:
    „Schnell, sicher und komfortabel – die Grundpfeiler des ÖPNV-Betriebs.“

    Ihr habt mir den Tag gerettet. Dankeschön. 🙂

  • Thomas Hellwig

    Schön geschrieben, allerdings erklärt der Fehlerteufel, daß in Buchforst nur die S-Bahn hält und keine Regionalbahnen.
    Mit freundlichen Grüßen

    • Milko Mikosch

      Oben im Text steht: „In Buchforst besteht Anschluss an die Stadtbahn-Linie 3 sowie an verschiedene S-Bahn-, Regionalbahn- und RegionalExpress-Linien der Deutschen Bahn.“

      Aber richtig ist, dass es in Buchforst nur einen S-Bahnhof gibt. Die RB- und RE-Linien halten nämlich nebenan in Köln-Mülheim bzw. Köln-Messe/Deutz.

  • Rüdiger Krause

    Es ist schön, dass die KVB endlich zugibt, dass die Linie 159 in der Hauptverkehrszeit völlig überlastet ist. Schon seit Jahren wäre dort ein 5-Minutentakt notwendig gewesen. Jedoch sah man in Braunsfeld nie eine Notwendigkeit dafür. Eine neue Linie 171 hätte es also nicht wirklich dafür gebraucht. Diese ist ja auch nur aus der Not geboren, da die Linien 1 und 9 ebenfalls seit Jahren schon aus allen Nähten platzen.

    Gleichwohl hoffe ich, dass die neuen 170er Linien wirklich nur eine Übergangslösung bleiben und wir alsbald eine Entscheidung zur Ost-West-Achse in Köln fällen.

    Interessant ist auch, dass die Linien 171, 172 und 173 zum Breslauer Platz durchgebunden werden und die 179 schon in Deutz endet. Als wollten alle Fahrgäste aus Neubrück und Höhenberg nur nach Deutz und nicht ins linksrheinische.

    • Heike Voigt

      @Rüdiger Krause:
      Ich habe den Verdacht, dass über die Ost-West-Achse noch jahrelang diskutiert wird, bevor überhaupt ein Spatenstich getan wird, geschweige denn, dass wir es noch erleben, dass das Chaos, was auf der Strecke herrscht, behoben wird.

      • Rüdiger Krause

        Sehr geehrte Frau Voigt,

        die Politik hat die letzten 10, 15 Jahre im Bereich ÖPNV leider mehr oder weniger verschlafen. Seit dem Beschluss im Jahre 1992, die Nord-Süd-Stadtbahn zu bauen, gab es keine nennenswerten Erweiterungen mehr im Stadtgebiet Köln. Dies ist nun fast 30 Jahre her und rächt sich heute.
        Die Schuld hierfür ist aber nicht nur bei der Politik zu suchen. Auch der Vorstand der KVB hat meines Erachtens zu wenig getan, um auf die Probleme aufmerksam zu machen. Trotz einer ständig steigenden Bevölkerungszahl ging man davon aus, dass Köln in Zukunft schrumpfen würde und daher ein Ausbau nicht notwendig sei. Ein fataler Irrtum, wie sich inzwischen herausgestellt hat.
        Nun stehen wir vor einem Scherbenhaufen. Die Nord-Süd-Stadtbahn geht erst in vier bis fünf Jahren in Betrieb und damit mehr als 30 Jahre nach dem Baubeschluss. Für die Ost-West-Achse finden sich keine Mehrheiten für eine Variante.
        Während für die CDU nur ein Tunnel in Frage kommt, der die Kapazitäten kaum erhöht, wollen Bündnis 90/Die Grünen die Strecke oberirdisch belassen. Die FDP will sowieso jede Bahn im Untergrund versenken, damit sie dem Auto nicht in die Quere kommt. Die Linke ist gegen einen Tunnel, da er „Zweckentfremdung von ÖPNV-Mitteln“ sei. Auch die Ratsgruppe GUT möchte ausschließlich eine oberirdische Führung der Bahnen. Was die AfD will entzieht sich meiner Kenntnis. Einzig die SPD kam im Frühjahr 2018 mit einem äußerst sinnvollen Vorschlag um die Ecke: Einen Tunnel vom Bahnhof Deutz bis nach Melaten zu bauen und die Linie 7 weiterhin oberirdisch fahren zu lassen. Neu war der Vorschlag allerdings nicht, wie man unter https://blog.kvb-koeln.de/rush-hour-in-der-innenstadt-mehr-bahnen-sind-aktuell-nicht-drin#comment-1158 nachlesen kann.
        Die KVB hofft dagegen darauf, dass seitens der Technischen Aufsichtsbehörde in der Bezirksregierung Düsseldorf 90 m lange Züge auf der Ost-West-Achse genehmigt werden und erklärt diese Genehmigung nur als Formsache. Fragt man einmal nach etwas schriftlichen in Braunsfeld nach, gibt es keine Auskünfte. Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz Nordrhein-Westfalen werden nicht beantwortet (inzwischen wurde bereits in einem anderen Fall Klage vor dem Verwaltungsgericht Köln gegen die Nichtbeantwortung einer Anfrage eingereicht). Aber zum Glück gibt es ja noch die Bezirksregierung Düsseldorf, die Anfragen auch beantwortet: https://fragdenstaat.de/anfrage/stadtbahn-koln/.
        Demnach ist keinesfalls sicher, dass es eine Ausnahmegenehmigung für die KVB geben wird. Im schlimmsten Fall passiert also folgendes: Es wird für über eine Milliarde Euro ein Tunnel in der Innenstadt gebaut, der nur über zwei Gleise verfügt. Dafür sollen 90 m lange Züge in diesem verkehren. Im Jahr 2040 ist der Tunnel fertig, aber die Technische Aufsichtsbehörde erteilt keine Ausnahmegenehmigung für den Betrieb von 90 m langen Zügen auf der Aachener und Zülpicher Straße. Dann hat man viel Geld versenkt, um die überlastete Bestandsstrecke unter die Erde zu legen, aber kein bisschen Mehrkapazität.
        Baut man stattdessen den Tunnel zusätztlich zu den oberirdischen Gleisen, verdoppelt sich die Kapazität der Ost-West-Achse. Eine Ausnahmegenehmigung bräuchte man dafür nicht einmal. Es müsste auch kein einziger Bahnsteig außerhalb des Tunnels verlängert werden. Alleine dafür wurden ja schon 250 Millionen Euro veranschlagt.
        Wir müssen also wohl erst einmal die Kommunalwahl im Herbst abwarten und schauen, wie dann die Mehrheiten in Köln aussehen. Aber ich fürchte, dass es auch danach nicht den großen Wurf geben wird.
        Seit dem Beschluss, eine Bürgerbeteiligung durchzuführen, sind inzwischen über zwei Jahre ins Land gegangen. Bis heute gibt es jedoch noch immer keine Entscheidung.

        • Heike Voigt

          Sehr geehrter Herr Krause,

          vielen Dank für die ausführliche und informative Auskunft. Sie legen sich ja sehr ins Zeug. Man sollte Ihnen eigentlich einen Posten bei der KVB anbieten. 🙂

          Ich lebe jetzt 11 Jahre in Köln und muss sagen, dass mich die Zustände hier nahezu aggressiv machen. Und ich verstehe nicht, dass man immer noch keine Lösungen gefunden hat. Ich bringe ja gerne das Beispiel Düsseldorf an, da ich dort öfter im Jahr zu tun habe, dort geht es schneller mit den Umsetzungen.
          Straßen verbreitern kann man in Köln ja schlecht, da hat man wohl nach dem Krieg (oder auch schon vorher?) schlecht geplant. Hochbahnen gehen auch nicht, Tunnel sind zu teuer. Was bleibt da noch übrig?
          Und – wie schon gesagt – wir werden die Fertigstellung 2040 (!) sicher nicht mehr erleben.

          Besten Gruß

        • Jens Schultze - jens.schultze@gmx.de

          Hallo Herr Krause,
          zu Ihrem umfangreichen Artikel möchte ich etwas beitragen:

          Die Politik hat das nicht ‚verschlafen‘ – schließlich ist das keine lokale Kölner Angelegenheit, und es ist ja langsam jedem bekannt, dass wir in diesem unseren Lande eine hochgradige Automobil-Industrie-Politik haben …
          Warum gibt es in Berlin viele tolle neue ‚Sachen‘ (zB. das Ostkreuz der S-Bahn) … weil da offenbar (Staats-) Gelder fließen, über die keiner spricht – auch ‚die linke‘ nicht.
          Warum hat Nürnberg eine hochmoderrne U-Bahn (… langsam), weil sie mal 1970.. so mit in die Münchner Olympiade hinein gerutscht sind – mit mehr als 2 Milliarden DM für den ÖPNV in D. und 50% davon allein für München.
          ————–
          UND da sind wir schon bei den 90m-Zügen !!
          Und mein diesbezüglicher Beitrag (nicht genehmigt !?) war der … Frankfurt hat Züge aus 25m-Wagen (nicht 29m wie in Köln und ringsrum). Aus denen kann man 50m und 75m-Zügen bauen !!
          Entspricht genau der Straßenverkehrsordnung!
          Und in Köln stehen neue Niederflurbahnen an, weil die Billigbahnen K4000 zusehends kaput gehen. Also kann man noch über seinen Schatten springen und solche (bis 75m) für die 1 (und 7) planen und anschaffen – und braucht dann nicht auf ein Wunder aus Düsseldorf zu hoffen !!
          Ich meinerseits hoffe natürlich (auch) auf ein Wunder, wenn in Köln da ‚richtig‘ geschaltet wird !
          UND – die Aachener Straße hat (!)weiter draußen(!) nur die Leistung einer sehr guten Straßenbahn-Strecke! Und zwar auch mit zusätzicher oberirdischer Strecke bis Melaten.
          Daran ändert ein Tunnel auch nichts. Aber der ist auf jeden Fall leistungsfähig genug für die Zukunft – so man die Haltestellen auf mindestens 3-fach-Traktion baut !
          Und – die neuen Haltestellen auf dem Nord-Süd-Tunnel sind doch alle eine gute Leistung – U-Bahn und nicht Unterpflaster-Tram ! –
          Demnach sollte klar sein, ein Tunnel ist allem gewachsen, was in Köln auf die Räder gestellt werden wird ! In seinem Bereich sollte oberirdisch nur die 9 wie bisher fahren. Man kann ja einen Anschluss der 9 an den Tunnel planen und einen solchen (kurz aber knackig) bauen als Vorleistung.
          Die zusätzlichen Gleise an der Oberfläche bringen (nur) etwas für die 9 – die kann dann leicht wie bisher(!) auf ihre Zuckelstrecke Richtung Sülz fahren.
          In Ihrem Beitrag stellen Sie sich offenbar 90m-Züge auch bei der 9 vor. Also die sind uU vom östlich vom Rhein her bis zum Neumarkt nötig – aber die 9 sollte oberirdisch weiter so fahren wie bisher und jeder 2. Zug könnte lang sein (75m besser) – und dann am Neumarkt enden. Die Zülpicher Straßenbahn-Strecke ist, falls die Kapazität da nicht ausreicht, ein volles Thema für sich – aber lange Züge sollten da in der Straße nicht rollen. Dann ist gleich eins der schwierigen Probleme sinnvoll nach später verschoben.
          ————– Also …
          Niederflurbahnen nach Frankfurter Längenschema !! … die sind dort auch von Bombardier.
          Dann können Züge mit 75m statt 60m fahren – ohne Wunder aus Düsseldorf.
          UND
          Unbedingt einen Tunnel. Die CDU und CSU ist nirgends gegen Tunnel bisher gewesen. Die SPD in München ist stolzer Träger des ‚Müncher U-Bahn-Tunnel-Ordens‘ (muss erst noch her).
          UND
          die 9 erst mal nur oberirdisch fahren lassen – Lange Züge bis Neumarkt.
          ——————
          Das Problem der ggf. nötigen langen Züge auf dem Ost-Ast nur bis zum Neumarkt – also eine moderne Wendemöglichkeit (es gibt ja unterdessen viele davon in Köln !) wird der KVB also fast aus dem Ärmel schütteln. Noch besser wäre eine Schnell-Abkupplung des äußeren 25m-Teils + Ankupplung an die nächste 9 aus Sülz. Auf dem Platz wäre genug Raum dafür, wenn die anderen dort im Tunnel halten. UND der KVB wäre in aller Welt über Nacht als guter Macher bekannt !!
          UND UND
          – Leute, macht vorran – nix Kölsche .. ‚et is noch immer joot jegangen‘ .. wenn mer nixx (rechtzeitig) machen.
          MfG Jens Schultze

  • Markus Hauser

    Also Ich habe die neuen Linien 171,172,173 schon mehrfach genutzt zu unterschiedlichen Zeiten um zu erleben wieviel mitfahren, und man muss sagen es werden langsam mehr.Linie 171 wird ab Kalk gut gefüllt das entlastet wirklich die 159. Man sollte natürlich die Haltestellen linksrheinisch eventuell überdenken, denn in denen steigen bisher keine Fahrgäste ein, ausser am Breslauer Platz,dann erst wieder Walter-Pauli-Ring. Man sollte die Linie ab dem nächsten Fahrplanwechsel anders führen.Ab Walter-Pauli-Ring hin zur Deutzer Brücke mit Halt Heumarkt wo auch die Linien 250,260 halten und dann zum Breslauer Platz. Zwischen Walter Pauli-Ring kann man die Technische Hochschule und BF Deutz ansteuern .Ist alles machbar und man müsste KEINE neuen Haltestellen bauen. Da wäre die 171 viel pünktlicher und glaubt mir, es würden dann noch mehr Fahrgäste mitfahren, was dann wirklich eine Entlastung der Linien 1 und 9 bedeuten würden. Zur 172 und 173 kann ich auch bisher sehr viel positives gewinnen, dort steigen mitlerweile auch mehr Fahrgäste ein, natürlich der Verkehr hält die Busse auf, aber bisher kein nerviger Fahrgast der dies bemängelt,man kennt die Situation ja. Als nächstes würde ich zum nächsten Fahrplan noch eine neue Buslinie einrichten die von Weiden Zentrum bis Neumarkt fährt, mit halt in Junkerdorf, Rheinenergie, Aachener Str, Universitätstr.,Rudolfplatz und dann Neumarkt und zurück. Das wäre dann wirklich eine Expresslinie mit wenigen Haltestellen und diese wären die starkfrequentiersten. Es wäre auch wünschenswert die Linien nich nur morgens ein paar Mal und nachmittags ein paar Mal fahren zulassen sondern ruhig den ganzen Tag von ca. 6 Uhr 30 bis ca. 20 Uhr abends durchgehend. Natürlich benötigt es mehr Busse und auch Personal aber mit ner guten Planung wäre es machbar. Also auf den richtigen Weg ist die KVB man muss es nur umsetzen und die Fahrgäste wären begeistert. Zu guter Letzt eine bitte an die KVB, eure Fahrer fahren leider ab und an falsch da sie den Weg vorher noch nie gefahren sind, schon 3 mal erlebt, mit den Fahrern gesprochen die dann erklärt haben sie fahren die Linie zum erstenmal ohne vorher getestet zuhaben. Sehr ärgerlich für die Fahrer die Fahrgäste die jeweils mit im Bus saßen waren sehr verständnisvoll und wir haben gemeinsam den Fahrer dann den richtigen Weg gelotst. Also Bitte fahrt mit euren Fahrern die neuen Strecken vorher ab, für die Fahrer sehr unangenehm.

    • Danke für das Feedback, das geben wir sehr gerne weiter. Gruß, Regina Weiß

    • Benny

      Die Führung über die Severinsbrücke macht für mich durchaus auch Sinn – es geht ja auch darum, eine Alternative zu schaffen. Welche Gründe sollte ich Deutz haben, in die 171 einzusteigen, wenn unterirdisch die 1/9 zum Heumarkt fahren und ich im Bus im Zweifel auf der Deutzer Brücke im Stau stehe, während die 1/9 an mir vorbeifährt.
      Mit der Führung über die Severinsbrücke könnte man dafür sorgen, dass zum Beispiel Fahrgäste aus der Südstadt nicht mit der 3/4 rüber machen um in Deutz mit der 1/9 stadtauswärts weiterzureisen, sondern diese in die 171 eben einen direkten Anschluss nach Kalk haben.
      So erreicht man eher eine Entlastung, als den Bussen die exakt selbe Linienführung zu geben, wie den Bahnen. Das die 171 scheinbar im Abschnitt zwischen Wiener Platz und Kalk Post/Kalk Kapelle gut angenommen wird, liegt wohl daran, dass sie dort als Verstärker zur überlasteten 159 wirkt.

  • Markus Hauser

    Nochmal ne Anregung die noch besser ist als die Erste. Also Linie 179 fährt ja von Neubrück immer bis Walter-Pauli-Ring und könnte anstatt Th Köln Richtung Gummersbacher Str. fahren und im weiteren Verlauf Bahnhof Deutz ansteuern dort wo jetzt Linie 150 hält. Von dort könnte es dann direkt über Deutzer Brücke gehen mit Halt Heumarkt wo jetzt Linien 250 und 260 halten und dann auf direktem Weg zum Breslauer Platz. Zurück über Heumarkt auch mit Halt am Maritim wo auch die Linien 250,260 halten und dann weiter bis Neubrück. Besser als die jetztige Fahrt. Man müsste dann überlegen ob man noch Haltestellen in Deutz (Freiheit) und Ostheim ( nicht im Wendekreis der Linien 151,152 und 157) errichten kann. Und dann auch nicht nur ein paar Mal morgens und nachmittags sondern durchgängig um die Linie 9 zu entlasten.
    Dann Linie 171 nicht mehr vom Breslauer Platz sondern vom Neumarkt über Blaubach,über Severinsbrücke, dann nicht abbiegen sondern weiter im Verlauf der Linien 3 und 4. Mit Halt Suevenstr. Deutz Bahnhof, Deutz Messe, Stegerwald weiter Richtung Grünstr. bis Mühlheim Bahnhof mit Halt am Wiener Platz, Keupstr. Schanzenstr. bishin zum Endpunkt Bahnhof Deutz und zurück. Natürlich müssten noch neue Haltestellen errichtet werden, dies dürfte hoffentlich kein Problem sein. Somit entfallen der Offenbachplatz und Unter Sachsenhausen, denn dort steigt wirklich keiner ein. Somit könnte man Linien 3 und besonders die 4 weiter entlasten. Hoffe ich hab die Verkehrsführungen richtig im Kopf und kann mit meiner Idee etwas beitragen. Somit muss man nicht mehr auf 90 Meter Züge setzen, 60 Meter Züge reichen dann aus, sowohl auf der Linie 1 denn dort wollt ihr ja 90 Meter Züge einsetzen, mit einer Buslinie wie ich es beschrieben hatte von Weiden Zentrum bis Neumarkt überflüssig, wenn diese den ganzen Tag im 10 Minuten Takt fährt. Man kann auch dadurch die Zwischenfahrten sparen, so dass auch auf der Linie 1 nur noch ein geregelter 10 Minuten Takt mit Straßenbahn ergibt, die dann immer von Weiden bis Bensberg fährt und mit dem Bus ergibt sich ja an den wichtigsten Punkten weiterhin ein 5 Minuten Takt. Dies würde den Neumarkt mit Bahnen entlasten, denn es staut sich ja jeden Tag erheblich wenn alle 3 Minuten eine 1 vorfährt. Und Bensberg könnte sich auf einen durchgängigen 10 Minuten Takt freuen, denn zurzeit fahren ja die Züge nur im 20 Minuten Takt.

    • Hallo Markus, bei der Linienplanung müssen sehr viele Rahmenbedingungen bedacht werden. Neben den Fahrgastströmen sind auch Wendezeiten, Abstellflächen, Pläne der Fahrzeugdisposition, Lenk- und Ruhezeiten der Fahrer und die Rahmenbedingungen der Haltestellen relevant. Die Kollegen der Planungsabteilung müssen das alles beachten und gehen immer viele Möglichkeiten durch. Ich persönlich kann nicht einschätzen inwiefern deine Vorschläge umsetzbar sind. Ich werde den Text aber gerne an die Kollegen weiterleiten. VG Pia

    • Rüdiger Krause

      Sehr geehrter Herr Hauser,

      es kann doch nicht die Idee sein, dass man Busse einsetzt, statt die Stadtbahn auszubauen. Aber genau so hört sich Ihr Vorschlag an. Die Bahnen sind zu voll, also lassen wir Busse parallel fahren („Somit muss man nicht mehr auf 90 Meter Züge setzen, 60 Meter Züge reichen dann aus […]“).
      Köln hat inzwischen fast 1,1 Millionen Einwohner. Dennoch meint man hier, den öffentlichen Personennahverkehr mit 60 m kurzen Zügen im 10-Minutentakt abwickeln zu können. Schauen wir doch mal in andere Städte.

      Berlin:
      Berlin hat sowohl eine U-Bahn mit 98 m langen Zügen für die Groberschließung als auch eine Straßenbahn mit bis zu 40 m Länge für die Feinerschließung.

      Hamburg:
      In Hamburg fährt die Hochbahn mit 60 m langen Zügen, die in der Regel in Doppeltraktion – also Gesamtlänge 120 m – eingesetzt werden. Eine Straßenbahn hat Hamburg bis heute nicht, weshalb man notgedrungen Doppelgelenkbusse einsetzt, um dem Fahrgastansturm Herr zu werden.

      München:
      In München fahren seit dem Jahr 2000 U-Bahnzüge mit 114 m Länge. Die neuesten Züge wurden sogar mit einer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h bestellt. Ältere Züge sind zwar mit 37 m deutlich kürzer, fahren aber in der Regel als Doppel- oder sogar Dreifachtraktion. Zudem sind die U-Bahnzüge in München und Nürnberg mit 2,90 m auch 25 cm breiter als die Kölner Stadtbahnzüge.
      Daneben gibt es zur Feinerschließung noch Straßenbahnen mit 33 bzw. 36 m Länge.

      Frankfurt (Main):
      In Frankfurt setzt man auf U-Bahnzüge mit etwa 25 m Länge, die in bis zu Vierfachtraktion – Gesamtlänge also rund 100 m – eingesetzt werden. Wobei U-Bahn ein wenig übertrieben ist. Es sind eher Stadtbahnlinien.
      Die Straßenbahn zur Feinerschließung hat in Frankfurt eine Länge von 37 bzw. 40 m.

      Hannover:
      In Hannover haben die Stadtbahnzüge ebenfalls etwa 25 m Länge. Eingesetzt werden Doppel- und Dreifachtraktionen zur Messe auch Vierfachtraktionen mit 100 m Länge.

      Sie sehen, dass in vielen Städten längere Züge als in Köln eingesetzt werden. Dies betrifft sogar Frankfurt und Hannover, die teilweise nur halb so viele Einwohner wie Köln haben. Es wird also Zeit, dass man in Köln zumindest die erlaubten 75 m endlich nutzt. Natürlich wären 90 m schöner, aber bei der derzeiten Streckenführung ist dies nicht ohne Ausnahmegenehmigung möglich. Ob es diese aber jemals geben wird, steht noch überhaupt nicht fest. Bisher wären 90 m lange Züge nur auf den Linien 1 und 9 zwischen Bensberg bzw. Königsforst und Deutzer Freiheit, auf der Linie 16 zwischen Heinrich-Lübke-Ufer und Bonn Bad Godesberg, auf der Linie 18 zwischen Bonn Hbf und Stadtgrenze Köln sowie Poststraße und Thielenbruch, auf allen Tunnelabschnitten sowie auf einigen kleinen Teilstücken der anderen Linien möglich.

      Da Köln leider keine strikte Trennung zwischen Stadt- und Straßenbahn hat, sind wir hier auf die erlaubten 75 m erst einmal begrenzt. Zudem baut und plant man teilweise immer noch Bahnsteige mit nur 50 m Länge, um den Zustand möglichst lange zu zementieren, wie es scheint. Vielleicht hat man auch Angst, die Bahn zu attraktiv zu machen und den größten Kölner Arbeitgeber im Norden der Stadt zu verprellen, der sich mehr um individuelle Mobilität kümmert.

      Die Bahnen nach Bensberg fahren übrigens bis auf die Zeit von 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr schon heute im 10-Minutentakt. Gerne kann man auch diese fehlende Zeit noch im dichteren Takt fahren, wenn der Rheinisch-Bergische Kreis dies beauftragt und auch bezahlt!

      • Jens Schultze - jens.schultze@gmx.de

        Hallo Herr Krause,
        Also erstmal – ist mit Ihr Beitrag fast ganz ‚aus der Seele gesprochen‘ – ‚als wär’s ein Stück von mir‘.
        Ich selbst hatte einen ähnlichen Beitrag hier schon irgendwo im Blog losgebracht, aber er wurde (noch ?) nicht genehmigt oder (.. nicht falsch) durch Ihren ‚ersetzt‘.
        Dennoch möchte ich Anmerkungen machen:

        Frankfurt kann Züge länger als 75m sicher – so wie Düsseldorf seine 3-fach oder 4-fach-Traktionen – nur zu besonderen Anlässen und daher nur mit Sondergenehmigung (befristet) fahren lassen. – Das löst also das ‚Stadtbahn-Problem‘ nicht. Als da sind (für Dauer) 75m Länge und 2,65m Breite – Straßenverkehrsordnung ! (Frankfurt .. Reine Hochflur-Strecken + Straßenbahn)
        Es könnte aber auch sein, dass manche Strecken auch in der Fläche so sehr vom sonstigen Verkehr getrennt sind, dass eine Dauer-Genehmigung erteilt wurde – ?? !

        Hannover hat sogar nur mit 2,50m Breite angefangen und bis heute nur eine ‚bauchige‘ Lösung, um zu breiteren Bahnen zu kommen. Dort hat man aber eine reine (Hochflur-) Stadtbahn.
        (Köln hat auch eine reine … aber dank was weiß ich wer alles – mit den Niederflurigen auch eine zwei-geteilte Anlage – wie Frankfurt, Essen etc.)

        Stuttgart hat eine reine Hochflur-Stadtbahn und unterdessen jede Gelegenheit genutzt, von der ursprünglichen U-Straßenbahn (zB Hbf) wegzukommen (Stuttgart 21). Bisher meist nur 40m-Bahnsteige, aber Umbau zu 80m, wo nötig. Für ihre Museums-Züge (1m-Spur) bauen sie sogar sehr viel 3-Schienen-Gleis.

        Düsseldorf hat dank der CDU-Stadt-Regierung (ich halte es da mit FJ.Strauß ‚Ross und Reiter‘ nennen !) unterdesen im Süden .. nur noch 3fach-Traktions-TUNNEL-Haltestellen.
        Und dazu noch eine DREI-geteilte Rheinbahn – Hoch- + Nieder-Flur-Stadtbahn + Straßenbahn ! und – wie Köln – aber viel gemeinsame Haltestellen. Und die einzig sinnvolle Zwei-Richtungs-Art haben sie für die Ost-West-Stadtbahn nur wegen der Vorleistung am Kreuzungsbahnhof Heinrich-Heine-Alle.
        ….
        Für solche gemeinsame Haltestellen gibt aber selbst in Köln sinnvolle Beispiele, ansonsten in Bonn, Duisburg, Düsseldorf. Andere wüssten sicher noch mehr solche zu nennen.
        UND – Niederflur-Bahnen … jede wirklich ordentliche Bahn hat richtige Drehgestelle – und dazu braucht mach Hoch-Flur-Züge. Diese Drehgestelle kann man dann noch zusätzlich mit den modernen Fahrwerk-Lenkungen ausstatten. So wie bei allen wirklich schnellen Zügen !
        ….
        Bielefeld – ja auch diese Stadt hat eine reine Hochflur-Stadtbahn (auf 1m-Gleis).
        ….
        UND Bielefeld und Frankfurt und Hannover und Stuttgart haben so viel Hochbahnsteig schon, dass mindestens alle neueren Züge OHNE die teuren und vermutlich wartungsanfälligen Ausklapp-Trittbretter hergestellt wurden. Man sieht, dass die Bahnen einfacher gebaut sind – billiger aber nicht schlechter.

        Ich hoffe der Beitrag erreicht Sie selbst wenigstens – eine Veröffentlichung würde einmal mehr eine (wohl ungern gesehene) Wissens-Bereicherung ‚der Menschen im Lande‘ über gute Lösungen jenseits der eigenen Individual-Karosse sein.
        MfG Jens Schultze
        PS: in China werden sogar neue Straßenbahnen(!) viel durchgehend mit (halbhohen) Bahnsteig-Türen ausgestattet. Schneller rein und raus – weniger Unfälle.

  • Peter Kreller

    Zitat „Nach Fahrplan werden zum Beispiel für den Weg von der Haltestelle “Kalk Post“ bis zur Haltestelle “Breslauer Platz/Hauptbahnhof“ klassischer Weise 14 Minuten reine Fahrzeit benötigt.“
    Das haben wir uns aber auch schön gerechnet. Reine Fahrtzeit mit der 5 vom Heumarkt zum Hauptbahnhof sind zwei Minuten, nicht acht wie mit dem Bus. Es geht also selbst mit der KVB schneller. Unabhängig davon kann man bei dieser Relation von der Trimbornstraße in 5 Minuten den Hauptbahnhof mit S- und RB-Bahn erreichen. Die Aussage „Die Linie 171 kann im Kriterium Geschwindigkeit punkten“ ist ja wohl fehl am Platze.

    • Hallo Herr Kreller,
      vielen dank für den Hinweis, ja Sie haben recht, es gibt auch andere Alternativen .
      Die 171 wurde aber extra eingeführt um diese „Alternativen“ zur Rushhour zu entlasten.
      Sie bietet die Möglichkeit einer Direktverbindung zum Hauptbahnhof oder aber auch an der (H) Severinstraße umzusteigen.
      Gruß
      Praktikant Leon

  • Markus

    Liebe KVB,
    folgende Verbesserungsvorschläge für Linie 173 und 179.
    Linie 173: Wie wäre es wenn der Bus morgens den Start an das Weidener Zentrum vorverlegt und von dort aus seinen jetzigen Weg fortsetzt zum Dom. Und am Nachmittag daselbe,anstatt an der Haltestelle Weiden Lübecker Str. sollte der Bus bis zum Weidener Zentrum und dann wieder zum Ausgangspunkt Euopener Str leer fahren. Da ich öfters die Linie fahre hat man mitbekommen wie einige Fahrgäste angetan wären mit der Linie 173 zufahren wenn diese bis Weiden Zentrum fahren würde, dies würde denke positive Auswirkungen haben erstens für euch dadurch eventuell mehr Fahrgäste und das Weidener Zentrum könnte dadurch auch einen Zuwachs bekommen, denn derzeit fährt ja nur die Linie 143 im 20 Minuten Takt zum Weidener Zentrum.Dies wäre eine Überlegung wert entweder für den nächsten Fahrplanwechsel im Dezember oder vielleicht schon Zeitnah, denn zeitlicher mehr Aufwand dürfte sich in Grenzen halten, denn zum Weidener Zentrum muss der Bus ja, also warum nicht auch mit Fahrgästen. Dieser Aufwand dürfte nicht mehr als eine Minute kosten, Fahrgäste raus, und dann leer weiter zur Eupener Str. und dann weiter zum Dom.
    Linie 179: Habe mal gelesen das die Linie 191 die ja derzeit bis Berta-Benz-Karree fährt weiter nach Vingst fahren sollte,wurde wohl schon mit einem Mietbus getan und soll funktionirt haben. Wie wäre es wenn die jetzige Linie 179 von der Haltestelle Servatiusstr. zur Haltestelle Ostheim fährt und dann den Linienweg der 191 übernimmt und von dort weiter nach Vingst, und dann weiter bis zum Breslauer Platz, soll heissen bis Haltestelle Walter-Pauli-Ring und dann im Zuge der Linie 150 über Gummersbacher Str., Bahnhof Deutz, Heumarkt( an der jetzigen Haltestelle 250,260), dann zum neuen Endpunkt Breslauer Platz.Sollte dieses machbar sein, was ich selber nicht weiß da ich die Linie 191 noch nie gefahren bin, könnte man es ja mal in Betracht nehmen, damit könnte die Linie 9 mehr entlastet werden, der Wohnpark an der Haltestelle berta-Benz-Karree würde noch besser bedient werden als bisher und Neubrück hätte eine Direktverbindung zum Kölner Hauptbahnhof ohne umsteigen. Auch wenn die Fahrtzeit erheblich ist, der Fahrgast der damit fährt ist es zweitrangig hauptsache ohne großes Umsteigen ans Ziel kommen, dies sieht man auch derzeit an den neuen Linien 171,172,173. Dies sind nur kleine Vorschläge die ja vielleicht im Bereich des machbaren wären in der Zukunft. Und wie schon mehrfach vorher geschrieben, die neuen Linien dürfen gerne bestehen bleiben, nicht nur als Notlösung.

    • Guten Morgen Markus,
      ich gebe deine Vorschläge gerne an die Kollegen weiter. Allerdings stecken die Linien ja aktuell noch in den „Kinderschuhen“. Das Angebot muss sich erstmal etablieren, bevor wir über weitere Entwicklungen nachdenken.
      VG Carola

      • Heike Voigt

        Einen Halt in Weiden Zentrum begrüße ich auch, das wäre wirklich eine Alternative zur Stadtbahn Linie 1, die ja doch ganz gerne mal ausfällt.

  • Benny

    Die 172 und 173 werden wohl ganz gut angenommen – bei der 171 sieht das für mich eher nicht so aus. Regelmäßig sehe ich an der Severinstraße oder auch in Kalk in beide Richtungen den vollkommen verwaisten Bus vorbeifahren. Der Busfahrende tut mir da richtig leid.
    Ich weiß natürlich nicht, wie es im Abschnitt zwischen Wiener Platz und Kalk Post aussieht. Aber der Abschnitt ab Kalk Post bis Blaubach wird scheinbar kaum bis gar nicht genutzt und ich vermute das zieht sich dann auch bis zum Breslauer Platz durch. Das Hauptprobleme sehe ich hier tatsächlich bei der fehlenden Anbindung an die Severinstraße (wo man ja z.B. die aus Rodenkirchen kommenden Fahrgäste der Linie 17 aufnehmen könnte).
    Ich selber wäre so einer. Ich arbeite in Kalk und wohne in Weiß. Mein Arbeitsweg führt über die Linie 131/134 oder 130 bis Rodenkirchen und von dort geht es mit 17 in die Südstadt um den Rhein mit der Linie 3/4 zu queren und mit der Linie 1/9 bis Kalk Post zu reisen. Die 171 würde also sehr gut passen, wenn da eben der direkte Anschluss an der Stadtbahnhaltestelle Severinstraße vorhanden wäre. Der wurde wohl in der Planung des Fahrplans auch einbezogen – denn am Blaubach fährt die 171 in Richtung Mülheim kurz nachdem die 17 an der Severinstraße angekommen ist. Es lohnt sich also nicht einmal, den Fußweg in Kauf zu nehmen.
    Die Heimreise ist da noch umständlicher, weil die Haltestelle Richtung Breslauer Platz noch hinter der Kreuzung Tel-Aviv-Str./Blaubachstr.

    Ich bin gespannt wie lange Fahrgäste auf den geplanten Halt an der Severinstraße warten müssen.

    Die Expressbuslinien sollen vor allem die Ost-West-Achse entlasten – also auch rechtsrheinisch. Nur ohne die richtigen Verknüpfungspunkte gibt es für mich keinen Anlass, statt der 1/9 in Kalk die 171 zu nutzen, weil ich trotz der Umstiege (ob nun am Heumarkt in die 106 oder 132 oder in Deutz in die 3 oder 4 um zur Severinstraße zu komme) bequemer und vor allem nicht langsamer nach Hause komme.

    Oder in Kurz: So ganz verstehe ich die 171 noch nicht.

  • Markus

    Also Die Linien 172 und 173 werden in der Tat gut angenommen, auch wenn man mal Leerbusse sieht, was aber an den Verspätungen handelt, denn leider stehen die Busse an bestimmten Stellen länger und dadurch kommt der Fahrplan aus dem Takt. Bin heute Morgen zum erstenmal von Widdersdorf zum HBF gefahren um zu sehen ob sich die Linie 172 auch morgens lohnt, und muss sagen der Buss war zu 2/3 gefüllt und blieb es auch bis zur Haltestelle Univeritätsstraße, es waren viele Schüler und auch Arbeiter drin, also lohnt sich,eine gute Verbindung,gerade für die Widdersdorfer. Bei der Linie 173 war ich morgens noch nicht drin, nur nachmittags und auch dort wird er genutzt.Beim 171 wird der Bus erst ab Haltestelle Walter-Pauli-Ring bis zur Endhaltestelle Mühlheim sehr stark genutzt, was kein Wunder ist, eine Entlastung für den 159. Ansonsten wird er vom Breslauer Platz bis Blaubach sehr schlecht bis garnicht genutzt.In einem vorherigen Post habe ich geschrieben, das man die 171 etwas umleiten sollte.Die Haltestellen ,Breslauer Platz,Unter Sachsenhausen und Offenbachplatz sollten wegfallen. Der Bus sollte von der Severinsbrücke aus kommend zum Heumarkt geführt werden, Haltestelle Waidmarkt existiert ja schon und was den Halt an der Severinsstr angeht ist ja was in Planung, weiß nur nicht wo dort der Bus in beiden Richtungen halten soll,aber das ist ja Aufgabe der KVB, grins.Ob man den Blaubach behalten sollte das weiß ich nicht kommt darauf an wo der Halt Severinstr. errichtet wird, sonst wären die Abstände zu kurz. Mal sehen was die Zukunft bringt, denn ansonsten wäre die Linie 171 nur für Kalk gut und nicht für den Rest davor.Eine Direkte Verbindung von Heumarkt nach Mühlheim gibt es ja nicht, also so ne 171 nicht verkehrt, zumal die Bahnen Richtung Mühlheim ständig verspätet sind oder ausfallen,da wäre ein Bus eine Hilfe, auch wenn jetzt Kritiker sagen nicht die schnellste, aber glaubt mir, dem Fahrgast ist es in erster Linie egal wie schnell er ans Ziel kommt, hauptsache ohne viel umzusteigen. Alle Buslinien stehen ja jeden Tag irgendwo fest und trotzdem fahren die Fahrgäste damit. Bin mal gespannt ob es vielleicht zu dieser Verbindung kommt.
    Mein nächster Vorschlag ist wie schon beschrieben, die Linie 1 stärker zu entlasten bzw. auch den Neumarkt.Bekannt ist das noch mehr Bahnen nicht mehr geht, am Neumarkt tummeln sich schon alle Bahnen,also entlasten ist angesagt. Man sollte ALLE Verstärker Fahrten morgens und nachmittags die von Junkerdorf Richtung Brück streichen. Die Linie 1 sollte den ganzen Tag über einen normalen 10 Minuten Takt bekommen, die Verstärker Fahrten von Junkerdorf aus sollte eine Buslinie 174 fahren, mit Halt Junkersdorf, Rheinenergie,Eupener Str, Maarweg,Aachener Str.,Melaten,Universitätsstr, Rudolfplatz und Neumarkt. So wäre morgens und nachmittags bis in den Abend auch weiterhin ein 5 Minuten Takt gegeben. Wollte erst das es eine Linie von Weiden Zentrum bis Neumarkt, aber denke Junkersdorf -Neumarkt reicht voll aus. Der derzeitge Test mit der 172,173 zeigt , das es geht, der Verkehr auf der Aachener Str. läuft recht flüssig, ausser es sind mal wieder Falschparker am Wegesrand, aber das ist gott sei Dank sehr selten, was einen wundert.Man bräuchte nur eine neue Haltestelle am Rheinenergiestadion errichten, der Rest gibt es schon. Somit kann man auch auf 90 Meterzüge verzichten, was ich auch schon schrieb und natürlich nicht gut ankam. Aber warum jetzt Millionen ausgeben wenn es auch billiger geht. ALLE Haltestellen reichen heute schon für 60 Meter Züge aus also müsste nichts verändert werden, das eingesparte Geld sollte man anderweitig nutzen.
    Was die dann wegfallenden Züge der Linie 1 angeht sollte man diese auf der Linie 9 einsetzen und zwar von Ostheim bis Neumarkt Nordseite. Wenn ich sehe das jeden Tag soviele Menschen von Ostheim aus fahren, wäre es hilfreich dort ein 5 Minuten Takt zu errichten. Dabei bleibt auch der Abschnitt Kalk weiterhin sehr gut bedient. Man sollte sich dies alles man durch den Kopf gehen lassen.

    • Hallo Markus,
      vielen Dank für Ihre Rückmeldung!
      Wir geben die Hinweise gerne mal an die Kollegen vom Nahverkehrsmanagement weiter.
      Gruß
      Markus

    • Rüdiger Krause

      Wissen Sie eigentlich, was Sie da fordern? Eine Abschaffung der Verstärkerzüge auf der Linie 1 geht nun mal gar nicht. Abgesehen davon, dass ein Gelenkbus nur ein Drittel der Fahrgäste aus einer Stadtbahndoppeltraktion aufnehmen kann, ist er langsamer, umweltschädlicher und teurer.

      Busse werden dort eingesetzt bzw. sollten dort eingesetzt werden, wo für eine Straßen- oder Stadtbahn nicht ausreichend Fahrgäste existieren. Aber niemals darf man eine überlastete Stadtbahnlinie durch einen Bus ersetzen! Sorry, aber das geht gar nicht!

      Ich gehe aber davon aus, dass die Politik und auch die KVB so vernünftig ist, diesen Vorschlag nicht weiterzuverfolgen.

      Was leider viele nicht bedenken: Busse belasten die Straße um deutlich stärker als ein Pkw. So enspricht ein Bus ungefähr der Belastung von 50 000 Pkw-Fahrten. Mit anderen Worten: Die Straße verschleißt schneller und muss früher saniert werden. Aber dies muss ja nicht das Verkehrsunternehmen bezahlen, deshalb ist für die KVB der Bus natürlich günstiger. Denn die Schienen müssen aus der Kasse der KVB unterhalten werden.

      Wenn man Ihre Vorschläge so liest, bekommt man den Eindruck, ein Fahrgast möchte niemals umsteigen. Wie lange die Fahrt dauert ist dann egal. Das stimmt so aber nicht. Als Fahrgast möchte ich einen zuverlässigen Fahrplan und ein übersichtliches Liniennetz. Was hilft es mir, wenn ich von Ostheim umsteigefrei zum Breslauer Platz fahren kann, aber dafür viel länger brauche als mit den bisherigen Linien? Man muss nicht von jedem Ort in Köln jeden anderen ohne umsteigen erreichen können. Dies macht ein Liniennetz unübersichtlich. Mir ist es als Fahrgast wichtiger als schnell und verlässlich mein Ziel erreiche. Ob ich dafür gar nicht, ein- oder zweimal umsteigen muss, ist mir nicht so wichtig.

      Als Negativbeispiel kann ich Ihnen dazu mal raten, nach Aachen zu fahren. In Aachen gibt es 101 Buslinien. Wer soll sich diese denn noch alle merken können? In der Zeit, die Sie dort brauchen, um herauszufinden wie man von A nach B kommt, haben Sie in Köln schon Ihr Ziel erreicht. Natürlich ein bisschen überspitzt, aber ich denke, es ist klar, was ich damit sagen will.

      Vergleichen wir einmal die Kaiserstadt Bad Aachen mit Köln: Zurzeit kommen wir in Köln mit 65 Bus- und 12 Stadtbahnlinien aus. Die KVB möge mich korrigieren, falls ich mich irre. Zieht man nun aus der Not geborene Linien wie die 171, 172, 173 (alle wegen Überlastung der Ost-West-Achse eingeführt) und 193 (wegen fehlenden Aufzügen zu den U-Bahnhaltestellen eingeführt) ab, kommt man auch ingesamt 73 Linien. Dabei könnte die ein oder andere Linie noch zu einer zusammengefasst werden, wie die Linien 158 und 191, was die Politik sich gewünscht, die KVB aber vehement abgelehnt hat. Mit anderen Worten in Köln kommt man trotz viermal so vielen Einwohnern mit fast 30 Prozent weniger Linien aus. Das führt dazu, dass der Liniennetzplan übersichtlich und auch merkbar bleibt. Dazu beigetragen hat auch die Maßnahme im Stadtbahnbereich Liniennummern, wie beispielsweise die Linien 8 und 19 zu streichen und Linienwege (12 über Ringe statt Innenstadttunnel) zu ändern.

  • Rüdiger

    Schade nur, dass von der 250 und 260 nichts erwähnt ist, da diese beiden Busse seit Jahrzehnten schon die schnellste Busverbindung zwischen Hbf und Wiener Platz sind. Hier klingt es eher so, dass man das Rad neu erfunden hätte.

  • Anonymous

    Hallo,

    Ich finde das die ein oder andere Linie völlig überflüssig ist….zb Linie 191 nach Vingst finde ich persönlich unrentabel.wenn ich sehe wie leer der Bus manchmal ist da kann man die Fahrgäste an einer Hand abzählen und an den 2 Haltestellen in Dillenburgerstr. So gut wie keiner ein und aussteigt.genauso der 179 von Deutz nach Neubrück fährt nur zu bestimmten Zeiten anstatt auch durchgehend den Tag über und da sieht man auch wieder nur wenige Fahrgäste drin!

  • Dirk

    Hallo,

    Ich finde das die ein oder andere Linie völlig überflüssig ist….zb Linie 191 nach Vingst finde ich persönlich unrentabel.wenn ich sehe wie leer der Bus manchmal ist da kann man die Fahrgäste an einer Hand abzählen und an den 2 Haltestellen in Dillenburgerstr. So gut wie keiner ein und aussteigt.genauso der 179 von Deutz nach Neubrück fährt nur zu bestimmten Zeiten anstatt auch durchgehend den Tag über und da sieht man auch wieder nur wenige Fahrgäste drin!

    • Manfred Schmidt

      Hallo,

      die 193 ist auch eher eine Übergangslösung, damit die Vingster bis zum Bau des Aufzugs, was -typisch Köln- Jahrzehnte dauern kann, einen Anschluss an die barrierefreie Station Kalk Kapelle haben.
      Die 193 und 179 sind aber zu den Morgenstunden fast immer voller Schüler,
      aber Sie haben recht, am Nachmittag ist man manchmal der einzige Fahrgast.

  • Heike Voigt

    In den Linien 172 und 173 beobachte ich in den Nachmittagsstunden stadteinwärts fahrende Busse im 5-Minuten-Takt, die kaum oder gar keine Fahrgäste enthalten. Da sollte man doch mal bei den Busfahrern nachfragen, inwieweit sich diese Fahrten lohnen.
    Eine Alternative für alle Fahrgäste, die nach Weiden wollen, sind diese Linien nicht, da sie nicht am Center halten. Diese Idee stand schon weiter oben in den Kommentaren und wäre durchaus zu überdenken.

  • Mark

    Also die neuen Linien werden angenommen, jede auf ihre Weise. Schon mal sehr positiv.natürlich sollte man einiges ändern und zwar auf allen 3 neuen Linien.
    Linie171:Startpunkt Breslauer Platz sollte beibehalten werden,von da aus aber nicht die Haltestellen Unter Sachsenhausen und Offenbachplatz mehr anfahren sondern vom Startpunkt aus zum Heumarkt und dann den Linienweg nehmen nach Mühlheim, somit hätte man eine Direktverbindung zwischen Mühlheim und Heumarkt ohne umsteigen, dabei sollte in beide n Richtungen auch die Haltestelle Blaubach aufgegeben werden und etwas verlegt dann endlich die Haltestelle Severinstraße einrichten ,damit ergibt sich dann auch eine Verknüfung der Linien 3,4,17 zum umsteigen.Und die Busse 106 und 132 sind ja dann auch in der Nähe,wäre eine Überlegung wert.Die Haltestellen Unter Sachsenhausen und Offenbachplatz kann man ja weiterhin nutzen und zwar mit den Linien 136 und 146. Derzeit enden sie ja am Neumarkt,aber jeder weiß das der ja überlastet ist und warum nimmt man nicht die beiden Linien und lässt sie über Neumarkt, zum Dom fahren, mit Halt Offenbachplatz der ja bereits existiert. Und auf den Rückweg kann die Haltestelle Unter Sachsenhausen bedient werden so das eine Seite wegfällt.Und von Hohenlind und Deckstein hätte man auch eine Direktverbindung zum Dom ohne umsteigen.Man liest ja das ihr viel in Busse investieren wollt um die Stadtbahnen zu entlasten, dieses wäre eine mögliche Maßnahme.
    Linie172: Man sollte darüber nachdenken die Linie um 2 weitere Haltestellen zu erweitern und zwar die Haltestellen Alter Militärring und vorallem Junkersdorf. Ist bestimmt für Schüler sehr praktisch,die dann ggf ohne umzusteigen besser und sicherer ans Ziel kommen,gilt natürlich auch für alle anderen, aber Schüler sollten bitte vorang haben.Diesbezüglich wäre es von Vorteil nachmittags die Linie schon früher wieder fahren zulassen,ab 13 Uhr 30 da haben ja die meisten Schulen frei.
    Linie 173: Dort sollte überlegt werden das die Anfangs und Endhaltestelle Weiden Zentrum sein sollte. Es fragen schon mehrfach Fahrgäste am Wegesrand ob die Linie 173 nicht dorthin fahren könnte, zumal sie ja defenitiv am Zenter vorbei muss. Auch sollte diese Linie eventuell nachmittags auch schon ab 13 Uhr 40 wieder fahren für die Schüler. Aber dies müsste man in Erfahrung bringen wann die Schulen in der Umgebung frei haben, ds kann ich nicht beantworten.
    Was die Fahrten nachmittags stadteinwärts angeht somit könnte man nur noch eine Linie an den Haltestellen anfahren lassen, reicht derzeit vollkommen aus. Morgens dasgleiche,da reicht es das eine Linie die Haltestellen bis Eupener Str. bedient. Somit kann man den Takt besser halten, zumal man mitlerweile öfters merkt das der 173 trotz kürzer Wegsträcke sehr unpünktlich ist .

  • Mark

    Hallo liebe KVB,

    hier mal ein Vorschlag nicht für die neuen Linien denn da ist schon einiges geschrieben worden, sondern das Problem Porz-Urbach. Also von Porz nach Urbach und auch umgekehrt ist immer sehr viel los und die Busse der Linien 151 und 152 sind so unpünktlich, das es furchtbar ist zu warten. Es gibt ja noch den 161 der aber fährt nur alle halbe Stunde und hier sollte man überlegen den Bus im 15 Minuten Takt fahren zulassen. Es sollte so ausseheen, der 30 Minuten Takt zum Flughafen soll bleiben und dazwischen sollten Busse von Porz Markt bis Grengel Mauspfad fahren , und kurz vor der Haltestelle Kriegerstr. ist ein Kreisverkehr von dort kann der Bus wenden und wieder zurück. dadurch wäre speziell Urbach Kaiserstr. besser bedient, denn dort stauen sich die Fahrgäste Tag für Tag, da die Busse im Stau stecken, daher wäre eine doppelte Ausweitung des 161 wünschenswert.
    Auch wünschenswert wäre eine Verbesserung der Linie 162. Der 30 Minuten Takt ist zu wenig, da am Linder Kreuz seit einiger Zeit eine Flüchtlingsunterkunft ist und dadurch der Bus immer sehr voll ist, und daher wäre eine Verdichtung auf 20 Minuten hilfreich, auch wären Gelenkbusse nicht verkehrt zumindest in den Stoßzeiten. Also Morgens und Nachmittags.
    Vielleicht kann man ja was machen.

  • Johann

    Liebe KVB,
    neue Wege und Taktverdichtung ist ja eines ihrer Themen daher sollte man einiges ändern:
    Linien 172,173: Beide Linien sollten ab 9 Uhr wenn sie ihre letzten Fahrten zum Dom gemacht haben auf direkten Wege zum Neumarkt und von dort aus den Betrieb weiterführen, so hat man bis 9 Uhr Fahrgäste zur Arbeit /Schule etc gefahren und danach sollten Fahrgäste zum einkaufen in die Stadt gefahren werden, Beide Linien sollten im 20 Minuten Takt von Neumarkt in die jeweiligen Endhaltestellen Weiden Zentrum und Widdersdorf fahren,auf dem Weg ALLE Haltestelllen der Linie 1 mitbedienen,soll heißen Ab Neumarkt ab zum Rudolfplatz,Universitätstr.,Melaten,Aachener Str.,Maarweg, Clarenbachstift(müsste eingerichtet werden),Eupener Str, Alter Militäring(müsste stadteinwärts errichtet werden), Rheinenergiestadion(müsste errichtet werden), Junkersdorf, und Linie 172 weiter den Weg bis Widdersdorf, und Linie 173 direkt nach Junkersdorf ohne Halt zum Weidener Zentrum. Somit kann man auch Bahnen der Linien 1 abschnittsweise sparen und anderswo einsetzen, alternativen gibt es genug. Man hat gemerkt das die neuen Linien auf der Aachener Str. gut durchkommen, wenn natürlich nichts dazwischenkommt,und eine super Anbindung für die Weidener ganz zu Schweigen, wenn sie sogar den tag über im 5 Minuten Takt von Weiden in die Stadt kommen können, alle 10 Minuten eine Bahn und dazwischen noch ein Bus. Nachmittags fahrten vom Dom sollten beibehalten werden und dann immer im Solobus das genügt.

    • Hallo Johann, danke für deine Ideen! Dass die neuen Linien nicht exakt die Route der Linie 1 abbilden hat folgenden Hintergrund:
      Aufgrund der größeren Abhängigkeit der Busse vom Individualverkehr, werden sie nicht an die Fahrtzeiten der Bahn rankommen. Sie würden für die Strecke also immer etwas länger brauchen und bei hohem Verkehrsaufkommen nicht pünktlich sein. Daher vermuten wir, dass die Fahrgäste dann doch wieder auf die Linie 1 zurückgreifen würden. Mit den aktuellen Routen bieten die Buslinien den Fahrgästen, die nicht unmittelbar an den Stadtbahnhaltestellen wohnen, zumindest den Vorteil, dass sie „abgeholt“ werden.
      Ob die Linien zukünftig auch außerhalb der Rush Hour fahren werden, kann ich noch nicht beurteilen. Das hängt mit dem Ergebnis des Testbetriebs ab. VG Pia

  • Marita

    Hallo,
    ich finde die 171 toll. Ich fahre fast jeden Tag (Montag bis Freitag) von Kalk Post zur Arbeit nach Unter Sachsenhausen und zurück.
    Die Haltestellen Unter Sachsenhausen, Offenbachplatz und auch Blaubach werden immer öfter von Fahrgästen bestiegen bzw. steigen aus.
    Abschaffen oder streichen wäre echt blöd.

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