Stadtbahnen kauft man nicht von der Stange

Wer in diesen Wochen mit offenen Augen durch die Stadt geht, dem werden die neuen KVB-Bahnen vielleicht schon aufgefallen sein. Und vielleicht hat der ein oder andere ja sogar schon dringesessen und sich an dem großzügigen, modernen Inneren der Bahnen erfreut.
Wir haben die ersten Fahrzeuge unserer neuen Stadtbahn-Generation in Betrieb genommen: Es sind sechsachsige Hochflur-Bahnen – die neue Fahrzeugserie 5300.
27 davon haben wir bei der Firma Bombardier (inzwischen Alstom) bestellt, sie sollen bis Mitte 2023 ausgeliefert sein.

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Neue Stadtbahn der Serie 5300 unterwegs

Die Lieferung dieser Fahrzeuge HF6 markiert den Start für die fast komplette Erneuerung unserer Stadtbahn-Flotte in den kommenden Jahren. 64 Niederflurbahnen – davon 62 mit einer Länge von 60 Metern und zwei mit 30 Metern Länge – (NF12/NF6) sind beim Konsortium Alstom Transport Deutschland und Kiepe Electric bestellt. Vom Stadtrat beschlossen ist zudem der Kauf von 132 Hochflur-Stadtbahneinheiten mit einer Länge von rund 30 Metern, von denen jeweils zwei über eine Schnelltrennstelle zu einem durchgängigen Zug mit einer Länge von
ca. 60 Metern miteinander verbunden werden.

Der Clou: Mit Zwischenmodulen können diese hochflurigen
60-Meter-Bahnen sogar auf 70 Meter verlängert werden und damit mehr Fahrgäste aufnehmen.

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Der Innenraum ist modern und großzügig gestaltet

Am Anfang steht die Frage nach dem Bedarf

Es ist ein riesiges Investitionsprogramm, das den Bahnverkehr in Köln komfortabler, zuverlässiger und damit attraktiver machen wird. Aber: Stadtbahnen kauft man nicht „von der Stange“. Bevor eine Bahn zum ersten Mal durchs Netz fährt, ist ein jahrelanger Entscheidungs-, Planungs-, Abstimmungs-, Konstruktions-, Fabrikations- und Prüfprozess nötig. Martin Süß, Bereichsleiter Werkstätten Stadtbahn und Bus bei der KVB, und Thomas Müngersdorf, Projektleiter für die Fahrzeugneubeschaffung, erläutern den Prozess.

„Am Anfang steht die Frage nach dem Bedarf“, sagen die beiden. Haben Bahnen die Altersgrenze erreicht und müssen ersetzt werden? Brauchen wir zusätzliche Bahnen, weil wir unser Angebot ausbauen? Welche und wie viele neue Fahrzeuge sind nötig und in welchem Zeitraum müssen sie beschafft werden? Fragen, die zunächst geklärt werden müssen. Und dann bedarf es der Zustimmung verschiedener Gremien: Vorstand und Aufsichtsrat der KVB, Verkehrsausschuss und Rat der Stadt Köln.

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Untergestell einer Stadtbahn 5300 von oben

Haben alle Gremien grünes Licht gegeben, geht es an die Erstellung des so genannten Lastenheftes. „Darin werden alle technischen und kaufmännischen Anforderungen an das neue Fahrzeug festgelegt“, sagt Thomas Müngersdorf.
Das machen die beiden nicht im Alleingang, sondern viele Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bereichen der KVB werden einbezogen, die später mit dem Fahrzeug zu tun haben werden: die Werkstatt zum Beispiel, oder auch der Betrieb. Zur Erstellung des Lastenheftes gehört auch der sogenannte Industriedialog, in dem geklärt wird, was die Industrie leisten kann und was sie bereit wäre umzusetzen.

Einige Rahmenbedingungen stehen von vorneherein fest: Der Wagenkasten etwa darf natürlich nur so breit sein, dass er überall durch unser Streckennetz kommt. Und die maximale Achslast ist beispielsweise durch die Belastbarkeit der Kölner Brücken vorgegeben.

Untergestell von unten
Rohbau innen mit Seitenwänden und Dach

Aber unzählige Details werden von uns festgelegt und exakt beschrieben: von den Rädern über die Bremsanlage und die Innenverkleidung, die Türsteuerung, die Qualität der Schweißarbeiten bis hin zur Verkabelung,
zu Kamerasystemen, Bremswerten, Innendesign, Klimaanlage, Fahrtziel- und Linienanzeigen und vielem mehr.
Das Lastenheft für das Projekt NF12 umfasst mehr als 420 Seiten.

Rohbau innen mit Seitenwänden und Dach
Rohbau von außen

Komplexes Vergabeverfahren

Was folgt, ist ein mehrstufiges, komplexes und zeitaufwändiges Vergabeverfahren. Die Stichworte: europaweite Ausschreibung, Teilnahmewettbewerb, Aufruf zum indikativen Angebot, zum verbindlichen Angebot. Ohne auf die Details einzugehen: In diesen Phasen, werden interessierte Unternehmen und deren Zulieferfirmen von uns gründlich unter die Lupe genommen, werden Angebote abgegeben, offene Fragen geklärt, Verhandlungen geführt, Anforderungen präzisiert – bis schließlich die finalen Angebote vorliegen. Es sind lediglich etwa eine Handvoll Unternehmen, die für solche Großaufträge überhaupt in Frage kommen.

Rohbau grundiert vor Außenlackierung
Wagenkasten nach Außenlackierung

Entscheidung aufgrund einer Bewertungsmatrix

Die Entscheidung, wer letztlich den Zuschlag erhält, fällt anhand einer Bewertungsmatrix, die von der KVB festgelegt wurde, kombiniert mit finanziellen Aspekten. Da können die Anbieter punkten, wenn sie über die Vorgaben hinausgehen und beispielsweise, wie bei einer Fahrzeugeinheit NF12, eine fünfte Tür pro Fahrzeugseite anbieten. Oder mehr Fahrgastkapazitäten umsetzen als gefordert. Oder innovative Produkte anbieten, wie etwa eine mit klimaschonendem CO2-Kältemittel betriebene Klimaanlage.

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Abstimmung mit den Behindertenverbänden
im Mockup für den NF12


Vor dem Zuschlag muss zuerst den unterlegenen Anbietern abgesagt werden. Geht innerhalb einer festgelegten Frist kein Widerspruch ein, kann der Zuschlag erteilt werden und die Vergabe ist rechtskräftig.
In der folgenden Pflichtenheftphase werden mit dem Hersteller die Vorgaben konkretisiert. Es folgt die Konstruktionsphase, in der auch schon Behörden und Behindertenverbände mit einbezogen werden, und in der auch der Kontakt zu den Unterlieferanten intensiviert wird. „Woche für Woche gibt es detailliertere Abtimmungen“, so Müngersdorf.
 
 
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Virtueller Bahnrundgang mit Hilfe einer VR-Brille


„Alle Konstruktionsunterlagen, die unter anderem notwendig für die Fertigung sind, werden von uns sorgfältig geprüft.“ Zum Beispiel mit Blick auf die Frage, ob Schweißer oder andere Arbeiter leichten Zugang und ausreichend Platz für ihre Tätigkeiten haben.
Und man bedient sich dabei inzwischen auch modernster Technik: Beim NF12 beispielweise kommen VR-Brillen zum Einsatz, mit denen unsere Leute die Gegebenheiten im und am Fahrzeug schon mal virtuell besichtigen können. Und es werden zur detaillierteren Abstimmung so genannte „Mockups“ konstruiert, 1:1-Nachbildungen von Teilen des Fahrzeug-Innenraums oder der Fahrerkabine.

Fertigungsstätten werden unter die Lupe genommen

„Wenn alle Zeichnungen freigegeben sind, beginnt die Planung für die Fertigung“, sagt der Projektleiter. Die KVB-Verantwortlichen sehen sich die Fertigungsstätten an, informieren sich über die Qualitätssicherung vor Ort. Liegen alle Dokumente vor? Wie sehen die Werkzeuge aus? Wie ist die Lagerhaltung organisiert? Welche Zusatzwerkstoffe kommen zum Einsatz? Gibt es gute Arbeitsanweisungen für die Arbeiter? Haben sie die nötige Ausbildung, und sind die Prüfer entsprechend ausgebildet? Das alles, um eine möglichst qualitative Produktion sicherzustellen.
Dann werden die ersten Teile produziert und installiert: Wagenkasten-Rohbau, Fußböden, elektrische Verkleidung, Fenster, Drehgestelle, Fahrerstand etc. Zwischendurch wird immer wieder die Qualität der erledigten Arbeiten kontrolliert. Dann erfolgt eine so genannte statische, anschließend die dynamische Inbetriebnahme: Dazu ist das Fahrzeug erstmals in Bewegung.

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Fahrzeug komplettiert im Prüffeld

Dieses erste, das so genannte Vorserien-Fahrzeug, muss diverse Prüfungen durchlaufen, die allen weiteren Bahnen erspart bleiben: etwa die des Lichtraum-Profils. Andere Prüfungen, wie etwa des Bremssystems, werden an jedem einzelnen Fahrzeug vorgenommen.

Wenn unsere Fachleute keine Mängel mehr feststellen, geben sie die Auslieferung frei. Anschließend muss das Fahrzeug den „Härtetest“ im Klimawindkanal bestehen: Die Klimaanlagen müssen bei extremem Wind und großer Hitze, bei Eis und Schnee ihre Leistung erbringen.

Beim Verrauchungstest wird geprüft, ob die Brandmeldeanlagen funktionieren, auch Geräuschmessungen zur Einhaltung der Lärmemissionswerte werden vorgenommen. Beim sogenannten „Pufferdruckversuch“ werden statische Festigkeitsversuche wie zum Beispiel Druck- und Belastungstests am Wagenkasten durchgeführt. Zusätzlich werden Festigkeitsnachweise im Streckennetz der KVB geführt. Dabei muss die Bahn S-Kurven, kleine Kurvenradien, Steigungen etc. ohne plastische Verformungen anstandslos bewältigen. „Wir prüfen dabei, ob alle vorgegebenen Werte eingehalten werden“, so Müngersdorf.

Nach weiteren umfangreichen Tests und Probefahrten im Streckennetz folgt dann – hoffentlich – die Inbetriebnahmegenehmigung durch die Technische Aufsichtsbehörde und der anschließende Fahrgastbetrieb.
„Von den ersten Planungen bis zum Einsatz im Netz dauert es im Schnitt so um die sieben Jahre“, sagt Müngersdorf.

Die im Beitrag verwendeten Fotos stammen von Christoph Seelbach/KVB, Martin Süß/KVB und Matthias Pesch/KVB.
 

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26 Kommentare

  • B80d_fan01

    Interessanter Einblick was alles nötig ist, bis dann ein neuer Fahrzeugtyp mal indienstgestellt wird. Ich hätte noch einige Fragen zum neuen HF6. Der hat ja organge LED-Anzeigen. Werden solche Anzeigen auch bei den anderen Typen wie K5000, K4500, K4000, 2400er und den B-Wagen nachgerüstet? Warum hat man nicht bei der Modernisierung der 2400er auch dierekt LED-Anzeigen verbaut? Wird das gleiche IBIS wie auch in den anderen Bahnen benutzt oder ist das ein neueres?
    Auf einem Bild sieht man die Kuppelung, ist das auch eine Scharfenberg Kuppelung (wie sie alle Hochflurbahnen in Köln haben)?
    Angeblich soll es ja schon Probleme mit den Trittstufen geben, sodass die HF6 bisher nur Wochends auf der Linie 3 fahren, wo es nur Hochflurbahnsteige gibt und deswegen die Trittstufen nie ausgefahren werden müssen. Was ist da genau los und werden die HF6 auch später mal auf der 18 oder 16 fahren, wenn das Problem behoben wurde?
    Vielen Dank für die Antworten

    • Mark

      LED-Anzeigen wären in Weiß besser, schade!

      • Horst

        Nachgewiesenermaßen bieten amberfarbene LED-Anzeigen (orange auf schwarz) den besten Kontrast für das menschliche Auge. Da sollte die Optik nachrangig sein.

    • Hallo B80d_Fan01,

      wir versuchen mal, deine Fragen hinreichend zu beantworten. Wir wissen nicht so genau, welche LED-Anzeigen hier gemeint sind. Alle Fahrzeuge erhalten eine neue Generation ITCS-Bordrechner (früher IBIS). Die HF6 hatten diese Geräte als erste Wagengeneration.
      Am Heck befindet sich eine Scharfenberg-Kupplung. Mechanisch ist somit ohne Übergangsstück direkt mit den Altfahrzeugen eine Kuppelmöglichkeit gegeben. Ein elektrisches Kuppeln mit anderen Serien ist aber nicht möglich. Am Fahrzeugkopf befindet sich eine Albertkupplung als Notkupplung unter einer Verkleidung.
      Es gibt derzeit ein Softwareproblem zwischen Tür- und Trittstufensteuerung. Durch Softwareupdates wird dieses Problem beseitigt. Der Einsatz ohne Beschränkung auf die Linie 3 ist für spätestens Juni 2022 vorgesehen.
      Für die Linien 16 und 18 ist noch eine EBO-Zulassung erforderlich, die noch nicht vorliegt. Der Zulassungsprozess läuft derzeit.

      VG, Regina

      • B80d_fan01

        Vielen Dank für die Rückmeldung, Ich meine die Anzeigen an der Bahn außen, die bei allen KVB-Bahnen (außer HF6) noch mit Flipdot sind. Bei der SWB haben z.B. K5000 und B-Wagen auch organge LED-Anzeigen. Könnte man nicht diese auch bei den KVB-Bahnen nachrüsten? Beim Umbau der 2100er zu den 2400ern hätte man ja einfach LED-Anzeigen einbauen können statt die altmodischen Flipdot Anzeigen. Warum wurde das nicht gemacht?

        Zum HF6, also stimmte das doch mit den Trittstufen. Krass, das ein fehlendes Software Update die Funktion der Trittstufen so massiv beeinträchtigt.
        Wahrscheinlich muss dann nach jedem Windows-Update die Software geupdatet werden oder sowas…
        So ist man komplett vom Hersteller abhängig und auf dessen regelmäßige Updates angewiesen. Gut für den Hersteller, schlecht für den Kunden.
        Es gibt wohl bei den HF6 der Rheinbahn ebenfalls Probleme mit den Trittstufen.

        Hat die fehlende EBO-Zulassung auch was mit der „Türsoftware“ zu tun oder hakt es da an anderer Stelle? Wird dieses neue ITCS was das IBIS ersetzt auch zukünftig in anderen KVB-Bahnen nachgerüstet oder ist das speziell nur im HF6 verbaut?

        Vielen Dank für die Antworten

        • Wir geben die Fragen nochmal an den Fachbereich weiter und geben dir schnellstmöglich eine Antwort. VG, Regina

        • Hallo B80d_Fan01,

          die vorhandenen Fiip-Dot Anzeigen könnten grundsätzlich wie bei den 15 Bonner Fahrzeugen der Serie 03XX (K5000) getauscht werden, da diese kompatibel sind. Das ist allerdings so nicht angedacht, da die KVB statt 15 Bahnen wie in Bonn insgesamt 378 Fahrzeuge mit baugleichen Flip-Dot hat und diese grundsätzlich technisch in Ordnung sind. Ersatzteile hierzu sind auch noch verfügbar. Somit macht ein Austausch derzeit wirtschaftlich
          keinen Sinn.

          Dies kann sich in den nächsten 10 Jahren ändern, wenn die Altserien 2200, 2300 und K4000, eventuell auch die K5100, durch Neubauserien (NF12/NF6 und HFx) ersetzt werden und nur noch die Serien 2400, K4500 und K5200 übrig bleiben.

          Im innerstädtischen Bereich fahren die Bahnen nach dem Regelwerk der BOStrab, überwacht durch die Technische Aufsichtsbehörde (TAB). Auf den Linien 7, 16 und 18 fahren wir auf den HGK-Strecken nach dem Regelwerk der EBO, überwacht durch die Landeseisenbahnverwaltung (LEV). Damit nicht beide Behörden bei Neufahrzeugen alle Zulassungsunterlagen doppelt prüfen müssen, gibt es für die KVB ein gestuftes Zulassungsverfahren. Zunächst prüft nur die TAB alle Unterlagen und erteilt eine Inbetriebnahmegenehmigung nach BOStrab. Anschließend prüft die LEV nur noch die Unterlagen, die eine zusätzliche Anforderung für die EBO darstellen. Das geschieht gegenwärtig und dauert naturgemäß ein paar Monate. Deshalb ist es ganz normal, dass die Fahrzeuge zunächst nur in der Innenstadt fahren dürfen. Die Türsoftware wird bis zur EBO-Zulassung auch überarbeitet sein.
          Das neue ITCS wird in allen Bahnen nachgerüstet, die älteren Bahnen bekommen aber keine TFT-Monitore mehr, da Nachfolgefahrzeuge bereits bestellt sind.

          VG, Regina

          • B80d_Fan01

            Vielen Dank für die Antworten, echt interessant das jetzt überall das neue IBIS nachgerüstet wird. Werden denn die restlichen B-Wagen nicht auch modernisiert so wie die 2100er zu 2400ern umgebaut wurden oder geht das bei den anderen B-Wagen nicht? Habe mal gelesen, das die nicht mehr so gut erhalten wären wie die 2100er und deswegen sich nicht mehr lohnen zur Modernisierung.

            Ein paar Fragen zum „sagenumwobenden“ NF6 und NF12 hätte ich. Wäre es vielleicht möglich in einem Blogeintrag, ein paar Zeichungen von den Fahrzeugen zu zeigen, wo man die Türanordnung und den Aufbau genauer sieht? Auch der innenraum wäre mal interessant, wie viele Sitze es dann gibt usw. Die Fahrzeuge sollen ja auf dem Alstom Citadis basieren.
            Damit wäre dann die bisher seit den B-Wagen in Köln übliche Stadtbahn-Form mit 3 Drehgestellen, A und B Teil sowie dem Gelenkteil in der Mitte Geschichte.
            Warum waren bis jetzt (inklusive HF6) alle Stadtbahnen nach diesem Schema aufgebaut?

          • Ich erkundige mich mal bei den Fachbereichen und melde mich, sobald ich all Ihre Fragen beantworten kann. VG Tanja

          • So, es hat leider etwas gedauert, alle Informationen zusammen zu tragen. Umgebaut werden nur die 2400 bei den älteren Modellen lohnt sich das nicht wirklich. Alle Informationen, die wir zu den neuen HF6 und NF12 Fahrzeugen herausgeben, finden Sie in unseren Blogbeiträgen, bzw. den Pressemitteilungen. Bezüglich der Pläne und Anordnung der Türen wird da in den kommenden Wochen noch was kommen. Bereits jetzt können wir sagen, dass wir uns für diese Modelle entschieden haben, da das wirtschaftliche Angebot bei diesem Modell am besten passte. Zudem wird es im neuen NF12 eine Tür mehr geben, damit der Fahrgastwechsel flüssiger und komfortabler ablaufen wird. VG Tanja

  • Mark

    Wann werden die Informationssysteme mit neuen Details auf den Bildschirmen aktualisiert?
    Informationen zu Verbindungen mit anderen Linien wären hilfreich.

    • Hallo Mark, das ist alles noch im Teststadium. Diese Bildschirme sind ja auch erst in wenigen Fahrzeugen montiert. Wann genau es so weit ist, können wir derzeit noch nicht sagen. Lg, Regina

      • Fran

        Wie wärs denn wenn ihr euch das bei den Kollegen der SWB abguckt – deren Informationssystem in den Bahnen gefällt mir sehr gut. Da kann man doch sicher einiges an Geld sparen, wenn man deren System an die KVB anpasst statt ein komplett neues zu entwickeln. Oder sind die betrieblichen Unterschiede dafür zu groß?

        • Hallo Fran,
          da müssen wir mal im Fachbereich nachfragen, das können wir so nicht direkt beantworten.
          Wir melden und wieder bei Ihnen.
          Gruß
          Markus

        • B80d_fan01

          Bei der SWB wurden ja auch B-Wagen und K5000 mit LED-Anzeigen ausgestattet, das wäre auch mal ne Option für die KVB.

        • Hallo Fran,
          ich habe jetzt eine Rückmeldung vom Fachbereich erhalten.
          Hersteller und System passen da leider nicht zusammen. Wenn Du aber Vorschläge zum Design, Layout oder Inhalt hast, dann her damit.
          Gruß
          Markus

          • Mark

            Ich würde vorschlagen, den Namen der nächsten Haltestelle zu vergrößern und die Nummern der Linien, mit denen umgestiegen werden kann, daneben hinzuzufügen.
            Vielleicht die Nummer im Kästchen in der Farbe, die der der Stadtbahn- und Buslinien entspricht.

  • Rufus Witt

    Werden Hochflurfahrzeuge von Rollstuhlfahrenden nicht immer kritisiert, weil sie nicht barrierefrei sein sollen? Wenn das stimmt: Weshalb werden sie dann dennoch angeschafft? Über eine aufklärende Antwort würde ich mich freuen!

  • Jean-Pierre

    Betr.: Elektronische Anzeigetafeln an den Haltestellen:
    Die neuen sind auf jeden Fall besser als die alten (orange-farbenen).
    Besser wäre noch wenn die Linien-Nr. nicht schwarz auf weißem Untergrund, was schon nach einigen Metern Entfernung nicht mehr lesbar ist, sondern „negativ“, z.B. weiß auf blau (wie auf den Autobahnen) oder grün, schwarz, und vor allem etwas größer erscheinen könnten.

  • George

    Es gibt eine Möglichkeit, Bahnfahren angenehmer zu gestalten, wenn Ihr beim Kauf an einen Krankheitsbereich denkt. Man denkt zu wenig an die Kranken, auch die müssen zum Arzt, zur Apotheke oder Einkaufen und sind auf Bus und Bahn angewiesen. Dabei könnte ein eigener Bereich für Kranke, die Gesunden schützen, ob von Grippe, Corona oder in der Zukunft von antibiotikaresistente Keime. Dafür braucht man nicht mehr als eine Plexiglaswand mit Tür.

    • Hallo George, vielen Dank für Ihren Vorschlag. Wir befürchten, dass sich solche Bereiche nicht durchsetzen oder zweckentfremdet werden, wenn dort Sitzplätze frei sind. Rücksicht können wir alle auch nach der Corona-Krise nehmen. Wenn sich jemand nicht gut fühlt kann er auch weiterhin mit Maske fahren um andere nicht anzustecken. Das Problem bei einer Grippe ist allerdings oft die Inkubationszeit. Wenn jemand merkt, dass er krank ist, hat er wahrscheinlich schon jemanden angesteckt. Das gilt aber auch für alle anderen öffentlichen Bereiche, nicht nur für den ÖPNV. Gruß Markus

  • Citarofan_2001

    Ist der Lions City 18 e immer noch als Testfahrzeug bei der KVB auf der Linie 127 im Einsatz?

  • Bensberger

    Hallo KVB Team,

    sicher haben die Fahrzeuge der Serie 5300 viele gute Merkmale, auch sehr markant sehen sie aus.
    Allerdings so wie ihre Vorgänger, quietschen auch sie heftige in den Kurven der Linie 1, nach der Kölner Straße in Richtung Bensberg.

    Plant die KVB diesbezüglich die Anwohner, an diesem Streckenabschnitt, in absehbarer Zeit, durch Geräuschdämmung zu entlasten?

    Freundliche Grüße

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