Von Klimaanlagen und Saunabahnen

KVB Stadtbahn in der Abendsonne

Der Sommer ist da! Viele Fahrgäste erleben es Jahr für Jahr:
Wenn die Temperaturen über 25 Grad klettern, wird es in den Bahnen der KVB oft sehr warm.

Wir schauen mal genauer hin, wie der Stand der Dinge in Sachen Klimaanlagen ist. Es sind noch nicht alle unserer Stadtbahnen klimatisiert – wir befinden uns aber auf einem guten Weg und ergreifen aktuell viele Maßnahmen, um euch die Fahrt angenehmer zu machen.

Im Busbereich sind derzeit bereits 56 % der Fahrzeuge klimatisiert. Die letzten Fahrzeuge ohne Anlage sind voraussichtlich nur noch bis 2026 im Einsatz! Die E-Busse zum Beispiel sind alle klimatisiert und zurzeit auf den Linien 133, 141, 145, 149, 150 und teilweise auch schon auf den Linien 124, 126, 172 und 173 unterwegs.

Die E-Busse der KVB sind alle klimatisiert.

Fangen wir bei den klimatisierten Stadtbahnen an: klimatisiert sind die Bahnen der Serien 2400, K4500, 5100, 5200 und die neuen 5300 (HF6). Das sind bereits etwa 50% unseres Stadtbahnfuhrparks.

Die Bahnen vom Typ 5100 wurden im Jahr 2001 ausgeliefert und waren die ersten klimatisierten KVB-Bahnen. Da sie also auch nicht mehr der jüngsten Generation angehören, erfolgt hier nun eine große Sanierung der Klimaanlagen. Diese werden für ihre zweite Lebenshälfte komplett neu aufgearbeitet. Das bedeutet: Die Bauteile werden verändert, Filter optimiert und auf den neuesten Stand gebracht. Die Leistung ist dann genauso wie vorher, die Anlagen sind aber weniger störanfällig. Dieselbe Prozedur erfolgt in etwa zwei Jahren auch bei den Bahnen vom Typ 5200.

Die Stadtbahnen vom Typ 2400 sind ein Sonderfall. Die ehemaligen „alten“ Bahnen wurden komplett neu saniert und für 30 weitere Jahre ertüchtigt. Dabei  konnten auch ganz neue Klimaanlagen eingebaut werden.

Stadtbahn vom Typ 2400

Stadtbahn der Serie 4500

Stadtbahn vom Typ 5100

Stadtbahn der Serie 5300

 

 

 

 

 

 

Unsere neuen Hochflurbahnen der Serie 5300 (HF6) weisen in Sachen Klimaanlagen einige Besonderheiten auf: sie arbeiten, im Gegensatz zu den älteren Serien, mit Umluftbetrieb. Da warme, einströmende Luft nicht immer wieder heruntergekühlt werden muss, sind die Anlagen nicht nur effektiver, sondern auch sehr energiesparend. Die Filter verschmutzen nicht so schnell und es erfolgt quasi ein „Luftrecycling“. Nur wenn ein Wert (Luftqualität/ -feuchtigkeit) nicht stimmt, kommt über die intelligente Steuerung Frischluft hinzu. Aber auch diese Anlagen können nur effektiv arbeiten, wenn die Fenster permanent verschlossen sind.

 

Klimatisierter Hochflurwagen 5304 der neuesten Generation.

Warum ist es in den klimatisierten Bahnen trotzdem oft so warm?

Für Klimaanlagen stellt der Nahverkehr schwierigste Bedingungen dar. Die Türen öffnen im Durchschnitt alle ein bis zwei Minuten, Fahrgäste geben Wärme ab, die Stadtbahnen fahren viel oberirdisch und durch die großen Scheiben heizen sich die Fahrzeuge zusätzlich auf. Hinzu kommt, dass die Kippfenster immer wieder durch Fahrgäste mit einem Vierkantschlüssel geöffnet werden, wodurch die Klimaanlagen zusätzlich keine Chance haben, für eine konstante Temperatur im Fahrgastinnenraum zu sorgen. Die Anlagen sind also einer permanenten Last ausgesetzt. Wie oben beschrieben optimieren wir derzeit einige Prozesse, um euch die Fahrt dennoch so angenehm wie möglich zu machen.

In Deutschland befinden wir uns in der Klimazone 2, also in einem Bereich mit maximalen Temperaturen von etwa 35 Grad. Dafür sind die Klimaanlagen in den KVB-Bahnen ausgelegt und können die Temperatur je nach Zustand um drei bis sechs Grad herunterkühlen. Sie werden so justiert, dass sie für die meiste Zeit des Jahres optimal dimensioniert sind, um effektiv zu laufen – sprich, um die Temperaturverteilung einzuhalten und die Luft permanent zu entfeuchten und zu reinigen.

 

Die Filter der Klimaanlagen müssen regelmäßig ausgetauscht werden.

Eine regelmäßige Wartung der Anlagen ist das A und O

Ein Faktor, warum die Anlagen nicht gut funktionieren, können verstopfte Filter darstellen. Oft setzen sich Pollen, Laub und auch Kohle vom Stromabnehmer in den Filtern ab, was die Leistung und auch den Stromverbrauch erheblich beeinflussen kann. Das kann man sich wie bei einem Kühlschrank vorstellen: Wenn er hinten verschlossen wäre, könnte er nicht kühlen. Steht ein Fahrzeug dann kurz vor der planmäßigen Wartung, so kann es vorkommen, dass die Anlagen nicht mehr effektiv arbeiten.

Daher ist eine regelmäßige Wartung unerlässlich. Die Luftfilter der Anlagen werden alle 20.000 km (alle 4-8 Wochen) gewechselt. Auch die Wärmetauscher und weitere Komponenten müssen regelmäßig gereinigt werden. Bei einer Wartung werden die Klimaanlagen angesteuert und laufen dann 15 bis 20 Minuten, um einige Parameter zu messen. Dies erfolgt mehrmals im Jahr. Diese Wartungen und Prüfungsintervalle werden von uns zukünftig verdichtet, sodass die Anlagen im Durchschnitt zuverlässiger, energiesparender und effektiver laufen.

Unsere Stadtbahnen haben eine Nutzungsdauer von rund 30 Jahren, was im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ganz normal ist. Viele wurden beschafft, als Klimaanlagen noch kein Standard waren. Unsere älteren Bahnen, von euch auch gerne „Saunabahn“ oder „rollende Sauna“ genannt, sind also aus diesem Grund nicht klimatisiert.

 

Warum werden die nicht klimatisierten „Saunabahnen“ nicht nachgerüstet?

Keine Klimaanlage haben die Bahnen der Serie 2200, 2300 und K4000. Die Bahnen der Serie 2200 und 2300 werden voraussichtlich in 5-10 Jahren ausgemustert und durch neue, klimatisierte Bahnen ersetzt. Eine Anlage wiegt ca. eine Tonne, sodass eine Nachrüstung aus statischen und aus Gründen der höheren Achslast nicht möglich ist.
Bei den Bahnen vom Typ K4000 ist kein Platz auf dem Dach für eine Nachrüstung aber auch diese Fahrzeugserie wird mittelfristig durch neue Fahrzeuge ersetzt werden.

Stadtbahn vom Typ 2200

Stadtbahn der Serie 2300

Stadtbahn vom Typ K4000

 

 

 

 

 

 

 

Was bringt die Zukunft?
Durch die beschriebenen Maßnahmen, wie die Erhöhung der Wartungsintervalle und die komplette Sanierung älterer Anlagen, werden unsere Klimaanlagen zukünftig effektiver und zuverlässiger laufen. Die älteren Bahnen werden nach und nach durch neue, klimatisierte ersetzt, sowohl im Hochflur- als auch im Niederflurbereich. Nach derzeitigem Planungsstand werden bis 2030 nur noch klimatisierte Bahnen in Köln unterwegs sein.

Unser Tipp für euch: Ihr könnt bereits beim Einfahren der Bahn an der Wagennummer erkennen, ob sie klimatisiert ist oder nicht. Manchmal kann auch der Wechsel des Waggons helfen. Und tragt bitte an besonders heißen Sommertagen immer ausreichend Wasser mit euch!

Wenn es mal ganz unerträglich heiß und der Weg nicht zu weit ist: schnappt euch ein KVB-Rad und lasst euch den Fahrtwind um die Nase wehen!

 

Bilder: KVB, Markus Vogelfänger
Ein besonderer Dank geht an Markus Vogelfänger für die Bereitstellung der Bilder.

Mehr zum Thema gibt’s im Video:

Link zum Film auf der Youtube-Website

Film ab, wenn Sie einverstanden sind!

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Neue Heimat für 150 E-Busse
Serie 2400 komplett – Viel Geld gespart
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Neue KVB-Räder für ganz Köln

 

67 Kommentare

  • S.E.

    Vielen Dank für die ausführlichen und anschaulichen Erklärungen! Vielleicht würde es bzgl. der Fenster helfen, wenn in den entsprechenden Bahnen große und kurzgefasste Hinweise angebracht würde („Klimaanlage funktioniert nur bei geschlossenem Fenster“) ??

    • Danke für dein Feedback! wir geben den Vorschlag mal weiter! VG Alex

      • Andreas

        Also ich habe noch keinen Fahrgast mit einem Vierkant am Fenster gesehen.Erstaunlich wie gut es im Bus funktioniert der hält ja auch oft.

        • Theo

          Ich habe aber schon Fahrgäste gesehen, die die Fenster mit ihrem perso öffnen. Mann kann den „Schließstab“ nämlich einfach durch den Spalt mit einer flachen Karte wegschieben, da braucht man noch nicht Mal einen Vierkant. Man sollte die Fenster eigentlich besser mit einem echten Schloss sichern

      • Theo

        Gute Idee, sowas gibt’s auch bei den BVG in Berlin. Da klebt an jedem Fenster ein Aufkleber „klimatisiert“. Das wichtigste bleibt aber das konsequente Wiederverschließen von geöffneten Fenstern. Die aller meisten klimatisierten Bahnen fahren schon morgens mit gekippten Fenstern rum, was bedeutet, dass die Fenster in den Abstellhöfen einfach nicht verschlossen werden.

        • Joe

          Genauso wenig wie die Bahnen innen richtig gereinigt werden nachdem sie abgestellt wurden…
          Da wird vielleicht einmal kurz durchgefegt und das wars. Die Haltestangen und andere Oberflächen sind oft klebrig oder irgendwie Dreckig, da möchte man das am Besten gar nicht anfassen.
          Da muss man sich mal mehr Mühe geben.

    • Anonymous

      alles schon da gewesen, aber Fahrgäste lesen die Hinweise oft nicht und entscheiden das es besser ist mit offenem Fenster, dadurch funktioniert es leider nicht und man kann die Hinweise nicht in zwanzig verschiedenen Sprachen aufkleben.

  • Tramfreak_Cologne

    Warum habt ihr eigentlich den alten Artikel zu dem Thema http://blog.kvb-koeln.de/keep-cool-mit-der-kvb-durch-den-sommer gelöscht? Dort stand doch unter anderem, das die Klimaanlagen oder besser gesagt „Temperieranlagen“ in den Bahnen K5100, K5200 und K4500 die Temparatur nur um maximal 3 grad runterkühlen können und auch im Gegensatz zu normalen Klimaanlagen die Luft nicht entfeuchten.
    Hier wird nichts mehr davon geschrieben, hat man die Klimaanlagen/Temperieranlagen inzwischen aufgerüstet das die mehr kühlen und Luft entfeuchten können?
    Beim HF6 und den 2400ern sollen ja andere Klimaanlagen verbaut worden sein, können die mehr kühlen und auch die Luft entfeuchten?
    Werden die NF12 dann auch bessere Klimaanlagen haben?

    • Weil der Blog sieben Jahre alt und nicht mehr aktuell war.
      Die Infos waren nicht korrekt. Die in den älteren Bahnen verbauten Klimaanlagen können sowohl die Feuchtigkeit reduzieren, als auch die Temperatur auf bis zu 6 Grad senken (das hängt von externen Faktoren und dem Zustand der Anlage ab. Daher werden ja nun auch einige Anlagen komplett saniert und erhalten neue Bauteile).
      Ja, auch die Anlagen der 2400er und der HF6 können die Luftfeuchtigkeit reduzieren. Die Technik der HF6 unterscheidet sich ein wenig von den anderen Klimaanlagen, weshalb sie auch leistungsfähiger sind (ist auch im Blog erklärt).
      Gruß, Carola

  • Trainspotter

    https://www.ksta.de/koeln/an-einigen-koelner-haltestellen-kvb-verteilt-wasser-gegen-die-hitze-39821826

    Toll, das das für Wasser das Geld noch reicht aber nicht für richtige Klimaanlagen.
    Laut diesem Express Artikel https://www.express.de/koeln/koeln-keine-klimaanlage-in-der-kvb-das-sagt-die-kvb-zu-den-fehlenden-klima-anlagen-56380
    will die KVB wegen zu hohem Stromverbrauch keine richtigen Klimaanlagen in die Bahnen einbauen, völliger Quatsch mit dem Stromverbrauch von 50% mehr mit Klimaanlage.

    Dann müsste die Klimaanlage ja 240.000 Watt Leistung haben, denn ein z.B. ein K5000 hat 4 Fahrmotoren mit je 120.000 Watt Leistung, insgesamt wären das dann 480.000 Watt für eine ganze Bahn.
    Eine Busklimaanlage hat vielleicht 15.000-25.000 Watt Leistung, soviel würde in etwa auch die Bahnklimaanlage brauchen.
    Das wären dann etwa nur 5% des Gesamtverbrauchs (480.000 Watt) einer Bahn. Kann man ruhig nachrechnen.

    Vor allem wenn das doch bei Elektrobussen (welche ja Akkubetrieben sind) mit der Klimaanlage geht, wieso nicht bei den Bahnen, die eine Oberleitung (also durchgehend Strom) haben?
    Die Technik dafür dürfte ja nicht viel anders als die bei den Bussen sein, ist ja im grunde genommen das gleiche. Der Elektrobus hält auch oft an und ist voll, warum haben die richtige Klimaanlagen und die Bahnen nur „Temperierungsanlagen“ die viel schlechter sind als eine richtige Klimaanlage?

    • MK

      Nun 480kW sind die Maximalleistung (beim Anfahren/Beschleunigen), nicht der Durchschnitts- oder Mindestverbrauch. Klimaanlagen haben demgegenüber eine recht konstante Leistungsaufnahme. Wie hoch sie wirklich ist -und wie viel demgegenüber eine Straßenbahn auf 100km verbraucht- wird die KVB wissen.

  • alex

    z.B………In Spanien ist es bequem, mit Zügen, Straßenbahnen und Bussen zu reisen, da in dieser Sommerzeit jeder eine Klimaanlage benutzt.
    Warum passiert Deutschland nicht so, wenn es ein tolles Land ist?

    • Corali

      Weil die KVB einfach zu lasten der Fahrgäste spart. Klimatisierung scheint denen nicht so wichtig zu sein…
      Lieber mit komischen Argumenten davon ablenken statt das mal zu verbessern. Seit jahren ist das mit den Klimaanlagen schon ein Thema und die KVB bringt immer die gleichen Argumente.

      Klimaanlagen im ÖPNV sind heutzutage kein Luxus, sondern einfach Standart. Schließlich zahlt man ja Geld für Ticktets, da sollte auch eine Klimatisierung mit drin sein.

      Es sollte einfach mal niemand mehr in die Bahnen und Busse ohne Klimaanlage einsteigen, dann würde die KVB mal sehen wie toll das ist.

  • Knasterbart

    Die Fahrgäste fahren von A nach B und steigen aus. Was ist mit der Fahrerin oder dem Fahrer? Die sitzen da vorne stundenlang und müssen hochkonzentriert sein. Selbst deren Klimaanlage funktioniert so gut wie nie. Sichere Fahrgastbeförderung stelle ich da in Frage.

    • Citarofan

      Die Fahrern/Fahrerinnen haben gar keine extra Klimaanlage weder in der Bahn noch im Bus. Es gibt nur eine Klimaanlage für das ganze Fahrzeug.
      Wenns bei den Fahrgästen heiß ist, dann ist es am Fahrerarbeitsplatz sicherlich noch mal wärmer wegen der großen Frontscheibe wenn da die Sonne reinscheint.
      Außer Fenster aufmachen und etwas Schatten durch ein Sonnenrollo bleibt den Fahrern/Fahrerinnen auch nichts gegen die Hitze, finde das wirklich unzumutbar.
      Die haben zwar regelmäßig Pausen, aber wenns draußen dann auch 30+ Grad sind bringt das auch nicht wirklich viel.

      Die Fahrer und Fahrerinnen sollten an warmen Tagen einfach mal bei unklimatisierten Fahrzeugen den Dienst verweigern. Nur so könnte man die KVB mal davon überzeugen, das Klimaanlagen doch nötig sind.

  • B-Wagen fan

    In Düsseldorf wurden die HF6 ja wieder aus dem verkehr gezogen weil es Probleme mit den Türen und Trittstufen gab. https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/rheinbahn-probleme-bei-stadtbahnen-100.html
    Es sollen wohl auch rechtliche Schritte gegen Alstom eingeleitet werden.

    Gibts diese Probleme auch bei den HF6 der KVB und könnten die vielleicht auch wieder in die Werkstatt wandern?

    • Hallo B_Wagen fan, bei den ersten beiden HF6 gab es auch die Trittstufen-Problematik, daher konnten die Wagen zeitweise nur auf der Linie 3 mit reinen Hochflur-Bahnsteigen eingesetzt werden. Inzwischen ist dieses Problem durch eine Software-Nachrüstung behoben. Bei allen weiteren Fahrzeugen ist diese Software bereits installiert, so dass die Trittstufen-Problematik behoben ist. VG Alex

      • B-Wagen fan

        Warum hat die Rheinbahn dann ihre HF6 in die Werkstatt geschickt? Scheinbar ist es bei denen ja nicht behoben worden.

        Werden die HF6 jetzt auch auf anderen Linien (wo es auch Niederflurbahnsteige gibt) wie der 13, 16 oder 18 fahren?

        • Ja, grundsätzlich werden sie auch ab und zu auf anderen Linien eingesetzt, derzeit aber noch überwiegend auf der Linie 3. VG Carola

        • Fran

          Bei der Rheinbahn gab es zusätzlich die Situation, dass die unteren ausklappbaren Trittbretter nicht funktioniert haben, die es ermöglichen von der Strasse aus einzusteigen. Diese Situation gibt es in Köln nicht, die Kölner HF6 sind damit nichtmal ausgestattet. Deshalb gibt es diese Problematik in Köln nicht.

  • Ulli

    In Ihrem Beitrag schreiben Sie alle 4500er hätten eine Klimaanlage. Aber nur an manchen Zügen klebt ein entsprechender Aufkleber am Fensterholm an der Fahrerkabine. Ob sie dann auch funktioniert ist dann auch noch Glückssache.

  • BD

    Ich war irgendwann vor 2-3 Jahren mal an einem heißen Sommertag in einer K4500 auf der 1 unterwegs. In der hinteren hälfte (hinter dem Gelenk) vom vorderen Wagen, wo ich eingestiegen war, war die Luft warm und feucht. Ich bin dann weiter nach vorn, weil ich da später aussteigen musste und als ich dann durch dieses Mittelsegment gegangen bin, war es als ob man durch eine Wand in einen kühlen Klimatisierten Raum ginge.
    Ich war froh dass es Kühl war, aber wie kommt sowas?

    • Guten Morgen BD,
      das kann durchaus mal vorkommen. Jeder Stadtbahnwagen ist mit zwei Klimaanlagen im Fahrgastraum ausgestattet. Womöglich war die eine hintere defekt. Dadurch ist dann der deutliche Temperaturunterschied zu spüren.
      VG Carola

  • CologneFan

    Warum kommen schon länger keine neuen Beiträge mehr im Trainee-Blog? Ich würde gerne mal wissen, wie es den Trainees jetzt geht und was die zurzeit machen. Man könnte die ja interviewen wie deren Erfahrungen so sind.

    • Die Trainees sind ja mittlerweile keine Trainees mehr und fest bei der KVB angestellt. Wenn das nächste Programm startet, kommt sicher nochmal was 😉 VG Carola

      • CologneFan

        Was machen die denn zurzeit so?
        Ich fand den Bericht über die Trainees (die ja jetzt feste Mitarbeiter sind) ganz interessant aber wenn man schon so Berichte macht könnte man doch mal schauen wie es jetzt so bei den Leuten aussieht. Genauso mit den Azubis wo es vor jahren auch Artikel zum Ausbildungsstart gab.
        Was dann nach der Ausbildung/Trainee Zeit passiert und wo die Leute dann hinkommen bzw. wie die eine passende Stelle finden ist doch noch mit am Interessantesten und wie deren Fazit so nach 1-2 Jahren in der neuen Stelle ausfällt.

  • Omsifan

    Endlich gibts mal ein Bild vom NF12 wie er mal aussehen soll https://www.kvb.koeln/newsfiles/3b0bfd20380055d230767d1e1630db7f.jpg

    Danke fürs zeigen könntet ihr vielleicht noch ein paar mehr Bilder hochladen, wo man die Bahn auch von der Seite sieht? Auf dem Einen Bild kann man leider nur die Front erkennen und den Rest nicht wirklich gut.

    Das Fahrzeug sieht echt interessant aus. Es scheint 2 (oder mehr?) Gelenke zu geben und auch keine „Glastüren“ mehr wie beim HF6 oder K5000. Das Fahrzeug sieht zudem sehr viel länger aus als alle bisherigen KVB-Bahnen.

    Noch ein paar Fragen zum NF12, da es ja kaum Infos und keine Bilder bis auf eines von dem Fahrzeug gibt.
    -Wie sind die Abmessungen des NF12, Bisher waren die Bahnen nur bis zu 30m Lang, die Doppeltraktion dann max. 60m. Die längste zugelassene „Straßenbahnlänge“ ist ja 75m wie lang ist der NF12?
    -Wie viele Drehgestelle und Achsen hat der NF12 und welche davon sind angetrieben? Wie viele Fahrmotoren hat der und welche Leistung haben die? Ein K4000 hat ja 4x 120Kw also insgesamt dann 480Kw. Hat ein NF12 dann etwa 980Kw? Weil der ja doppelt so lang wie ein K4000 sein soll.
    -Hat der NF12 2 oder nur einen Stromabnehmer?
    -Wie viele Türen hat der pro Seite? Auf dem Bild kann man nicht genau sehen, ob es 8 oder 9 sind.
    -Wie viel wiegt das Fahrzeug und können da mehr Fahrgäste rein als in eine normale Doppeltraktion?
    -Sind die Schwarzen Bereiche über den Seitenfenstern alles Anzeigen oder nur die jeweils an den Enden der Bahn? Warum sind die über allen Fenstern, wäre doch besser ein größeres Fenster dorthin zu machen wenn da Keine Anzeige ist. Da gefällt mir das beim HF6 besser, weil da die seitliche Anzeige größer ist.
    -Warum hat der NF12 auf dem Bild scheinbar keine Spiegel oder wurden die dort nur versehentlich weggelassen? Hoffentlich hat das Serienfahrzeug dann Spiegel, ansonsten hätten die Fahrer und Fahrerinnen ein Problem…
    -Wird der NF12 eine Luftfederung haben?
    -Werden die gleichen Sitze wie beim HF6 verbaut oder wieder diese grässlichen Vogelsitze „Pino“ (wie beim K5000 und 4500) mit den Rillen, die total unkomfortabel sind?
    -Wird der NF12 für Wartungsarbeiten in der Mitte Teilbar sein (ähnlich wie die U5-50 Wagen in Frankfurt)? Toll wären ein Paar Bilder wie dieses spezielle Gelenk aussehen soll.
    -Gibt es dann in dem Fahrzeug 2 Ticketautomaten oder nur einen?

    Das wars erstmal, mir würde noch mehr einfallen aber wir wollen ja den Post nicht zu lang strecken.
    Wäre cool auch mal zu sehen wie der Innenraum aussehen soll und den Führerstand bitte zeigt noch mehr Bilder das würde viele Bahnfans erfreuen.

    • Guten Morgen,
      das ist eine Menge an Fragen! Magst du nicht einfach am Wochenende im Museum Thielenbruch vorbeikommen? Die zuständigen Projektleiter sind vor Ort und können dir sicher alle Fragen beantworten 🙂
      https://www.kvb.koeln/aktuelles/meldung.html?action=shownews&id=494
      VG Carola

      • Tramspotter_Cologne

        Auf der Alstom Webseite gibts auch einige Infos
        https://www.alstom.com/de/press-releases-news/2020/11/koelner-verkehrs-betriebe-beauftragen-alstom-und-kiepe-electric-mit-der

        Hier gibts noch mehr Bilder zum NF12 wie er aussehen soll/Könnte
        https://www.kvb.koeln/unternehmen/projekte/neue_stadtbahnen/niederflur.html

        Die Fahrzeuge sollen c.a. 60m lang und in der Mitte Teilbar sein. Jeder Wagenteil wäre dann 30m Lang, wahrscheinlich haben die dann auch 2 Stromabnehmer wovon aber im Fahrbetrieb nur einer genutzt werden würde.
        Es soll Pro Seite 10 Türen geben (5 Je Fahrzeughälfte) und die Fahrzeuge sollen 195 Fahrgäste fassen können.
        Es sollen wohl 64 Fahrzeuge geliefert werden davon 2 30m Züge, welche dann mit den 60m-Einheiten zu einem 90m Zug für Linien mit einer hohen Fahrgastzahl zu 90m Traktionen gekoppelt werden können.
        Die Fahrzeuge sollen auch eine komplett neue Klimaanlage bekommen, Saunabahnen gibts dann da nicht mehr.

        Die Höchstgeschwindigkeit wird bistimmt auch 80km/h sein. Wie die Technischen Daten (Motorleistung, Gewicht etc.) aussehen, würde ich auch gerne wissen. Da muss man wahrscheinlich noch warten bis dann ende 2023 die ersten Prototypen eintreffen.
        Ende 2024 sollen ja dann schon die Serienfahrzeuge kommen und die K4000 ersetzen, allzu lange müssen wir hoffentlich nicht mehr warten.
        Ich bin besonders auf die Prototypen gespannt, da gibts dann sicher auch mehr Bilder von denen wenn die dann auf Testfahrten unterwegs sind.

        Finde das Desigin eigentlich gar nicht schlecht, Bis auf die Vogelsitze Pino (Gleiche wie beim K5000 und K4500 nur in Rot) und vielleicht eine andere Bodenfarbe als grau (z.B. blau) das es nicht ganz so eintönig aussieht wie beim HF6. Aber das sind Kleinigkeiten.
        Ansonsten echt schick das Fahrzeug. Cool das man auch mal wieder andere Türen verbaut, welche nicht komplett aus Glas bestehen, so bekommt das Fahrzeug Wiedererkennungswert. Auch werden jetzt neu entwickelte Klimaanlagen verbaut, da haben die ganzen Beschwerden von Fahrgästen doch was gebracht.

  • Omsifan

    Ist das beides der NF12 auf diesen Bildern?

    Bild 1 (neuer) https://www.kvb.koeln/newsfiles/3b0bfd20380055d230767d1e1630db7f.jpg

    Bild 2 (älter) https://www.kvb.koeln/mediafiles/2020_11_25_pm_kvb-vergibt-auftrag-f-r-neue-stadtbahnwagen_bild2.jpg

    Weil die sehen ja doch schon unterschiedlich aus, z.B. die Front und auch die Türen etc.

    mir gefällt die Variante auf Bild 1 besser weil die Front runder ist und auch die Türen keine kompletten Glastüren sind.

  • Busfan_Cologne

    Hallo, wie ist denn die Telefonnummer der Ausbildungswerkstatt?
    Ich wollte mal bei denen Nachfragen, wo Ich zum Ausbildungsbeginn am 15. August genau hinkommen muss.
    Leider steht auf der Seite nur die Adresse der Ausbildungswerkstatt/Ausbildungszentrum aber keine Telefonnummer oder Mailadresse.
    https://www.kvb.koeln/unternehmen/kontakt/adressen.html

  • Zugfreak001

    Vielen Dank das ihr in Thielenbruch das NF12 Mockup ausgestellt habt und man es anschauen konnte. War cool sich da mal in den Führerstand zu setzen und ein paar Fragen zu stellen. Es sollen laut Aussagen von einem Mitarbeiter ja sogar 90m Züge (aus einem 30m NF6 und 60m NF12) auf der 1 und 9 kommen.

    Ich fande es war nur etwas voll und schade das man nicht die anderen Fahrzeuge anschauen konnte. Wenn man schon so ein Event macht, könnte man doch auch ein paar von den älteren Bahnen zugänglich machen. Ich hätte auch gerne ein paar Fotos von den Fahrzeugen gemacht, die hinten in der Halle standen. Aber da war ja alles abgesperrt.

    Wird das Mockup noch weiterhin im Museum sein? Wäre doch toll für die, die an dem Wochendende nicht konnten wenn es nochmal an einem anderen Datum anschauhen könnte.

    • Hallo Zugfreak001, ja, richtig. 90 Meter-Züge sind der Plan. 😀 Es ging ja hauptsächlich bei der Veranstaltung um das Mock-Up. Um den Rest des Museums bedienen zu können, hatten wir keine Kapazitäten. Das Museum wird ja komplett von Ehrenamtlern betrieben. Die anderen Bahnen kannst du gerne am 14. August wieder betrachten. Wir gehen derzeit davon aus, dass das Mock-Up bis dahin noch da stehen wird, weil es ein sehr großer Aufwand ist, es abzubauen, und das nicht in den nächsten Tagen passieren wird. Wir können das aber nicht versprechen. Du kannst ja ein paar Tage vorher nochmal bei uns nachfragen. Langfristig wird das Mock-Up jedoch auf einen der Betriebshöfe kommen, damit es schon mal für Schulungen unseres Fahrpersonals genutzt werden kann. LG, Regina

  • Zugfreak001

    Danke für die Antwort, klingt interessant mit dem Betriebshof. Wird man es dann auch dort besichtigen können wenn es z.B. einen Tag der offenen Tür oder sowas beim Betriebshof gibt?

    Warum ist das Museum erst wieder am 14. August offen und nicht auch am 08. ?
    Ich finde das total schade, das es so oft geschlossen ist. Wieso ist es nicht am jedem Sonntag geöffnet? Das DB Museum in Koblenz ist ja z.B. jeden Samstag von 11-16 Uhr offen.
    Außerdem könnte man ja im Museum selbst (wenn das mal offen ist) dann mehr Fahrzeuge öffenen bzw. das man den Innenraum anschauen kann. Natürlich nur bei den Fahrzeugen, wo das problemlos geht.

    Das mit den Öffnungszeiten war ja schon vor Corona so das es in Thielenbruch so selten aufmacht.
    Das würde natürlich mehr Geld kosten aber man könnte doch den Eintritt auf 5€ pro Person erhöhen. Wäre immer noch ein fairer Preis und so könnte man dann die Kosten decken. Außerdem braucht man ja keine Unmengen an Personal dafür, 2-3 Leute reichen ja schon.

    Finde das schade, das die KVB dann gerade dort spart und das Museum nur so selten öffnet. Auch wenn es keinen Gewinn einspielt, die zusätzlichen Kosten können doch nicht allzu hoch sein und ich finde das sollte es schon der KVB wert sein. Das ist ja eigentlich auch eine gute Werbemöglichkeit für die KVB.

    • Hallo Zugfreak001,
      das Modell kann auf dem Betriebshof im normalen Tagesgeschäft nicht besichtigt werden. Bei einem Tag der offenen Tür wird eine Besichtigung wahrscheinlich möglich sein. Derzeit gibt es aber keine Planung hierzu.
      Das Museum wird zu 100% von ehrenamtlichen Helfern, den Mitgliedern des Vereins geführt. Häufiger aufzumachen würde die Belastung der Mitglieder deutlich steigern. Dazu kommt, dass aus Sicherheitsgründen immer ein Veranstaltungsmeister sowie Sicherheitspersonal vor Ort sein muss. Dann wollen die Gäste auch Ansprechpartner vor Ort haben, die über Hintergründe informieren. Der Verkaufsstand muss besetzt sein um zusätzliche Einnahmen zu erwirtschaften. Und am Ende wollen wir aber auch sicherstellen, dass nichts beschädigt wird und abends auch noch alle Exponate vorhanden sind (nein, ich rede hier nicht von den Bahnen 😉 ).
      Gruß
      Markus

      • DB_Zugspotter

        Man könnte das Museum doch trotzdem jeden Sonntag öffnen, Es müssen ja nicht die Fahrzeuge offen sein.
        Ich würde es jeden Sonntag öffnen und dann einmal im Monat ein Datum machen, wo man die Fahrzeuge auch von innen besichtigen kann. Da könnte man ja dann eine Führung durch verschiedene Fahrzeuge machen.

        Das könnte ja so aussehen das man sich für einen kleinen Betrag (3€ oder so) für eine Tour anmelden kann, bei der man auch die Fahrzeuge von Innen besichtigt und etwas zu den Fahrzeugen erzählt bekommt. Die Touren könnte man dann über die Webseite oder an dem Tag im Museum buchen. Wenn sich genügend Teilnehmer finden, wird die Tour durchgeführt. Da könnte es dann z.B. mehrere Touren am Tag geben. Das halt immer an einem Tag im Monat, an den anderen ist das Museum dann auch offen aber ohne Innenraumbesichtigung weil man dafür ja mehr Vereinsmitglieder braucht.

        Verstehe nicht, warum man das nicht anbietet. Ich würde sofort so eine Tour buchen.
        Gegen Vandalismus könnte man ja eine Videoüberwachung installieren.

        Für mich ist das auch unlogisch, das der Verein nie neue Konzepte oder Ideen (wie die hier genannte) ausprobiert. Schon seit jahren ist das Museum in Thielenbruch nur 2x im Monat offen. Was wirklich schade ist. Laut der eigenen Webseite haben die über 50 Vereinsmitglieder, daran kann es also nicht liegen.
        Einfach mal neues ausprobieren, vielleicht könnten die so auch neue Mitglieder gewinnen oder Kinder für den Beruf als Fahrer/Fahrerin bei der KVB begeistern.

  • DB_Zugspotter

    Stimmt das eigentlich, das das Straßenbahn Museum am 15.08 (Montag) um 08:30 öffnet? Unter einem anderen Artikel hatte jemand da soetwas geschrieben das es dann offen wäre und irgendein Event dort Stattfindet.

    Was genau hats damit auf sich, Kann da jeder dann vorbeikommen? Ist das evtl. eine Sonderfahrt oder sowas? Oder ist das nur Quatsch und Jemand hat da etwas falsches hingeschrieben? Auf der Museumswebseite steht jedenfalls nichts, wahrscheinlich hat da jemand irgendetwas falsch verstanden.

    • Darüber ist uns nichts bekannt. Am besten fragst du mal beim Verein selbst nach. http://www.hsk-koeln.de

      • DB_Zugspotter

        Bei deren Forum kann man leider nichts nachfragen ohne einen Account zu erstellen.
        Die Accounterstellung funktioniert auch nicht, da es immer irgendein Problem mit dem Bestätigungslink gibt.

        Ich habe auch nirgendwo sonst etwas gelesen von einem Event oder so am 15.08 im Museum, Da hat wie schon gesagt ein User unter einem anderen Blogartikel irgendetwas von einem „Ausbildungsstart“ oder was auch immer in Thielenbruch ab 08:30 Uhr geschrieben. Ergibt jedenfalls nicht gerade viel Sinn, wieso sollte man das Straßenbahn Museum denn ausgerechnet Montags um 08:30 Uhr öffnen? Für ein Event zu früh und an dem Datum sind ja auch keine Schulferien mehr.

        • Hallo DB-Zugspotter,
          das Museum bleibt am 15.08 für die Öffentlichkeit geschlossen. Es kann allerdings gut sein, dass wir die neuen Auszubildenden am 15.08. im Museum begrüßen. Das ist dann aber eine interne Veranstaltung und hat nichts mit dem Museumsbetrieb zu tun!
          Gruß
          Markus

          • Linie7fan

            Macht man dann dort eine Führung und schaut sich die alten Bahnen (wie Finchen, Sambawagen, Achtachser usw.) an?
            Meine Ausbildung bei der KVB fängt am 15.08 an und ich soll auch nach Thielenbruch kommen.
            Eine Museums Führung wäre natürlich wirklich toll und interessant. Würde ja auch irgendwie passen, erstmal etwas über die Geschichte der KVB und des Kölner Nahverkehrs zu erfahren.
            Wird sicher cool dann am ersten Tag gleich eine exklusive Führung durchs Museum, bin da wirklich gespannt.

          • Ich denke nicht, dass das zum Azubi-Programm gehört. Das Museum wird von Ehrenamtlern betrieben. Die Kolleginnen und Kollegen aus der Personalabteilung sind dafür nicht die richtigen Ansprechpartner, sondern führen euch ins Unternehmen und eure jeweiligen Ausbildungen ein. Das Museum wird regelmäßig zu Schulungszwecken genutzt. VG, Regina

          • Linie7fan

            In der E-Mail steht aber, das Ich an dem Datum nach Thielenbruch kommen soll.
            Wieso sollte etwas Geschichte über die KVB nicht zum Azubi-Programm gehören? Wozu trifft man sich sonst ausgerechnet in Thielenbruch? Einführung in die Ausbildungswerkstatt usw. könnte man ja auch woanders machen.
            Bestimmt wird da etwas über die alten Fahrzeuge erzählt und zur Geschichte der KVB, so ein Rundgang dauert ja auch nicht so lange. Natürlich wird das keine Führung sein wo jedes Fahrzeug mit allen Details erklärt wird.
            Aber so einen groben Überblick über die wichtigsten Ereignisse und ein paar Fakten zu den Fahrzeugen wirds sicher geben. Vielleicht wird ja auch etwas zu dem NF12 Mockup erzählt.
            Wahrscheinlich wird man sich dort treffen und dann einen kurzen Rundgang machen mit etwas „Geschichtskunde“ zur KVB.
            Dannach gehts dann zu Ausbildungswerkstatt, die ja am Parkgürtel ist.
            Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das man sich da nur hinsetzt und gar nichts über die Geschichte/Fahrzeuge gesagt wird.

          • Das genaue Programm kennen wir hier nicht, lass dich doch einfach überraschen 😉

  • TheBusfan2001

    Habe das mit den Öffnungszeiten vom Museum in Thielenbruch auch nie verstanden. Da gibt es schon extra den Verein für das Museum, aber dann können die das nur an 2 Tagen im Monat öffnen. Irgendwo haben die ja mal geschrieben, das sonst die Belastung für den Verein zu hoch wäre.
    Natürlich können die Berufstätigen Mitglieder nicht im Museum sein, wenn die z.B. am Wochendende arbeiten müssen oder sich um die Familie kümmern.
    Da steht der Verein dann an zweiter Stelle.
    Aber die vielen Rentner in dem Verein hätten doch genug Zeit jeden Sonntag im Museum zu sein. Die haben ja sonst nix zu tun weil die nicht arbeiten oder eine Ausbildung/Studium usw. machen. Außerdem bleibt denen ja noch die restliche Woche für andere Hobbys. Ich kann @DB-Zugspotter da nur Zustimmen, so schwer kann es doch nicht sein neue Konzepte auszuprobieren und das zu organisieren. Da muss nur der Wille dafür da sein, aber das ist dann wieder ein andere Geschichte.

  • B-Wagen fan

    Das Staraßenbahnmuseum ist wirklich zu selten offen, aber da kann man nicht die KVB für verantwortlich machen. Das liegt ja an diesem HSK Verein. Die bekommen das scheinbar schon seit Jahren nicht hin, mehr als 2x im Monat zu öffnen. Deren Begründungen das es „zu viel Belastung wäre“ sind auch nicht wirklich nachvollziehbar.
    Wenn man über 50 Mitglieder hat, müssten sich doch immer genügend Leute finden um das Museum 1x pro Woche zu öffnen. Eigentlich ist das ja der Sinn von einem Museum, Dinge der Öffentlichkeit zu zeigen.
    Vermutlich haben die einfach nur keine Lust und wollen sich einfach die Arbeit sparen.

    Ist bestimmt auch der Grund warum beim NF12 Mockup die anderen Fahrzeuge zu waren. Wenn schon so viele Besucher kommen, wäre das doch eine gute Gelegenheit noch mehr zu zeigen. Eine Verpasste Chance genauso wie die seltenen Öffnungstage. Wenn die Vereinsleute doch so wenig Zeit haben und nur selten öffnen, kann man doch gleich den ganzen Verein auflösen und die können sich andere Hobbys suchen, die weniger „Arbeit“ für sie bedeuten. Die können ja Zuhause eine Modellbahn ganz für sich alleine bauen.

    Die Fahrzeuge und das Gebäude etc. gehört ja auch alles der KVB und ist nicht deren Privatsammlung oder sowas. Natürlich können dann Schäden/Abnutzungsspuren an den Fahrzeugen auftreten aber das kann man ja alles reparieren. Besser als das es nur selten offen ist und alle Fahrzeuge immer zu sind. So eine Sammelung bringt wenig, wenn das nur so eingeschränkt zugänglich ist.

    Ich finde auch, das KVB-Mitarbeiter da freien Eintritt haben sollten und es sich immer anschauen dürfen (egal ob der Verein das will) weil es ja immer noch alles der KVB gehört und auch die Hauptwerkstatt z.B. die alten Fahrzeuge repariert.

  • TheBusfan2001

    Haben KVB-Mitarbeiter da nicht freien Eintritt? Würde ja Sinn machen. Sonst müssten die ja auch z.B. für einen Betriebshof Eintritt bezahlen.

    • Nein, wir zahlen auch den Eintritt. Es sind aber ja auch nur 1,50€😉 . VG Tanja

      • TheBusfan2001

        Das ist ja wirklich Unfair, einfach Geld von KVB Mitarbeitern zu verlangen, obwohl das Museum und die Bahnen ja der KVB gehören. Ohne z.B. die Hauptwerkstatt und das Fachpersonal wären Fahrzeuge nicht mehr fahrtüchtig. Und ohne Fahrer/Fahrerinnen wären die nie nach Thielenbruch gekommen. Also sollte das KVB-Personal schon freien Eintritt haben, da ohne sie das Museum ja nicht existieren könnte.

        Beim DB Museum müssen DB-Mitarbeiter auch nichts bezahlen, ist ja quatsch für ein Betriebseigenes Gelände Eintritt zu zahlen.

  • K4000modder!

    Jetzt Neu! Erste Screenshots der sich in Entwicklung befindlichen K4000 mod für Open Rails

    https://www.youtube.com/watch?v=YwirczxgYwE

    Was haltet ihr von der mod und seid ihr auch gespannt auf weitere News? Schreibt es in die Kommentare oder lasst ein Abo da. Danke fürs Anschauen.

  • Lokmann .B

    Danke, Stadt Köln. Der innerbetriebliche Nahverkehr ist wirklich super. Nur die Buslinie 160 oder 165 ist sehr anstrengend. Sie kommen zu spät oder Sie kommen zu früh. Manchmal kommen Sie vielleicht nicht. Bitte behandeln Sie es. Wir wären Ihnen dankbar.

    • Busspotter

      Erstens werden die Buslinien von der KVB oder Subunternehmern betrieben (da steht sogar KVB oder halt der Name des Subunternehmers auf den Bussen drauf) und nicht von der Stadt Köln. Wenn das Busse von Subunternehmern sind, dann kann die KVB dafür auch nichts. Da müsste man sich dann beim entsprechenden Unternehmen (z.B. Schilliggruppe oder RVK Köln) beschweren.

      Zweitens fehlen zurzeit viele Fahrer/Fahrerinnen wegen Krankheitsfällen und weils allgemein schon zu wenig Fahrpersonal gibt entfallen häufiger Busse. Neues Personal kann man halt auch nicht von heute auf morgen einfach in den Bus setzten, da braucht es schon eine gewisse Ausbildungszeit. Es muss einfach mehr Fahrpersonal angestellt werden, dann würden solche Engpässe auch nicht mehr vorkommen.

  • ManLionsCityFan001

    Warum baut ihr nicht einfach Dachluken bei den B80d ein, da ist ja genügend Platz auf dem Dach. Die wiegen ja viel weniger als eine Klimaanlage und kosten auch keinen Strom.
    Abkühlung und frische Luft bringen sie trotzdem, Dachluken können natürlich keine Klimaanlage ersetzen. Aber wer einmal mit einen unklimatisierten Bus mit geöffneten Dachluken gefahren ist, weiß das es immer noch viel besser ist als ohne Dachluken. Im Sommer einfach öffnen, und dann hat man schon eine bessere Durchlüftung sowie weniger Hitzestau im Fahrzeug. Alternativ könnte man über extra Lüfter im Dach nachdenken, die zusätzlich Frischluft reinpusten und für einen Luftstrom in der Bahn sorgen der zummindest ein wenig abkühlt.

    • VDL_Busfan

      Vielleicht geht das nicht wegen der Oberleitung aus Sicherheitsgründen. Oder weil da irgendwelche Leitungen im Dach verlaufen. Keine Ahnung ob dass irgendwie damit zusammenhängt. Wäre aber interessant die Gründe dafür zu wissen.

    • Christian Krickmann

      Ich glaube, Dachluken sind wegen der Kohleabriebs der Stromabnehmer nicht so ideal, aber man könnte doch noch weitere Klappfenster für die Übergangszeit einbauen. In der älteren Serien der B-Wagen (20er und 21er) waren auch im vorderen und hinteren Teil Klappfenster, da gab es doch schon eine besser Durchlüftung. Zur Zeit sind ja nur in der Mitte von jedem Wagenteil Klappfenster, das ist wirklich wenig.
      Liebe KVB, prüft das doch mal für die 22er und 23er-Bahnen.

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